Hus 23 – Gefällt Mir

Inzwischen dient uns Hus 23 nicht mehr alleine als reines Bautagebuch, sondern findet regen Zuspruch. So halt wir alle Freunde und Familie, Mama und Papa regelmäßig auf dem Laufenden – ein Hoch auf die Technik.

Jetzt kam schon das eine oder andere Mal die Frage auf, wie man denn über neue Beiträge benachrichtigt wird, und dass das ständige nachschauen lästig sei. Da wir selbst immer wieder schnell die Lust verlieren, bei den vielen Baublogs, denen wir selbst folgen nach neuen Einträgen zu suchen und gerade die weniger technikbegeisterten Internet-Benutzer von dem angebotenen RSS Feed kein Gebrauch machen, haben wir daher kurzerhand eine eigene Facebook Seite für Hus 23 angelegt.

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Touché – Acalor ungefähr da hinten

Heute kam wieder einmal eine erfreuliche E-Mail: die Fa. Acalor Technik Scheel KG hat eine 3D-Skizze mit Maßen des Acalor Verdampfers und eine Zeichnung im Lageplan mit der Anfrage unserer Wunschpositionierung geschickt.

Ca. z.Zt. geplante Durchführung für Acalor Natürlich haben wir die ca. zur Zeit geplante Durchführung mit einer ungefähr zukünftigen Lage des Verdampfers gekontert. Und da sag einer es geht alles ganz spontan beim Bau zu. Natürlich schicken wir das nicht an Acalor, sondern haben eine exakte  Zeichnung unseres eigenen Lageplans erstellt.

Acalor Lage - Ganz Genau

Bei der ganzen Planerei ist uns eigentlich recht spät eine Idee gekommen: Der Architekt verlangt in der Regel vom Vermesser die Vermessungsdaten in elektronischer Form (in einem mir bisher unbekannten Format). Aber zwischen Bauherr und Architekt, Bauherr und anderen Dienstleistern werden Unmengen an Papier verschickt. Positiv, heute ist sehr viel im PDF-Format, aber mal ehrlich, wäre es nicht super, wenn man die Lagepläne, Freiflächenpläne und andere Skizzen in einem standardisierten Format austauscht, anstelle Scans von gedruckten Kopien von Ausdrucken hin und her zu schicken? Nur so eine Idee.

Ungeachtet dessen, haben wir bei der Wahl der Lage der schönsten Wärmepumpe Deutschlands einige wichtige Punkte beachtet:

  • Kein Dachüberstand über dem Verdampfer
  • geringe Leitungsführung (maximal 12 oder 15 Meter möglich)
  • Angrenzende Räume im Haus sind Technikraum und Gäste-WC (wegen Lärm)
  • Ausreichend Platz zum Durchgang zwischen Steuerungskasten und Haus
  • Abstand zum Nachbarhaus mindestens 3 m (wegen Lämbelästigung)
  • Angrenzende Räume im Nachbarhaus sind Garagen (Rücksicht auf die neuen Nachbarn)
  • Die geplante Lage ist so bereits mit dem Nachbarn abgesprochen (lieber vorher Fragen)

Wir sind nun auf die Rückmeldung von Acalor gespannt…

 

Pfusch vermeiden – Baukosten sparen

In unserer ersten Urlaubswoche (und vielleicht dem letzten Urlaub für lange Zeit) haben wir unsere wachsende Bau- und Handwerksbibliothek nochmals aufgestockt. Diesmal mit Kostenfalle Hausbau – eigentlich gedacht um typische Mehrkosten durch Pfusch am Bau aufzudecken. Das Buch ist recht locker geschrieben und auf für den Laien verständlich. Fast in Romanform schreiben die Autoren, wie der fiktive Bauherr die eine oder andere Kostenfalle (in der Regel dank eines Sachverständigen) entgeht – oder auch nicht – und welche Kosten gespart wurden oder eben obendrauf gelegt wurden.

Kostenfalle Hausbau - Pfusch vermeiden - Baukosten sparenManches leuchtet ein, auf Einiges wäre man vielleicht noch selbst gekommen, aber an das Eine oder Andere hätten wir sicherlich nicht gedacht.

Grundleitungsplan, stauendes Sickerwasser, statisch tragende Hölzer und Dachaussteifung sind so einige Punkte die man als Nicht-Bauingenieur nicht unbedingt im täglichen Sprachgebrauch verinnerlicht hat. Einige Tipps zu den Estricharbeiten und Fußbodenheizungen gibt es obendrein. Wir hätten nicht darauf geachtet, dass rückstellfähige Randstreifen verwendet werden – um ehrlich zu sein, hätten wir nicht einmal gewusst, was rückstellfähig bedeutet.

Das Büchlein hat man locker in ein, zwei Abenden durchgearbeitet und einiges gelernt. Dazu lernt man noch einiges, wie der Bau den so abläuft. Besonders wertvoll sind die Angaben zu den Kosten. Hier 1.500 €, dort 280 € – alles in allem kommt hier einiges zusammen. Selbst wenn man nicht mit den beschrieben Fällen konfrontiert ist, hilft es im Vorfeld bei der Kalkulation, was kostet der Erdaushub, der Außenverputz, wo sollte doch noch etwas Puffer einkalkuliert werden und so weiter… Leider sind wir bei der Kalkulation schon mit der Bank durch, sonst hätten wir an der einen oder anderen Stelle doch noch ein paar Euro bei den Baunebenkosten aufgeschlagen.

Zugegeben, auch das Buch deckt den Hausbau nicht vollumfänglich ab, und vor einigen Monaten hätte uns das Büchlein noch wesentlich mehr gebracht als heute. Trotzdem scheint es als verstünden wir jetzt wieder ein bisschen mehr auf was wir uns da eingelassen haben.

Für knapp 20 € bei Amazon oder für alle Sparfüchse für einen Euro günstiger als Kindle Edition.

In Eigener Sache – Der Bauherrinnen-Blog

Auch die angehende Bauherrinn beschäftigt sich natürlich auch mit vielen Themen rund um das anstehende Bauvorhaben – aber auch mit vielen Themen, die nicht direkt mit dem Hausbau, zu tun haben.  Da auch dise Ergebnisse in Wort und Schrift festgehalten werden, haben wir uns entschlossen auch auf den Bauherrinnen-Blog KunterKatha zu verlinken. Vielleicht findet der die Eine oder Andere dort Ideen und Anregungen das eine oder andere, was man außer Kelle und Mörtel noch so im täglichen Leben benötig.