Ermittlungsverfahren wegen Betruges

Ermittlungsverfahren wegen Betrugs? Nein, nicht gegen uns. Kaum aus unserem, vielleicht für längere Zeit, letzten Urlaub  zurück, erwartet uns schon die nächste Überraschung: Aus den Lokalnachrichten ist zu entnehmen, dass es in unserer zukünftigen Wahlheimat wohl einige über hundert Fälle von Betrug hinsichtlich von Grundstückskäufen bei der Gemeinde gab. Muss wohl ein Irrtum sein, denke wir zunächst, aber auch bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe ist die Pressemitteilung zu lesen.

Nachdem wir uns zusätzlich bei Nachbarschaft erkundigt hatten, stellte jetzt doch ein eher flaues Gefühl ein. Also haben wir kurzentschlossen die Initiative ergriffen, und beim zuständigen Grundbuchamt telefonisch bezüglich des „Vorfalls“ angefragt und uns erkundigt ob und welche Auswirkungen dies den auf unseren anstehenden Grundstückskauf habe.

In bereits gewohnt freundlicher Manier wurde unser Notartermin bestätigt, Kontonummer genannt (die werde wir jetzt wohl vorsichtshalber nochmals von der Bank prüfen lassen) und nochmals erklärt, dass sich im Verkaufsvertrag lediglich der Vertreter der Gemeinde ändert. Dies ist insofern wichtig, da der Vertrag 14 Tage vor dem eigentlichen Termin durch den Notar in Kopie beim Käufer vorliegen muss. Hätten sich nun nochmals Änderungen im Wortlaut ergeben, stünde natürlich gegebenenfalls der Notartermin auf der Kippe.

Zutage gekommen ist das ganze wohl durch eine Software-Umstellung.

Aufgeflogen ist der jahrelange Schwindel durch eine Umstellung der EDV.

Da lacht natürlich das Herz von uns zwei IT-lern. Allerdings auch mit einem traurigen Auge, den nicht zuletzt dem netten Herrn von der Stadtplanung haben wir zu verdanken, dass unserem Gesuch für den Erwerbs des Grundstück in der Gemeinderatssitzung zugestimmt wurde.

Jetzt sind wir auf die Finalisierung des Finanzplans ins zwei Tagen gespannt, und hoffen, dass uns hier keine Überraschungen mehr erwarten…

Düstere Zeiten für PV-Anlagenbetreiber

Wieder einmal, ein nicht so positive Überraschung: Vor zwei Tagen berichtet die FAZ, dass die derzeitige Regierung plant, die sogenannte EEG-Umlage auch auf kleine PV-Anlagen unter 10 kWp auszuweiten. Bisher sind Betreiber solcher kleiner, meist auf Ein- und Zweifamilienhäusern verbauten Anlagen ausgenommen.

Konkret bedeutet dies, dass auch wir, mit unseren geplanten 3,06 kWp zukünftig in den Genuss kommen diese „Strafe“ zu entrichten. Da es alle Anlagen mit Genehmigung nach dem 23. Januar 2014 betrifft, ist es für uns gleichgültig ob die Anlage noch 2014 oder erst 2015 fertiggestellt wird.

Ein kleines Rechenbeispiel, mit geplanten 3,06 kWp können wir mit einer Mehrbelastung von € 76,50 p.a. rechnen. Mit einem Solarspeicher, wie bei uns geplant ist man hier „doppelt der Mops“, da nicht nur die paar eingespeisten Killowattstunden nicht mehr mit 13 Cent, sondern nur noch mit 9,5 Cent vergütet werden, auch aus dem Speicher verbrauchte Killowattstunde mit dieser Strafgebühr belegt wird.  Je nachdem wie wenig Strom tatsächlich eingespeist wird, könnte dies bedeuten, dass der Betrieb der PV-Anlage ein finanzielles Ad absurdum wird.

Bedenkt man, dass man sich nun noch zusätzlich steuerlich als Gewerbetreibender melden muss, Gewerbesteuer entrichtet, Umsatzsteuer abführt und ggf. einen Steuerberater für die buchhalterischen Aufgaben bezahlt, stellt sich die  Frage ob wir die geplante PV-Anlage tatsächlich realisieren sollen oder anstelle der Investitionssumme von knapp 17.000 € nicht einfach zwei gigantische Dachflächenfenster verbauen sollen. Das geplante Häuschen wäre sicherlich wesentlich hübscher anzuschauen und die Wartungskosten für die PV-Anlage fallen ebenso nicht ins Gewicht.

Würde sich die Umlage auf die reinen eingespeisten Kilowattstunden beziehen, wäre dies vielleicht noch hinzunehmen. Als Selbstverbraucher von Sonnenregie jedoch bestraft zu werden, spricht gegen sämtliche Intentionen einer Marktwirtschaft: Sonnenlicht, verliert durch diese Umlage für Selbstverbraucher seinen Status als freies Gut. Die Verwendung von Sonnenlicht zum Eigenverbrauch hängt nun nämlich von seinen Möglichkeiten ab, diese selbst erzeugten und verbrauchten Killowattstunden entsprechend dem Staat gegenüber zu begleichen und ist somit. Vielleicht wäre es ratsam zukünftig doch ein studierten Betriebs- oder Volkswirt an die Stelle des Bundeswirtschaftsministers zu setzen und nicht einen Germanisten und Soziologen. Für uns ist es derzeit schwer vorzustellen, dass diese Entscheidung der Photovoltaikbranche zuträglich sein wird.

Bleibt abzuwarten, ob und wie sich die Opositon in diesem Fall durchsetzen kann. Für uns hängt davon mitunter die Entscheidung ab, ob wir tatsächlich die PV-Anlage  installieren oder nicht. Nach der Abstimmung am 27.Juni werden wir auf jeden Fall noch einmal alles durchrechnen und der er KfW-Förderung, den Anschaffungs- und Betriebskosten und den zukünftigen Umlagen gegenüberstellen. Diese würde über die Kreditlaufzeit gerechnet, gerade dazu ausreichen um die EEG-Umlage zu entrichten, spätestens ab dann wäre der Eigenverbrauch vielleicht ein Verlustgeschäft. Zum Glück können wir bis zum Einreichen des Bauantrags unsere Ausstattung bei Danhaus abändern.

Quelle 1: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/eeg-umlage-eigenerzeuger-muessen-einheitliche-oekostromumlage-zahlen-12985095.html
Quelle 2: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/eeg-wuetende-proteste-gegen-solar-plan-12986570.html

Post von Danhaus

Post von Danhaus! Gestern haben wir zufällig unseren Briefträger auf dem Nachhauseweg getroffen. Er war zwar mit seiner Runde fertig, hatte aber noch ein Einschreiben für uns: Die Vertragsbestätigung von Danhaus.

Post von DanhausNeben dem gegengezeichneten Vertrag wurde uns eine erste Grundrisszeichnung und eine „Ergänzungen zur Standard-Baubeschreibung“ übersandt. Letztere geht überwiegend auf die durch uns ausgeführten Eigenleistungen und Extrawünsche ein. Zusätzlich wurde die durch uns angefragte Verlängerung der Festpreisgarantie auf 18 Monate bestätigt. Diese wurde notwendig, da wir aufgrund eines bereits vorliegenden Bodengutachtens bei Schlechtwetter keine Gründungsarbeiten vornehmen können. Auch ein Ansprechpartner von Danhaus wurde uns nun genannt.

Soweit sind keine Showstopper enthalten, bis auf ein Hinweis bezüglich der Be- und Entlüftung. Sowohl Abluftdunstabzugshaube  als auch Ablufttrockner können sind nicht mit dem zuverlässigen Betrieb der Be- und Entlüftungsanlage vereinbaren. Da wir sowohl Trockner als auch Dunstabzug nicht neu kaufen wollten, ist dies natürlich eine unliebsame Überraschung. Nach kurzer Beratung haben wir uns dazu entschieden, den noch nicht einmal ein Jahr alten Ablufttrockner vermutlich. durch einen Kondenstrockner zu ersetzen. Bezüglich der Dunstabzugshaube möchten wir jedoch nur ungern auf eine umluftgetrieben Dunstabzugshaube umstellen. Einerseits leistet die Haube bei Umluftbetrieb nur ca. 50% der Maximalleistung bei einer 15% höheren Beschallung.  Auf der anderen  Seite kann unseren Erachtens auch eine mit Kohlenstofffilter versehene umluftbetriebene Dunsthaube nicht alle Gerüche aus der Luft entfernen.

Da wir bereits wissen, welche Maximalleistung unsere Dunstabzugshaube voraussichtlich haben wird, und wir ggf. aktiv gesteurte Mauerkästen als Ab- und Zuluftabschlüsse angedacht hatten, haben wir kurzerhand die Information an unseren neuen Ansprechpartner bei Danhaus geschickt. Jetzt warten wir gespannt auf eine Antwort.

Sobald wir eine Rückmeldung erhalten  haben, können die Unterlagen bezüglich unserer Kenntnisnahme von uns unterzeichnet und an Danhaus zurückgeschickt werden. Somit fehlt nur noch die Darlehenszusage von der Bank…

Danke FAKTUM

Danke FAKTUM

Noch bevor wir beginnen zu bauen, lauert die erste Überraschung hinter der nächsten Ecke: Ikea stellt die Küchenserie FAKTUM ein.

Nachdem unsere Küche bereits einen Umzug hinter sich hatte, hatten wir definitiv vorgesehen, die Küche auch in das neue Haus mitzunehmen. Schließlich läuft die Finanzierung der Küche noch und unserer Planung sieht lediglich die Erweiterung um einen zusätzlichen Küchenblock vor. Da bereits der letzte Umzug eine  Menge Ikea-Hacking beinhaltete, wollten wir die Küchen unseren Wünschen entsprechend auch in das neue Haus integrieren. Übung genug haben wir inzwischen.

Danke FAKTUM

Um so überraschender die Ankündigung von Ikea, FAKTUM wird aus dem Programm genommen. Zum Trost, es wird ein Nachkaufservice für die kommenden zwei Jahre geben.

Ab dem 2.6.2014 kannst du nur noch eine METOD Küche kaufen. Für Kunden, die bereits eine FAKTUM Küche gekauft haben und diese gerne erweitern möchten, wird es einen 2 Jahre Nachkauf-Service geben.

Leichter macht es das ganze Vorhaben jedoch nicht, können Ersatzteilen, versehentlich zersägte oder durchbohrte Fronten nicht mehr kurzfristig im nächsten Ikea organisiert werden…