PV-Monteure entlaufen

Nachdem die Monteure der PV-Anlage vergangene Woche wieder von Dannen ziehen mussten, da das Dach noch nicht vollständig gedeckt war, scheinen diese entlaufen zu sein. Trotz mehrmaliger Nachfrage unseres Bauleiters, scheinen die Monteure der Firma GermanPV wohl keine Lust mehr zu haben unsere PV-Panels zu installieren. Das Dach liegt seit einigen Tagen somit mehr oder weniger brach.

Kein SolarInzwischen ist dies ein kleines Ärgernis, denn die Panele und das Montagematerial wurden schlicht im Haus zwischengelagert.

PV ZwischenlagerDa die letzten drei Tage Estrichleger, Firma Acalor und nochmal Estrichleger vor der Tür standen, wurde es langsam Eng. Sowohl bei dem Verlegen der Isolierung, der Installation der Fußbodenheizung und dem Einbringen des Estrichs waren die Panles und das Material schlichtweg im Weg.

Das sich auf auf Nachhaken unseres Bauleiters die Monteure nicht haben blicken lassen, mussten wir nun kurzerhand die Panles ins Freie schaffen. Zwischenzeitlich wurde von unserem Bauleiter ein Montagetermin für den 7. Mai bestätigt. Leider haben sich die Monteure wieder einmal nicht auf der Baustelle blicken lassen. Wir hoffen auf morgen, übermorgen oder vielleicht doch erst nächste Woche…

20150506_151049273_iOSDa am Montag die Rüstung abgebaut wird, hoffen wir also, dass die Monteure in den kommenden zwei Tagen den Weg auf auf die Baustelle finden…

Woche Fünf – Zimmerleute ade

Die fünfte Woche ist vorüber und die Zimmerleute konnten endlich Ihre Arbeit fertig stellen.Am Montag standen die Monteure der Firma GermanPV vor der Tür und wollten bereits die PV-Anlage montieren. Da das Dach aufgrund der fehlenden Schalung jedoch noch nicht eingedeckt war, mussten diese unverrichteter Dinge wieder von Dannen ziehen. Kommenden Montag wird ein zweite Versuch gestartet. Unglücklicherweise bedeutet dies, dass die gesamte PV-Anlage im Haus steht, am Montag jedoch auch die Estrichfirma kommen soll und nichts im Haus sein soll, da die Isolierung eingebracht wird…

In der Zwischenzeit haben sich die Zimmerleute alle Mühe gegeben den Innenraum vollständig fertigzustellen: Die Galerie, die restlichen Räume und ein Geländer um herumturnende Bauherren vor dem Absturz zu sichern

GalerieAuch das Badezimmer ist nun fix und fertig. Allerdings haben wir hier bereits ein Problem festgestellt. Aufgrund der Holstständer, wurden Wasseranschluss und Abfluss für das Waschbecken 20 cm versetzt. Das geplante Waschbecken läge nun zu nah an der Dusche. Auch die geplanten Steckdosen sind nun zu weit im Raum. Hier müssen wir nochmal Rücksprache mit unserem Bauleiter halten, was wir hier tun können. Vielleicht ist es möglich die Steckdosen nochmals näher am Fenster zu bohren, Abfluss und Wasseranschluss können ggf. mit einem Schrank kaschiert werden. Mit den Holzbalken haben wir an der Stelle leider nicht gerechnet.

BadezimmerIm Obergeschoss wurde außerdem ein Abluftrohr mit einem Kasten verkleidet und die Acalor Zueitung zum Obergeschoss bereit gestellt. Hierbei ist uns aufgefallen, dass das Abluftrohr nur bis unter das Dach gelegt wurde. Da die Zimmerleute nicht wussten wo das Abluftrohr von den Sanitärinstallateuren geplant war, wurde natürlich auch nicht der Dachstein für den Auslass gesetzt. Hier muss wohl nochmal eine Kolonne der Zimmerei vorbei und das Dach richten, sobald die Sanitärfirma nochmal vor Ort ist. acalor ZuleitungAn den letzten zwei Tagen sind nochmal zwei Anhängerladungen voll Holz angefallen. Insgesamt hatten wir somit sechs Hänger voll mit Abfallholz. Die letzte Ladung habe uns dann die Jung aus der Nachbarschaft abgenommen. Der Bauplatz ist somit von sämtlichem Altholz befreit.

Die letzte Ladung Holz Am letzten Tag haben die Zimmerleute dann auch nochmal den Container befüllt. Damit wären 7 cqm Baumischabfälle voll. Wir haben hier nochmal sämtliche Pappe aus dem Container gesammelt und etwas Platz geschaffen. Kommende Woche können somit die Abfälle der Estrichfirma und der Monteure für die Solaranlage noch entsorgt werden. Insgesamt befüllen wir somit auch das zweite Mal einen 240l Eimer mit Papier und Pappe… Baumisch ContainerPünktlich zu den Abschlussarbeiten ist auch schon die nächste Rechnung von Danhaus eingetroffen. Datiert auf die erste Maiwoche, nach Fertigstellung der Estrichabreiten. Laut Zahlungsplan sind nochmals 15% des Kaufpreises zu dem Termin fällig.

Ende Woche Vier

In der vierten Woche, in der die Zimmerleute vor Ort waren, ist einiges passiert. Montags waren bereits die Kaminbauer vor Ort und haben den Schornstein gemauert. Außerdem wurde von den Zimmerleuten gleich am Montag der Spitzboden fertig gestellt.

SpitzbodenDienstag früh wurden dann auch schon die Dachsteine geliefert und das Dach wurde eingedeckt. Gleich in der Früh erhielten wir dann auch einen Anruf unseres Bauleiters: Anstelle des gewünschten Ausstiegsfensters für den Spitzboden wurden Trittstufen für das ganze Dach geliefert. Wir hatten dies im Laufe der Vorbereitungen einmal geändert. Hier lag wohl noch ein alter Plan der Bestellung zugrunde. Auch hier reagierte Danhaus in bereits gewohnt unkomplizierter Weise: Das fehlende Material wurde schlichtweg bestellt. Die, für das Ausstiegsfenster notwendigen Trittstufen wurden bereits montiert, während für das Fenster selbst erst einmal eine Aussparung in der Eindeckung bleibt. Das fehlende Fenster wird dann wohl kommende Woche eingebaut. TrittstufenAm Dienstag kam auch Firma Müller zum zweiten Montagetermin. Nach kurzer Durchsprache wurden im Obergeschosse die Rohre verlegt und die Anschlüsse verlegt. Hier ging man auf all unserer Wünsche ein. Vorsichtshalber hatten wir für alle Armaturen, die wir in Eigenleistung montieren die Montageanleitungen an die Wände geklebt.

Rohinstallation im ObergeschossSo wurden Die Anschlüsse an die korrekten Stellen (mit den notwendigen Abständen) angebracht. Auch das Rohbauteil unseres freistehenden Wanneneinlaufs wurde in dem Zug von den Monteuren angeschlossen.

Rohbauteil für WanneneinlaufIm Erdgeschoss wurden die restlichen Leitungen auf dem Boden verlegt, der Ablauf im Hauswirtschaftsraum montiert und alle Rohre isoliert. Nach ein paar Stunden wurde bereits die Dichtigkeitsprüfung der Rohinstallation vorgenommen. Hierzu werden alle Anschlüsse abgedichtet und per Pumpe der dreifache Betriebsdruck im Rohrsystem aufgebaut. Insgesamt hielt die Installation somit guten 16 Bar Druck stand.

Dichtigkeitsprüfung der RohinstallationGleichzeitig haben die Zimmerleute unsere Vorwandinstallation im Obergeschoss verkleidet. Hier mussten wir ja vergangene Woche aufgrund eines Versatzes in der Rohrführung spontan umplanen.

Vorwandinstallation

Kurz vor Feierabend kam sogar noch die Firma Elku direkt von einer anderen Baustelle, so dass auch die Elektroinstallationen für das Obergeschoss durchgesprochen werden konnten.

Auch die Monteure von Elku haben die gesamte Installation des Obergeschosses am Folgetag durchgeführt. Abends hatten die Zimmerleute bereits die Verkleidung bereits vollständig fertig gestellt. Glücklicherweise waren noch genügen Holzbohlen vor Ort und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Die fertige VorwandinstallationZwischendurch wurde dann auch noch die Treppe zum Spitzboden montiert, und das Dachflächenfenster verkleidet. Alles in allem bleiben also nur noch Restarbeiten im Innenbereich, der von den Zimmerleuten in ihrer letzten Woche erledigt werden muss.

Treppe zum Spitzboden

Für die Zimmerleute lief jedoch leider nicht alles so glatt. Die linke Hausseite konnte noch nicht eingedeckt werden, da die Schalung, also die Holzverkleidung, nicht fertiggestellt werden konnte. Leider wurden nicht genügend Schalungsbretter geliefert. Ebenfalls eine Arbeit, die sich noch in die nächste zieht. So bleibt der Teil des Vorderdaches noch ein paar Tage ungedeckt. Leider verzögert sich dadurch auch der geplante Einsatz von Bauherrin und Bauherr in Sachen „Projekt Flinke Pinsel“ um eine Woche, da die Eigenleistung Fassade streichen erst durchgeführt werden kann, wenn die Schalung vollständig angebracht ist. Allerdings muss dafür noch das Gerüst stehen, was das Zeitfenster am Ende wohle auf ein paar wenige Tage einschränkt. Nicht genügend Schalungsbretter Von den Elektroinstallateuren hat der Bauherr im Laufe der Montage noch einen wertvollen Tipp erhalten. Die Auslasse unserer Leerrohre für eine spätere Kabelverlegung Richtung Garage wurden von den Rohauern der Firma Göllner auf Höhe der Bodenplatte geplant. Da dieser Rohre noch kurzfristig vor dem Termin der Bodenplatte von uns eingeplant wurden, fehlen diese wohl in den Plänen der Estrichfirma. Wir gehen einfach vom schlimmsten Fall aus und nehmen also an, dass die Rohre in er kommenden Woche einfach übersehen werden.

LeerrohreEin Besuch im Baustoffhandel, 20€ und vier PVC-KG 30° Winkel später konnten wir das Problem erst einmal entschärfen. gleichzeitig sind wir der Bitte des Monteurs nachgekommen, die Auslasse näher an die Wand zu legen, da diese derzeit recht weit davon entfernt sind.

Leerrohre v2Nachdem Bauherrin und Bauherr auch an diesem Wochenende den Bauplatz aufgeräumt hatten, sind wir nun auf die letzte Woche mit unseren Zimmerleuten gespannt…

Bauherren Frondienst

Diesen Samstag war wieder „Baustelle aufräumen“ angesagt. In der dritten Woche haben die Zimmerleute jede Menge Abfallholz fabriziert. Da das Holz zumindest in unserer Region nicht in den Baumischabfall darf, haben wir uns bereit erklärt, das Bauholz regelmäßig vom Bauplatz zu schaffen, damit das Arbeiten dort nicht ins Stocken gerät.

Bauholz Insgesamt sind an diesem Tag zwei Fuhren Holz angefallen. Neben dem eigentlichen Abfall mussten außerdem jede Menge Einwegpaletten entsorgt werden. Holz Ladung EinsInsgesamt sind so bereits vier Ladungen Holz angefallen, wie wir über die letzten drei Wochen hinweg entsorgt hatten.

Holz Ladung ZweiNach einigen Stunden und zwei Fahrten war der Bauplatz wieder endlich sauber und ist nun bereit für die Ankunft der Dachziegel…

Der Bauplatz nach dem Bauherren Frondienst

Ende Woche Drei

Die dritte Woche ist vorbei und wieder hat sich jede Menge innen und außen getan. Spitzboden und Dach sind inzwischen vollständig gedämmt und gelattet und an den Giebeln wurde bereits die Schalung angebracht. Hus 23 AußenansichtAuch unser Panoramaerker wurde inzwischen vollständig verkleidet und die Schalung verbaut. Wir sind immer wieder erstaunt wie schnell die Zimmerleute arbeiten.

PanoramaerkerIm Eingangsbereich wurde bereits die ersten drei Bretter erbaut. Wie wir inzwischen gelernt haben, wäre es für die Zimmerleute wesentlich weniger Arbeit gewesen, wäre der Eingangsbereich geklinkert. Der Giebel wäre in dem Fall bereits mit der Schalung vorgefertigt worden. So müssen die Zimmerleute die fünf Meter langen Bretter eines nach dem anderen einpassen.

04_hus23_verschlaung_eingangAuch im Innenbereich ist einiges passiert. Der gesamte Innenbereich wurde isoliert und abgedichtet. An allen Seiten wurden die ersten Wandteile montiert. Sofern darin Rohrleistungen verlegt werden, haben die Zimmerleute die vorgefertigten Wände bereits geöffnet, dass die Installateure kommende Woche direkt weitermachen können.

Die erste WandAn unserem Giebel erkennt man gut die Danhaus Polarisolierung, die die Zimmerleute die letzten tage eingebracht haben.

IsolierungKommende Woche sollen dann die restlichen Wandteile montiert werden. Außerdem  werden wieder Elku und Müller vor Ort sein. Außerdem wurde die Estrichfirma für Ende der Woche bestellt und wird vermutlich als Vorbereitung die Isolierung für den Estrich durchführen. Auch der Kamin soll folgende Woche fertig gemauert werden. Wir hoffen nur, dass die vielen Handwerker sich nicht gegenseitig auf die Füße treten. zu guter Letzt wurden dann auch noch die Dachsteine von den Zimmerleuten für kommende Woche bestellt.

Der Baustellenhund Der einzige, der bisher das Obergeschoss noch nicht begutachten konnte ist unser Baustellenhund. Bis die Treppe eingebaut ist, muss er sich leider noch mit dem Erdgeschoss begnügen…

 

Anfang Woche Drei

Nach der kurzen Osterwoche sind unserer Zimmerleute wieder vor Ort und Zimmern was das Zeug hält. Nach einem Tag war bereits im gesamten OG der Fußboden fertig.

OG FußbodenSo kamen wir auch das erste Mal in den Genuss unseres Ausblicks aus unserem Kapitänsgiebel. Hier bestätigt sich, dass unser Danhaus Adelby die richtige Wahl war.

Ausblick aus dem Kapitänsgiebel Außerdem wurde bereits der gesamte Spitzboden isoliert. Jetzt kann auch endliche die USB Plane auf dem Dach fertig gestellt werden.

Spitzboden IsolationDas gesamte Material wurde über das Dach eingebracht. Damit klärte sich auch letztendlich das Rätsel, warum das Dach noch offen blieb, und nur mit Folie abgedeckt wurde.

Anfang Woche DreiBegrüßt wurde der Bauherr freundlich mit den Worten „Ich muss Dir mal was zeigen…“ – nicht unbedingt die Worte, die ein Bauherr am frühen Morgen hören möchte.

Tatsächlich zieht sich die Fehlplanung der Doppelbinder am Kapitänsgiebel nun die nächste Runde. Nachdem das Problem im EG gelöst war, ergab sich ein ähnliches Problem im DG.

Abluftrohre vs BinderGeplant war eine Vorwandinstallation des WCs mit Abluft in der dahinter liegenden Wand. Ähnlich wir im EG liegt über dem Rohr jedoch ein Binder, dieses Mal jedoch ein tragendes Teil. Daher wurde das Abluftrohr ca. 10cm  vor der zukünftigen Wand aus dem Dach herausgeführt. Der Rohrbogen hinge jetzt erst einmal in der Luft.

Als ob das nicht genug wäre, hat unser Polier eine weitere Diskrepanz zwischen Statik und Entwurfszeichnung gefunden. Unser geplantes Dachflächenfenster, ein Roto R75 mit einer Breite von 74 cm sieht sich mit einem Feld von einer Breite von 72 cm konfrontiert. Kurzum: es passt nicht.

Zu eng für das DachfensterZum Glück war unser Bauleiter in der Nähe und hat sich gleich auf den Weg gemacht. Das Problem Dachflächenfenster konnte mit ein paar Anrufen recht schnell gelöst werden. Der Doppelbinder ist nicht tragend  und wurde lediglich als Sicherheit vorgesehen. Für das Dachflächenfenster kann also ein Teil des Doppelbinders heraus getrennt werden und wird vermutlich mit einer Lasche abgesichert. Danach solle genügend Platz für das Dachflächenfenster sein.

Das zweite Problem gestaltet sich eher abenteuerlich. Die von uns geplante Vorwandinstallation kann wohl so nicht durchgeführt werden. Dem Architekturbüro hatten wir zu beginn eine Ablagehöhe von ca.1,20m mitgeteilt. Leider haben wir diesbezüglich nicht die Entwürfe geprüft. Zwar waren die Vorwandinstallationen eingezeichnet, aber nicht deren Höhe. Hier ein Tipp an alle Bauherren: bei solchen Vorwandinstallationen sicherstellen, dass diese in den Entwürfen mit einer Höhenangabe versehen sind.

VorwandinstallationHier hatten wir verschiedene Ideen durchdacht, die Abluft zuerst zur quer Dachschräge und von dort entsprechend zum Auslass zu führen. Als Varianten stünden somit zur Wahl, die Vorwandbau über die ganze Raumbreite oder den Drempel mehrere Zentimeter in den Raum zu ziehen. Alternativ könnten wir auf die Ablage verzichten und die Vorwandinstallation bis zur Decke zu ziehen. Alle Varianten leider nicht so, wie wir es über mehrere Monate hinweg geplant hatten.

Inzwischen haben wir uns halbwegs an kurzfristige Entscheidungen und überstürtzte Änderungen gewohnt und reagieren hierauf mehr oder weniger gelassen. Während unser Bauleiter als im Lauf des Tages verschiedene Varianten prüft, haben wir uns wieder einmal an das Reißbrett begeben.

Neue VorwandinstallationUm das Abluftrohr an der jetzigen Stelle zu nutzen, wird eine Vorwandinstallation benötigt. Also haben wir diese bis zur Decke gezogen. Da das Abluftrohr bis unter die Decke in der Wand verläuft, sehen wir eine Aussparung in der Verkleidung vor, wodurch sich letztendlich eine Art Rahmen ergibt. Im inneren lassen wir von der Firma Elku einen weiteren LED Spot einbauen, wodurch die Aussparung zusätzlich beleuchtet wird. Druck macht eben doch manchmal kreativ. Anstelle der plumpen Verschalung haben wir jetzt eine schicke Alternative.

Wir hoffen nun, dass unser Plan aufgeht, und dass dies die letzte große Überraschung war. Auf jeden Fall sind wir gespannt, wie weit unserer Zimmerleute bis zum Ende der Woche kommen. Für die kommende Woche sollen bereits die Dachsteine bestellt werden und der Rest des Kamins gemauert werden. Dann soll bereits die letzte Woche der Zimmerleute anbrechen, gefolgt von der Isolierung durch den Estrichleger, Acalor und dem Estrich – alles in einer Woche. Während der Trocknungszeit des Estrichs wird die Fa Göllner unsere Klinkerfassade anbringen, gefolgt von Hausanschlüssen und den ausstehenden Erdarbeiten. Das erste Mal können wir zusammen mit unserem Bauleiter auch einen Einzugstermin abschätzen. Ende Juli oder Ende August soll es es sein. Je nachdem wie schnell wir am Ende mit unseren Eigenleistungen fertig werden….

 

 

Ende Woche Zwei

Die zweite Woche seit Richtung ist nun vorbei, und einiges hat sich unserem Danhaus getan. Das Richtfest ist vorbei und die Zimmerleute waren vorrangig mit dem Ausbau des Obergeschosses beschäftigt.

IMG_3693Nicht wenig Zeit nimmt anscheinend der Ausbau des Kapitänsgiebels in Anspruch. Dort steckt im wahrsten Sinn des Wortes jede Menge Holz dahinter. Außerdem wurde zwischenzeitlich der Trempel verkleidet und teilweise die Dampfbremse in modischem Streifenmuster angebracht. Ausbau KapitänsgiebelIm Erdgeschoss wurden sämtliche Wände im Boden verankert.  Hier wird vermutlich nichts mehr verrutschen.

Anker an den WändenDie Firmen Müller und Elku waren ebenfalls für den ersten Montagetermin vor Ort und haben die Elektro- und Sanitärrohinstallation im EG vorgenommen. Der UP-Spülkasten im EG ist zwischenzeitlich verkleidet. Wir haben uns hier gegen eine Ablage entschieden, da das seitliche Lüftungsrohr hätte verkleiden werden müssen. Das war leider eine kurzfristige Änderung, da wir mit dem Rohr für die Abluft nicht gerechnet hatten. Eine solche Nische in der Wand war aber sowohl für Bauherrin als auch Bauherr nicht sonderlich attraktiv. Die 15 cm Raumverlust sind im Gäste WC verkraftbar und werden für eine klare Lininenführung im Raum gerne hingenommen..

Gäste WC VorbauIm Technikraum laufen inzwischen alle Netzwerk, TV-, SAT- und  Stromkabel für Lichtschalter, Auslässe und Steckdosen des Erdgeschosses und des Außenbereiches zusammen.

Technikraum KabelwirrwarrDie Sanitärrohinstallation im EG ist ebenfalls abgeschlossen. Alle Wasser- und Abwasserrohre wurden in Schallschutzschläuchen verlegt. Außerdem wurden die Anschlüsse bereits für das Obergeschoss verlegt.

AbwasserinstallationKopfschmerzen hat und einzig und allein das DN 125 Abflussrohr aus dem Obergeschoss bereitet. Hier mussten unserer Installateure leider feststellen, dass ein Dreifachbinder im Weg ist. Hierbei handelte es sich um das selbe Phänomen, das wir bereits beim Kapitänsgiebel hatten. Die Fa. Schnorr hatte nach Statik gearbeitet, die Wände wurden wohl nach den Entwurfszeichnungen gebaut,  die Änderungen aus dem Holzbau kamen dann aber wohl hier nicht mehr im Danhaus Werk in Dänemark an. Wäre dies ein Einfachbinder, hätte das Rohr wohl ohne Probleme gepasst. Rohr - Balken - PattAm Abend unseres Richtfestes haben wir dann mit unserem Bauleiter verschiedene Varianten durchgesprochen, von Prüfung der Statik bis hin zur vollständigen Umgestaltung unseres Bades. Hier hat sich unser Bauleiter für uns eingesetzt und letztendlich mit den Statikern eine Lösung gefunden. Nach einer schlaflosen Nacht, die verschiedenen Varianten durchdenkend, haben wir gleich früh morgens von ihm erfahren, dass eine statisch tragbare (Wortwitz!) Lösung gefunden wurde.

Rohr schlägt StatikDer Dreifachbinder konnte an zwei Bindern durchtrennt werden und wird mit zwei Wechseln und einer zusätzlichen Seekieferplatte anstelle der normalen Spanplatten verstärkt. Somit sollte die Statik doppelt und dreifach abgesichert sein. Die Reparatur wurde wohl mal wieder mit der Kettensäge durchgeführt….

Heiter bis Stürmisch

Nachdem am Wochenende heftige Windböen die provisorische Dachabdeckung aufgerissen hatten, hofften wir heute auf unserer Zimmerleute, dass das Dach möglichst schnell abgedichtet wird. Leider hatte sich inzwischen die Abdeckplane vom gesamten Hauptdach gelöst und der anhaltende Wind hat ein mittlerweile 20 bis 30 m2 großes Loch in das Dach gerissen.

Leider wurden die Zimmerleute auf eine andere Baustelle abgezogen um etwas zu reparieren, was nun leider zur Folge hat, dass sie wohl hier einiges mehr zu reparieren haben werden. Leider wusste auch der Danhaus Bauleiter nichts von der kurzfristigen Umdisponierung der Zimmerleute und erfuhr erst durch unseren Anruf von der brach liegenden Baustelle.

Inzwischen hatte sich zu Wind und Loch auch noch Regen gesellt und fängt an allmählich unser Häuschen unter Wasser zu setzen. Die Bitumenbahnen sind dicht, das ist die gute Nachricht. Leider steht zwischenzeitlich der nahezu der gesamte vordere Teil des Hauses mehr oder weniger unter Wasser. Im Technikraum kann man mittlerweile sogar für den Iron Man trainieren.  Das Wasser steht hier ungefähr 1cm hoch.

Technikraum - LandunterWeniger schlimm sieht es in der zukünftigen Küche aus, auch wenn man nicht wirklich trockenen Fußes auf die andere Seite kommt.

Küche - LandunterWeniger schlimm hat es das Gäste WC getroffen. Hier ist zumindest die eine Hälfte trocken.

Gäste WC - Fast LandunterIm Eingangsbereich steht auch das Wasser.

die Wände ziehen FeuchtigkeitDen Wänden selbst scheint der Schlagregen eher weniger ausgemacht zu haben. Hier können wir froh sein, dass Danhaus Fermacell und noich Rigips verbaut.

Auch das durch die Sturmböen freigelegte Holz zeigt hat sich an den Regenmassen ergötzt. Um der Verkehrssicherungspflicht nachzukommen wurden die wehenden Enden der Plane kurzerhand vom Bauherren bei gefühlten Orkanwinden an die Lattung geknotet und genagelt um dem Wind weniger Angriffsfläche zu geben. Leider habe sich durch die umherwehenden Fetzen bereits Konterlatten gelöst und ein Teil der Plane hat sich in gefährliche Nähe des Nachbarkamins begeben. Somit sollte zumindest des Nachbarn Hab und Gut nicht mehr in Gefahr  als auch umherschweifende Passanten vor herab-prasselnden Konterlatten geschützt sein.

Der volle Dank gebührt dem Sturmtief Niklas, das unserer Nerven auf’s äußerste Reizt.

Die Binder - NassAlles in allem sind wir nicht sonderlich glücklich über diese Entwicklung, ändern können wir daran aber.  Nun plötzlich sind die 3.000 € für den DEKRA Gutachter die wohl am besten angelegten Euros unseres ganzen Bauvorhabens. Vielleicht haben wir Glück und die Wände sind am Boden abgedichtet. Vielleicht haben wir aber auch Pech und es regnet heute Nacht noch einmal…  Wir hoffen einmal, dass unser geplantes Richtfest, im wahrsten Sinn des Wortes, nicht ins Wasser fällt…

Leider haben wir außerdem erfahren, dass heute doch nicht unser Kamin kam. Nachdem der Termin vergangene Woche bereits nicht gehalten wurde, konnte unser Schiedel Kinfire wohl auch heute nicht geliefert werden. Es ist jetzt aber auch nicht so, dass die Bauherren nicht bereits vor elf Monaten ihr Interesse an dem Kamin Kund getan hätten… Wäre der Kamin nämlich wie geplant am Richttag gekommen, wäre das Dach abgedichtet gewesen, hätte es nicht ins Haus geregnet, hätten jetzt alle wesentlich weniger Arbeit…

Auf jeden Fall waren die Kaminbauer oder andere fleißige Helferlein vor Ort und haben bis zum Eintreffen der Bauherren das Fundament des Kamins erstellt. Am einzigen noch trockenen Platz des Hauses.

Das Kamin FundamentMorgen soll nun die Sanitärfirma Müller und die Elektrofirma Elku kommen. Im Moment klafft ein riesiges Loch im Dach, das EG steht unter Wasser und im OG sind noch keine Bodenplatten verlegt oder Wände gestellt.  Der Bauherr ist demnach gespannt, wie es da nun weiter gehen soll und hat kurzfristig Urlaub beantragt um das Schauspiel live mit zu erleben.

Der Richttermin – Tag 2

Als wir am zweiten Richttag ankamen, waren die Zimmerleute bereits fleißig. Alles in allem war der gesamte Tag jedoch wesentlich unspektakulärer als der Tag zuvor.

Der GiebelDie Giebel waren bereits befestigt und der First war bereits komplett fertig. Die meiste Kranarbeit für diesen Tag war also bereits vollbracht.

Der fertige FirstAls Letztes gab es noch den Kapitänsgiebel anzubringen. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Produktionsstätten von Holzbau Schnorr, wo die Binder gefertigt wurden sich zwar an die vom Statiker vorgegebene Statik gehalten hatten, im Dänischen Werk jedoch die damit in Verbindung stehenden Doppel- und Dreifachbinder wohl nicht berücksichtigt wurden. Zum Glück hat unser Bauleiter seinen Meister im Zimmerer-Handwerk und hat kurzerhand vor Ort die „Reparatur“ eingeleitet. Nach einer kleinen Anpassung konnte das Fenster der Kapitänsgiebels also an seinen vorgesehenen Ort gebracht werden.

Die Montage des KapitängiebelsKurz danach folgten die restlichen Teile und der Giebel war komplett montiert. Der Kran konnte somit endgültig verabschiedet werden und die Straßensperrung fast auf die Minute genau aufgehoben werden.

Der (fast) fertige KapitänsgiebelKurz darauf wurde von der Firma W. Mayer Transportbeton auch unser bestellter Container angeliefert.

Containeranlieferung Die Zimmerleute arbeitet während dessen weiter an der Statik des Dachstuhls und an der Aufbringung der USB-Folie zur Abdichtung.

USB FolieAm Ende des Tages war das gesamte Dach abgedichtet. Da am Montag der Kamin geliefert wird, wurde der obere Teil des Daches auf der Vorderseite nur mit einer Abdeckplane abgedeckt. Die Plane soll den Regen bis Montag aus dem Haus halten… soll…

 

Rückblick – Die Entstehung einer Bodenplatte

Neben dem Planum habe wir auch die Entstehung unserer Bodenplatte in Bildern festgehalten. Auch hier wird deutlich wie viel Arbeit in den drei Tagen geleistet wurde. Viel mehr als man beim Anblick einer fertigen Bodenplatte vermuten möchte.

Streifenfundament wurden ausgehoben, die Mehrspartenhauseinführung und Leerrohre gesetzt und das Fundament gegossen. Die Schalung für die Bodenplatte wurde vorbereiten, die Bewehrung gelegt und letztendlich die Bodenplatte gegossen. Die Bodenplatte wurde abgeschalt und mit Bitumen abgeschweißt. Am Ende wurde auch die notwendige Arbeitsfläche durch unseren Erdarbeiter hergestellt und die ersten zwölf Sack Quellmörtel wurden durch eine Spedition angeliefert.

Zwischendurch sieht man auch immer wieder den Bauherren mehr oder weniger nutzlos im Bild umher stehen. Abstimmungen per Telefon mit dem Bauleiter, auf die Termine mit Gutachter und Bauleiter standen natürlich auch auf dem Plan . Über diesen aufregenden Freitag, den 13. berichteten wir ja bereits zuvor