Der Briefkasten ist da

Seit wir mit dem Hausbau begonnen hatten, haben wir nach einem hübschen Briefkasten gesucht. Von Anfang an war klar, er sollte zum Stil unseres Klinkerhäuschens passen. Modern, dunkel oder gebürstetes Edelstahl konnten wir also von Beginn an ausschließen.

Zwischenzeitlich hatten wir so ziemlich alle lokalen Geschäfte und einschlägige Online-Shops durchforstet ohne jedoch fündig geworden zu sein. Am Ende haben wir denn passenden Briefkasten von Heibi doch noch  bei www.wagner-sicherheit.de gefunden. Der Versand war bei über 25 Euro Warenwert versandkostenfrei und der Briefkasten ist super verpackt bei uns angekommen.

Briefkasten Verpackung

Da uns sehr viel Werbung ausgetragen wird, wollten wir unbedingt ein Briefkasten, in den C4 Umschläge quer eingeworfen werden können, damit auch alles ordentlich hinein passt. Im Inneren hat der Briefkasten ein kleinen Rost, so dass auch bei feuchtem Wetter die Post keine nassen Füße bekommt.

Unser Heibi Briefkasten

Das Messingschild lässt sich abnehmen und gravieren. Darauf freuen wir uns schon, sobald der Briefkasten an seinem endgültigen Platz hängt.

Heibi Briefkasten mit abnhembarem Messingschild

Natürlich mussten wir den Briefkasten bei gutem Wetter sofort Probehalten um zu testen wie gut der Briefkasten zum Holz und Klinker passt.Der Briefkasten - ProbehaltenUnd nochmals von Nahem mit dem Klinker. Der Briefkasten ist aus Aluguß wodurch wir nicht befürchten müssen, dass uns diese ähnlich wie unser jetziger provisorischer Briefkasten langsam weg rostet.

Heibi Briefkasten und unser Klinker

Im Moment sind wir noch am Überlegen, ob wir den Briefkasten tatsächlich an der Hauswand anbringen oder erst im kommenden Frühjahr direkt vorne an der Einfahrt, damit der Briefträger nicht immer bis zur Haustür laufen muss.

Da wir am Gartenzaun kleine Pfosten aus dem gleichen Klinkerstein planen würde das natürlich ebenso gut aussehen wie direkt an der Hauswand. Sobald der Briefkasten hängt gibt es wohl nochmal ein Update.

Garagenfundament und Grenzbefestigung

Nachdem für Kalenderwoche 35 unserer Garagenlieferung geplant war, galt es noch kurzfristig die Grenzbefestigung und das Garagenfundament fertig zu stellen. Da die Zeit knapp war, haben wir die Grenzbefestigung durch die Firma Grötz durchführen lassen. Der Vorschlag wurde uns bei der Vermessung des Fundaments unterbreitet.

Vermessung und GrobabsteckungDie Vermessung und Grobabsteckung fand bereits vor zwei Wochen statt. Eine Woche später standen schon weitere 20 Tonnen Mauerscheiben und tonnenweise Beton bereit. Insgesamt wurde drei Tage an der Stützmauer gearbeitet. Graben ausheben, Beton einfüllen, Mauerscheiben setzen. Klingt einfach, ist es aber nicht.

StützmauerfundamentgrabenUm das Gefälle zu überwinden, wurden die Mauerscheiben getreppt gesetzt.

Mauerscheiben, Mauerscheiben und noch mehr Mauerscheiben Nach einem Tag Zeit für den Beton, wurde letztendlich auf das Fundament für die Garagen vorbereitet und gegossen. Wir hatten bereits von unserem Erdarbeiter das Leerrohr für die Regenanschlüsse legen, lassen, so dass es hier zur Freude unseres Baukontos nur wenig Grabarbeiten gab.

Fundamentarbeiten

Am Ende wurden neben mehreren Tonnen Beton auch einige Meter an Eisenarmierung im Boden versenkt, damit die Garagen später auf einem stabilen Fundament sitzen… Das Garagenfundament

20 Tonnen Mauerscheiben

Neben vielen anderen Dingen, haben wir die letzten Tage den ersten Teil unserer Hangabsicherung fertig gestellt. Über die Diagonale unseres Grundstückes kämpfen wir mit knapp 2,5 Metern Höhenunterschied. Bereits bei der Fertigstellung unseres Planums war es kaum möglich, die ursprüngliche Geländehöhe beizubehalten, da das Planum an den abfallenden Seiten massiv gestützt werden musste. Als unser Erdarbeiter für das Setzen der Zisterne wieder vor Ort war, haben wir die Gelegenheit genutzt, das auf die beiden Nachbargrundstücke abfallende Erdreich abzuziehen, da auch dort bald die Bauarbeiten beginnen.Unser Gelände... vor dem Abstützen... Dank des lehmhaltigen Bodens blieb das Erdreich erst einmal ohne Weiteres stehen. Probleme bereitete nun aber das extrem heiße Wetter, da  das Erdreich beginnt Risse zu bilden und beim nächst besten Unwetter der gesamte Boden abrutscht. Ein Punkt, der den Erdbauern in unserer Region durchaus schlaflose Nächte bereitet, wenn Gräben über mehrere Tage offen bleiben müssen.

Da wir inzwischen den ortsansässigen Garten- und Landschaftsbauer kennen gelernt hatten, haben wir hier kurzerhand den Auftrag vergeben. Als Hilfskraft selbst sprang der Bauherr ein – und ist nun quasi angelernte Aushilfskraft im Landschaftsbau. Gesetzt wurden Mauerscheiben von 1,05 bis 1,55 Metern, wobei die größten Scheiben bis zu einer halben Tonne Gewicht auf die Wage bringen.

Gute 15 Tonnen Mineralbeton haben wir anfahren lassen um ein Fundament auf frostfreie Tiefe zu gründen. Schließlich soll unserer Hangabsicherung nicht beim erst besten Winter Bauschäden aufweisen. Mit Bagger, Schubkarre, Schaufel und Rüttler wurden also gute 40 Meter Fundament ausgehoben, verfüllt und verdichtet.

Das Fundament für die MauerscheibenDanach haben wir den ersten Tag ausschließlich dem Setzen der Ecke gewidmet. Was sich so leicht sagt ist mit dem 500 Kilogramm schweren Stein eine wahre Gedults- und Kraftprobe für Mensch und Maschine. Mit einem Betonfundament versehen gilt es die richtige Höhe zu treffen, und die Ecke in drei Dimensionen korrekt auszurichten.

Unsere erste Ecke Gleich im Anschluss wurden die ersten beiden Seiten gesetzte und mit einer etwas Beton gestützt.  Außerdem überlappen sich die Füße von Mauerscheiben an einer Ecke, wodurch einer der Füße gekürzt werden muss. Den abgeschnittenen Fuß haben wir gleich wieder als Beschwerung verwendet. Damit sich die Mauerscheiben beim Setzten der Nachbarsteine dann nicht mehr im frischen Beton verschieben, durfte das Ganze dann einen ganzen Tag lang aushärten.

Die Mauerscheiben-Ecke von hinten...Nach dem Setzen wurde auf der Rückseite der Steine eine Nackenstütze mit Bewährungsstahl errichtet, um der Konstruktion entsprechend Stabilität zu verleihen.

Die Stützmauer NackenstützeDie Rückseite der Mauerscheiben wurde danach mit Mauerschutzfolie verkleidet und mit Erdreich aufgefüllt. Natürlich immer erst nachdem die einzelnen Abschnitte ausgehärtet waren. Normalerweise werden die Fugen zwischen den Mauerscheiben lediglich mit speziellen Bitumenband abgedichtet um das Ausschwemmen von Erdreich zu verhindern mit. Aufgrund der schlechten Versickerungsfähigkeit unseres Bodens haben wir uns jedoch für einen vollflächigen Schutz mit Mauerschutzfolie entschieden. So hoffen wir das Durchnässen der Mauerscheiben über die Jahre hinweg zu vermeiden.  Über mehrere Tage hinweg entstanden somit nach und nach gute 30 Meter Geländeabsicherung.

Die fast fertige StützmauerNach dem nun die letzten zwei Meter fertig gesetzt haben, gilt es noch drei Wochen auszuharren bis die Garagenfundamente betoniert werden. Erst nach deren Ausschalung kennen wir die endgültige Höhe der Garage und können die letzten 10 Meter der Geländeabsicherung Richtung Straße errichten.

Zwischenzeitlich haben wir ca. 20 Tonnen Mauerscheiben und mehr als 3 Kubikmeter Beton verarbeitet. Der Bauherr ist überdies nun geübt im Bedienen von Betonmischern, Rüttlern und dem Setzten von Mauerscheiben. Trotz allen Mühen werden wir dennoch eine Stufe im Garten haben. Wenn alles wie geplant verläuft, werden wir diese aber mit Naturstein, beispielsweise Muschelkalk, gestaltet.

Da zwischenzeitlich der Termindruck wächst, und die Arbeiten an den Außenanlegen erst für den Herbst vorgesehen waren, fehlen uns nun natürlich diese Tage beim Innenausbau. Da sich die Lieferung unserer italienischen Fliesen jedoch um einen Monat verschoben hat, konnten wir die Zeit zumindest halbwegs nutzen. Außerdem können wir nun dem nächsten Unwetter gelassen entgegen sehen…

Es werde Licht – Außenlampenmontage

Nachdem unserer Außenlmapen bereits einige Wochen eingelagert waren und auf die Hausübergaben gewartet haben, kamen wir auch endlich dazu diese zu montieren.Die eingelagerten AußenlampenZwei am Vordereingang, drei an der Hinterseite des Hauses, also insgesamt fünf Lampen galt es zu montieren. Ausgangspunkt waren die, von Elku bereitgestellten Auslässe am Außenbereich des Hauses. Die Die Höhe der Auslässe ist bei uns ca. 1,80m. Wir waren hier unsicher, wollten ursprünglich gerade am Kapitänsgiebel die Lampen eigentlich höher setzen. Hier gibt es im Netz und bei de Elektroinstallateuren wohl ganz unterschiedliche Meinungen. Am Ende haben die Zimmerleute die Entscheidung für uns abgenommen, die bei der Montage des Kapitänsgiebels die Auslässe auf Kopfhöhe durchbohrt hatten: Diskussion vorbei. Da wir Up-Down-Strahler haben, ist die ungefähre Kopfhöhe am Ende jedoch ganz angenehme, da die Lampen nicht blenden.Die RohinstallationZuerst gilt es die Dichtungsmanschette anzubringen: Dabei ist tunlichst darauf zu achten, dass der Wasserablauf nach unten zeigt. Ein Details, dass die Demontage der ersten Dichtungsmanschette erforderte. Nachdem das Kabel gekürzt und abisoliert war, konnte der Lampenfuß montiert werden. In das Holz konnten wir mit Universal bzw. Holzschrauben direkt schrauben, im Klinker haben wir in den Mörtel gebohrt.

Der Lampenfuss und die Dichtmanschette der AußenlampeVor der Montage gilt es hier natürlich sämtliche Schalter und den betreffenden Sicherungsautomaten auszumachen als auch vor Arbeitsbeginn nochmals zu prüfen, ob auf den Kabeln tatsächlich kein Strom ist. Aus eigener Erfahrung kennen wir die Problematik aus unserer alten Wohnung, dass nicht immer wo „Kein Strom“ darauf steht auch tatsächlich kein Strom drin ist. Also liebe Kinder: Falls man sich nicht sicher ist, Im Zweifel besser eine Fachkraft für die Montage beauftragen!

Leuchtmittel für die AußenlampenNach der Montage des Lampenfußes galt es noch die Leuchtmittel einzusetzen. Hier haben wir uns für warmweiße LEDs entschieden.  Die fertigen Up-Down-AußenleuchtenLediglich bei der Montage der Leutche an der Hinterseite des Hauses, wurde es etwas kniffelig. Hier haben die Elektriker zwei Auslässe zusammengelegt und somit eine Abzweigdose gespart. Inzwischen sind wir schlauer und würden zukünftig darauf bestehen, dass hier tatsächlich eine Abzweigdose verwendet wird, und nur ein Kabel für den Auslass genutzt wird. Warum? Ganz einfach, das ganze Material muss in den kleinen Lampenfuß! Mit zusätzlichen Kabeln und Wago-Klemmen war das bei uns ein richtiges Rumgefummel und Gedrücke, was letztendlich auch nicht das Optimum für das Material darstellt.

Viel zu viel MAterial für den kleinen Lampenfuß!Das Endergebnis kann sich sehen lassen, und zwar von vorne…

Außenlampen vorne… als auch von hinten. Obwohl wir uns anfänglich uneinig waren, sind wir zwischenzeitlich froh, die silbernen Lampen gewählt zu haben, da diese perfekt mit Haustürgriff und dem Klingelschalter harmonisieren. Insbesondere, da wir anfangs nicht wussten, dass der Klingelschalter in der Farbe verbaut wird! Auch ein Detail, das wir bei nächsten Bau vorher erfragen würden…

Außenlampen hinten