Auf Regen folgt Sonnenschein

Heute morgen hat sich der Bauherr direkt noch vor der Arbeit auf den Weg zur Baustelle gemacht, das mit dem Urlaub hat nämlich nicht geklappt. Das Dach war bereits abgedichtet und die Zimmerleute waren bereits fleißig am werkeln. Bei orkanartigen Böen haben sie es geschafft die 20 m2
Abdeckplane zu spannen. Respekt, den wir hätten uns bei dem Wind nicht einmal in die Nähe des Daches gewagt.

Das Dach ist wieder dichtMehr als kurz „Hallo“ sagen war nicht drin. Die Jungs haben auch gleich erklärt, warum das kleine Fußbad dann doch weniger ausmacht als angenommen. Die Wände sitzen auf einer Leiste und die Leiste auf einigen Zentimetern Quelllmörtel. Zwischen Quellmörtel Holz ist wiederum eine Folie, dass wohl nicht all zu viel Wasser in das Holz zieht. Regen gehört zu einer Richtung wohl dazu, und auch bei strömenden Regen werden die Häuschen aufgebaut.

Außerdem gab es eine weitere positive Überraschung: der eigentlich für morgen angekündigte Kamin wurde ebenfalls schon ausgeladen. Noch lässt sich nicht erahnen, was so alles unter den Planen steckt.

Der Kamin kommtNachmittags gab es dann einen Anruf der Firma Elku aus Berlin. Die Monteure sind vor Ort und wollten wissen, ob es noch Änderungen in der Planung gibt. Eine Stunde später haben wir uns direkt auf der Baustelle getroffen um die Pläne durch zugehen.

Nach der Festlegung der exakten Positionen und Höhen für Schalter und Steckdosen (Rücksprache mit der Bauherrin ist dringend zu raten!), wurde gebohrt. 40-50 Löcher entstanden also in den jungfräulichen Fermacellplatten.

Viele Löcher Überhaupt sieht es plötzlich aus wie auf einer Baustelle. Reges Treiben, drei Zimmerleute, zwei Installateure der Firma Müller und zwei Monteure der Firma Elku. Dazwischen ein, sich in der Kunst des im Wegstehens übenden Bauherren.

Wie eine echte BaustelleInzwischen wird auch die Taktik des Trockenlegens erkennbar: Es wird so viel Holz gesägt, dass die ganzen Sägespäne die Feuchtigkeit aufnehmen. Überhaupt scheint die Kettensäge ein beliebtes Werkzeug für Reparaturen aller Art zu sein…

Auch der Kingfire steht inzwischen im Erdgeschoss. Schon in seiner Rohfassung lässt sich erkennen, dass es die richtige Entscheidung war. Wir sind gespannt auf die Fortführung des Kamins im OG. Unser KingfireDie Installationswände sind inzwischen abmontiert und die Rohre werden verlegt. Hier können wir auch gut erkennen, dass die Dämmung in den Wänden trocken ist. Also hält Danhaus, was uns unser Bauleiter versprochen hat. Lediglich der Matsch auf dem Boden deutet noch auf die vorherigen zwei nervenaufreibenden Tage hin.

InstallationswändeBei den Installationen kennen die Trupps kein Pardon. Da werden auch einmal kurzerhand die kompletten Isolationen der Außenwände temporär entfernt um an die Dosen zu kommen. Und wir hatten uns schon insgeheim geragt, wie die Jungs die Kabel durch die Dämmung bekommen…

Kaum war geklärt wo welche Dose ihren Platz finden soll waren auch schon die ersten Rohre verlegt und der UP-Spülkasten montiert. Auch hier die Empfehlung an angehenden Danhaus Bauherren: macht das nichts selbst. Bezüglich der Eigenleistung hat uns die Firma Müller auch darauf hingewiesen, dass beim zweiten Montagetermin am besten unser lokaler Sanitärinstallateur, der später die Sanitärobjekte installieren wird, dabei sein soll um einige Punkte zu klären.

Gäste WC - Quasi fertigAlles zusammen, geht es heute rasend schnell voran – und trotzdem wird sauber und exakt gearbeitet. Die Zimmerleute sind zwischenzeitlich bereits auf dem OG angelangt und dabei die Wände zu richten.

Die Zimmerleute werden es schon richten...Im EG gibt es nämlich fast nichts mehr für sie zu tun. Die gesamte Lattung für die Decken wurde zwischenzeitlich angebracht.

Das EG ist fast fertigWas nicht gepasst hat wurde (natürlich) mit der Kettensäge repariert. Viel zu tun gibt es nicht mehr für den Bauherren. Der ist nämlich inzwischen in jeder Ecke im Weg gestanden. Also überlässt er den fleißigen Arbeitern das Feld und macht sich, auf das morgige Richtfest freuend, auf gen untergehende Sonne…

Nach Regel folgt Sonnenschein

 

 

Heiter bis Stürmisch

Nachdem am Wochenende heftige Windböen die provisorische Dachabdeckung aufgerissen hatten, hofften wir heute auf unserer Zimmerleute, dass das Dach möglichst schnell abgedichtet wird. Leider hatte sich inzwischen die Abdeckplane vom gesamten Hauptdach gelöst und der anhaltende Wind hat ein mittlerweile 20 bis 30 m2 großes Loch in das Dach gerissen.

Leider wurden die Zimmerleute auf eine andere Baustelle abgezogen um etwas zu reparieren, was nun leider zur Folge hat, dass sie wohl hier einiges mehr zu reparieren haben werden. Leider wusste auch der Danhaus Bauleiter nichts von der kurzfristigen Umdisponierung der Zimmerleute und erfuhr erst durch unseren Anruf von der brach liegenden Baustelle.

Inzwischen hatte sich zu Wind und Loch auch noch Regen gesellt und fängt an allmählich unser Häuschen unter Wasser zu setzen. Die Bitumenbahnen sind dicht, das ist die gute Nachricht. Leider steht zwischenzeitlich der nahezu der gesamte vordere Teil des Hauses mehr oder weniger unter Wasser. Im Technikraum kann man mittlerweile sogar für den Iron Man trainieren.  Das Wasser steht hier ungefähr 1cm hoch.

Technikraum - LandunterWeniger schlimm sieht es in der zukünftigen Küche aus, auch wenn man nicht wirklich trockenen Fußes auf die andere Seite kommt.

Küche - LandunterWeniger schlimm hat es das Gäste WC getroffen. Hier ist zumindest die eine Hälfte trocken.

Gäste WC - Fast LandunterIm Eingangsbereich steht auch das Wasser.

die Wände ziehen FeuchtigkeitDen Wänden selbst scheint der Schlagregen eher weniger ausgemacht zu haben. Hier können wir froh sein, dass Danhaus Fermacell und noich Rigips verbaut.

Auch das durch die Sturmböen freigelegte Holz zeigt hat sich an den Regenmassen ergötzt. Um der Verkehrssicherungspflicht nachzukommen wurden die wehenden Enden der Plane kurzerhand vom Bauherren bei gefühlten Orkanwinden an die Lattung geknotet und genagelt um dem Wind weniger Angriffsfläche zu geben. Leider habe sich durch die umherwehenden Fetzen bereits Konterlatten gelöst und ein Teil der Plane hat sich in gefährliche Nähe des Nachbarkamins begeben. Somit sollte zumindest des Nachbarn Hab und Gut nicht mehr in Gefahr  als auch umherschweifende Passanten vor herab-prasselnden Konterlatten geschützt sein.

Der volle Dank gebührt dem Sturmtief Niklas, das unserer Nerven auf’s äußerste Reizt.

Die Binder - NassAlles in allem sind wir nicht sonderlich glücklich über diese Entwicklung, ändern können wir daran aber.  Nun plötzlich sind die 3.000 € für den DEKRA Gutachter die wohl am besten angelegten Euros unseres ganzen Bauvorhabens. Vielleicht haben wir Glück und die Wände sind am Boden abgedichtet. Vielleicht haben wir aber auch Pech und es regnet heute Nacht noch einmal…  Wir hoffen einmal, dass unser geplantes Richtfest, im wahrsten Sinn des Wortes, nicht ins Wasser fällt…

Leider haben wir außerdem erfahren, dass heute doch nicht unser Kamin kam. Nachdem der Termin vergangene Woche bereits nicht gehalten wurde, konnte unser Schiedel Kinfire wohl auch heute nicht geliefert werden. Es ist jetzt aber auch nicht so, dass die Bauherren nicht bereits vor elf Monaten ihr Interesse an dem Kamin Kund getan hätten… Wäre der Kamin nämlich wie geplant am Richttag gekommen, wäre das Dach abgedichtet gewesen, hätte es nicht ins Haus geregnet, hätten jetzt alle wesentlich weniger Arbeit…

Auf jeden Fall waren die Kaminbauer oder andere fleißige Helferlein vor Ort und haben bis zum Eintreffen der Bauherren das Fundament des Kamins erstellt. Am einzigen noch trockenen Platz des Hauses.

Das Kamin FundamentMorgen soll nun die Sanitärfirma Müller und die Elektrofirma Elku kommen. Im Moment klafft ein riesiges Loch im Dach, das EG steht unter Wasser und im OG sind noch keine Bodenplatten verlegt oder Wände gestellt.  Der Bauherr ist demnach gespannt, wie es da nun weiter gehen soll und hat kurzfristig Urlaub beantragt um das Schauspiel live mit zu erleben.

Danhaus Bemusterung

Heute war es endlich so weit, unser Bemusterungstermin stand vor der Tür. Hier haben wir bereits einiges an Horrorgeschichten im Freundes- und Bekanntenkreis zu hören bekommen. Angefangen von der Odyssee wischen verschiedenen Sanitärhäusern und Baustoffhandeln bis hin zum Zweitagesbemusterungskurzurlaub im Herstellerwerk zur allumfassenden Bemusterung. Bei Danhaus erweist sich die Bemusterung als eher unspektakulär. Das meiste wird anhand der vorliegenden Prospekte oder der Beispiele im Musterhaus ausgewählt. Also alles eher entspannt.

BemusterungBemusterwas?

Vielen angehenden Bauherren ist nicht zwingend klar, was hinter dem Begriff Bemusterung steht. Kurzum erklärt: der Bestellschein für die Ausstattung des Hauses. Dazu gehören, Dachziegel, Türen, Fenster,  Fliesen, Sanitäranlagen, Lichtschalter, Lampen, eigentlich alles was über den Rohbau hinausgeht. Danhaus geht hier einen recht pragmatischen Weg: alles was es im Baustoffhandel zu kaufen gibt kann auch „bemustert“, also bestellt werden – so wurde uns gesagt. Extras wollten wir an der Stelle aber nicht.

Bei vielen Fertighaushausanbietern ergibt sich daraus allerdings folgende Rechnung: Ein Tür weglassen wird mit 700€ gutgeschrieben, eine Tür extra kostet aber 900€. Bei Danhaus scheint es zumindest als sei alle ein durchlaufender Posten: Die Wand wird mit laufendem Meter berechnet, die Tür mit knappen 300€ – egal ob mehr oder weniger. Bei der gesamten Ausstattung scheint es, als ob Danhaus hieran nur minimal verdient – wir können uns irren, aber laut unserer Preisliste kostet der von uns gewünschte Kingfire Parat der Firma Schiedel bei Danhaus inklusive Einbau gerade mal so viel wie an anderer Stelle der Kaminofen Lieferung Bordsteinkante.

Es gibt ein gutes Dutzend Checklisten mit allerlei Angaben. Die gesamte Elektronik wird dabei außer Acht gelassen, da diese direkt mit der Elektrofirma umgesetzt wird. Zusätzlich blieben uns die Checklisten bezüglich Garage/Carport und Sanitär erspart. Die Garagen werden bei uns durch die Firma Grötz gestellt, Sanitär und Fliesen werden, soweit möglich in Eigenleistung bzw. bauseits erbracht.

Checkliste 1 und 2

Für beide Geschosse werden Innen- und Deckenverkleidung (Fermacell oder Holz), Bodenbeläge (bei uns in Eigenleistung), Fußleisten, Fensterlaibungen, Fensterbänke und nochmals die Fenster und Rolläden festgelegt. Hier ist nicht viel Phantasie gefragt, es gibt nur ja oder nein.

Checkliste 4

Hier geht es um die Fenster, Kunstoff oder Holz, Sprossen, Ornamentglas, Fensterbänke, Glasisolierung , Sicherheitsstufe, Fenstergriffe. Als besonderes „Schmankerl“ kann hier auch das Wand-Glasteil für ca. 600 € bemustert werden, das  in dem einen oder anderen Musterhaus zu sehen ist. Das ist Zwar hübsch, passt bei uns aber nicht rein.

Für die Bäder haben wir das Ornamentglas Chinchilla ausgewählt. Wir hatten zunächst Bedenken, wie sich (innenliegende) Sprossen und das Ornamentglas vertragen würden. Zum Glück gab es hier Glasmuster, die wir, schlau wie wir sind, direkt gegen die Sprossen verprobt hatten. Passt soweit.

Ornamentglas Chinchilla

Checkliste 5

Auf der nächsten Checkliste geht es um die Haustüre und derer Seitenteile als auch Nebentüren. Hier gibt es ganze Reihe Türen, die im Standardpreis enthalten sind. Die eher ausgefallenen Varianten sind dann um einiges teurer. Uns hat an dieser Stelle sowieso die schlichte Variante gefallen, weswegen wir uns wegen den Mehrkosten keine Gedanken machen mussten. Außerdem werden die Rolläden (Farbe, elektrisch, Sensoren, etc.) ausgewählt. Da auch das bei uns wegfällt, konnten wir diese Position streichen. Als letztes werden noch die Dachfenster ausgewählt. Hier stehen Roto R7 und R8 zur Auswahl. Entsprechend der Empfehlung eines bekannten Schreinermeisters, sollten wir Roto sogar Velux vorziehen. Praktisch, dass Danhaus Roto verbaut.  Da bei uns das Fenster als Ausstiegsfenster geplant ist, fiel die Wahl schnell auf das R7.

Checkliste 6

Erker, Gauben, Hems und Innentüren stehen hier auf dem Programm.  Der Panoramaerker ist bei uns schon eingeplant, ebenfalls der Kapitänsgiebel – das Markenzeichen des Adelby. Also ging es bei uns nur um die Innentüren. Auch hier dient das Prospekt als Grundlage.

InnentürenBei uns fiel die Wahl auf Stiba Plus 2F – passend zur Kirsten LA 6G in weiß. Wer sich die Namen ausgedacht hat? Wir wissen es nicht, deswegen hier ein Photo von Kirsten.KirstenAls letztes gilt es noch die Innentürgriffe auszuwählen. Hier gibt es Muster zum Anfassen. Auch hier gibt es bei uns ein eher schlichtes Modell.

TürgriffeCheckliste 7

Ungefähr bei der Hälfte der Checklisten kommt man dann bei der Fassade an. Auch hier ging es bei uns schnell. Überall Standard. Wer hier eigene Vorstellungen hat, kann zwischen Holz, Verblendstein und Putz  an verschiedensten Stellen des Hauses wählen. Wir waren hier dann eher einfallslos und nehmen das Adelby wie es ist.

An dieser Stelle wird auch der Verblendstein gewählt. Wir hatten bereits zu Beginn unserer Überlegungen gebeten den Preis für „teuren“ Klinker in den Fertighausvertrag aufzunehmen. Allerdings hatten wir in der Ergänzungen zur Standard-Baubeschreibung tatsächlich die falsche Farbe. Anstelle Terca Alugrau gibt es nun das hellere Ergensunder graugedämpft – was auch dem Musterhaus im Prospekt und unserer Fotomontage entspricht.

Grau oder Grau?Wer sich nicht mit der Standardfugenfarbe zufrieden gibt, sollte auch an dieser Stelle mit Mehrkosten rechnen. Da wir nun das hellere Grau gewählt haben, setzen wir auf die dunklere Standardfugen – geschätzte 1.000 € gespart.

Als letztes gilt es in dieser Checkliste die Auswahl der Fensterbänke zu treffen. Bei Klinker ist dies recht einfach, da man hier die sogenannte Rollschicht als Standard angeboten bekommt. Dabei handelt es sich um die, mit Klinker gemauerte Fensterbank. Genau das was wir auch wollten. Fest vergessen, wir hier auch die Holzbehandlung festgelegt. Wir wählen den Classic-Standard (grundierd) mit der Konsequenz, dass das Außenholz von uns in Eigenleistung gestrichen werden muss.

Checkliste 8

Auf Checkliste 8 waren wir am schlechtesten vorbereitet. Hier geht es um die Frage der Sohlbänke. Dabei handelt es sich um eine Art Sims mit an Haus- und Terassentüren.

SohlbänkeIrgendwie konnten wir damit überhaupt nichts anfangen, haben es an der Terassentür des Musterhauses betrachtet, und kamen zum Schluss: wir wollen sowieso Stufen an die Türen in Eigenleistung – also nein danke.

Spannend wird die Frage nach der Isolierung im Sockelbereich. Wer eine Kiesschicht als Spritzschutz plant, kann den Punkt wohl ignorieren. Wir wollten bis an den Hausrand Pflaster legen. Hier wird die Isolierung im Sockelbereich notwendig – pauschal 1.100 €. Überraschung! Auch wenn es sich „nur“ um tausend Euro handelt – die hätten wir – hätten wir es vorher gewusst mit in die Kalkulation aufnehmen können, insbesondere, da es sich um einen empfohlenen Posten handelt.

Am Ende geht es in dieser Checkliste um den Schornstein und Ofen, den wir ja haben. Und um die Dacheindeckung. Auch hier liegen einige Muster im Musterhaus aus. Wir nehmen Granit – dunkel, wie im Prospket – wieder so unheimlich einfallslos.

Checkliste 9

Die neunte Checkliste hat uns am Ende die meiste Energie gekostet. Hätten wir es vorher gewusst, hätten wären wir hier in 5 Minuten fertig gewesen. Alle angehenden Bauherren, die mit Danhaus bauen: Wer sich bei Treppenmeister im Vorfeld ein Treppe (System Bucher) zusammenstellt, schläft ruhiger. Zugegeben, wir haben uns nicht sonderlich mit der Treppe befasst, haben aber auch nicht damit gerechnet, dass es 1.000.000 verschiedene Möglichkeiten gibt, die Elemente zu kombinieren. Mal sehen, ob wir unserer Entscheidung nochmals revidieren und uns bei einigen Elementen um entschieden. Danhaus gibt uns da wohl noch eine Chance, bevor wir endgültig bestellen.

Pfosten Mehr Pfosten Stufen Handlauf 2014-10-15 12.35.01Holzfarbe

Kellertreppe und Logia entfallen bei uns. Wer sich noch keine Gedanken darüber gemacht hat: Man kann bei Danhaus direkt eine Bautreppe für 500 € ordern. Wir werden diese vermutlich bauseits organisieren.

Checkliste 10

Auch diese Checkliste konnten wir komplett aus unserem Programm nehmen: Sanitäreintrichtungen. Irgendwie sind wir froh darüber, die Auswahl der Treppe war schon schwer genug. Aufallend hier nur: bodengleiche Duschen bietet Danhaus nur im EG an. Neben den üblichen Armaturen kann auch ein Handtuch-Heizkörper bestellt werden.

Checkliste 11

Hier geht es um das Heizsystem: Bei uns Acalor und Photovoltaik. Danhaus bietet hier übrigens 3,1 und 5,0 kWp an. Aufgrund des Kapitänsgiebels können wir leider nur die 3 kWp Anlage nutzen, die wir nun doch wider ursprünglicher Bedenken inklusive Batteriespeicher ordern. Auch diese hatten wir bereits im ursprünglichen Angebot bereits einplanen lassen. Also keine Überraschung, keine Mehrkosten für diese Position.

Bezüglich der Acalor Heizung haben wir uns schon vor der Bemusterung für die Kühlfunktion entschieden.  Leider mit 3.000 € kein günstiger Spaß.  Bedenkt man, dass diese Funktion nicht nachträglich nachgerüstet werden kann, hoffen wir dass es ein nachhaltige Investition handelt.

Wer Zisternenwasser nutzen möchte, kann noch ein Aquasystem ordern und letztendlich die Kontrollierte Be-Entlüftung wahlweise mit Wärmerückgewinnung wählen. Standardmässig baut Danhaus hier die dezentrale Lunos Anlage ein, die wohl dem Projekt Dani-Danhaus nach einigen Problemen mit der Lüftung geschuldet ist.

Checkliste 13

Freitext! Hier haben wir lediglich vermerkt, dass die Treppenstufen auf dem Dach der Dachfarbe entsprechend sollten, und einige Bemerkungen zur Treppe. Leider konnten nicht alle Punkte der Treppen in den Checklisten ausgewählt werden. Vermutlich liegt es daran, dass es sich um die neue Version 07.2014 der Checklisten handelt, die an uns das erste Mal getestet wurde – auch für unserer Beraterin waren diese neu.

Fazit

Mit Sanitär, Bodenbelägen und Garage/Carport haben  wir uns ein paar Checklisten gespart, die wir hier auch nicht näher beschreiben können. Insgesamt haben wir knappe 3-4 Stunden für die Bemusterung benötigt. Vergleichsweise wenig – aus zuvor genanntem Grund.

Grundsätzlich liegen wir mit den Mehrkosten im erwarteten Rahmen.

160 € für eine erhöhte Sicherheitsstufe der Fenster, 350 € Mehrkosten für die normalen Innentüren und 370 € für die Glastür Kirsten unterschreiten sogar unsere geplanten Mehrkosten.

Die Abdichtung mit 1.100 € ärgert uns, da weder erwartet noch geplant. Anders bei unserem Dachfenster das mit 1.200 € zu Buche schlägt und schon seit einigen Wochen bekannt war.

Auch die Acalor Kühlung war ursprünglich nicht kalkuliert, stand aber schon fast seit Beginn fest – und schlägt mit 3.000 € ein ordentliches Loch in den Baunebenkostenpuffer.

Nicht abschätzen können wir derzeit die Mehrkosten für die Treppe als auch für die Trittstufen auf dem Dach. Für zusätzliche Elektroarbeiten haben wir bereits jetzt 3.000 € einplant und hoffen so möglichst viele der Extra-Extras abzudecken.

Nun heißt es wieder einmal warten, und zwar auf den Gesamtpreis von Danhaus…