Fundamentpläne

Wir hatten bei bei dem Angebot der Fa. Elku explizit die Möglichkeit vorgesehen, ein Versorgungskabel  aus dem HWR zum geplanten Verteiler in der Garage zu legen, als auch ein Leerohr zum Einzug eines Kabels von der Garage, sollten wir unsere PV-Anlage einmal mit Panels auf dem Garagendach erweitern wollen.

Beiden Wünschen kommt Elku zu einem absolut fairen Preis nach. Normalerweise werden solche Kabel oder (dünnen) Leerrohre auf der Bodenplatte nach außen geführt. Die sauberere Variante ist es jedoch, Leerrohre durch das Fundament zu legen in die später die Kabel eingezogen werden.

Nach Rücksprache mit unserem Bauleiter und der Fa. Göllner wurden nun hierfür zwei DN 100 Leerrohre zusätzlich eingeplant. Hierdurch entstehen jedoch zusätzliche Kosten für die im Fundament verbauten Doymar Dichtungen.

Außerdem galt es entgegen dem Architektenentwurf, die nun von der EnBW gewünschte, geänderte Führung der Mehrspartenhauseinführung zu berücksichtigen.

FundemantplanHeute kamen dann per Post der Fundamentplan, inklusive der kurzfristig eingeplanten (und händisch eingezeichneten) Leerrohre von der Fa. Göllner. So wissen wir wo wir nach den Leerrohren suchen müssen und haben als positiven Seiteneffekt zudem den Nachweis, des fehlerhaften Leerrohrs im Wohnzimmer in der Hand.

Dieses müssen wir später jedoch nochmals freilegen und mit einer weiteren Doymar Curaflex Dichtung für nicht genutzte Leerrohre verschließen…

Anker

Nachdem am Freitag die Bodenplatte mit etwas Verspätung gegossen wurde, wurden noch die Anker gesetzt. Damit nicht der erste Windstoß die Anker umwirft, musste der Trupp vor Ort noch eine Weile warten. Bodenplatte mit AnkerAm Samstag morgen wurde dann die Schalung entfernt, und man kann die Bodenplatte in Ihrer Gänze begutachten.

Bodenplatte mit Anker aus Südosten gesehenDie Anker selbst sind eher unspektakulär. Winkelanker, im Beton versenkt, an denen später die Hauswände befestigt werden. Danhaus ist unseres Wissens einer der wenigen Fertighaushersteller, der mit solchen Ankern arbeitet. Andere Bauträger dübeln ihre Wände in die Bodenplatte.

AnkerDie Bodenplatte wäre da und die Anker drin. Wenn es nach uns ginge, kann das Haus kommen. Vorher wird der Trupp der Fa. Göllner allerdings nochmal zurück kommen und die Bodenplatte abschweißen, d.h. mit Bitumenbahnen abdichten. Hierdurch wird verhindert, dass später Feuchtigkeit von unten in unser neues Haus eindringen kann.

 

 

Bodenplatte

Kaum war das Streifenfundament fertig, gingen die Rohbauer direkt an die Bodenplatte.  Eigentlich war ein Prüftermin, mit dem von uns bestellten DEKRA Baugutachter für 11:30 Uhr vereinbart. Da wir am Vorabend jedoch ein Leerrohr in unserem zukünftigen Wohnzimmer entdeckt hatten, machte sich der Bauherr auf den Weg um mit dem Polier Rücksprache zu halten.

Ein Leerrohr zuvielEs stellte sich heraus, dass die Kolonne zentimetergenau nach Plan gearbeitet hatte. Tatsächlich ist  das Leerrohr im Fundamentplan vorgesehen. Also wurde der Bauleiter zu Rate gezogen, der ebenfalls die Pläne bestätigt. Wir vermuten zwischenzeitlich, dass es sich um einen Copy & Paste-Fehler handelt, da in unseren Entwürfen die Küche niemals an dieser Stelle angedacht war. Leider lagen uns die Fundamentpläne nicht im Voraus vor. Als Tipp an alle zukünftigen Danhaus-Bauherren und -herrinnen: Beim Bauleiter auf jeden Fall im Vorfeld den Fundamentplan anfordern und durchsehen.

Wir haben Glück im Unglück, unser Bauleiter ist nachmittags auf einer Baustelle zehn Kilometer entfernt und wird auch bei uns einen Stopp machen.

Die Leerrohre werden frei gelegtWährend die Leerrohre vom Vortag wieder freigelegt werden, wird gleichzeitig die Schalung der Bodenplatte gesetzt.

Die Schalung für die BodenplatteNachdem die Shalung fertig war, wurde auch schon begonnen das Planum mit Folie abzudecken und die Drunterleisten auszulegen. Die Folie soll verhindern, dass der Schotter das gesamte Wasser aus dem Beton zieht, und dieser dadurch keine Zeit zum abbinden hat. Die Drunterleisten (ja, die heißen tatsächlich so) bilden die Abstandshalter für die Bewehrung.

DrunterleistenDa zwischenzeitlich bereits 11:30 Uhr war, fuhr unser Baugutachter vor. Sichtlich enttäuscht, denn er hatte den Termin direkt mit der Fa. Göllner vereinbart. Hier stellte sich heraus, dass unser Polier 13:30 Uhr als Termin angegeben hatte, dessen Chef jedoch den Gutachter auf 11:30 Uhr bestellt hatte. Dieser improvisierte nun kurzerhand und gab eine ausführliche Einführung in den Fundament- und Bewehrungsbau, so dass der Bauherr die nächste Bodenplatte nach DIN-Norm nahezu selbst vorbereiten könnte. Die weitere Aufsicht hinsichtlich der korrekten Ausführung wurde somit  dem Bauherren übertragen.

In den statischen Berechnungen wurde eine Bodenplatte mit 13 cm Höhe vorgesehen. Die Standard Danhaus-Platte beträgt jedoch nur 12 cm. Da die Bewehrung mittig ausgelegt werden sollte, genügen die Drunterleisten mit einer Höhe von 40 mm nicht. Das Problem wurde direkt an den Bauleiter weitergegeben, der dies mit dem Statiker klärte. Hier wurde von der Fa. Göllner der Kolonne schlichtweg das falsche Material mitgegeben.

Positiv überrascht war der Gutachter von der milimetergenauen Ausführung der Schalung, und auch der sonst einwandfreien Verwendung der Materialien. Der Fundamenterder in Edelstahlausführung, wie es die DIN Norm vorschreibt. 98% der Rohbauer verwenden hier wohl verzinktes Material, was der Gutachter mit einem Magneten jedoch schnell entlarvt.

Mehr Probleme machte uns eine, seit 2014 bestehende DIN Norm, die einen zusätzliche Ringerder um das Fundament vorschreibt. Dieser wird alle 20 cm mittels Edelstahverbindungen mit dem Fundamenterder verbunden. Unser Bautrupp kannte dies nicht nicht. Nach einigen Telefonaten und Gesprächen mit dem Polier konnte aber auch das Problem gelöst werden. Da wir mit der (überraschenden) Gründungstiefe von 1,05 m direkt gewachsenen Boden berühren, keine geschahlten, sondern direkt gegrabene Fundamente haben und kein WU-Beton verwendet wurde, besteht ausreichend Bodenfühligkeit , als dass kein zusätzlicher Ringerder notwendig wird. Auf jeden Fall können wir dies im DEKRA-Protokoll nachlesen.

DEKRa Abnahme einer fast fertigen BewehrungEtwas Verwirrung gab es letztendlich um eine laut Statik erforderlichen Sauberkeitsschicht, z.B. mittels einer Magerbeton Mischung, die bei uns nicht aufgebracht wurde. Laut Gutachter wäre das Planum  jedoch vermutlich ausreichend. Der Statiker muss dies jedoch noch bestätigen. Die Bauleitung ist der Meinung, der Erdbauer müsste den Nachweis erbringen.

Auch die Rohre, die später durch die Bodenplatte führen, erhalten nach neuster DIN eine Muffe, so dass der der Beton nicht direkt am Rohr anliegt. Auch das war neu für unseren Bautrupp. Kein Mangel, lediglich ein Hinweis. Und überhaupt, unser Gutachter hat alles wunderbar didaktisch verpackt. Die Männer waren sichtlich beeindruckt vom dessen Fachwissen.

Da es noch die Höhe der Bewehrung zu klären gab und wir nun auf den Bauleiter gewartet werden musste, wurde soweit alles vorbereitet und der Beton eine halbe Stunde später bestellt. Damit der Beton nicht abbestellt werden musste machte sich unser Bauleiter direkt auf den Weg.

BewehrungDa Freitags um 15 Uhr kein Baustoffhandel mehr Lieferungen neuer Drunterleisten durchführt, wurde hier improvisiert. Durch das Zwischenschiegen von Bewehrungseisen wurden die Bewehrungsmatten um 1 cm angehoben. Der Statiker hatte auf den extra Zentimeter nach dem Hinweis des Baugutachters bestanden. Die Sauberkeitsschicht sei so ausreichend – wir sind gespannt, wer das am Ende tatsächlich bestätigt. Und das Leerrohr bleibt. Ein Rohr zu viel schadet nie. Vielleicht nutzen wir es um die Außenleitungen durch die Fa. Elku zu legen lassen. Normalerweise liegen die Kabel auf der Bodenplatte. Mit einer Doyma Dichtung können wir dann einfach das extra Rohr verwenden.

Während nun noch die letzten Vorbereitungen durchgeführt wurden, fuhr bereits die Betonpumpe vor.

BetonpumpeNur kurz darauf kam auch schon der erste von zwei Betonmischern und das Gießen des Fundamentes konnte beginnen.

Betomischer und BetonpumpeNach ungefähr 30 Minuten war es dann soweit und der letzte Beton floss in unserer Bodenplatte.

Der letzte BetonNach dem Abziehen konnte sich das Ergebnis sehen lassen.

Die Bodenplatte nach dem AbziehenAuch unser Bautrupp ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Hus 23 - Die fertige BodenplatteFür die Kolonne ist es leider noch nicht vorbei. Die Danhaus-spezifischen Anker müssen noch eingebracht werden. Dafür muss der Beton jedoch erst ein wenig abbinden. Morgen wird dann abgeschahlt und die Kollegen dürfen endlich nach Haus fahren.

Die Bodenplatte wird danach noch abgeschweißt, also Bitumenbahnen verlegt und abgedichtet. Das der Beton bei den nächtlichen Temperaturen jedoch nicht schnell genug aushärtet, kann dies erst am Wochenanfang erfolgen…

Unserer Bodenplatte aus Richtung Südosten

Streifenfundament

Heute ging es endlich los, am ersten „richtigen“ Bautag war gleich richtig viel los. Der Vermessungsingenieur wurde für das Einmessen des Schnurgerüsts bestellt.

GründungsbeginnUnser Erdarbeiter hat einen Geologen für den Verdichtungsnachweis bestellt und das Material für die Bodenplatte wurde bereits geliefert.

Verdichtungsnachweis

Die kurzfristige Terminierung seitens des Rohbauers hat leider erste Konsequenzen mit sich gebracht. Das Planum konnte aufgrund des Zeitmangels nach Fertigstellung nicht nochmals geprüft werden. Bei den Messungen des Poliers stellte sich heraus, dass es einige Zentimeter Höhenunterschied gibt. Hier ist nochmals eine geringe Nacharbeit des Planums notwendig.

Nachdem die Fluchten des Bauobjekts eingemessen waren, wurde dann auch das Schnurgerüst gespannt und der Verlauf des Fundaments auf dem Boden markiert, bevor der Bagger loslegen durfte.

FeineinmessungDarüber hinaus hat der Bauherr die, vor einigen Tagen besorge Mehrspartenhauseinführung an der Baustelle angeliefert. Heute hat es sich ausgezahlt als Bauherr proaktiv tätig zu werden und das Bauteil bereits vergangene Woche abzuholen. Mit voraussichtlich zwei Wochen Lieferzeit wäre dies niemals rechtzeitig vor Ort gewesen.

MehrspartenhauseinführungBis zum Abend wurden dann alle Leerrohre verlegt, das Fundament auf 1,05 Meter ausgehoben, mit Bewehrung versehen, der Fundamenterder gelegt und letztendlich gegossen.

StreifenfundamentSteht man nun das erste mal vor dem Fundament, erhält man endlich einen Eindruck vom zukünftigen Haus.

StreifenfundamentAuch unseren Erker sehen wir nun zum ersten mal (zumindest sein Fundament).

ErkerDer Betonfluss darf nun über Nacht ruhen, bevor es morgen mit der Bodenplatte weitergehen soll. Allerdings ist uns bereits ein zusätzliches Leerrohr aufgefallen, dass am Platz unseres zukünftigen Wohnzimmers herausragt. Wir sind auf die Erklärung des Poliers morgen gespannt.

StreifenfundamentVorsichtshalber haben wir uns bereits den Fundamentplan zukommen lassen um für die morgige Besprechung gerüstet zu sein…

Planum

Nachdem die Erdarbeiten an unserem Grundstück recht kurzfristig begonnen werden mussten, hat sich unser Erdarbeiter ins Zeug gelegt und das Planum termingerecht fertig gestellt. Der Bagger ist weg, und wir sehen das erste Mal die wahren Ausmaße unseres Vorhabens.

Planum aus Sicht SüdwestenAuch der vordere Teil, auf dem später einmal die Garagen stehen wurden vorbereitet. Da der Schotter bereits verdichtet ist, wird es hoffentlich weniger Probleme geben, wenn hier während der Richtung der Kran stehen wird. Viel mehr haben wir aufgrund der kurzfristigen Termine nicht gemacht. Die Garagen, Entwässerung, rückwärtige Außenanlage und Hausschacht. Solange die Termine von Danhaus so knapp beieinander liegen, macht es nur wenig Sinn, die Erdarbeiten voranzutreiben.

Planum aus Sicht SüdostenDas Planum ist auf jeder Seite ungefähr ein Meter breiter als das, später von Danhaus, gestellte Haus. Hier wird später die Einrüstung stehen und als Arbeitsfläche dienen. Erst kürzlich haben wir auf einer anderen Baustelle gesehen, dass die Arbeitsfläche vergessen wurde. Der Arbeitsstreifen wird später wieder ausgehoben wenn die Entwässerung kommt. Vielleicht können wir das Material dann auch noch für das Fundament unserer Stützmauer verwenden.

Planum Ost-SeiteDanhaus als auch unser Bodengutachten erlauben Recyclingmaterial als zu verdichtendes Materials, also Schotter. Alles in allem eher unspektakulär. Allerdings ist Recyclingmaterial günstiger, und Nachteile bei der Verwendung sind uns nicht bekannt. Es ist einfach nur grau.RecyclingmaterialDie Streifenfundamente können kommen…

Und dann geht alles ganz ganz schnell

Eigentlich war für Freitag ein Baustellentermin mit Bauleiter, Erdarbeiter und Fundamentbauer, die Fa. Göllner, angesetzt. Zwei Tage vorher wurde der Termin jedoch kurzfristig um einen Tag vorverlegt. Also gestern auf heute. Der Kreis wurde auf außerdem auf Wunsch des Fundamentbauers mit unserem Vermesser erweitert. Bis wir zum vereinbarten Zeitpunkt auf der Baustelle (ja, jetzt ist es eine Baustelle) ankamen, hatte der Vermesser bereits die Grobabsteckung vorgenommen.

GrobabsteckungDas erste Mal erhalte nwir ein Gefühl dafür, wie große Garage und Haus sein werden, und wieviel Garten am Ende noch übrig sein wird.

Hus 23 GrobabsteckungBevor geklärt wird, wie hoch das Planum sein wird und wohin die Erde (es handelt sich um jede Menge Erde) geschoben wird, geht es darum wer wann was macht. Die Bodenplatte soll schon nächste Woche kommen. Also müssten die Erdarbeiten bis Dienstag, spätestens Mittwoch abgeschlossen sein. Unser Erdarbeiter hat jedoch nicht nur auf unserer  Baustelle zu tun, also wird gehandelt. Die Runde erinnert mich kurzfristig an meine ehemaligen Pokerrunden. Am Ende findet sich eine Lösung und es geht bereits in den nächsten Tagen los.

Sobald die Erdarbeiten abgeschlossen sind, wird es nochmals ein Vermessungsprotokoll geben, das dem Baurechtsamt vorgelegt wird. Sobald geschehen, wird es die endgültige Baufreigabe geben.

Da alles doch eher schneller als geplant passiert, überholen sich so manche Ereignisse. Also sind wir heute Nacht nochmals auf die Baustelle gefahren, und haben die Teilbaufreigabe ausgehängt. Ordnung muss sein. Die Erdarbeiten können nun offiziell beginnen.

TeilbaufreigabeZwischenzeitlich sind wir froh, die Mehrsparteneinführung bereits abgeholt zu haben. Bei der sich überschlagenden Ereignissen, hätte diese nicht mehr rechtzeitig geliefert werden können.

Natürlich kommen solche kurzfristigen Termine nie umsonst daher. Die Grobabsteckung hat uns spontan 200 € gekostet. Außerdem haben wir bereits am frühen Morgen erfahren, dass aufgrund unseres Bodengutachtens eine Tiefergründung notwendig ist. Anstelle 80 cm wird das Streifenfundament nun mit 1,05 m gegründet. Die Kosten trägt, nach Danhaus Bauleistungsbeschreibung, der Bauherr. Auch diese Überraschung in Höhe von 2.500 € gibt unser Puffer noch her. Noch…

Das erste Bauteil

Die vergangene Woche war nicht weniger nervenaufreibend als die Woche zuvor. Langsam gewöhnt man sich jedoch an die dringenden Anrufe morgens um halb neun.

Unser Netzbetreiber hat sich gemeldet, und die Bestellung unserer Mehrspartenhauseinführung in die Wege geleitet. Auf mehrmalige Nachfrage die Wochen zuvor wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass noch diverse Pläne vorgelegt werden müssten. Plötzlich scheint jedoch alles ganz schnell und wie von alleine zu passieren. Die Firma Elku hatte sich bei unserem Netzbetreiber gemeldet uns sich um alles gekümmert. IUns blieb also nur noch übrig die Bestellung der MHE zu unterzeichnen und abzuschicken. Zwei Wochen sollte dies dauern.

Am Morgen danach erhielten wir vom Lieferanten einen dringenden Anruf, die MHE könne abgeholt werden. Zwei Pakete und 24m Leerrohr. Dank Hänger (jetzt sind wir froh uns gegen ein Baustellenfahrzeug entschieden zu haben) konnten wir also unser erstes Bauteil unseres zukünftigen Hauses abholen.

Hus 23 MHE LeerrohreAuch Clayton hat sich gemeldet und uns unser zweites Bodengutachten, dank Aufpreis innerhalb weniger Tage geliefert. Kurzum: Keine Erdarbeiten bei schlechtem Wetter und Frost, und die unten aufgezeigte Aufschüttung darf nicht mit dem Aushub erfolgen. Leider lässt sich das Material laut Gutachten nicht verdichten und es muss auf sogenannten V1 Material zurückgegriffen werden, das entsprechend verdichtet werden kann. Wir hoffen der Aushub kann zumindest zur Geländemodellierung verwendet werden, um das Abfahren zu vermeiden. Eine Überraschung, auf die wir so kurz vor Baubeginn doch gerne verzichtet hätten. Das nächste Gespräch vor Ort mit Bauleiter, Erdarbeiter und der für die Gründung zuständige Firma wird Klarheit schaffen. Es bleibt also spannend….

Auch Danhaus hatte sich nochmals gemeldet, die Finanzierungsbestätigung lag noch nicht im Original vor. Wir hatten zwar eine Kopie per E-Mail und Fax zugesendet, hatten aber im Eifer des Gefechts vergessen, das Original nachzureichen. Auch das wurde noch kurzfristig erledigt.

Positive Überraschung gab es auf finanzieller Seite dennoch: Die geleistet Mehrwertsteuer der PV-Anlage wurde vom Finanzamt zurückerstattet.  Da wir  umsatzsteuerabzugsberechtigung sind, konnte die Rechnung der PV-Anlage bereits eingereicht werden, nachdem wir diese bereits bei Danhaus bezahlt hatten. Dafür hatten wir kurzfristig den Zahlungsplan angepasst. Danhaus hatte sich hier mehr als flexibel gezeigt. Unser Steuerberater hat das Restliche erledigt. wir hatten uns diesbezüglich bereits sehr früh mit unserem Steuerberater abgestimmt, was hier das beste Vorgehen ist. hier können wir nur raten: Frühzeitig erkundigen und sachkundige Unterstützung holen, sollte die Anschaffung einer PV-Anlage geplant sein.

Die zweite positive Überraschung war dann ein weitere Anrufers des Netzbetreibers. Die Versorgungsleitungen werden nicht auf dem kürzesten weg aus dem Gebäude sondern auf dem direkten Weg Richtung Übergabeschacht ausgeleitet. Dies bedeutet für die Trassenführung etliche Meter weniger Graben und Kabel und somit einige Euros weniger – sprichwörtlich – im Sand versenkt. So hatten wir die Trassenführung ursprünglich auch gewünscht.  Normen, DIN und Vorschriften hatten uns hier jedoch anfangs einen Strich durch die Rechnung gemacht.

 

Grötz lässt grüßen – die zweite Abschlagszahlung

Das neue Jahr ist erst vier Wochen alt, da lässt es sich auch die Firma Grötz nicht nehmen, eine zweite Abschlagszahlung einzufordern. Neuer Sachbearbeitern, 25% höhere Kosten – da war die Verwirrung erst einmal groß. Also haben wir die Unterlagen mit der ursprünglichen Auftragsbestätigung verglichen. Die Prüfung ergibt: Es ist alles korrekt, denn wir lassen die Gründung der Garagen durch die Firma Grötz durchführen. Auch von diesen Kosten gilt es die ursprünglich vereinbarten 40% bereits im Voraus zu begleichen.

Grötz - Zweite AbschlagszahlungDem Herzinfarkt ein Schritt näher, und 2.000 € ärmer geht es also weiter – zumindest auf dem Papier. Die meisten Kredite können nur in wenigen Teilbeträgen ausbezahlt werden. Da tut es gut, ähnlich wie bei uns, einige Reserven für den Bau auf einem Tagesgeldkonto vorrätig zu haben. Dadurch ziehen solche Überraschungen nicht allzu große bürokratische Konsequenzen nach sich…

Baugrunduntersuchung

Der vorläufige Richttermin ist bekannt, in wenigen Wochen sollte mit den Bodenarbeiten und der Gründung begonnen werden. Da kommt überraschend eine Nachricht von Danhaus. Leider ist das vorgelegte Bodengutachten nicht hinreichend für die Berechnung des Fundaments.

Grundsätzlich nicht tragisch, da wir sowohl ein weiteres Bodengutachten in der Kalkulation berücksichtigt hatten, als auch, dass wir bereits vor einem halben Jahr Angebote bzgl. der Gutachten eingeholt hatten. Wir hatten mehrere ansässige Institute und Geologen angeschrieben. Der Haken ist nun jedoch die Zeit: 20 Werktage Bearbeitungszeit – das wird sportlich mit der Gründung.

Wir haben auf eines der vorliegenden Angebote, der Firma Clayton, zurückgegriffen. Diese arbeitet mit Danhaus zusammen und wurde uns bereits von Hr. Kadesch empfohlen, sollten der aktuelle Fall tatsächlich eintreten.

Auch wenn es nun knapp wird, und die zusätzlichen Kosten ärgerlich sind, konnten wir den Auftrag noch am selben Tag vergeben. Auch hier konnte das Ingenieurbüro Kadesch wieder mit sagenhaften Reaktionszeiten überzeugen. Innerhalb weniger Stunden wurden sämtlich benötigte Unterlagen an Clayton übermittelt. Das lokale Ingenieurbüro, von dem das allgemeine Angebot stammte, konnte leider nicht überzeugen. Obwohl die Messungen schnell hätten durchgeführt werden können, wären wir hier preislich bei mehr als dem doppelten der Firma Clayton gelegen.

Von den Messungen werden wir wohl nichts mitbekommen, das Gutachten und die Rechnung dürften wohl das nächste sein, was wir hoffentlich in wenigen Tagen von Clayton erhalten. Hier war man übrigens sehr zuvorkommend und freundlich nimmt sich unseres jetzt doch noch kurzfristigen Anliegens schnell und unkompliziert an.

Allen Bauherren an der Stelle kann man raten bereits frühzeitig Angebote einzuholen. Damals hatte dies bei uns teilweise zwei bis drei Wochen gedauert, bis einzelne Anbieter geantwortet hatten. Alternativ kann man bei seinem Sachbearbeiter bei Danhaus nachfragen. Danhaus hat eine ganze Liste von Geologen und Firmen, die Gutachten in Zusammenarbeit mit Danhaus erstellen. Allerdings gilt es diese Liste zu erfragen.

Garagengründung

Heute hatten wir es endlich einmal geschafft mit unserem Garagenhersteller zu telefonieren. Da unserer Garage bauseits gestellt wird, können wir das Fundament der Garage nicht durch Danhaus erbringen lassen. Danhaus bietet dies einfach nicht an. Alternativ könnte man die Gründung sowohl von Haus als auch Garage von einem Drittanbieter durchführen lassen. Da wir bereits vorab verschiedene Angebote eingeholt hatten, kommt das für unser Bauvorhaben jedoch nicht in Frage. Daher greifen wir auf das ursprüngliche Angebot der Fa. Grötz zurück und geben die Gründung auch hier mit in Auftrag. Garagen machen nur knappe 10% des Geschäftsfeldes von Grötz aus. Im echten Leben baut diese Firma Brücken, ist im Hoch- und Tiefbau tätig, baut Schienenverkehrswege, hat mit das dm-Logistikzentrum in Weilerswist unseres Arbeitgebers dm-drogerie markt GmbH + Co. KG  gebaut und und und. Wir denken, dass hier die Gründung unserer Doppelgarage durchaus in guten Händen ist. Auf jeden Fall waren alle Mitarbeiter mit denen wir bisher zu tun hatten äußerst zuvorkommend und hilfsbereit.GaragengründungIm ursprünglichen Angebot der Fa. Grötz wurden uns 22,5 m Streifenfundament für unter 4.000 € angeboten. Leider kommt es immer anders als gedacht.  Aufgrund des Gefälles werden wir voraussichtlich um die 10 m2 Stützmauer bzw. Höhergründung benötigen. Wir freuen uns bereits auf die Mehrkosten…

Die Gründung erfolgt im übrigen auf gewachsenem Boden. Laut Wikipedia ist unter dieser Art von Baugrund folgendes zu verstehen:

Gewachsener Boden … ist durch erdgeschichtliche Vorgänge, wie beispielsweise Verwitterung und Ablagerung, entstanden. Die Tragfähigkeit kann gering bis sehr hoch sein, je nach anstehendem Boden.

Auch ich musste damals das erste Mal nachfragen; Für den Bauträger bedeutet dies: natürlicher Boden, der nicht aufgeschüttet und verdichtet ist. Sollte das Streifenfundament nicht bis auf den gewachsenen Boden reichen, ist normalerweise eine Tiefergründung erforderlich. Erreicht würde dies in unserem Fall durch vier Pfeiler, die an den Ecken des Streifenfundaments bis in die entsprechende Tiefen des Baugrund reichen. Normalerweise wird dies benötigt, wenn das Baugelände aufgeschüttet wird. Hierdurch sollen Spannungsrisse vermieden werden, die entstehen könnten, wenn sich der aufgeschüttete Boden setzt.