Flashback: Dachstuhlrenovierung

Als Danhaus Bauherren werden wir immer wieder gefragt, ob man selbst Spachteln soll oder eher einen Maler oder Stuckateur damit beauftragen soll. Das kommt immer darauf an, ist in diesem Fall unsere diplomatische Antwort.

Knapp ein Jahr bevor wir uns entschieden zu bauen, musste in der alten Wohnung das Dachfenster tauschen. Das Fenster als auch der Rollladen waren leider in die Jahre gekommen. Neben dem Dachfenster musste leider auch die gesamte Isolierung, die Dampfsperre, die Verkleidung und der Trockenbau erneuert werden.

Was hat man sich damals nur gedacht. Eine Dampfsperre gab es überhaupt nicht. Die Isolierung bestand aus ökologisch bedenklicher mit Alu kaschierter Glaswolle. Der Rückbau der Altlasten war also nur unter Einsatz entsprechender Vorkehrung aus Atemschutz, Handschuhe und entsprechender Kleidung möglich.

Bei dem Dachfenster hatten wir uns für ein Dachfenster von Velux entschieden und dies von einem ortsansässigen Schreiner einbauen lassen. Für eine passende Beschattung für Velux Dachfenster wird man bei dachfenster-rollo-shop fündig. Wir haben uns für einen solarbetriebenen und über Funk gesteuerten original Rollo von Velux entschieden,

Neben mehreren Rollen Knauf Steinwolle wurde auch gleich noch eine Palette Trockenbauplatten organisiert. Beides gab es um die Ecke beim lokalen Baustoffhändler bzw. dem daran angebundenen Baumarkt inklusive Lieferung.

Zuerst wurde das Dachfenster und die gesamte Isolierung erneuert. Altlasten raus, Steinwolle rein. Das neue Material war dabei wesentlich angenehmer zu verarbeiten als die alte Glaswolle.

Als nächstes wurde die Dampfsperre aufgebracht und verklebt und mit dem Trockenbau begonnen. Mit etwas Übung geht das tatsächlich so einfach wie man es einem im Fernsehen weismachen will. Elektroschrauber und Trockenbauschrauben vorausgesetzt. Nachdem die Dampfsperre angebracht ist wurde die Querlattung montiert, auf die am Ende die Trockenbauplatten montiert wurden.

Die Fensterlaibung war mitunter das größte Rumgefummel aber am Ende für den Hobbyhandwerker machbar. Zwischendurch musste ab und an eine Zwangspause eingelegt werden weil das Baumaterial blockiert wurde.

Um etwas Stauraum zu schaffen haben wir unter dem Fenster eine zusätzliche Trockenbauwand eingezogen.

Nach dem auch hier die Trockenbauplatten angebracht waren, konnten wir zum Endspurt ansetzen. Spachteln und Schleifen. Damals hatten wir noch nicht das richtige Werkzeug. Zwar haben wir mit Armierung gearbeitet, aber dadurch haben die Spachtelfugen aufgetragen. Zum Schleifen hatten wir einen Bandschleifer verwendet – ohne einen Staubsauger anzuschließen oder auf den guten alten Schleifblock zurückgegriffen. Am Ende hat zwar alles gut geklappt, aber recht viel Mühen gekostet.

Nach dem Tapezieren konnte sich das Endergebnis durchaus sehen lassen. Diesmal die andere Seite des Raumes.

Hätten wir in der alten Wohnung nicht quasi die Generalprobe gehabt, hätten wir beim Hausbau wohl die Spachtelarbeiten durchführen lassen.

Allgemein lässt sich sagen, dass das Spachteln der Fermacellplatten einfach geht als die Knauf Trockenbauplatten. Von beiden Herstellern härten die Spachtelmassen ziemlich gleichstark aus, so dass das Schleifen in beiden Fällen einige Mühen bereitet.  Die Armierung lässt sich bei Knauf hingegen leichter einbringen. Wir haben bei den den Fermacellplatten darauf verzichtet, da es eigentlich auch nicht vorgesehen ist. Da das Holzhaus jedoch immer etwas arbeitet, haben wir zwischenzeitlich drei Stellen an der Decke an denen der Kleber von Fermacell gerissen ist. Natürlich ganz zu schweigen von der Verkleidung des Kamins. Bei der Decke würden wir beim zweiten Mal vielleicht etwas mehr Zeit investieren. Allerdings hatten wir uns erst nach dem Spachteln dazu entschieden einen Kalkputz aufzutragen. Da der Kalkputz mehrere Millimeter dick ist, hätten wir hier ohne Probleme auch eine Armierung aufbringen können.

Würden wir die Spachtelarbeiten wieder als Eigenleistung durchführen? Auf jeden Fall, da wir inzwischen sowohl das Werkzeug als auch die Übung haben. Ohne? Vermutlich nicht. Kommt also immer darauf an…

Achtung Baustelle

Im April wurde es bei uns nochmals eisig kalt. Also, warum nicht nochmal den Kingfire anfeuern und sich über die wohlige Wärme freuen? Während der Ofen langsam vor sich hin glüht, gibt es mitten in der Nacht einen lauten Knall. Die spannende Frage, was war die Ursache? Ein Holzbinder, der beim Austrocknen gesprungen ist, eine geplatzte Wasserleitung? Ein Schaden an der Rohrleitung der Acalor?

Nach längerem Suchen wurde der Übeltäter schnell gefunden. Die Verkleidung unseres Kamines ist im Obergeschoss gerissen. Auf der einen Seite quer, auf der anderen Seite längs. Der Sprung hat selbst die Tabepte auf den Fermacell Platten zerrissen. Außerdem ist auf einer Seite des Kamins die Randfliese abgesprungen.

Also Tapete weg, diesmal haben wir aus Bequemlichkeit  Fermacell Kleber anstelle der Spachtelmasse verwendet. Vorher wurden mit einem Tapetenmesser die Sprünge bzw. Risse etwas geweitet und gesäubert. Der Fermacell Kleber hat sich recht gut mit einer normalen Spachten glatt ziehen lassen. Hierbei sollte man beachten, dass durch das Trocknen bei größeren Flächen durchaus eine Delle entstehen kann. Auch während der Bauphase haben die Zimmerleute an der einen oder anderen Stelle Löcher mit dem Kleber aufgefüllt und dabei immer einiges an Kleber abstehen lassen. Zum Leidwesen des Bauherren, der die ausgehärteten Kleberbrocken abschleifen durfte.

Die abgesprungene Randfliese wurde dieses Mal mit Silikon an das Fermacell geklept. Das hällt, und sollte zukünftig den Spannungen am Kamin besser nachgeben als der Fliesenkleber.

Um die Wand für die Grundierung vorzubereiten haben wir uns einen Bosch PMF Universal Werkzeug zugelegt. Aus verschiedenen Geräten hat uns das das Bosch Werkzeug am meisten zugesagt.  Das Gerät passt auch in das strapazierte Bauherrenbudget und das notwendige Zubehör erhält man ohne Probleme im Baumarkt um die Ecke. Damit lassen sich die kleinen Flächen, insbesondere in den Ecken wunderbar bearbeiten. Außerdem kann das Gerät zum Sägen und Trennen verwendet werden. Ein ähnliches Gerät von der Firma Fein haben wir bereits für den Einbau unserer Küche verwendet.

Das Universalgerät kommt direkt mit Trennbättern und Schleifpapier. DIe Aufsätze lassen sich einfach mit einem Innensechskantschlüssel tauschen – den wir aber erst haben suchen müssen. Den Schlüssel haben wir dann direkt am Stromkabel gefunden. Da hat sich Bosch etwas Gutes einfallen lassen, damit man den Schlüssel nicht mehr verliert. Wenn man erst einmal weiß, wo man suchen muss, findet man den Schlüssel auch gleich wieder.

Als besonderes Gimick hat das Gerät an der Seite ein Schraubgewinde. Hier lassen sich die Griffe andere Boschgeräte, z.B. von einem Winkelschleifer einschrauben. Damit hat man das Werkzeug beim Sägen oder Trennen gut im Griff. Damit ist die Boschfamilie im Werkzeugregal wieder um ein wertvolles Mitglied gewachsen.

Nach dem Schleifen der neuen Fugen haben wir nochmals grundiert. Wir verwenden dafür wieder WP-Uni von Krautol. Die Grundierung wurde uns shcon beim Hausbau von unserem lokalen Baustoffhändler empfohlen. Nachdem wir nun schon das erste Mal Tapete wieder von der Wand ziehen durften, lautet das Urteil: Tapete nur noch mit WP-Uni. So schnell kann es also passieren, dass das nagelneue Haus schon wieder wie eine Baustelle aussieht.

Ein Glück, dass das ZImmer nach nur einem Jahr sowieso umgebaut werden sollte – in ein Kinderzimmer. Also nutzten wir die Gelgenheit gleich die  Wand in einer neuen, passenderen Farbe zu tapezieren.

Da wir inzwischen so viel Übung im Möbelaufbauen haben, sind wir gleich im Anschluss noch in unser Lieblingseinrichtungshaus gefahren und haben die notwendigsten Möbel besorgt, damit sich Frau nun im Zimmer austoben kann.

Dachfenster 2.0

Bereits am Anfang unserer Planung hatten wir darüber nachgedacht, das Dachfenster mit einem Rolladen auszustatten. Offen waren die Fragen, manuell oder elektrisch, mit oder ohne Funkfernbedienung, wenn elektrisch, mit Strom oder Solar. Egentlich sollte es Solar sein, aber da das Dachfenster nach Norden gerichtet ist, waren wir uns nicht sicher, ob die Sonne ausreicht, die Battereien ausreichend aufzuladen.

Das Ende vom Lied? Wir waren uns nocht sicher und haben erst einmal auf die Verdunklung verzichtet. Also gab es kein Rolladen, und unser Häuschen sah aus Norden betrachtet vor einem Jahr noch so aus:

Wir wollten erst einmal den Sommer abwarten. Am Ende gab es dann doch einen Rolladen. Die Frage welche Ausführung hatte sich nun jedoch erledigt. Da das Dachfenster bereits eingebaut war und die Räume im Innern bereits bezogen waren, blieb lediglich die Variante Solar mit Funkfernbedinung.

Für die Montage haben wir einen Dachdeckermeister aus der Nähe beuaftragt. Wir machen zwar viel, aber bei einigen Aufgaben sollte man tatsächlich auf einen Fachmann zurückgreifen. Danhaus verbaut im Standard Roto Dachfesnter. Ein befreundeter Schreinermeister schwört auf Roto, unser Dachdeckermeister war nicht wirklich davon begeistert. Er selbst ist für VELUX Dachfenster zertifiziert und zieht diese hinsichtlich Einbau und Qualität den Roto Fenstern vor. Auch was die Austattung angeht, liegt VELUX wohl vorn. Im VELUX Onlineshop unter gibt es einiges an Zubehör, das es uns angetan hat. Die solarbetriebenen Plissees und insbesondere ein Insektenschutz fehlt uns noch. Leider gibt es von unsererm Hersteller keinen passenden Insektenschutz für unser Fenstermodell.

Unser Dachdeckermeister hat uns in einem angenehmen Plausch dann auch erzählt weswegen Roto wohl gerne von den Bauträgern verwendet wird. Hier gibt es wohl recht gute Einkaufskonditionen für die Hausbaufirmen. Als Bauherr merkt man davon jedoch in der Regel nichts.

Für die Verdunklung sorg nun also inzwischen unser Rollo, der allen Befürchtungen zum Trotz, nicht allzu aufällig ist, und sich gut ins Gesamtbild einfügt.

Der Rollo lässt sich ohe Probleme vollständig aufstellen – das war unsere größte Sorge. Das Dachfenster in unserer alten Wohnung konnte man nach dem EInbau eines Rollos z.B. zum Reinigen der Scheibe nicht mehr ganz öffnen.

Der Akkus des Rolladens befindet sich auf der Unterseite des Rolladens. Hierfür musste allerdings ein Loch in die Verkleidung des Rollos für die Kabeleinführung gebohrt werden.

Für die Bedienung gibt es eine Funkfernbedienung inklusive Wandhalterung. Die haben wir neben der Tür in der Nähe des Lichtschalters montiert.

Alles zusammen hat der Einbau kanpp 1,5 Stunden in Anspruch genommen. Der Fachman musste für den Einbau übrigens nicht einmal auf das Dach, sondern konnte alles von innen auf einer kleinen Trittleiter montieren.

Der Akku lädt übrigens auf deR Nordseite ohne Probleme. Selbst in den Wintermonaten hatten wir keine Probleme den Rollanden regelmässig zu öffenen und zu schließen.

Raum für Kreatives: Meine Nähgalerie

Die Galerie haben wir von Anfang bei der Hausgestaltung auf Empfehlung von unserer Danhaus Beraterin geplant.
Was ein Glück! Wir finden diesen offenen Raum wunderbar und viel schöner als einen Flur an dem einfach 3 Türen in weitere Räume führen. Grade mit unserem Kapitänsgiebel kommt der Raum richtig gut zur Geltung.

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Die Nähgalerie war einer der Räume die wir recht schnell „fertig“ hatten.
Das heißt natürlich nicht, dass sie mir dann auch gefallen hätte…
Irgendwie war noch alles so durcheinander und voll.
Ich weiß nicht ob Ihr dieses Gefühl kennt: Ihr sitzt da so am Nähtisch und der Raum ist ja mit ca. 20 qm² recht groß aber irgendwie hat man so ein beklemmendes Gefühl. Alles ist so eng und bäh.
So sieht übrigens „eng“ und „bäh“ für mich aus:

Die fertig eingerichtet Nähgalerie

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Nach ein paar Monaten hat man dann auch endlich mal Zeit und Geld um das Ganze anzugehen.

Und überhaupt gibt es ja gefühlt den Trend eher Stoff und Wolle zu verbrauchen, als sich sinnlos  Hals über Kopf neue zu kaufen.
Hierfür finde ich es aber auch wichtig zu wissen was man hat. Und das wird schwierig bei vollgestopften Schränken.
Für meine Stoffe habe ich dann kurzer Hand eine Heines Vitrine von IKEA genommen. Und die Wolle wurden neben dran in durchsichtigen Boxen gestapelt.

<3<3<3 Mit dem Ergebnis bin ich nun sehr glücklich <3<3<3

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Es sieht ein bisschen wie eine kleine Nähstube aus und die Sachen sind schön sortiert und ordentlich wie ich es eben mag.

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Aber eben mit viel Platz und Luft zwischendrin, was mir ganz wichtig ist.

Der Ektorp Schrank war einfach zu mächtig, erst wollte ich ihn weiß streichen aber ich habe dann eine tolle Idee mit den Weinkisten, die ich früher auf dem Balkon hatte, umgesetzt.

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Praktisch wenn die Möbel nicht ein Vermögen kosten, dann kann man sie einfacher ersetzten ;)
Und ich denke in jungen Jahren ändert sich der Geschmack vielleicht eh noch mal in eine andere Richtung, dann kann man später immer noch Dinge kaufen die man dann vielleicht für sein restliches Leben haben möchte.

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<3 Und jetzt werde ich den restlichen Sonntag hier verbringen <3

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Kommt doch rein!

So oder so ähnlich begrüßt man häufig seine Gäste.

Wir jetzt auch, denn unser Flur ist nun endlich fertig geworden.
Nach dem fast drei tägigen Tapezierakt von Wohn- und Esszimmer, war der Flur mit einem Tag ein Klacks.

Das Einrichten ging auch recht flott. Noch am gleichem Abend wurde von meinen Mann die Garderobe angebracht die schon seit 4 Monaten im Karton auf ihren Einsatz wartete.


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Leider hatten wir noch keine Gelegenheit die leeren Bilderrahmen an der Garderobe zu füllen :P Eins nach dem anderen.

Dafür haben die Astrid Lampen von IKEA haben nun auch ihren Platz gefunden.

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Der selbst veränderte FJELL „Schuhschrank“ macht es sich unter der Treppe gemütlich.

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Und hier noch mal die Sicht von oben.

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Die Stufenmatten werden wir noch durch Sisal-Matten ersetzen. Die Schwarzen waren günstig und können auch ruhig dreckig werden. Da wir jetzt aber endlich fertig sind dürfen sie ruhig gehen :D

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Links geht es zum HWR und rechts ist das Gäste WC. Ob dieses Ungetüm an Pflanze dort bleibt weiss ich auch noch nicht. Ich habe sie schon so lange aber sie passt aufgrund der Größe nirgends hin.

Und zum Schluss natürlich noch ein Foto mit Sam, der sich wie immer gekonnt in Szene setzt.

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Endlich ein Wohnzimmer

Und nicht nur das! Nein, sogar auch ein Esszimmer!

Genau vor 190 Tagen ging für uns das Leben im eigenen Haus los. Die erste Nacht! Ab da an folgen viel Chaos, Schmutz, Streit ( ja das gehört da zu), unzählige volle Staubsaugerbeutel, Hundehaar (wirklich überall) und kleine freudige Herzsprünge weil es immer ein Stückchen weiterging.

Im Dezember konnten wir endlich Anfangen das Wohn- / Esszimmer zu fliesen (also der beste Schwiegerpapa der Welt).

Fliesen

Weihnachten konnte ich somit nicht wie erhofft im Wohnzimmer vollbringen. Es hat mich ein bisschen traurig gemacht, da ich das Weihnachtsfest und das ganze Tam Tam drum herum liebe!

Sei es drum. Nächstes Jahr wird Weihnachten gefeiert! Und wie!

Mitte Januar konnten wir dann endlich verfugen und die Randfliesen legen lassen.

Und dann kam da noch die Sache mit dem Kamin. Der Kingfire wird quasi „nackig“ gebaut und muss noch feuerfest verkleidet werden. Für uns stand fest: Stein! Oder irgendwas in dieser Richtung.
Die Auswahl an schönen Fliesen, die uns beiden auf anhieb gefallen haben, ging leider fast auf 0.
Und es ist wirklich wichtig sich gleich in die Fliesen zu verlieben. Fängt man an Kompromisse zu gehen wird man sich ein paar Jahre später darüber ärgern.

Letztendlich haben wir uns für eine Eigenmarke von Hornung entschieden: Novello Brickstone

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Die Bestellung wurde bereits nach 1 Woche geliefert und dann waren die Männer wieder fleißig ;-)

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Eine Woche später kam mein Einsatz: Tapezieren. Top motiviert -> NICHT! <- habe ich immer wieder Abends ein paar Bahnen geklebt und habe es tatsächlich geschafft alles am Sonntag fertig zubekommen! Ich war stolz wie Oskar und konnte es kaum glauben! Endlich fertig! Endlich ein Wohnzimmer und auch Esszimmer.

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Und ein paar Stunden später standen schon die ersten Möbel drin ♥

Es war ein total komisches Gefühl Abends auf der Couch zu sitzen.

Ähm, was machen wir jetzt? Einfach so rumsitzen?

Ja….

Fühlt sich komisch an

Mittlerweile klappt das recht gut mit uns und der Couch. ツ

So genug Text nun folgen Bilder, viel Spaß!

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Die Nähgalerie

Nachdem uns die Arbeit eingeholt hat und wir selten vor Sonnenuntergang Zeit finden die ausstehenden Arbeiten am Haus durchzuführen, haben sich die Arbeiten an unserer Galerie leider über drei, vier Wochen gezogen.

Zunächst standen wieder einmal die geliebten Arbeiten, Fliesen legen, Wände spachteln, schleifen und grundieren, Decke mit Haftgrund behandeln und den Filzputz auftragen. Inzwischen haben wir uns dazu entschieden die Decken im gesamten Haus mit dem hübsch anzuschauenden aber aufwendig aufzutragenden Filzput zu versehen.Die Galerie im Ausbau

Für die Arbeiten wurde Frau für ein Wochenende auf ein Seminar geschickt, so dass die ganzen Arbeiten an den Wänden und der Decke an einem Wochenende durchgeführt werden konnten. Da wir die Arbeit gerecht aufteilen, durfte Frau dann die Woche darauf tapezieren. Da wir bereits von der vorherigen Wohnung von der Tapete von AS Creation sehr zufrieden waren, haben wir uns auch dieses Mal wieder für diese Marke entschieden.

Unserer Galerie mit Tapete

Nach dem Tapezieren hieß es dann ganz schnell alle Kartons aus der Garage zu holen, damit Frau endlich Ihr lang ersehnte Nähgalerie erhält. Als Einweihungsgeschenk gab es dann einen neuen Tisch, die dunkle, limitierte Variante des Sinnerlig Korktisches von Ikea, den sich Frau schon so lange gewünscht hat. Da der Tisch bei unserem Nächsten Ikea Einrichtungshaus bereits vergriffen war und laut Aussage der Mitarbeiter nicht mehr geliefert wird, hat sich Man keine Mühen gescheut die 100 Kilometer zum nächsten Möbelhaus auf sich zu nehmen um eine der letzten Tischplatten zu ergattern.Die fertig eingerichtet Nähgalerie

Da nun als letztes Zimmer noch das Wohnzimmer ansteht, wurde der TV vorübergehend in der Galerie geparkt und kann so zumindest zur abendlichen Unterhaltung – und etwas mehr Normalität im Baustellenalltag beitragen…

Mehr Licht auf dem Spitzboden

Während wir noch fleißig Fliesen am Innenausbau beschäftigt sind, bleibt ab und an noch etwas Zeit einige Dinge nachzuholen. So auch die schon seit einiger Zeit anstehende Erweiterung der Beleuchtung auf dem Spitzboden.

Zur Grundausstattung von Danhaus gehört eine geschaltete Leuchte auf dem Spitzboden. Diese sitzt bei uns direkt an der Bodentreppe auf der einen Seite der Spitzbodens. So kommt es, dass die andere Seite kaum bis gar nicht beleuchtet ist. Also haben wir kurzerhand 10 Meter Kabel, ein Päckchen Kabelschellen und eine weiter Ovalleuchte besorgt und auf dem Spitzboden verbaut.

Erweiterung der Beleuchtung auf dem SpitzbodenDamit beide Lampen mit dem Schalter für den Spitzboden geschaltet werden, haben wir schlicht nach dem Schalter eine Abzweigdose für die zusätzliche Lampe gesetzt.

Abzweigdose auf dem SpitzbodenDie knapp 10 Meter Kabel haben wir dann am Balken entlang bis auf die andere Seite des Spitzbodens verlegt und dort die zweite Ovallampe montiert.

Zusätzliche Kabel auf dem Spitzboden Nach knapp einer halben Stunde war dann auch endlich der hintere Teil unseres Spitzbodens gut ausgeleuchtet. Die Montage hätte man sicherlich direkt durch Danhaus bzw. Elku durchführen lassen, allerdings hatten wir damals nicht daran gedacht. Außerdem hängt dies sicherlich davon ab, wo auf dem Spitzboden der Aufstieg und somit die Lampe angebracht ist.  Unser (nun) gut ausgeleuchteter Spitzboden Jetzt muss es nur wieder etwas wärmer werden, dass wir rechts und links vom Steg noch zusätzliche Dielen anbringen können, so dass wir später einmal mehr Stauraum auf dem Spitzboden haben werden…

 

Strom im Schrank

Der Arbeit zum Trotz versuchen wir jeden Tag ein kleines Stückchen weiter am Haus zu kommen. Da sucht man sich auch mal die kleineren Baustellen aus. Diese Woche war beispielsweise die längst überfällige Elektrifizierung unseres PAX Kleiderschrankes an der Reihe. Von Anfang an hatten wir von Elku einen Wandauslass an der Rückseite unseres Schrankes geplant. Das Kabel hing hier nun seit Monaten aus der Wand, und seit wir den PAX Schrank aufgebaut hatten in eben selbigem.

Strom im Schrank

Für die Beleuchtung haben wir uns für die IKEA Striberg Lichtleiste entschieden. Die Trafos können in Reihe geschaltet werden, so dass lediglich eine Steckdose benötigt wird. Da man ja nie weiß, was noch so alles in einem Kleiderschrank verbaut wird, haben wir uns eine Zweifachaufputzdose- bzw. -aufbaudose geholt. Obwohl wir hier nicht gerade zum günstigesten Modell gegriffen hatten, hat sich die Montage als eher lästig herausgestellt, da die Kabelverbindungen altmodisch mit Schrauben hergestellt werden. Als Notiz an uns selbst, werden wir zukünftig nur noch Bauteile mit Steckverbindungen kaufen. Ein Vorteil hierbei ist, dass sich Steckverbindungen nicht mit der Zeit „losdrehen“ und nachgezogen werden müssen, wie man das von althergebrachten Lüsterklemmen kennt.

Steckdose im SchrankNachdem die Steckdose montiert war haben wir die LED-Leisten montiert und die Kabel gezogen. Damit es nicht allzu wild im Schrank ausschaut (und wir die Kabel nicht an der Rückwand entlang führen können) haben wir weiße, selbstklebende 7mm Kabelkanäle im Schrank verlegt.

Licht im KleiderschrankDie Lichtleiste verfügt über drei Stellungen, An, Aus und Automatik, wobei die Automatik dank Sensor das Licht anschaltet, sobald sich die Schranktür öffnet. So ganz haben wir den Sensor noch nicht verstanden, da die Lichter auch funktionieren, wenn man die Schranktür im Dunkeln öffnet, handelt es sich wohl nicht um einen Helligkeits- sondern Licht- oder Bewegungssensor. Tür auf, Licht an. So soll es sein. Das „Wie“ und „Warum“ ist dann erst einmal zweitrangig. Auf jeden Fall sind wir einen kleinen Schritt weiter.

Leider haben wir hier erst einmal einen von vier Schränken aufgerüstet, die drei restlichen folgen in den nächsten Tagen. Hier gilt es noch einige Durchführungen zwischen den Schränken zu bohren…

Landhausküche, die erste

Nachdem wir den Küchenbereich gefliest und verfugt hatten, konnten wir nun auch endlich mit dem lange ersehnten Aufbau der Küche beginnen. Die Küche wird ja nun zwischenzeitlich das dritte und hoffentlich letzte Mal aufgebaut. Dummerweise hatte uns IKEA hier einen Strich durch die Rechnung gemacht: Die Faktum Serie wurde leider vor kurzem eingestellt, so dass wir bereits vor dem Hausbau einige Teile haben nachbestellen müssen.

Startschuss für den KüchenaufbauDa die Korpusse nun seit dem Umzug immer irgendwo im Weg herumgestanden sind, freut es uns natürlich ungemein, dass nun endlich etwas mehr Platz vorhanden ist. Außerdem hatte sich herausgestellt, dass die Korpusse perfekte Verstecke für notwendige Dinge aller Art sind. Somit reduzieren sich die Plätze in denen man suchen muss nun auchendlich um eine vielfaches.

Nachdem die Küchenzeile grob ausgerichtet war, ging es auch gleich an die Feinarbeit. Zur Wandseite haben wir einen Abstandshalter aus einem alten Schrank ausgesägt. So wird vermieden, dass die Schublade an der Wand entlang schrammt.

Abstand zwischen Schublade und WandAuch an der Herdplatte mussten wir die Schränke leicht modifizieren. Die Herdplatte ist mit 80 cm breiter als ein 60 cm Korpus. Da nun ein Teil der Herdplatte über den Korpus steht und die Stromzuführung auf den Seitenteilen aufliege, haben wir hier mit der Stichsäge nachgeholfen. Ikea Hacking eben… Herdplattenmod Als Dunstabzugshaube haben wir uns nach langem hin und her für eine Berbel Umlufthaube entschieden. Ursprünglich wollten wir eine Ablufthaube und den KfW40 fähigen Berbel Mauerkasten. Der Verzicht auf die Ablufthaube spart natürlich auch einiges an Ärger mit der Zulassung unserer Feuerstätte bzw spart uns die obligatorischen 1.000 € . Da wir für die 80 cm Herdplatte eine ebenso breite Ablufthaube installieren wollten, fällt das Berbel Monster dementsprechend groß und auch schwer aus.Das Berbel MonsterFür die Montage muss auf jeden Fall mindestens ein Helfer zur Seite stehen. Zum Glück kann die Bauherrin ordentlich anpacken, wie sie schon so oft bewiesen hatte. Der optionale Aktivkohlefilter der Berbel wird lediglich aufgesetzt bevor der Kamin montiert wird. Die Kaminhalterung haben wir natürlich prompt falsch gebohrt. Erst zu breit und dann zu tief.  Kollateralschäden nennt man das wohl…  Zum Glück stehen noch an jeder Ecke  Päckchen mit Fermecall Fugenspachte…hus23_20151010_153511476_berbel_umluftfilterNach der Montage durften wir uns auf jeden Fall über unserer Berbel freuen. Der erste Test verlief übrigens durchaus erfreulich – auf den ersten drei Stufen hält sich die Geräuschentwicklung im Rahmen. Lediglich auf der vierten und höchsten Stufe macht sich die Haube in Manier eines startenden Düsenjets bemerkbar…hus23_20151010_153522718_berbelMit LED-Beleuchtung  macht unsere Berbel gleich einiges her. An der Unterseite befindet sich der Fettabscheider, denn man wohl des öfteren auswaschen sollte. Das Gitter des Filters sind im Innern verborgen, lässt sich aber einfach entfernen und in der Spülmaschine säubern.

Berbel BeleuchtungKaum fertig montiert und und getestet haben wir auch endlich losgelegt. Nach mehreren Wochen Fertiggerichten aus dem Backofennahrung oder Mahlzeiten aus der Burgerbude freut man sich so richtig auf eine waschechte Gemüsesuppe.Unsere erste GemüsesuppeDa unserer Küche anstelle von 3 Metern, lediglich 2,99 Meter breit ist, konnten wir einen der nachbestellten Korpusse nicht montieren. Glücklicherweise kann dieser, obwohl online bestellt bei Ikea zurück gegeben werden.

hus23_20151010_185151772_zwischenstandFehlernder Korpus = fehlende Auflagefläche für die Arbeitsplatte = fehlende Auflagefläche für das Waschbecken. Daher klafft zunächst noch ein unansehnliches Loch in der Küchenzeile, das in einem zweiten Montagetermin versorgt werden muss.

Nach sechs Monaten Bau freut man sich jedoch über jede Kleinigkeit. Und so genügt uns auch zunächst eine halbe Küchenzeile, denn eine halbe Küche ist eben mehr als keine Küche…