Ende Woche Drei

Die dritte Woche ist vorbei und wieder hat sich jede Menge innen und außen getan. Spitzboden und Dach sind inzwischen vollständig gedämmt und gelattet und an den Giebeln wurde bereits die Schalung angebracht. Hus 23 AußenansichtAuch unser Panoramaerker wurde inzwischen vollständig verkleidet und die Schalung verbaut. Wir sind immer wieder erstaunt wie schnell die Zimmerleute arbeiten.

PanoramaerkerIm Eingangsbereich wurde bereits die ersten drei Bretter erbaut. Wie wir inzwischen gelernt haben, wäre es für die Zimmerleute wesentlich weniger Arbeit gewesen, wäre der Eingangsbereich geklinkert. Der Giebel wäre in dem Fall bereits mit der Schalung vorgefertigt worden. So müssen die Zimmerleute die fünf Meter langen Bretter eines nach dem anderen einpassen.

04_hus23_verschlaung_eingangAuch im Innenbereich ist einiges passiert. Der gesamte Innenbereich wurde isoliert und abgedichtet. An allen Seiten wurden die ersten Wandteile montiert. Sofern darin Rohrleistungen verlegt werden, haben die Zimmerleute die vorgefertigten Wände bereits geöffnet, dass die Installateure kommende Woche direkt weitermachen können.

Die erste WandAn unserem Giebel erkennt man gut die Danhaus Polarisolierung, die die Zimmerleute die letzten tage eingebracht haben.

IsolierungKommende Woche sollen dann die restlichen Wandteile montiert werden. Außerdem  werden wieder Elku und Müller vor Ort sein. Außerdem wurde die Estrichfirma für Ende der Woche bestellt und wird vermutlich als Vorbereitung die Isolierung für den Estrich durchführen. Auch der Kamin soll folgende Woche fertig gemauert werden. Wir hoffen nur, dass die vielen Handwerker sich nicht gegenseitig auf die Füße treten. zu guter Letzt wurden dann auch noch die Dachsteine von den Zimmerleuten für kommende Woche bestellt.

Der Baustellenhund Der einzige, der bisher das Obergeschoss noch nicht begutachten konnte ist unser Baustellenhund. Bis die Treppe eingebaut ist, muss er sich leider noch mit dem Erdgeschoss begnügen…

 

Anfang Woche Drei

Nach der kurzen Osterwoche sind unserer Zimmerleute wieder vor Ort und Zimmern was das Zeug hält. Nach einem Tag war bereits im gesamten OG der Fußboden fertig.

OG FußbodenSo kamen wir auch das erste Mal in den Genuss unseres Ausblicks aus unserem Kapitänsgiebel. Hier bestätigt sich, dass unser Danhaus Adelby die richtige Wahl war.

Ausblick aus dem Kapitänsgiebel Außerdem wurde bereits der gesamte Spitzboden isoliert. Jetzt kann auch endliche die USB Plane auf dem Dach fertig gestellt werden.

Spitzboden IsolationDas gesamte Material wurde über das Dach eingebracht. Damit klärte sich auch letztendlich das Rätsel, warum das Dach noch offen blieb, und nur mit Folie abgedeckt wurde.

Anfang Woche DreiBegrüßt wurde der Bauherr freundlich mit den Worten „Ich muss Dir mal was zeigen…“ – nicht unbedingt die Worte, die ein Bauherr am frühen Morgen hören möchte.

Tatsächlich zieht sich die Fehlplanung der Doppelbinder am Kapitänsgiebel nun die nächste Runde. Nachdem das Problem im EG gelöst war, ergab sich ein ähnliches Problem im DG.

Abluftrohre vs BinderGeplant war eine Vorwandinstallation des WCs mit Abluft in der dahinter liegenden Wand. Ähnlich wir im EG liegt über dem Rohr jedoch ein Binder, dieses Mal jedoch ein tragendes Teil. Daher wurde das Abluftrohr ca. 10cm  vor der zukünftigen Wand aus dem Dach herausgeführt. Der Rohrbogen hinge jetzt erst einmal in der Luft.

Als ob das nicht genug wäre, hat unser Polier eine weitere Diskrepanz zwischen Statik und Entwurfszeichnung gefunden. Unser geplantes Dachflächenfenster, ein Roto R75 mit einer Breite von 74 cm sieht sich mit einem Feld von einer Breite von 72 cm konfrontiert. Kurzum: es passt nicht.

Zu eng für das DachfensterZum Glück war unser Bauleiter in der Nähe und hat sich gleich auf den Weg gemacht. Das Problem Dachflächenfenster konnte mit ein paar Anrufen recht schnell gelöst werden. Der Doppelbinder ist nicht tragend  und wurde lediglich als Sicherheit vorgesehen. Für das Dachflächenfenster kann also ein Teil des Doppelbinders heraus getrennt werden und wird vermutlich mit einer Lasche abgesichert. Danach solle genügend Platz für das Dachflächenfenster sein.

Das zweite Problem gestaltet sich eher abenteuerlich. Die von uns geplante Vorwandinstallation kann wohl so nicht durchgeführt werden. Dem Architekturbüro hatten wir zu beginn eine Ablagehöhe von ca.1,20m mitgeteilt. Leider haben wir diesbezüglich nicht die Entwürfe geprüft. Zwar waren die Vorwandinstallationen eingezeichnet, aber nicht deren Höhe. Hier ein Tipp an alle Bauherren: bei solchen Vorwandinstallationen sicherstellen, dass diese in den Entwürfen mit einer Höhenangabe versehen sind.

VorwandinstallationHier hatten wir verschiedene Ideen durchdacht, die Abluft zuerst zur quer Dachschräge und von dort entsprechend zum Auslass zu führen. Als Varianten stünden somit zur Wahl, die Vorwandbau über die ganze Raumbreite oder den Drempel mehrere Zentimeter in den Raum zu ziehen. Alternativ könnten wir auf die Ablage verzichten und die Vorwandinstallation bis zur Decke zu ziehen. Alle Varianten leider nicht so, wie wir es über mehrere Monate hinweg geplant hatten.

Inzwischen haben wir uns halbwegs an kurzfristige Entscheidungen und überstürtzte Änderungen gewohnt und reagieren hierauf mehr oder weniger gelassen. Während unser Bauleiter als im Lauf des Tages verschiedene Varianten prüft, haben wir uns wieder einmal an das Reißbrett begeben.

Neue VorwandinstallationUm das Abluftrohr an der jetzigen Stelle zu nutzen, wird eine Vorwandinstallation benötigt. Also haben wir diese bis zur Decke gezogen. Da das Abluftrohr bis unter die Decke in der Wand verläuft, sehen wir eine Aussparung in der Verkleidung vor, wodurch sich letztendlich eine Art Rahmen ergibt. Im inneren lassen wir von der Firma Elku einen weiteren LED Spot einbauen, wodurch die Aussparung zusätzlich beleuchtet wird. Druck macht eben doch manchmal kreativ. Anstelle der plumpen Verschalung haben wir jetzt eine schicke Alternative.

Wir hoffen nun, dass unser Plan aufgeht, und dass dies die letzte große Überraschung war. Auf jeden Fall sind wir gespannt, wie weit unserer Zimmerleute bis zum Ende der Woche kommen. Für die kommende Woche sollen bereits die Dachsteine bestellt werden und der Rest des Kamins gemauert werden. Dann soll bereits die letzte Woche der Zimmerleute anbrechen, gefolgt von der Isolierung durch den Estrichleger, Acalor und dem Estrich – alles in einer Woche. Während der Trocknungszeit des Estrichs wird die Fa Göllner unsere Klinkerfassade anbringen, gefolgt von Hausanschlüssen und den ausstehenden Erdarbeiten. Das erste Mal können wir zusammen mit unserem Bauleiter auch einen Einzugstermin abschätzen. Ende Juli oder Ende August soll es es sein. Je nachdem wie schnell wir am Ende mit unseren Eigenleistungen fertig werden….

 

 

Der Richttermin – Tag 2

Als wir am zweiten Richttag ankamen, waren die Zimmerleute bereits fleißig. Alles in allem war der gesamte Tag jedoch wesentlich unspektakulärer als der Tag zuvor.

Der GiebelDie Giebel waren bereits befestigt und der First war bereits komplett fertig. Die meiste Kranarbeit für diesen Tag war also bereits vollbracht.

Der fertige FirstAls Letztes gab es noch den Kapitänsgiebel anzubringen. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Produktionsstätten von Holzbau Schnorr, wo die Binder gefertigt wurden sich zwar an die vom Statiker vorgegebene Statik gehalten hatten, im Dänischen Werk jedoch die damit in Verbindung stehenden Doppel- und Dreifachbinder wohl nicht berücksichtigt wurden. Zum Glück hat unser Bauleiter seinen Meister im Zimmerer-Handwerk und hat kurzerhand vor Ort die „Reparatur“ eingeleitet. Nach einer kleinen Anpassung konnte das Fenster der Kapitänsgiebels also an seinen vorgesehenen Ort gebracht werden.

Die Montage des KapitängiebelsKurz danach folgten die restlichen Teile und der Giebel war komplett montiert. Der Kran konnte somit endgültig verabschiedet werden und die Straßensperrung fast auf die Minute genau aufgehoben werden.

Der (fast) fertige KapitänsgiebelKurz darauf wurde von der Firma W. Mayer Transportbeton auch unser bestellter Container angeliefert.

Containeranlieferung Die Zimmerleute arbeitet während dessen weiter an der Statik des Dachstuhls und an der Aufbringung der USB-Folie zur Abdichtung.

USB FolieAm Ende des Tages war das gesamte Dach abgedichtet. Da am Montag der Kamin geliefert wird, wurde der obere Teil des Daches auf der Vorderseite nur mit einer Abdeckplane abgedeckt. Die Plane soll den Regen bis Montag aus dem Haus halten… soll…

 

Rückblick – Die Entstehung eines Planums

Nachdem vergangene Woche unser Planum festgestellt wurden, habe wir nun das erste Mal das Ergebnis unsere Baustellenkamera betrachtet. Bisher war der Eindruck der Erdarbeiten schwer abzuschätzen, sieht man am Ende des Tages ja nur das Endergebnis.

Das Ausheben der Baugrube, Schotter anliefern, verdichten, noch mehr Schotter, noch mehr verdichten. Auf dem Zeitraffervideo wird erst ersichtlich, was alles hinter einem so vermeintlich einfachen Planum steckt…

Die Bodenplatte ist abgeschweißt

So schnell konnten wir selbst gar nicht die Baustelle besuchen, wie der Trupp von Göllner wieder vor Ort war und die Bodenplatte fertig gestellt hat. Kaum war das Wochenende rum, waren die Männer wieder vor Ort und haben die Bodenplatte mit Bitumenbahnen abgedichtet und abgeschweißt.

Abgeschweißte BodenplatteDa es nachts noch zu kalt war, wollten die Arbeiter die Platte nicht direkt am Tag nach dem Gießen der Platte die Arbeiten durchführen. Das sind sie Anfang der Woche nochmal vorbei gekommen um die Bodenplatte fertig zu stellen.

Außerdem haben wir noch eine Nachricht vom Bauleiter bekommen, die Arbeitsfläche (3m ringsum) müsse noch bis kommende Woche eingeebnet werden. Glücklicherweise hatten wir schon am Wochenende unseren Erdarbeiter getroffen und hatten genau das besprochen…

Fundamentpläne

Wir hatten bei bei dem Angebot der Fa. Elku explizit die Möglichkeit vorgesehen, ein Versorgungskabel  aus dem HWR zum geplanten Verteiler in der Garage zu legen, als auch ein Leerohr zum Einzug eines Kabels von der Garage, sollten wir unsere PV-Anlage einmal mit Panels auf dem Garagendach erweitern wollen.

Beiden Wünschen kommt Elku zu einem absolut fairen Preis nach. Normalerweise werden solche Kabel oder (dünnen) Leerrohre auf der Bodenplatte nach außen geführt. Die sauberere Variante ist es jedoch, Leerrohre durch das Fundament zu legen in die später die Kabel eingezogen werden.

Nach Rücksprache mit unserem Bauleiter und der Fa. Göllner wurden nun hierfür zwei DN 100 Leerrohre zusätzlich eingeplant. Hierdurch entstehen jedoch zusätzliche Kosten für die im Fundament verbauten Doymar Dichtungen.

Außerdem galt es entgegen dem Architektenentwurf, die nun von der EnBW gewünschte, geänderte Führung der Mehrspartenhauseinführung zu berücksichtigen.

FundemantplanHeute kamen dann per Post der Fundamentplan, inklusive der kurzfristig eingeplanten (und händisch eingezeichneten) Leerrohre von der Fa. Göllner. So wissen wir wo wir nach den Leerrohren suchen müssen und haben als positiven Seiteneffekt zudem den Nachweis, des fehlerhaften Leerrohrs im Wohnzimmer in der Hand.

Dieses müssen wir später jedoch nochmals freilegen und mit einer weiteren Doymar Curaflex Dichtung für nicht genutzte Leerrohre verschließen…

Anker

Nachdem am Freitag die Bodenplatte mit etwas Verspätung gegossen wurde, wurden noch die Anker gesetzt. Damit nicht der erste Windstoß die Anker umwirft, musste der Trupp vor Ort noch eine Weile warten. Bodenplatte mit AnkerAm Samstag morgen wurde dann die Schalung entfernt, und man kann die Bodenplatte in Ihrer Gänze begutachten.

Bodenplatte mit Anker aus Südosten gesehenDie Anker selbst sind eher unspektakulär. Winkelanker, im Beton versenkt, an denen später die Hauswände befestigt werden. Danhaus ist unseres Wissens einer der wenigen Fertighaushersteller, der mit solchen Ankern arbeitet. Andere Bauträger dübeln ihre Wände in die Bodenplatte.

AnkerDie Bodenplatte wäre da und die Anker drin. Wenn es nach uns ginge, kann das Haus kommen. Vorher wird der Trupp der Fa. Göllner allerdings nochmal zurück kommen und die Bodenplatte abschweißen, d.h. mit Bitumenbahnen abdichten. Hierdurch wird verhindert, dass später Feuchtigkeit von unten in unser neues Haus eindringen kann.

 

 

Bodenplatte

Kaum war das Streifenfundament fertig, gingen die Rohbauer direkt an die Bodenplatte.  Eigentlich war ein Prüftermin, mit dem von uns bestellten DEKRA Baugutachter für 11:30 Uhr vereinbart. Da wir am Vorabend jedoch ein Leerrohr in unserem zukünftigen Wohnzimmer entdeckt hatten, machte sich der Bauherr auf den Weg um mit dem Polier Rücksprache zu halten.

Ein Leerrohr zuvielEs stellte sich heraus, dass die Kolonne zentimetergenau nach Plan gearbeitet hatte. Tatsächlich ist  das Leerrohr im Fundamentplan vorgesehen. Also wurde der Bauleiter zu Rate gezogen, der ebenfalls die Pläne bestätigt. Wir vermuten zwischenzeitlich, dass es sich um einen Copy & Paste-Fehler handelt, da in unseren Entwürfen die Küche niemals an dieser Stelle angedacht war. Leider lagen uns die Fundamentpläne nicht im Voraus vor. Als Tipp an alle zukünftigen Danhaus-Bauherren und -herrinnen: Beim Bauleiter auf jeden Fall im Vorfeld den Fundamentplan anfordern und durchsehen.

Wir haben Glück im Unglück, unser Bauleiter ist nachmittags auf einer Baustelle zehn Kilometer entfernt und wird auch bei uns einen Stopp machen.

Die Leerrohre werden frei gelegtWährend die Leerrohre vom Vortag wieder freigelegt werden, wird gleichzeitig die Schalung der Bodenplatte gesetzt.

Die Schalung für die BodenplatteNachdem die Shalung fertig war, wurde auch schon begonnen das Planum mit Folie abzudecken und die Drunterleisten auszulegen. Die Folie soll verhindern, dass der Schotter das gesamte Wasser aus dem Beton zieht, und dieser dadurch keine Zeit zum abbinden hat. Die Drunterleisten (ja, die heißen tatsächlich so) bilden die Abstandshalter für die Bewehrung.

DrunterleistenDa zwischenzeitlich bereits 11:30 Uhr war, fuhr unser Baugutachter vor. Sichtlich enttäuscht, denn er hatte den Termin direkt mit der Fa. Göllner vereinbart. Hier stellte sich heraus, dass unser Polier 13:30 Uhr als Termin angegeben hatte, dessen Chef jedoch den Gutachter auf 11:30 Uhr bestellt hatte. Dieser improvisierte nun kurzerhand und gab eine ausführliche Einführung in den Fundament- und Bewehrungsbau, so dass der Bauherr die nächste Bodenplatte nach DIN-Norm nahezu selbst vorbereiten könnte. Die weitere Aufsicht hinsichtlich der korrekten Ausführung wurde somit  dem Bauherren übertragen.

In den statischen Berechnungen wurde eine Bodenplatte mit 13 cm Höhe vorgesehen. Die Standard Danhaus-Platte beträgt jedoch nur 12 cm. Da die Bewehrung mittig ausgelegt werden sollte, genügen die Drunterleisten mit einer Höhe von 40 mm nicht. Das Problem wurde direkt an den Bauleiter weitergegeben, der dies mit dem Statiker klärte. Hier wurde von der Fa. Göllner der Kolonne schlichtweg das falsche Material mitgegeben.

Positiv überrascht war der Gutachter von der milimetergenauen Ausführung der Schalung, und auch der sonst einwandfreien Verwendung der Materialien. Der Fundamenterder in Edelstahlausführung, wie es die DIN Norm vorschreibt. 98% der Rohbauer verwenden hier wohl verzinktes Material, was der Gutachter mit einem Magneten jedoch schnell entlarvt.

Mehr Probleme machte uns eine, seit 2014 bestehende DIN Norm, die einen zusätzliche Ringerder um das Fundament vorschreibt. Dieser wird alle 20 cm mittels Edelstahverbindungen mit dem Fundamenterder verbunden. Unser Bautrupp kannte dies nicht nicht. Nach einigen Telefonaten und Gesprächen mit dem Polier konnte aber auch das Problem gelöst werden. Da wir mit der (überraschenden) Gründungstiefe von 1,05 m direkt gewachsenen Boden berühren, keine geschahlten, sondern direkt gegrabene Fundamente haben und kein WU-Beton verwendet wurde, besteht ausreichend Bodenfühligkeit , als dass kein zusätzlicher Ringerder notwendig wird. Auf jeden Fall können wir dies im DEKRA-Protokoll nachlesen.

DEKRa Abnahme einer fast fertigen BewehrungEtwas Verwirrung gab es letztendlich um eine laut Statik erforderlichen Sauberkeitsschicht, z.B. mittels einer Magerbeton Mischung, die bei uns nicht aufgebracht wurde. Laut Gutachter wäre das Planum  jedoch vermutlich ausreichend. Der Statiker muss dies jedoch noch bestätigen. Die Bauleitung ist der Meinung, der Erdbauer müsste den Nachweis erbringen.

Auch die Rohre, die später durch die Bodenplatte führen, erhalten nach neuster DIN eine Muffe, so dass der der Beton nicht direkt am Rohr anliegt. Auch das war neu für unseren Bautrupp. Kein Mangel, lediglich ein Hinweis. Und überhaupt, unser Gutachter hat alles wunderbar didaktisch verpackt. Die Männer waren sichtlich beeindruckt vom dessen Fachwissen.

Da es noch die Höhe der Bewehrung zu klären gab und wir nun auf den Bauleiter gewartet werden musste, wurde soweit alles vorbereitet und der Beton eine halbe Stunde später bestellt. Damit der Beton nicht abbestellt werden musste machte sich unser Bauleiter direkt auf den Weg.

BewehrungDa Freitags um 15 Uhr kein Baustoffhandel mehr Lieferungen neuer Drunterleisten durchführt, wurde hier improvisiert. Durch das Zwischenschiegen von Bewehrungseisen wurden die Bewehrungsmatten um 1 cm angehoben. Der Statiker hatte auf den extra Zentimeter nach dem Hinweis des Baugutachters bestanden. Die Sauberkeitsschicht sei so ausreichend – wir sind gespannt, wer das am Ende tatsächlich bestätigt. Und das Leerrohr bleibt. Ein Rohr zu viel schadet nie. Vielleicht nutzen wir es um die Außenleitungen durch die Fa. Elku zu legen lassen. Normalerweise liegen die Kabel auf der Bodenplatte. Mit einer Doyma Dichtung können wir dann einfach das extra Rohr verwenden.

Während nun noch die letzten Vorbereitungen durchgeführt wurden, fuhr bereits die Betonpumpe vor.

BetonpumpeNur kurz darauf kam auch schon der erste von zwei Betonmischern und das Gießen des Fundamentes konnte beginnen.

Betomischer und BetonpumpeNach ungefähr 30 Minuten war es dann soweit und der letzte Beton floss in unserer Bodenplatte.

Der letzte BetonNach dem Abziehen konnte sich das Ergebnis sehen lassen.

Die Bodenplatte nach dem AbziehenAuch unser Bautrupp ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Hus 23 - Die fertige BodenplatteFür die Kolonne ist es leider noch nicht vorbei. Die Danhaus-spezifischen Anker müssen noch eingebracht werden. Dafür muss der Beton jedoch erst ein wenig abbinden. Morgen wird dann abgeschahlt und die Kollegen dürfen endlich nach Haus fahren.

Die Bodenplatte wird danach noch abgeschweißt, also Bitumenbahnen verlegt und abgedichtet. Das der Beton bei den nächtlichen Temperaturen jedoch nicht schnell genug aushärtet, kann dies erst am Wochenanfang erfolgen…

Unserer Bodenplatte aus Richtung Südosten

Streifenfundament

Heute ging es endlich los, am ersten „richtigen“ Bautag war gleich richtig viel los. Der Vermessungsingenieur wurde für das Einmessen des Schnurgerüsts bestellt.

GründungsbeginnUnser Erdarbeiter hat einen Geologen für den Verdichtungsnachweis bestellt und das Material für die Bodenplatte wurde bereits geliefert.

Verdichtungsnachweis

Die kurzfristige Terminierung seitens des Rohbauers hat leider erste Konsequenzen mit sich gebracht. Das Planum konnte aufgrund des Zeitmangels nach Fertigstellung nicht nochmals geprüft werden. Bei den Messungen des Poliers stellte sich heraus, dass es einige Zentimeter Höhenunterschied gibt. Hier ist nochmals eine geringe Nacharbeit des Planums notwendig.

Nachdem die Fluchten des Bauobjekts eingemessen waren, wurde dann auch das Schnurgerüst gespannt und der Verlauf des Fundaments auf dem Boden markiert, bevor der Bagger loslegen durfte.

FeineinmessungDarüber hinaus hat der Bauherr die, vor einigen Tagen besorge Mehrspartenhauseinführung an der Baustelle angeliefert. Heute hat es sich ausgezahlt als Bauherr proaktiv tätig zu werden und das Bauteil bereits vergangene Woche abzuholen. Mit voraussichtlich zwei Wochen Lieferzeit wäre dies niemals rechtzeitig vor Ort gewesen.

MehrspartenhauseinführungBis zum Abend wurden dann alle Leerrohre verlegt, das Fundament auf 1,05 Meter ausgehoben, mit Bewehrung versehen, der Fundamenterder gelegt und letztendlich gegossen.

StreifenfundamentSteht man nun das erste mal vor dem Fundament, erhält man endlich einen Eindruck vom zukünftigen Haus.

StreifenfundamentAuch unseren Erker sehen wir nun zum ersten mal (zumindest sein Fundament).

ErkerDer Betonfluss darf nun über Nacht ruhen, bevor es morgen mit der Bodenplatte weitergehen soll. Allerdings ist uns bereits ein zusätzliches Leerrohr aufgefallen, dass am Platz unseres zukünftigen Wohnzimmers herausragt. Wir sind auf die Erklärung des Poliers morgen gespannt.

StreifenfundamentVorsichtshalber haben wir uns bereits den Fundamentplan zukommen lassen um für die morgige Besprechung gerüstet zu sein…

Und dann geht alles ganz ganz schnell

Eigentlich war für Freitag ein Baustellentermin mit Bauleiter, Erdarbeiter und Fundamentbauer, die Fa. Göllner, angesetzt. Zwei Tage vorher wurde der Termin jedoch kurzfristig um einen Tag vorverlegt. Also gestern auf heute. Der Kreis wurde auf außerdem auf Wunsch des Fundamentbauers mit unserem Vermesser erweitert. Bis wir zum vereinbarten Zeitpunkt auf der Baustelle (ja, jetzt ist es eine Baustelle) ankamen, hatte der Vermesser bereits die Grobabsteckung vorgenommen.

GrobabsteckungDas erste Mal erhalte nwir ein Gefühl dafür, wie große Garage und Haus sein werden, und wieviel Garten am Ende noch übrig sein wird.

Hus 23 GrobabsteckungBevor geklärt wird, wie hoch das Planum sein wird und wohin die Erde (es handelt sich um jede Menge Erde) geschoben wird, geht es darum wer wann was macht. Die Bodenplatte soll schon nächste Woche kommen. Also müssten die Erdarbeiten bis Dienstag, spätestens Mittwoch abgeschlossen sein. Unser Erdarbeiter hat jedoch nicht nur auf unserer  Baustelle zu tun, also wird gehandelt. Die Runde erinnert mich kurzfristig an meine ehemaligen Pokerrunden. Am Ende findet sich eine Lösung und es geht bereits in den nächsten Tagen los.

Sobald die Erdarbeiten abgeschlossen sind, wird es nochmals ein Vermessungsprotokoll geben, das dem Baurechtsamt vorgelegt wird. Sobald geschehen, wird es die endgültige Baufreigabe geben.

Da alles doch eher schneller als geplant passiert, überholen sich so manche Ereignisse. Also sind wir heute Nacht nochmals auf die Baustelle gefahren, und haben die Teilbaufreigabe ausgehängt. Ordnung muss sein. Die Erdarbeiten können nun offiziell beginnen.

TeilbaufreigabeZwischenzeitlich sind wir froh, die Mehrsparteneinführung bereits abgeholt zu haben. Bei der sich überschlagenden Ereignissen, hätte diese nicht mehr rechtzeitig geliefert werden können.

Natürlich kommen solche kurzfristigen Termine nie umsonst daher. Die Grobabsteckung hat uns spontan 200 € gekostet. Außerdem haben wir bereits am frühen Morgen erfahren, dass aufgrund unseres Bodengutachtens eine Tiefergründung notwendig ist. Anstelle 80 cm wird das Streifenfundament nun mit 1,05 m gegründet. Die Kosten trägt, nach Danhaus Bauleistungsbeschreibung, der Bauherr. Auch diese Überraschung in Höhe von 2.500 € gibt unser Puffer noch her. Noch…