Herbstarbeiten an der Außenanlage

Stück für Stück arbeiten wir uns an unserer Außenanlage voran. Da uns inzwischen der Arbeitsalltag wieder eingeholt hat, bleiben oft nur die Wochenenden, um die verschiedenen offenen Projekte in Angriff zu nehmen. Nicht nur die kürzen Tage, auch das schlechte Wetter macht uns Woche für Woche einen Strich durch die Rechnung.

Entweder regnet es am Wochenende, oder wenn es am Wochenede trocken ist, hat es die gesamte Woche zuvor geregnet. Die besten Voraussetzungen um die ausstehenden Arbeiten rund ums Haus zu erledigen, vorausgesetzt, die Gummistiefel sind dicht. Bis zur Aussat mit unsererm Rasen, hatten wir noch Glück. Zwei Wochen mit Temperaturen über 10° ließen unseren frisch gesähten Rasen spriese. Inzwischen klpopfen die Regenwolken fast täglich an die Tür. Konsequenterweise hat auch der Rasen jegliches Wachstum eingestellt. Jetzt heißt es auf das Frühjahr warten.

Zwischendruch schaffen wir es tatschlich, das eine oder andere Projekt umzusetzten. Unter anderem hatten wir uns vorgenommen den ersten Teil des Vorgartens noch vor Wintereinbruch in Angriff zu nehmen. 3 Kubikmeter Komposterde, eine 2 Meter hohe Magnolie und eine handvoll Stauden wurden dafür benötigt.

Hus 23 - Vorgarten mit Magnolie

Da aufgrund des Gefälles der Straße, die endgültige Höhe unseres Vorgartens anfangs noch nicht bekannt war, hatte unser Erdarbeiter damals den Zisternenverschluss nicht zementiert. So konnten wir diesen anheben und mit einem 8cm hohen Betonring erhöhen. Nachdem innen und außen alles mit Beton zementiert war, konnten wir auch endlich den Vorgarten auffüllen und die Pfalzen setzten.

Zisterne Abdeckung

Das zweite Projekt, drehte sich wieder einmal um unserer Garage. Für die rückwärtige Seite unserer Garage soll zukünftig an den Garten angrenzen. Damit das Erdreich nicht direkt an die Mauer grenzt und sich keine Erde in die Unterlüftung der Garage drückt, haben wir uns entschieden, dort einen Spritzschutz zu bauen.

HIerfür haben wir Betonpallisaden verwendet und als Spritzschutz groben, 15cm großen Rheinkies verwendet.

Hus 23 - Spritzschutz an der Garage

Da unseere Fertiggaragen einen schwebenden Boden besitzen und zwischen Planum und Garagenboden ca. 5 cm Luft sind, kann durch den großen Rheinkies auch die Löftung sichergestellt werden und wir verhindert es, dass sich Regenwasser anstaut. Rein optisch hat uns das Ergebnis am Ende sogar positiv überrascht.

Hus 23 - Spritzschutz aus Rheinkies

Während nun der Rasen langsam vor sich hinwächst, machen wir uns bereits Gedanken über die weiteren Projeke, die rund ums Haus anstehen. Zum einen fehlt an der Straßenseite noch die EInfriedung, hierfür werden wir vermutlich aus den übrigen Klinkersteinen 5 Pfosten mauern und einen weißen Holzzaun montieren. Unter dem Acalor Verdampfer möchten wir noch einen Spritzschutz und einen Wasserablauf bauen. Je nach Wetterverhältnis produziert die Acalaor bis zu 80 Liter Kondenswasser, die unser lehmiger Boden auf Dauer jedoch nur bedingt verträgt.

Auch im Garten selbst hat sich einiges getan. Für 60 Meter Einfriedung wurden Büsche und Sträucher bestellt, die sich in den Landgarten integrieren sollen. Verschiedene Sorten sollen dabei das Gesamtbild auflockern. Das Pflanzen der Büsche hat fast einen ganzen Tag benötigt. Pflanzlöcher ausgehoben, Unkraut beseitigt, Büsche gepflanzt. Geliefert wurden die Büsche von Bakker.com. Aufgrund der warmen Witterung im Spätsommer verzörgerte sich die Lieferung jedoch bis in den späten Oktober, da der Versand der Büsche erst erfolgt, nachdem diese die Blätter abgeworfen haben und die Büsche geschnitten wurden. Natürlich passte dies perfekt zum einsetztend Regenwetter, weswegen die Arbeiten im Garten gleich doppelt so viel Spaß machten. Neben mehreren Duzend Pflanzen haben wir dazu gleich 3 Kubikmeter Rindenmulch liefern lassen, um den Boden rund um die Büsche gleich abzudecken.

Hus 23 - Rindenmulch

Nachdem die Büsche gepflanz waren, haben wir den Boden mit Unkrautvlies bedeckt und mit ca. 8 bis 10 cm Rindenmulch abgedeckt. Jetzt müssen die Büsche nur noch wachsen.

Hus 23 - Randbepflanzung mit Büschen

Die Fläche zwischen Büschen und Rasen wird im Frühjahr dann noch nach und nach mit blühenden Stauden bepflanzt, so dass auch die Bienen etwas vom Garten haben. WIr sind gespannt, ob sich alles wie geplant im Frühjahr entwickelt, frisch beppflanzt, ohne Blätter und Blüten kann man es sich oftmals nicht richtig vorstellen.

Sollte das Wetter im Winter nicht allzu schlecht werden, steht noch ein weitere Projekt rund um den Garten an. Wir überlegen uns, ob wir entweder ein kleines Gartenhäuschen, ein Gewächshaus, ein Holzunterstand oder eine Kaninchengehege bauen. Sollten wir uns für ein Kaninchengehege entscheiden, haben wir bereits eine Idee für ein begehbare Kaninchenunterkunft, die aus sägerohen Holzbrettern gebaut wird. Hinsichtlich des Gewächshauses sind wir inszwischen von einer größeren Variante abgekommen, haben aber diverse Anleitungen für den Bau von kleinen Gewächshäusern für die Anzucht gefunden. Auch hinsichtlich eines Gartenhäuschens oder zusätzlichen Geräteschuppens haben wir uns umgeschaut, waren aber von den Angeboten der örtlichen Baumärkte nicht sonderlich überzeugt. Inzwischen haben wir bei Netzshopping.de eine große Auswahl an zahlreichen Gartenhäusern gefunden. Hier finden sich alle Angebote von verschiedenen Anbietern im Netz, was neben dern Qual auch die Wahl mit sich bringt. Zu guter Letzt steht noch unser geplanter Holzunterstand auf dem Programm. Den möchten wir auf jeden Fall selbst bauen. Wie es der Zufall will, haben wir in einer nahegelegenen Baumschule einen Unterstand gesehen, den wir als Vorlage für unseren Garten verwenden werden.

Hus 23 - der geplante Holzunterstand

Leider sieht es bei uns bei Weitem noch nicht so schön aus. Der Rasen und die Pflanzen müssen noch wachsen, der Ungeduldt zum Trotz. Außerdem müssen wir jetzt erst einmal den Herbst und Winter abwarten, bis im Frühjahr die Pflanzen wieder austreiben.

Die Sache mit der Garage

Seit gut drei Wochen steht nun die Garage. Und da wo sie steht, da steht sie gut. Allerdings ist seit der Anlieferung nicht viel passiert. Aus dem Technikraum galt es noch das extra von Elku geliefert Stromkabel bis in die Garage zu ziehen. Wir hatten uns dafür entschieden ein 100er KG Rohr zu verlegen, dass bis kurz vor das Garagenfundament gelegt wurde. Darum hatte sich unser Erdarbeiter gekümmert. Elku wiederum hat uns im Technikraum ein 20 Meter langes Erdkabel geliefert, das es daraufhin einzuziehen galt.

GaragenanschlussFür die zwei Meter Graben und das verlegen der restlichen KG Rohre im verdichteten Schotter haben wir fast einen ganzen Tag benötigt. Am einfachsten lässt sich das Material mit einem Schlagbohrer oder einer Hilti auflockern. Für das Kabel selbst war eine Einführung im Boden der Garage vorgesehen, durch die wir das Kabel ziehen konnten.

Nachdem das Versorgungskabel angeschlossen war, galt es noch die einzelnen Gebäudeteile zu verbinden. Hierzu wurde bei der Lieferung bereits Kabel gezogen. Allerdings dürfen die Monteure die Anschlüsse nicht mehr vornehmen. Seit diversen (wohl durch Bauherren verursachten) Unfällen muss dies nun immer bauseits erfolgen. Hier scheint es wohl, dass der eine oder andere Bauherr den Garagenanschluss unter Starkstrom gesetzt hat.

Verkabelung in der GarageNachdem alle Gebäudeteile angeschlossen waren, konnten wir es kaum erwarte endlich die Garagentore zu öffnen. Allerdings löste unser FI-Schutzschalter unverzüglich aus, nachdem der Sicherungsautomat eingelegt war.

Dem Bauherr, seinerseits Ingenieur, blieb nun nichts anderes übrig als Reverse-Engineering zu betreiben und eine systematische Fehleranalyse durchzuführen. So war schnell der Übeltäter gefunden: Im dritten Gebäudeteil, im Anbauteil scheinte der Fehler zu liegen.

Der VerbrauchertestDenn bei der Montage eines Verbrauchers anstelle des Gebäudeteils  löste der FI-Schutzschalter nicht aus. Also heißt es alle Verbraucher prüfen, die im Anbauteil installiert sind.  Zum Glück gibt es hier lediglich Steckdose, Licht und Schalter. Da war die Ursache schnell gefunden. Bei der werksseitigen Montage  wurde wohl ein Nulleiter eingeklemmt. Das erklärt natürlich den Fehlstrom. Allerdings muss man schon genau hinschauen um den Defekt zu finden.

Der KabeldefektNach der Behebung der Ursache mittels Kürzen des Kabels klappt nun auch die Sache mit dem Strom und wir können das erste Mal die Aussicht aus der Garage genießen.    Unserer Aussicht aus der Garage

Die Garagenlieferung

Vor einigen Tagen war es so weit. Unsere lange ersehnten Grötz Garagen wurden geliefert – oder eher mit dem Hubwagen eingeflogen. Wie vereinbart standen kurz nach 9 Uhr  zwei LKWs mit Anhänger vor der Tür und haben direkt mit dem Abladen der Garagen begonnen.

GaragenlandungDas ganze lief dabei sehr routiniert und unheimlich unspektakulär ab. Was das angeht, war die Entscheidung für eine Fertiggarage wohl die Richtige. Dass die Fundamente direkt vom Lieferanten gefertigt waren, hat hierzu wohl ein wenig beigetragen.

Alle Gebäudeteile wurden mit dem – immens großen – Hubwagen abgeladen. Die erste Garage wurde direkt auf dem Hubwagen geliefert, die beiden anderen Gebäudeteile wurden dann vom LKW abgeladen.

Lieferung des AnbauteilsInsgesamt war die ganze Aktion innerhalb von zwei Stunden über die Bühne gebracht. Am meisten hat uns dabei lediglich gewundert, dass der Hubwagen nicht nach hinten über gekippt ist… Aber das war schon das einzige aufregende an diesem Tag.

Hubwagen mit GarageZwischen den Gebäudeteilen wurden noch die Kabel für die Stromversorgung gezogen, das Dach abgedichtet, die Garagentore eingestellt und die Unterlagen und der Schlüssel übergeben.

Alles in allem hatten wir uns die Garagenlieferung etwas emotionaler vorgestellt. Nach Monaten auf der Baustelle scheint man allerdings so etwas eher gelassen zu nehmen. Ungefähr wie eine Lieferung von Ikea. Nur eben, dass man nicht selbst aufbauen muss…

 

 

 

 

Garagenfundament und Grenzbefestigung

Nachdem für Kalenderwoche 35 unserer Garagenlieferung geplant war, galt es noch kurzfristig die Grenzbefestigung und das Garagenfundament fertig zu stellen. Da die Zeit knapp war, haben wir die Grenzbefestigung durch die Firma Grötz durchführen lassen. Der Vorschlag wurde uns bei der Vermessung des Fundaments unterbreitet.

Vermessung und GrobabsteckungDie Vermessung und Grobabsteckung fand bereits vor zwei Wochen statt. Eine Woche später standen schon weitere 20 Tonnen Mauerscheiben und tonnenweise Beton bereit. Insgesamt wurde drei Tage an der Stützmauer gearbeitet. Graben ausheben, Beton einfüllen, Mauerscheiben setzen. Klingt einfach, ist es aber nicht.

StützmauerfundamentgrabenUm das Gefälle zu überwinden, wurden die Mauerscheiben getreppt gesetzt.

Mauerscheiben, Mauerscheiben und noch mehr Mauerscheiben Nach einem Tag Zeit für den Beton, wurde letztendlich auf das Fundament für die Garagen vorbereitet und gegossen. Wir hatten bereits von unserem Erdarbeiter das Leerrohr für die Regenanschlüsse legen, lassen, so dass es hier zur Freude unseres Baukontos nur wenig Grabarbeiten gab.

Fundamentarbeiten

Am Ende wurden neben mehreren Tonnen Beton auch einige Meter an Eisenarmierung im Boden versenkt, damit die Garagen später auf einem stabilen Fundament sitzen… Das Garagenfundament

Wieder einmal alles auf einmal

Letzte und diese Woche ging wieder einmal alles drunter und drüber. Während die Bauherrin im alten Heim alles für den Umzug vorbereitet und fleißig einpackt, spachtelt und werkelt der Bauherr bis spät in die Nach um den geplanten Einzugstermin zu halten. Als wäre das nicht genug, gilt es sich um zahlreiche andere Dinge zu kümmern.

Zum einen haben wir uns wieder einmal der Papierkriegfront gewidmet. Zum einen kam unlängst nach der Fertigstellung des Hausanschlusses die Aufforderung der Stadt, die Fertigstellung des Entwässerungsanstrags anzuzeigen. Hier galt es erst einmal die versiegelte Fläche als auch den Versieglungsgrad aufzuführen. Als Nachweis genügt hier unserer Gemeinde ein Lageplan in 1:500. Unserer Gemeinde stellt hierzu noch ein kleines Heftchen bereit, in dem die verschiedenen Versieglungsarten und Kosten erläutert sind. Wir haben direkt die Grage mit angegeben, auch wenn diese noch nicht geliefert wurde. 96 m2 Dachfläche mit einem Versieglungsgrad von 0,9 und das Garagendach mit 36 m2 als begrüntes Dach mit einer Versieglungsrate von 0,3. Nicht zu vergessen, ist die ausschließlich für die Gartenbewässerung genutzte Zisterne. Da das gesammelte Regenwasser so nicht in die Kanalisation gelangt, wir dies den Abwassergebühren gutgeschrieben.

Außerdem haben wir dann auch noch direkt die erste Rechnung für eine Abschlagszahlung über 15€ für Trinkwasser erhalten.

Entwässerungsantrag

Von der Firma Acalor haben wir nun auch eine DVD mit den Photos der Heizkreisläufe erhalten. Ebenfalls enthalten, das Formular für die Nachweisführung des §10 EEWärmeG, das nach Gegenzeichnung durch den Bauherren gleich zur Post ging. Unserer Acalor hat übrigens eine JAZ von stattlichen 3,89.

Auch unserer Garage und die Anfertigung des Fundaments haben wir bestellt. Hier hat zwischenzeitlich der zuständige Vertriebsberater gewechselt – zu unsren Gunsten – eine Umbemusterung der Tore und Türen hat reibungslos funktioniert, bei allen Unklarheiten wurde angerufen. Anschlüsse für Strom, Positionierung der Regenrohre als auch die Frage in welche Richtung unserer Tür im Anbauteil aufgeht. Bisher sind wir wieder einmal von der Fa. Grötz überzeugt. Wenn das Produkt nur annähernd dem Service entspricht kann hier gar nicht mehr schief gehen.

Auch unser Landschaftsbauer war zwischenzeitlich zwei mal vor Ort, und wir haben Angebote für ca. 40m Mauerscheiben eingeholt. Leider ein, in der Art, ungeplanter Postern der wieder einmal durch unser stetig schrumpfendes Baukostenextrageldpolster aufgefangen werden muss.

Unser DEKRA Gutachter war zu einem zweiten Termin vor Ort – mehr Audits haben wir aufgrund des ganzen Chaos nicht hin bekommen. Dafür hat er sich extra viel Zeit genommen und auch einige Punkte der vorangegangen Audits mit aufgenommen. Leider hat er festgestellt, dass unser Estrich im EG geschüsselt ist, also die Ecken hochstehen. Teilweise mit über 11mm. Die Vermutung liegt nahe, dass dies an der nicht geschlossenen Küchentür am ersten Tag der Trocknung zusammenhängt, denn im Dachgeschoss sieht der Estrich wunderbar aus. Hier muss der Estrichleger wohl die Ecken abschleifen. Wir hoffen jetzt lediglich,  dass es unseren Terminplan nicht reist.

Zu guter Letzt möchten wir mit unserem Bauleiter nun die Übergabe durchführen, so dass wir bald mit den Fliesenarbeiten (auch diese haben wir zum größten Teil bereits bestellt) beginnen können.

Grötz lässt grüßen – die zweite Abschlagszahlung

Das neue Jahr ist erst vier Wochen alt, da lässt es sich auch die Firma Grötz nicht nehmen, eine zweite Abschlagszahlung einzufordern. Neuer Sachbearbeitern, 25% höhere Kosten – da war die Verwirrung erst einmal groß. Also haben wir die Unterlagen mit der ursprünglichen Auftragsbestätigung verglichen. Die Prüfung ergibt: Es ist alles korrekt, denn wir lassen die Gründung der Garagen durch die Firma Grötz durchführen. Auch von diesen Kosten gilt es die ursprünglich vereinbarten 40% bereits im Voraus zu begleichen.

Grötz - Zweite AbschlagszahlungDem Herzinfarkt ein Schritt näher, und 2.000 € ärmer geht es also weiter – zumindest auf dem Papier. Die meisten Kredite können nur in wenigen Teilbeträgen ausbezahlt werden. Da tut es gut, ähnlich wie bei uns, einige Reserven für den Bau auf einem Tagesgeldkonto vorrätig zu haben. Dadurch ziehen solche Überraschungen nicht allzu große bürokratische Konsequenzen nach sich…

Garagengründung

Heute hatten wir es endlich einmal geschafft mit unserem Garagenhersteller zu telefonieren. Da unserer Garage bauseits gestellt wird, können wir das Fundament der Garage nicht durch Danhaus erbringen lassen. Danhaus bietet dies einfach nicht an. Alternativ könnte man die Gründung sowohl von Haus als auch Garage von einem Drittanbieter durchführen lassen. Da wir bereits vorab verschiedene Angebote eingeholt hatten, kommt das für unser Bauvorhaben jedoch nicht in Frage. Daher greifen wir auf das ursprüngliche Angebot der Fa. Grötz zurück und geben die Gründung auch hier mit in Auftrag. Garagen machen nur knappe 10% des Geschäftsfeldes von Grötz aus. Im echten Leben baut diese Firma Brücken, ist im Hoch- und Tiefbau tätig, baut Schienenverkehrswege, hat mit das dm-Logistikzentrum in Weilerswist unseres Arbeitgebers dm-drogerie markt GmbH + Co. KG  gebaut und und und. Wir denken, dass hier die Gründung unserer Doppelgarage durchaus in guten Händen ist. Auf jeden Fall waren alle Mitarbeiter mit denen wir bisher zu tun hatten äußerst zuvorkommend und hilfsbereit.GaragengründungIm ursprünglichen Angebot der Fa. Grötz wurden uns 22,5 m Streifenfundament für unter 4.000 € angeboten. Leider kommt es immer anders als gedacht.  Aufgrund des Gefälles werden wir voraussichtlich um die 10 m2 Stützmauer bzw. Höhergründung benötigen. Wir freuen uns bereits auf die Mehrkosten…

Die Gründung erfolgt im übrigen auf gewachsenem Boden. Laut Wikipedia ist unter dieser Art von Baugrund folgendes zu verstehen:

Gewachsener Boden … ist durch erdgeschichtliche Vorgänge, wie beispielsweise Verwitterung und Ablagerung, entstanden. Die Tragfähigkeit kann gering bis sehr hoch sein, je nach anstehendem Boden.

Auch ich musste damals das erste Mal nachfragen; Für den Bauträger bedeutet dies: natürlicher Boden, der nicht aufgeschüttet und verdichtet ist. Sollte das Streifenfundament nicht bis auf den gewachsenen Boden reichen, ist normalerweise eine Tiefergründung erforderlich. Erreicht würde dies in unserem Fall durch vier Pfeiler, die an den Ecken des Streifenfundaments bis in die entsprechende Tiefen des Baugrund reichen. Normalerweise wird dies benötigt, wenn das Baugelände aufgeschüttet wird. Hierdurch sollen Spannungsrisse vermieden werden, die entstehen könnten, wenn sich der aufgeschüttete Boden setzt.

Vorabbeurteilung der Baumaßnahmen

Nicht einmal eine Woche, nachdem wir den ersten Entwurf der Fa. Kadesch erhalten haben, hat Herr Kadesch einen Termin vor Ort wahrgenommen, um die letzten offenen Punkte bezüglich des Bauantrags mit uns zu besprechen.

Der für 30 Minuten anberaumte Termin hat letztendlich 90 Minuten gedauert, was durchaus positiv war – auch das Wetter hat mitgespielt. Herr Kadesch hat sich die Mühe gemacht, jeden, für den Bauantrag relevanten Punkt einzelnen zu erläutern. Am Ende haben wir dann auch noch die Einplanung der Garagen in den Bauantrag in Auftrag gegeben. Dies ist kein Bestandteil des Danhaus-Vertrags und wird daher direkt mit dem Ingenieurbüro abgerechnet. Berechnet wird hier eine Pauschale pro Garage.

Am gleichen Abend haben wir noch die Auftragsbestätigung für die Garagen unterzeichnet. Damit verbunden eine Anzahlung von 40% des Gesamtbetrags. Allerdings haben wir explizit darum gebeten, das Angebot vorbehaltlich des Bauantrags zu erstellen. Sollte unserer Wunschgarage doch nicht so genehmigt werden, wie wir uns das vorstellen, können wir vom Vertrag zurücktreten. Nach der Sichtung vieler Angebote hatten wir uns letztendlich für den lokalen Anbieter Grötz entschieden.

Auch bei Grötz konnten wir in einem Vorabtermin alle Wünsche etc. besprechen. Bei Abruf der Garage (ca. acht Wochen vor der eigentlichen Richtung) wird dann nochmals eine Baudurchsprache stattfinden.

Da wir die Bodenplatte direkt bei Danhaus bestellt hatten, haben wir uns erkundigt, ob hier die Gründung für die Garagen ebenfalls übernommen werden kann. Für bauseits gestellte Garagen macht dies Danhaus jedoch nicht. Also haben wir kurzerhand auf das Angebot der Fa. Grötz zurückgegriffen. So kommt das Gewerk Garage zumindest aus einer Hand.

Mit der Fa. Kadesch stehen wir seit dem ersten Entwurf in regem Kontakt. Fragen werden in der Regel innerhalb von einem Werktag beantwortet – und wir werden regelmäßig mit kleinen Updates versorgt. Und „Es gibt keine dummen Fragen“, so Herr Kadesch. Hier wird man definitiv als mündiger Kunde behandelt. Leider kämpft die Niederlassung in Haiger derzeit mit einem mehrtägigen Ausfall der Telekomleitungen – und selbst da finden die Mitarbeiter Mittel und Wege uns die Informationen schnell zukommen zu lassen.

Hier könnte sich Danhaus noch das eine oder andere abschauen, denn bisher fließen die Informationen aus dem Werk nur sporadisch. Die große Ausnahme ist unserer Verkaufsberaterin aus dem Fertighaus Center Mannheim, die unsere Anfragen immer sehr schnell bearbeitet.

Der Bauantrag befindet sich bereits in Bearbeitung, das haben soeben erfahren. Der nächste Schritt ist die Freigabe der Lageskizze auf die wir nun gespannt warten…