Achtung Baustelle

Im April wurde es bei uns nochmals eisig kalt. Also, warum nicht nochmal den Kingfire anfeuern und sich über die wohlige Wärme freuen? Während der Ofen langsam vor sich hin glüht, gibt es mitten in der Nacht einen lauten Knall. Die spannende Frage, was war die Ursache? Ein Holzbinder, der beim Austrocknen gesprungen ist, eine geplatzte Wasserleitung? Ein Schaden an der Rohrleitung der Acalor?

Nach längerem Suchen wurde der Übeltäter schnell gefunden. Die Verkleidung unseres Kamines ist im Obergeschoss gerissen. Auf der einen Seite quer, auf der anderen Seite längs. Der Sprung hat selbst die Tabepte auf den Fermacell Platten zerrissen. Außerdem ist auf einer Seite des Kamins die Randfliese abgesprungen.

Also Tapete weg, diesmal haben wir aus Bequemlichkeit  Fermacell Kleber anstelle der Spachtelmasse verwendet. Vorher wurden mit einem Tapetenmesser die Sprünge bzw. Risse etwas geweitet und gesäubert. Der Fermacell Kleber hat sich recht gut mit einer normalen Spachten glatt ziehen lassen. Hierbei sollte man beachten, dass durch das Trocknen bei größeren Flächen durchaus eine Delle entstehen kann. Auch während der Bauphase haben die Zimmerleute an der einen oder anderen Stelle Löcher mit dem Kleber aufgefüllt und dabei immer einiges an Kleber abstehen lassen. Zum Leidwesen des Bauherren, der die ausgehärteten Kleberbrocken abschleifen durfte.

Die abgesprungene Randfliese wurde dieses Mal mit Silikon an das Fermacell geklept. Das hällt, und sollte zukünftig den Spannungen am Kamin besser nachgeben als der Fliesenkleber.

Um die Wand für die Grundierung vorzubereiten haben wir uns einen Bosch PMF Universal Werkzeug zugelegt. Aus verschiedenen Geräten hat uns das das Bosch Werkzeug am meisten zugesagt.  Das Gerät passt auch in das strapazierte Bauherrenbudget und das notwendige Zubehör erhält man ohne Probleme im Baumarkt um die Ecke. Damit lassen sich die kleinen Flächen, insbesondere in den Ecken wunderbar bearbeiten. Außerdem kann das Gerät zum Sägen und Trennen verwendet werden. Ein ähnliches Gerät von der Firma Fein haben wir bereits für den Einbau unserer Küche verwendet.

Das Universalgerät kommt direkt mit Trennbättern und Schleifpapier. DIe Aufsätze lassen sich einfach mit einem Innensechskantschlüssel tauschen – den wir aber erst haben suchen müssen. Den Schlüssel haben wir dann direkt am Stromkabel gefunden. Da hat sich Bosch etwas Gutes einfallen lassen, damit man den Schlüssel nicht mehr verliert. Wenn man erst einmal weiß, wo man suchen muss, findet man den Schlüssel auch gleich wieder.

Als besonderes Gimick hat das Gerät an der Seite ein Schraubgewinde. Hier lassen sich die Griffe andere Boschgeräte, z.B. von einem Winkelschleifer einschrauben. Damit hat man das Werkzeug beim Sägen oder Trennen gut im Griff. Damit ist die Boschfamilie im Werkzeugregal wieder um ein wertvolles Mitglied gewachsen.

Nach dem Schleifen der neuen Fugen haben wir nochmals grundiert. Wir verwenden dafür wieder WP-Uni von Krautol. Die Grundierung wurde uns shcon beim Hausbau von unserem lokalen Baustoffhändler empfohlen. Nachdem wir nun schon das erste Mal Tapete wieder von der Wand ziehen durften, lautet das Urteil: Tapete nur noch mit WP-Uni. So schnell kann es also passieren, dass das nagelneue Haus schon wieder wie eine Baustelle aussieht.

Ein Glück, dass das ZImmer nach nur einem Jahr sowieso umgebaut werden sollte – in ein Kinderzimmer. Also nutzten wir die Gelgenheit gleich die  Wand in einer neuen, passenderen Farbe zu tapezieren.

Da wir inzwischen so viel Übung im Möbelaufbauen haben, sind wir gleich im Anschluss noch in unser Lieblingseinrichtungshaus gefahren und haben die notwendigsten Möbel besorgt, damit sich Frau nun im Zimmer austoben kann.

Dachfenster 2.0

Bereits am Anfang unserer Planung hatten wir darüber nachgedacht, das Dachfenster mit einem Rolladen auszustatten. Offen waren die Fragen, manuell oder elektrisch, mit oder ohne Funkfernbedienung, wenn elektrisch, mit Strom oder Solar. Egentlich sollte es Solar sein, aber da das Dachfenster nach Norden gerichtet ist, waren wir uns nicht sicher, ob die Sonne ausreicht, die Battereien ausreichend aufzuladen.

Das Ende vom Lied? Wir waren uns nocht sicher und haben erst einmal auf die Verdunklung verzichtet. Also gab es kein Rolladen, und unser Häuschen sah aus Norden betrachtet vor einem Jahr noch so aus:

Wir wollten erst einmal den Sommer abwarten. Am Ende gab es dann doch einen Rolladen. Die Frage welche Ausführung hatte sich nun jedoch erledigt. Da das Dachfenster bereits eingebaut war und die Räume im Innern bereits bezogen waren, blieb lediglich die Variante Solar mit Funkfernbedinung.

Für die Montage haben wir einen Dachdeckermeister aus der Nähe beuaftragt. Wir machen zwar viel, aber bei einigen Aufgaben sollte man tatsächlich auf einen Fachmann zurückgreifen. Danhaus verbaut im Standard Roto Dachfesnter. Ein befreundeter Schreinermeister schwört auf Roto, unser Dachdeckermeister war nicht wirklich davon begeistert. Er selbst ist für VELUX Dachfenster zertifiziert und zieht diese hinsichtlich Einbau und Qualität den Roto Fenstern vor. Auch was die Austattung angeht, liegt VELUX wohl vorn. Im VELUX Onlineshop unter gibt es einiges an Zubehör, das es uns angetan hat. Die solarbetriebenen Plissees und insbesondere ein Insektenschutz fehlt uns noch. Leider gibt es von unsererm Hersteller keinen passenden Insektenschutz für unser Fenstermodell.

Unser Dachdeckermeister hat uns in einem angenehmen Plausch dann auch erzählt weswegen Roto wohl gerne von den Bauträgern verwendet wird. Hier gibt es wohl recht gute Einkaufskonditionen für die Hausbaufirmen. Als Bauherr merkt man davon jedoch in der Regel nichts.

Für die Verdunklung sorg nun also inzwischen unser Rollo, der allen Befürchtungen zum Trotz, nicht allzu aufällig ist, und sich gut ins Gesamtbild einfügt.

Der Rollo lässt sich ohe Probleme vollständig aufstellen – das war unsere größte Sorge. Das Dachfenster in unserer alten Wohnung konnte man nach dem EInbau eines Rollos z.B. zum Reinigen der Scheibe nicht mehr ganz öffnen.

Der Akkus des Rolladens befindet sich auf der Unterseite des Rolladens. Hierfür musste allerdings ein Loch in die Verkleidung des Rollos für die Kabeleinführung gebohrt werden.

Für die Bedienung gibt es eine Funkfernbedienung inklusive Wandhalterung. Die haben wir neben der Tür in der Nähe des Lichtschalters montiert.

Alles zusammen hat der Einbau kanpp 1,5 Stunden in Anspruch genommen. Der Fachman musste für den Einbau übrigens nicht einmal auf das Dach, sondern konnte alles von innen auf einer kleinen Trittleiter montieren.

Der Akku lädt übrigens auf deR Nordseite ohne Probleme. Selbst in den Wintermonaten hatten wir keine Probleme den Rollanden regelmässig zu öffenen und zu schließen.

Raum für Kreatives: Meine Nähgalerie

Die Galerie haben wir von Anfang bei der Hausgestaltung auf Empfehlung von unserer Danhaus Beraterin geplant.
Was ein Glück! Wir finden diesen offenen Raum wunderbar und viel schöner als einen Flur an dem einfach 3 Türen in weitere Räume führen. Grade mit unserem Kapitänsgiebel kommt der Raum richtig gut zur Geltung.

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Die Nähgalerie war einer der Räume die wir recht schnell „fertig“ hatten.
Das heißt natürlich nicht, dass sie mir dann auch gefallen hätte…
Irgendwie war noch alles so durcheinander und voll.
Ich weiß nicht ob Ihr dieses Gefühl kennt: Ihr sitzt da so am Nähtisch und der Raum ist ja mit ca. 20 qm² recht groß aber irgendwie hat man so ein beklemmendes Gefühl. Alles ist so eng und bäh.
So sieht übrigens „eng“ und „bäh“ für mich aus:

Die fertig eingerichtet Nähgalerie

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Nach ein paar Monaten hat man dann auch endlich mal Zeit und Geld um das Ganze anzugehen.

Und überhaupt gibt es ja gefühlt den Trend eher Stoff und Wolle zu verbrauchen, als sich sinnlos  Hals über Kopf neue zu kaufen.
Hierfür finde ich es aber auch wichtig zu wissen was man hat. Und das wird schwierig bei vollgestopften Schränken.
Für meine Stoffe habe ich dann kurzer Hand eine Heines Vitrine von IKEA genommen. Und die Wolle wurden neben dran in durchsichtigen Boxen gestapelt.

<3<3<3 Mit dem Ergebnis bin ich nun sehr glücklich <3<3<3

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Es sieht ein bisschen wie eine kleine Nähstube aus und die Sachen sind schön sortiert und ordentlich wie ich es eben mag.

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Aber eben mit viel Platz und Luft zwischendrin, was mir ganz wichtig ist.

Der Ektorp Schrank war einfach zu mächtig, erst wollte ich ihn weiß streichen aber ich habe dann eine tolle Idee mit den Weinkisten, die ich früher auf dem Balkon hatte, umgesetzt.

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Praktisch wenn die Möbel nicht ein Vermögen kosten, dann kann man sie einfacher ersetzten ;)
Und ich denke in jungen Jahren ändert sich der Geschmack vielleicht eh noch mal in eine andere Richtung, dann kann man später immer noch Dinge kaufen die man dann vielleicht für sein restliches Leben haben möchte.

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<3 Und jetzt werde ich den restlichen Sonntag hier verbringen <3

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Kommt doch rein!

So oder so ähnlich begrüßt man häufig seine Gäste.

Wir jetzt auch, denn unser Flur ist nun endlich fertig geworden.
Nach dem fast drei tägigen Tapezierakt von Wohn- und Esszimmer, war der Flur mit einem Tag ein Klacks.

Das Einrichten ging auch recht flott. Noch am gleichem Abend wurde von meinen Mann die Garderobe angebracht die schon seit 4 Monaten im Karton auf ihren Einsatz wartete.


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Leider hatten wir noch keine Gelegenheit die leeren Bilderrahmen an der Garderobe zu füllen :P Eins nach dem anderen.

Dafür haben die Astrid Lampen von IKEA haben nun auch ihren Platz gefunden.

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Der selbst veränderte FJELL „Schuhschrank“ macht es sich unter der Treppe gemütlich.

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Und hier noch mal die Sicht von oben.

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Die Stufenmatten werden wir noch durch Sisal-Matten ersetzen. Die Schwarzen waren günstig und können auch ruhig dreckig werden. Da wir jetzt aber endlich fertig sind dürfen sie ruhig gehen :D

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Links geht es zum HWR und rechts ist das Gäste WC. Ob dieses Ungetüm an Pflanze dort bleibt weiss ich auch noch nicht. Ich habe sie schon so lange aber sie passt aufgrund der Größe nirgends hin.

Und zum Schluss natürlich noch ein Foto mit Sam, der sich wie immer gekonnt in Szene setzt.

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Endlich ein Wohnzimmer

Und nicht nur das! Nein, sogar auch ein Esszimmer!

Genau vor 190 Tagen ging für uns das Leben im eigenen Haus los. Die erste Nacht! Ab da an folgen viel Chaos, Schmutz, Streit ( ja das gehört da zu), unzählige volle Staubsaugerbeutel, Hundehaar (wirklich überall) und kleine freudige Herzsprünge weil es immer ein Stückchen weiterging.

Im Dezember konnten wir endlich Anfangen das Wohn- / Esszimmer zu fliesen (also der beste Schwiegerpapa der Welt).

Fliesen

Weihnachten konnte ich somit nicht wie erhofft im Wohnzimmer vollbringen. Es hat mich ein bisschen traurig gemacht, da ich das Weihnachtsfest und das ganze Tam Tam drum herum liebe!

Sei es drum. Nächstes Jahr wird Weihnachten gefeiert! Und wie!

Mitte Januar konnten wir dann endlich verfugen und die Randfliesen legen lassen.

Und dann kam da noch die Sache mit dem Kamin. Der Kingfire wird quasi „nackig“ gebaut und muss noch feuerfest verkleidet werden. Für uns stand fest: Stein! Oder irgendwas in dieser Richtung.
Die Auswahl an schönen Fliesen, die uns beiden auf anhieb gefallen haben, ging leider fast auf 0.
Und es ist wirklich wichtig sich gleich in die Fliesen zu verlieben. Fängt man an Kompromisse zu gehen wird man sich ein paar Jahre später darüber ärgern.

Letztendlich haben wir uns für eine Eigenmarke von Hornung entschieden: Novello Brickstone

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Die Bestellung wurde bereits nach 1 Woche geliefert und dann waren die Männer wieder fleißig ;-)

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Eine Woche später kam mein Einsatz: Tapezieren. Top motiviert -> NICHT! <- habe ich immer wieder Abends ein paar Bahnen geklebt und habe es tatsächlich geschafft alles am Sonntag fertig zubekommen! Ich war stolz wie Oskar und konnte es kaum glauben! Endlich fertig! Endlich ein Wohnzimmer und auch Esszimmer.

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Und ein paar Stunden später standen schon die ersten Möbel drin ♥

Es war ein total komisches Gefühl Abends auf der Couch zu sitzen.

Ähm, was machen wir jetzt? Einfach so rumsitzen?

Ja….

Fühlt sich komisch an

Mittlerweile klappt das recht gut mit uns und der Couch. ツ

So genug Text nun folgen Bilder, viel Spaß!

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Die Nähgalerie

Nachdem uns die Arbeit eingeholt hat und wir selten vor Sonnenuntergang Zeit finden die ausstehenden Arbeiten am Haus durchzuführen, haben sich die Arbeiten an unserer Galerie leider über drei, vier Wochen gezogen.

Zunächst standen wieder einmal die geliebten Arbeiten, Fliesen legen, Wände spachteln, schleifen und grundieren, Decke mit Haftgrund behandeln und den Filzputz auftragen. Inzwischen haben wir uns dazu entschieden die Decken im gesamten Haus mit dem hübsch anzuschauenden aber aufwendig aufzutragenden Filzput zu versehen.Die Galerie im Ausbau

Für die Arbeiten wurde Frau für ein Wochenende auf ein Seminar geschickt, so dass die ganzen Arbeiten an den Wänden und der Decke an einem Wochenende durchgeführt werden konnten. Da wir die Arbeit gerecht aufteilen, durfte Frau dann die Woche darauf tapezieren. Da wir bereits von der vorherigen Wohnung von der Tapete von AS Creation sehr zufrieden waren, haben wir uns auch dieses Mal wieder für diese Marke entschieden.

Unserer Galerie mit Tapete

Nach dem Tapezieren hieß es dann ganz schnell alle Kartons aus der Garage zu holen, damit Frau endlich Ihr lang ersehnte Nähgalerie erhält. Als Einweihungsgeschenk gab es dann einen neuen Tisch, die dunkle, limitierte Variante des Sinnerlig Korktisches von Ikea, den sich Frau schon so lange gewünscht hat. Da der Tisch bei unserem Nächsten Ikea Einrichtungshaus bereits vergriffen war und laut Aussage der Mitarbeiter nicht mehr geliefert wird, hat sich Man keine Mühen gescheut die 100 Kilometer zum nächsten Möbelhaus auf sich zu nehmen um eine der letzten Tischplatten zu ergattern.Die fertig eingerichtet Nähgalerie

Da nun als letztes Zimmer noch das Wohnzimmer ansteht, wurde der TV vorübergehend in der Galerie geparkt und kann so zumindest zur abendlichen Unterhaltung – und etwas mehr Normalität im Baustellenalltag beitragen…

Mehr Licht auf dem Spitzboden

Während wir noch fleißig Fliesen am Innenausbau beschäftigt sind, bleibt ab und an noch etwas Zeit einige Dinge nachzuholen. So auch die schon seit einiger Zeit anstehende Erweiterung der Beleuchtung auf dem Spitzboden.

Zur Grundausstattung von Danhaus gehört eine geschaltete Leuchte auf dem Spitzboden. Diese sitzt bei uns direkt an der Bodentreppe auf der einen Seite der Spitzbodens. So kommt es, dass die andere Seite kaum bis gar nicht beleuchtet ist. Also haben wir kurzerhand 10 Meter Kabel, ein Päckchen Kabelschellen und eine weiter Ovalleuchte besorgt und auf dem Spitzboden verbaut.

Erweiterung der Beleuchtung auf dem SpitzbodenDamit beide Lampen mit dem Schalter für den Spitzboden geschaltet werden, haben wir schlicht nach dem Schalter eine Abzweigdose für die zusätzliche Lampe gesetzt.

Abzweigdose auf dem SpitzbodenDie knapp 10 Meter Kabel haben wir dann am Balken entlang bis auf die andere Seite des Spitzbodens verlegt und dort die zweite Ovallampe montiert.

Zusätzliche Kabel auf dem Spitzboden Nach knapp einer halben Stunde war dann auch endlich der hintere Teil unseres Spitzbodens gut ausgeleuchtet. Die Montage hätte man sicherlich direkt durch Danhaus bzw. Elku durchführen lassen, allerdings hatten wir damals nicht daran gedacht. Außerdem hängt dies sicherlich davon ab, wo auf dem Spitzboden der Aufstieg und somit die Lampe angebracht ist.  Unser (nun) gut ausgeleuchteter Spitzboden Jetzt muss es nur wieder etwas wärmer werden, dass wir rechts und links vom Steg noch zusätzliche Dielen anbringen können, so dass wir später einmal mehr Stauraum auf dem Spitzboden haben werden…

 

Die Sache mit der Garage

Seit gut drei Wochen steht nun die Garage. Und da wo sie steht, da steht sie gut. Allerdings ist seit der Anlieferung nicht viel passiert. Aus dem Technikraum galt es noch das extra von Elku geliefert Stromkabel bis in die Garage zu ziehen. Wir hatten uns dafür entschieden ein 100er KG Rohr zu verlegen, dass bis kurz vor das Garagenfundament gelegt wurde. Darum hatte sich unser Erdarbeiter gekümmert. Elku wiederum hat uns im Technikraum ein 20 Meter langes Erdkabel geliefert, das es daraufhin einzuziehen galt.

GaragenanschlussFür die zwei Meter Graben und das verlegen der restlichen KG Rohre im verdichteten Schotter haben wir fast einen ganzen Tag benötigt. Am einfachsten lässt sich das Material mit einem Schlagbohrer oder einer Hilti auflockern. Für das Kabel selbst war eine Einführung im Boden der Garage vorgesehen, durch die wir das Kabel ziehen konnten.

Nachdem das Versorgungskabel angeschlossen war, galt es noch die einzelnen Gebäudeteile zu verbinden. Hierzu wurde bei der Lieferung bereits Kabel gezogen. Allerdings dürfen die Monteure die Anschlüsse nicht mehr vornehmen. Seit diversen (wohl durch Bauherren verursachten) Unfällen muss dies nun immer bauseits erfolgen. Hier scheint es wohl, dass der eine oder andere Bauherr den Garagenanschluss unter Starkstrom gesetzt hat.

Verkabelung in der GarageNachdem alle Gebäudeteile angeschlossen waren, konnten wir es kaum erwarte endlich die Garagentore zu öffnen. Allerdings löste unser FI-Schutzschalter unverzüglich aus, nachdem der Sicherungsautomat eingelegt war.

Dem Bauherr, seinerseits Ingenieur, blieb nun nichts anderes übrig als Reverse-Engineering zu betreiben und eine systematische Fehleranalyse durchzuführen. So war schnell der Übeltäter gefunden: Im dritten Gebäudeteil, im Anbauteil scheinte der Fehler zu liegen.

Der VerbrauchertestDenn bei der Montage eines Verbrauchers anstelle des Gebäudeteils  löste der FI-Schutzschalter nicht aus. Also heißt es alle Verbraucher prüfen, die im Anbauteil installiert sind.  Zum Glück gibt es hier lediglich Steckdose, Licht und Schalter. Da war die Ursache schnell gefunden. Bei der werksseitigen Montage  wurde wohl ein Nulleiter eingeklemmt. Das erklärt natürlich den Fehlstrom. Allerdings muss man schon genau hinschauen um den Defekt zu finden.

Der KabeldefektNach der Behebung der Ursache mittels Kürzen des Kabels klappt nun auch die Sache mit dem Strom und wir können das erste Mal die Aussicht aus der Garage genießen.    Unserer Aussicht aus der Garage

Die Sache mit dem Silikon

Vor Kurzem haben wir erst ein einem Bericht gehört: Silikon sei der Fluch des Handwerkszunft. Immer wenn die Kunst des Handwerks nicht mehr ausreicht, wird zu Silikon gegriffen… dann und für dauerelastische Fugen in Feuchträumen… oder eben bei Anschlüssen im Fugenbereich.

Wir hatten lange überlegt, ob wir zur gewöhnlichen Silikonfuge oder zu einer Entkopplungsleiste z.B. der Firma Schlüter greifen sollten. Letzteres ist zwar schick abzusehen, aber in unserem Fall nicht zwingend von Vorteil. Wir rechnen damit, dass sich aufgrund der Isolierung unter dem schwimmenden Estrich, unser Fußboden über die Jahre bis zu 10mm senkt. Da reicht die Toleranz der Leiste vielleicht, vielleicht aber auch nicht.  Würden wir hier eine Leiste verlegen, würde diese entweder an der Sockelleiste oder an der Fliese irgendwann reißen. Im schlimmsten Fall beides, aber dann eben mal so oder mal so. Da wir mit de Danhaus Isolierung extra viel Isolierung unter dem Estrich haben, kann das Polystyrol eben auch extra viel schrumpfen… Daher habe wir die Sockelleiste auch sehr sehr knapp an die Fliese gelegt und die Fuge minimal gehalten.

Und da wir es nun handwerklich auch nicht besser wissen, haben auch wir hier zur Silikonspritze gegriffen, denn auch Fugenmörtel zwischen Sockelleiste und Fliese macht kein Sinn. Einerseits aufgrund des bereits zuvor genannten Grunds, zum anderen, da hierdurch eine Schallbrücke entsteht. Laufgeräusche können sich so über die Wände übertragen.

Da Übung bekanntlich den Meister macht, sind wir inzwischen in Umgang mit Silikonspritze und Glättmittel geübt. Hier haben wir einige Tricks gelernt, die beim Umgang mit Silikon hilfreich sind.

Silikon... bäh!Das Material

Nur auf hochwertige Materialien zurückgreifen. Nicht das billige Zeug aus dem Baumarkt, besser man lässt sich im Fachhandel (Baustoffmarkt) beraten. Wir haben Silikon der Firma Otto Chemie verwendet. Kostet zwar mehr, ist aber sehr gut zu verarbeiten. Außerdem bekommen wir hier exakt den Farbton unseres Fliesenmörtes. Dazu gab es noch das zugehörige Glättmittel, auf das man auf keinen Fall verzichten sollte.

Das Werkzeug

Fugenglätter oder Abzieher aus Silikon. Eine Industriesprühflasche, eine hochwertige Spritzpistole und Unmengen an Küchenrollen.

Das Fugenziehen

Klingt ganz einfach, und ist es mit etwas Übung und dem Werkzeug auch. Mit der Spitze wird das Silikon entlang der Ecken gespritzt. Danach mit mit Glättmittel einsprühen und dann möglichst in einem Schwung mit dem Abzieher drüber.

SilkonfugeDer Trick liegt im Glättmittel: Das Silikon klebt nur da, wo es aufgespritzt wurde. Alles was mit dem Glättmittel benetzt ist bleibt vom Silikon verschont. Ohne erweist sich das Silikon als wahres Teufelszeug: klebt überall und ist nahezu nicht mehr zu entfernen. Die Erfahrung hat wohl jeder schon gemacht. Selbst beim Abziehen gibt das Silikon dank Glättmittel kaum klebende Silikonbällchen, die man mit der Küchenrolle vom Abzieher einfach abwischen kann.

Die Kollateralschäden, die sonst beim Arbeiten mit Silikon auftreten lassen sich hier fast vollständig vermeiden. Ohne das Glättmittel erweist sich das Silikon einfach nur als ganz großes Bäh!

Die Nopes

Nachglätten mit dem Finger oder den Fugenglättern verschlimmert das Ergebnis in aller Regel. Zumindest bei uns hat das in den seltensten Fällen geklappt. Lieber das Ganze sauber entfernen und am Tag später nochmal probieren. Vor allem das Glättmittel vorher abwischen.

Spülmittel sollte man auch nicht zum Glätten verwenden, denn das Spülmittel zerstört die fungizide Eigenschaften des Silikons. Außer man verwendet das billige Zeug… da ist aber vermutlich schon alles verloren…

Nachmodellieren wenn sich eine Haut bildet, ist der Super-GAU für die Silikofuge. Das hochwertige Material von Otto Chemie lässt sich ca. 10 Minuten lang bearbeiten, danach bildet sich eine Haut an der Oberfläche. Ab dann ist Hopfen und Malz verloren wenn man noch versucht daran rumzufummeln… Lieber das Ganze sauber entfernen und am Tag… naja, das hatten wir schon mal….

Und da dauerelastische Fugen heutzutage Wartungsfugen heißen, sehen wir uns in fünf Jahren sowieso wieder… dann gibt es ein Bericht darüber, wie man derer gleichen wieder entfernt…

 

 

 

 

 

Die Sache mit den Fliesen

Vor fast einem Jahr (Kinder wie die Zeit vergeht) haben wir uns bereits mit dem Thema Fliesen beschäftigt und recht schnell unsere Traumfliese gefunden.

Diese wurden auch 1 Monat vor dem geplanten Termin bestellt, kamen aber erst 2 Monate später an.
Designerfliesen aus Italien -> wollte ja die Bauherrin so ….
Lieder wurde bei der Bestellung nicht dazugeschrieben:

Achten sie darauf, dass die Fliesen extra aus Italien kommen und die dazugehörigen Randfliesen nicht fertig geschnitten kommen sondern erst in Deutschland von einem Fachwerk zugeschnitten werden ….

Gut irgendwann waren sie ja dann auch mal da…. die Fliesen. Denn die Randfliesen haben noch mal 3 Wochen länger gedauert. Mussten ja schließlich erst zugeschnitten werden und das Werk hatte zwischendrin auch noch Urlaub.

Auf dieses Thema war ich die letzen Wochen wirklich nicht gut zu sprechen…

Während wir nun also auf die Randfliesen noch warten musste, wurden die Bodenfliesen vom Weltbesten Fliesenleger verlegt :) -> meinem Schwiegerpapa.

Cerdomus Ceramiche Cerdomus Ceramiche

Cerdomus Ceramiche

Nach dem verfliesen muss natürlich noch verfugt werden. Leichter gesagt als getan.
Denn hier kommt die Frage der Fragen: Welche Farbe sollen denn die Fugen haben?

Für mich als Bauherrin stand fest: Beige! Sonst fällt es ja sofort auf!

Also fährt Mann mit Frau in den Baufachhandel und lässt sich beraten. Als erstes wurde eine dunkelgraue Fuge neben die Fliese gelegt und der Verkäufer war sofort begeistert. Und meinte: „Er würde uns diese Farbe empfehlen. Wenn die Fugen mit der Zeit schmutzig werden, sieht man den Unterschied kaum.
Darauf hin habe ich diese dunkelgraue Ungetüm weggeschoben und nur gesagt: „Nein.“
Habe mir die beige Fuge genommen und nebenan gelegt und war direkt hin und weg.
Darauf hin haben mich aber der Verkäufer und mein Mann angeschaut und beide mit dem Kopf geschüttelt. „Wenn die Fuge mal dreckig wird, wird sich der Ton in ein dunkles Braun verändern. Das sieht dann nix aus“.
Als letzte Variante wurde uns ein Hellgrau vorgeschlagen. Wovon ich aber auch nicht begeistert war.

Also entschloss ich die Sache selbst in die Hand zu nehmen und einfach zu testen wie es denn so aussähe wenn.

Man nehme:

  1. Eine alte Platte und ein paar Fliesenstücke und klebe sie zusammenIMG_4898
  2. Fugenbunt in Beige und Dunkelbraun bzw. Hellgrau und Dunkelgrau
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  3. Das ganze wird dann quasi verfugt.
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Jetzt kann auch Frau sich das ganze Vorstellen :) Ich habe mich dann doch für hellgrau entschieden. Es war am angenehmsten von den Farben und auch der Unterschied (im schlimmsten Fall eben Dunkelgrau) war am erträglichsten. Und auf der Fläche sieht es dann so aus:

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Also ich bin richtig Glücklich mit der Entscheidung die ich so nicht getroffen hätte ohne den Selbsttest.

Also, falls Ihr euch unsicher seid: Testet es aus! Ich finde das Anlegen von Fugenstückchen noch lange nicht so aussagekräftig wie das Probefugen.

Cerdomus Ceramiche

P.S. Die Randfliesen sehen übrigens so aus:

Cerdomus Ceramiche Randfliesen Cerdomus Ceramiche Randfliesen Cerdomus Ceramiche Randfliesen

Oben sind sie schön abgerundet. Hat sich also gelohnt zu warten <3