Wieder einmal alles auf einmal

Letzte und diese Woche ging wieder einmal alles drunter und drüber. Während die Bauherrin im alten Heim alles für den Umzug vorbereitet und fleißig einpackt, spachtelt und werkelt der Bauherr bis spät in die Nach um den geplanten Einzugstermin zu halten. Als wäre das nicht genug, gilt es sich um zahlreiche andere Dinge zu kümmern.

Zum einen haben wir uns wieder einmal der Papierkriegfront gewidmet. Zum einen kam unlängst nach der Fertigstellung des Hausanschlusses die Aufforderung der Stadt, die Fertigstellung des Entwässerungsanstrags anzuzeigen. Hier galt es erst einmal die versiegelte Fläche als auch den Versieglungsgrad aufzuführen. Als Nachweis genügt hier unserer Gemeinde ein Lageplan in 1:500. Unserer Gemeinde stellt hierzu noch ein kleines Heftchen bereit, in dem die verschiedenen Versieglungsarten und Kosten erläutert sind. Wir haben direkt die Grage mit angegeben, auch wenn diese noch nicht geliefert wurde. 96 m2 Dachfläche mit einem Versieglungsgrad von 0,9 und das Garagendach mit 36 m2 als begrüntes Dach mit einer Versieglungsrate von 0,3. Nicht zu vergessen, ist die ausschließlich für die Gartenbewässerung genutzte Zisterne. Da das gesammelte Regenwasser so nicht in die Kanalisation gelangt, wir dies den Abwassergebühren gutgeschrieben.

Außerdem haben wir dann auch noch direkt die erste Rechnung für eine Abschlagszahlung über 15€ für Trinkwasser erhalten.

Entwässerungsantrag

Von der Firma Acalor haben wir nun auch eine DVD mit den Photos der Heizkreisläufe erhalten. Ebenfalls enthalten, das Formular für die Nachweisführung des §10 EEWärmeG, das nach Gegenzeichnung durch den Bauherren gleich zur Post ging. Unserer Acalor hat übrigens eine JAZ von stattlichen 3,89.

Auch unserer Garage und die Anfertigung des Fundaments haben wir bestellt. Hier hat zwischenzeitlich der zuständige Vertriebsberater gewechselt – zu unsren Gunsten – eine Umbemusterung der Tore und Türen hat reibungslos funktioniert, bei allen Unklarheiten wurde angerufen. Anschlüsse für Strom, Positionierung der Regenrohre als auch die Frage in welche Richtung unserer Tür im Anbauteil aufgeht. Bisher sind wir wieder einmal von der Fa. Grötz überzeugt. Wenn das Produkt nur annähernd dem Service entspricht kann hier gar nicht mehr schief gehen.

Auch unser Landschaftsbauer war zwischenzeitlich zwei mal vor Ort, und wir haben Angebote für ca. 40m Mauerscheiben eingeholt. Leider ein, in der Art, ungeplanter Postern der wieder einmal durch unser stetig schrumpfendes Baukostenextrageldpolster aufgefangen werden muss.

Unser DEKRA Gutachter war zu einem zweiten Termin vor Ort – mehr Audits haben wir aufgrund des ganzen Chaos nicht hin bekommen. Dafür hat er sich extra viel Zeit genommen und auch einige Punkte der vorangegangen Audits mit aufgenommen. Leider hat er festgestellt, dass unser Estrich im EG geschüsselt ist, also die Ecken hochstehen. Teilweise mit über 11mm. Die Vermutung liegt nahe, dass dies an der nicht geschlossenen Küchentür am ersten Tag der Trocknung zusammenhängt, denn im Dachgeschoss sieht der Estrich wunderbar aus. Hier muss der Estrichleger wohl die Ecken abschleifen. Wir hoffen jetzt lediglich,  dass es unseren Terminplan nicht reist.

Zu guter Letzt möchten wir mit unserem Bauleiter nun die Übergabe durchführen, so dass wir bald mit den Fliesenarbeiten (auch diese haben wir zum größten Teil bereits bestellt) beginnen können.

Spachtelattacke

Während der Estrich so langsam vor sich hin trocknet, haben wir von unserem Bauleiter das OK bekommen, mit den Spachtelarbeiten anzufangen. Diese haben wir nicht an eine Firma vergeben, sondern kümmern uns selbst darum . Zum Glück ist es nicht der erste Trockenbau, daher wissen wir, was auf uns zu kommt.

Im Vorfeld haben wir uns für die Schleifarbeiten das Bosch HomeSeries PWR 180 CE Wandbearbeitungssystem zugelegt.  In unserem Fall sogar die 200 € teurere Variante mit Staubbox. Quasi ein Geschenk des Bauherren an den Bauherren.

Bosch PWR 180 CEZuerst ging es also an die Vorbereitung. Zunächst mussten erst einmal alle Wände von überschüssigem Kleber befreit werden. Wo Fermacellplatten ab Werk aufeinander stoßen oder wo die Zimmerleute Wände gebaut haben, werden die Platten in aller Regel verklebt. Überall wo der Kleber heraus quillt, gilt es zunächst einmal die Wände zu entgraten. Am einfachsten geht dies mit einer Abstoßspachtel. Um nichts in der Welt sollte man versucht dies mit einer normalen Spachtel zu machen. Hier geht vermutlich eher die Spachtel zu Bruch, bevor sich auch nur ein Millimeter des Klebers entfernen lässt.

Unsere AbstoßspachtelDie Teile sind wesentlich robuster als herkömmliche Spachteln. angeschliffen und speziell dafür gedacht Klebereste oder auch Bodenbeläge zu entfernen. Im Übrigen eignet sich die Spachtel aus später um die endloses Kleckse Spachtelmasse und Gips vom Fußboden zu entfernen.

Fermacell KleberrestePro Raum kommt dann schon einiges zusammen. Für ein Stockwerk sollte man hier (möchte man sorgfältig arbeiten) einen guten halben Tag rechnen. Empfehlenswert ist hier auch ein Tischlerhammer mit rundem Kopf , mit dem sich noch heraus stehende Klammern im Fermacell versenken lassen. Der Runde Kopf des Hammers macht lediglich Dellen und zerbröselt nicht das Fermacell. Die runden Dellen lassen sich später außerdem sehr gut verspachteln.

Im ersten zweiten Durchgang haben wir dann Fugen, Löcher von den Klammern und Anschlußfugen verspachtelt. Dafür sollte man tunlichst das gute Fermacell Fugenspachtel nehmen, und nicht Knauf oder ähnliches Material. Alternativ haben wir bei den Zimmerleuten Würth Fugenspachtel gesehen, das bei untererem Baustoffhändler jedoch nicht lieferbar ist.

Fermacell FugenspachtelWir haben von Bauherren gehört, die die Fermacellplatten aus Kostengründen mit Knaufmaterial verspachtelt hatten, und sich am Ende gewundert haben, dass das ganze Material nach dem Trocknen wieder aus den Fugen gefallen ist.

Für alle Fugen an der Decke und an den Wandecken verwenden die meisten Bauherren Acryl. Wir haben für uns leider die Erfahrung gemacht, dass Acrylfugen nach einigen Jahren ihre strukturelle Integrität verlieren und in sich fallen. Außerdem fallen hier wohl 50 bis 100 Tuben Acryl und Kilometer von Küchentüchern an.

Alternativ, kann bei Fermacell im Holzbau auch das sog. Anspachteln auf Trennstreifen angewandt werden.

Fermacell - Anspachteln auf TrennstreifenQuelle: FERMACELL im Holzbau – Planung und Verarbeitung

Das kann für Innenecken (Wand-Wand) oder Anschlussteile der Form Wand–Decke und Dachschräge–Wand eingesetzt werden. So findet sich im FERMACELL im Holzbau – Planung und Verarbeitung auch der Hinweis für den späteren Einsatz:

Dieser Anschluss eignet sich für
folgende Oberflächengestaltungen:
Tapeten, Fliesen, Strukturdünnputze,
Anstriche
Die Umsetzung ist zumindest in der Theorie denkbar einfach.
  1. Trennstreifen aufbringen (PE-Folie, Klebeband oder Ölpapier)
  2. Fugenbreite je nach Plattendicke
  3. (siehe Abschnitt 7.2)
  4. Mit FERMACELL Fugenspachtel anspachteln
  5. Überstehenden Trennstreifen mit einem
  6. scharfen Messer abschneiden

Als Trennstreifen haben wir die PE Folie verwendet, die von den Zimmerleuten noch rollenweise übrig war. Fixiert wurde das ganze dann mit Feinkreppband, so dass das Ganze später wieder ohne Probleme weggezogen werden kann.Anspachteln auf TrennstreifenDie Trennstreifen haben überdies noch den Vorteil, dass man die Restliche Wand nicht bekleckert. Die Trennstreifen muss man jedoch bis zum Anstoß einschieben, und bei insgesamt mehr als 100 Metern Ecken, ist das ein ordentliches Rumgefummel.

Nachdem dann alles ordentlich verspachtel und getrocknet war, durfte die Abstoßspachtel in einem dritten Arbeitsgang wieder ran. Alle Spachtelstellen mit der Abstoßspachtel bearbeitet bedeutet, wesentlich weniger Aufwand mit dem Feinspachtel im nächsten Arbeitsgang.

Feinspachteln mit der JapanspachtelJetzt haben wir in Arbeitsgang Nummer Vier alle Stellen mit der Japanspachtel und Fermacell Flächenspachtel nach bearbeitet. An den Stößen von Platten darf es dann auch etwas mehr Spachtelmasse sein. Wir haben wir eine 25cm  und eine 40cm Breitspachtel verwendet um möglichst gerade Übergänge zwischen den Platten zu schaffen.

Auch hier gilt es wieder alles vor dem nächsten und letzten Arbeitsschritt alles durchtrocknen lassen.

Jetzt endlich durfte auch unser Bosch Schleifer sein ran. Bosch PWR 180 CE Wir haben für den ersten Versuch ein 120er Schleifblatt verwendet, da es derzeit kein Nachschub an feinerem Schleifpapier gibt. Die drei Kilogramm des Gerätes merkt man auf jeden Fall. Schlauch und Stromkabel sind mit zweieinhalb Metern relativ knapp, vor allem wenn man auf der Leiter arbeitet.

Für Ecken lässt sich der obere Teil der Schutzgehäuses entfernen. Somit lässt sich auch bis in jede Ecke schleifen.  Dank der Bürsten, kann man das Gerät erst einmal aufsetzen, bevor man es an die Wand oder Decke drückt. Somit setzt die Schleifscheibe immer Plan auf. Versehentlich Rillen  mit der Kante in die Wand zu schleifen war uns somit nicht möglich.hus23_ecken_schleifenDas Schleifgerät ist so schwer, da im inneren eine kleine Turbine sitzt, die den Staub in den Auffangbehälter oder den angeschlossenen Staubsauger befördert. Da wir keinen Feinstaubsauger der Klasse M hatte, haben wir den recht teuren Auffangbehälter mitgekauft. Mit 200 Euro ist dieser für ein Stück Plastik mit Filter recht teuer.

Bosch PWR 180 CE AuffangbehälterAuf jeden Fall ist erfreulicherweise der meiste Staub in dem Behälter gelandet. Nichts im Vergleich von deren Schleifarbeiten, die wir bereits im Trockenbau hatten. Hat sich der Filter einmal vollgesetzt, kann man mit zwei, drei Umdrehungen an einem außen liegenden Rad diesen wieder entstauben ohne den Behälter öffnen zu müssen.

SchleifresteTrotz Staubbehälter haben wir mit  Atemmasken mit Feinstaubfilter gearbeitet.

Atemmaske mit FeinstaubfilterSieht zwar martialisch aus, die Halbmasken sind im Vergleich zu den Einwegmasken aus dem Baumarkt absolut dicht. Die Lungen danken es wohlwollend. Die Masken lassen sich außerdem wiederverwenden und die Filter gibt es im 10er Pack.  Wir haben die Masken gleich als Set bestellt, und haben somit auch noch Filter für Flüssigkeiten bzw. Dämpfe – von den jedoch bei unserem Bau zum Glück keine entstehen. Außerdem empfiehlt es sich bei der Maschine mit Ohropax zu arbeiten. Gerade bei längeren Schleiforgien ist dies wesentlich angenehmer.

Geschafft haben wir in der ersten Runde zunächst die erste Spachtelrunde im Erdgeschoss. Allerdings haben wir den Teil des Hausflures bereits der kompletten Kur unterzogen, da diese Woche bereits die Treppe kommen soll.

hus23_der_geschliffene_treppenbereichIm Bereich der Treppe wollte dann aber nicht mehr mit dem schweren Gerät hantieren. Die Fuge auf dem Bild bleibt übrigens offen – da haben wir vorsichtshalber bei unserem Bauleiter nochmal nachgefragt: Die Fuge darf nicht verspachtelt werden und wird vom Treppenbauer wohl später verblendet.

Nach dem fünf Stufen Programm sind die Wände nun glatt wie ein Kinderpopo…

Das Klinkerdilemma

Wie einige Tage zuvor erfahren, gibt es wohl erhebliche Probleme mit dem von uns ausgewählten Klinker. Zur Erinnerung, wir hatten uns für einen sehr hellen Klinker der Firma Engersunder entschieden, so wie auch das Musterhaus von Danhaus verklinkert wurde.

Weiß Nun hat die Firma den Stein Royal Stone wohl aufgrund einer Vielzahl von Reklamationen aus dem Programm genommen. Der Leidtragende sind nun erst einmal der Bauherr und die Bauherr die ja eigentlich das Häuschen unter anderem aufgrund des Aussehens ausgewählt haben.

Grau oder Grau?Nachdem Danhaus, unser Bauleiter und Fa. Göllner versucht haben das Dilemma zu lösen, hat sich Herr Göllner Sr. persönlich auf den Weg gemacht um mit uns am nächsten Tag das Problem anzugehen.

hus23_wer_die_wahl_hatHerr Göllner hat uns dabei hatte ein paar Muster alternativen Steine mitgebracht, die wir direkt vor Ort begutachten konnten. Überhaupt hat Herr Göllner Sr. alles getan, damit wir eine rundum zufriedenstellende Lösung erhalten. Obendrein, hat er uns noch auf die zwei weißen Plastikleisten angesprochen, die wir vor einigen Tagen aus dem Container gefischt hatten. Das sind nämlich die Abschlusswinkel für den Erker, den die Klinkerleute später benötigen… ein Glück, haben wir die beiden dem sicheren Abfalltod entrissen…

Die mitgebrachten Steine der Firma Wienerberger weißen als Handformziegel eine ausgeprägtere Struktur als die Wasserstrichziegel von Engersunder auf. Da die Klinker nicht bemalt sind, sind diese jedoch einfacher von der Farbgebung. Die Farbe auf den ursprünglichen Steinen ist wohl auch der Grund für die Reklamationen. Nach einigen Jahren scheint hier die Farbe nach und nach ab zu platzen.
hus23_terca_silbergrauEntschieden haben wir uns nun für den Stein Terra Agora gedämpft silbergrauder. Farblich kommt der Stein der urspünglichen Wahl sehr nahe, und die Struktur gefällt uns sogar noch etwas besser als bei dem Engersunder Stein.

Sobald nach dem Streik der Deutschen Bahn bzw. der GDL wieder Speditionen mit freien LKWs zu finden sind, soll unser neu bemusterter Klinker auch schon geliefert werden…

Die Zimmerleute waren da

Danke eines Hinweises eines wachsamen Nachbarn haben wir davon erfahren, dass jemand auf unserem Grundstück unterwegs ist. Gespannt, um wen es sich handelt macht sich der Bauherr also auf den Weg um der Sache auf den Grund zu gehen. Gerade noch rechtzeitig, denn es sind unserer Zimmerleute, die uns die nächsten Wochen begleiten werden, aber für heute schon fertig sind.

Die Bodenplatte wurde für die Richtung des Hauses vorbereitet. Latten gelegt, mit Quellmörtel unterfüttert, gedübelt, gesägt und geschraubt. Im Übrigen waren auch die Zimmerleute durch das zusätzliche Leerrohr überrascht. Ist wohl nicht so deren Plan eingezeichnet. Dieser oder eher die Lattung wurde daher kurzerhand mit einer Kettensäge angepasst.
Die Zimmerleute waren daNoch bevor die Zimmerleute gehen, wollen wir einen Termin für das Richtfest ausmachen. Heute oder morgen? Leider müssen die Männer bereits am Donnerstag auf eine andere Baustelle ein Dachfenster austauschen. Also haben wir nun den Termin auf kommende Woche Mittwoch festgelegt. Außerdem  mussten wir unseren Bauleiter noch anrufen und mit einer Banalität nerven. Das Dixi ist kaputt und muss getauscht werden. Aber an so etwas soll die Richtung ja nicht scheitern.

Die vorbereitete BodenplatteMorgen um 6 wird dann die Straße gesperrt – das haben wir ja zuvor beim Landratsamt beantragt – eigentlich bevor der erste von insgesamt drei LKW ankommt. Die Sperrung selbst, also die Beschilderung wird nicht vom Amt vorgenommen, sondern wurde von uns vergeben. Auch hier hilft uns wieder die Fa. Lingenfelser Transporte, ohne die wir das Gaze ja nie und nimmer geschafft hätten.

Kurz vor 22 Uhr erhalten wir dann vom Nachbarn Nachricht: Der erste LKW ist schon da. Der Arme Mann, muss nun bis morgen früh um 7 Uhr warten. Freundlicherweise hat unser zukünftiger Nachbar ihn mit Kaffee und Kuchen versorgt. Der Arme tut uns trotzdem leid. Wir werden morgen früh auf jeden Fall ein paar Brötchen und Kaffee mitbringen…

Rückblick – Die Entstehung einer Bodenplatte

Neben dem Planum habe wir auch die Entstehung unserer Bodenplatte in Bildern festgehalten. Auch hier wird deutlich wie viel Arbeit in den drei Tagen geleistet wurde. Viel mehr als man beim Anblick einer fertigen Bodenplatte vermuten möchte.

Streifenfundament wurden ausgehoben, die Mehrspartenhauseinführung und Leerrohre gesetzt und das Fundament gegossen. Die Schalung für die Bodenplatte wurde vorbereiten, die Bewehrung gelegt und letztendlich die Bodenplatte gegossen. Die Bodenplatte wurde abgeschalt und mit Bitumen abgeschweißt. Am Ende wurde auch die notwendige Arbeitsfläche durch unseren Erdarbeiter hergestellt und die ersten zwölf Sack Quellmörtel wurden durch eine Spedition angeliefert.

Zwischendurch sieht man auch immer wieder den Bauherren mehr oder weniger nutzlos im Bild umher stehen. Abstimmungen per Telefon mit dem Bauleiter, auf die Termine mit Gutachter und Bauleiter standen natürlich auch auf dem Plan . Über diesen aufregenden Freitag, den 13. berichteten wir ja bereits zuvor

Hausanschlüsse beantragt

Diese Woche gingen auch endlich unserer Anträge für die Hausanschlüsse zur Post. Nachdem die Fa. Elku bereits mit unserem zuständigen Netzbetreiber, der EnBW, bzw. der Netze BW gesprochen hatte, hatten wir hier alle Antragsunterlagen erhalten. Von der Netze BW lassen wir in einem koordinierten Versorgungsgraben auch den Anschluss der Deutschen Telekom verlegen. Zusätzlich geben wir bei der Kabel BW einen Neuanschluss in Auftrag. Zeitgleich werden die Stadtwerke unseren Wasseranschluss herstellen.

Bezüglich des letzten Punktes hatten wir bereits ein Baustellengespräch. Die Stadtwerke warten hier nur noch auf den Termin.  Den Antrag für Strom und Telekom haben wir heute ausgefüllt und zur Post gebracht. Für den Neuanschluß Kabel BW haben wir nun ein Angebot eingefordert.

Hausanschlüsse beantragt

Die Verlegung des Stromanschlusses wird sich dank Mehrspartenhauseinführung und zusätzlicher Arbeiten für die Mitverlegung des Telekomanschluss nun auf ca. 3.500€ belaufen. Kalkuliert hatten wir hier nach Preisliste der Netze BW lediglich 2.000€. Der Telekomanschluss schlägt mit zusätzlichen 400€ zu Buche. Den identischen Betrag haben wir für den Anschluß der Kabel BW veranschlagt.

Wieviel es letztendlich tatsächlich kostet werden wir erfahren, sobald wir das Angebot erhalten haben…

Die Baugrube

Nach fast einem Jahr Wartezeit, möchte man nicht glauben, wie schnell dann alles geht gehen kann. Kaum war man ein Tag nicht vor Ort, war gleich der Bagger da.

Atlas BaggerNeben der Grube für den Schotter und die kapillarbrechende Schicht, war auch der Teil der zukünftigen Garageneinfahrt bereits ausgehoben und geschottert.

Die geschotterte GarageneinfahrtHier soll in ein paar Wochen Tagen bereits der Kranwagen stehen. Der gewachsene Boden konnte an der Stelle nicht bleiben, da hier unserer Baumstümpfe (mit all dem damit verbundenen Ärger und Arbeit im Kaufpreis des Grundstücks inbegriffen) erst einmal ausgegraben werden mussten. Auf jeden Fall eine Sorge weniger.

Bedenkt man, dass wir ohne einen Keller bauen, waren wir definitiv von der schieren Menge an Aushub überrascht.

Aushub

Jetzt fragen wir uns auf jeden Fall, wohin mit all dem Material. Mitnehmen wird es wohl niemand einfach so. Den Bagger klaut auf jeden Fall auch niemand. Dafür sorgt ja unser baustelleneigener Wachhund.

Unser BaustellenwachhundUnd falls doch, ist der Bagger auf jeden Fall zu schwer. Die Bauherrin hat es sich nicht nehmen lassen, das zu überprüfen. Wir können sicher sein: Den packt keiner ein, und morgen kann weiter gebaggert werden.

Bauherring vs. BaggerSo neigt sich der erste Tag auf unserer Baustelle zu Ende und am Ende geht doch alles schneller als gedacht..

Die Baugrube

Ein Baublog um die Ecke

Wieder sind wir mehr oder weniger zufällig über einen weiteren Baublog gestolpert, der in unserer Region angesiedelt wird: Cathini – Hausbau im Kraichgau.  In der Vorauswahl kam Danhaus wohl auch bei diesen Bauherren in Frage.  Aufgrund der Hanglage fiel die Entscheidung gegen ein Fertighaus (und den damit verbundenen Mehrkosten an einer Hanglage) entschieden. ein Punkt, der uns auch gerade wieder durch aus deutlich wird.

Cathini - Hausbau im KraichgauAuf jeden Fall werden wir auch hier mitlesen und sind gespannt, wie sich das Projekt entwickelt.

 

Weihnachtsgrüße von Danhaus

Kurz vor Weihnachten kamen gleich zwei Überraschungen von Danhaus per Post. Zum einen eine Weihnachtskarte, zum anderen die Mitteilung dass sich unser Bauleiter geändert hat.

Weihnachtsgrüße von DanhausÜber den ersten Brief haben wir uns natürlich gefreut, über den zweiten eher weniger. Eigentlich wollten wir nach den Feiertagen unseren eigentlichen Bauleiter bezüglich der Fachbauleiterbescheinigung Rücksprache halten. Jetzt gilt es erst einmal zu klären, ob es notwendig ist, den Wechsel des Bauleiters beim Baurechtsamt anzuzeigen. Hier wird ein klärender Anruf bei Danhaus nach den Feiertagen vermutlich weiter helfen.

Noch ein Baublog – Fix & Fertig Haus

Seit der Abgabe unseres Bauantrags sind nun vier Wochen vergangen. Unsere Nachbarn haben sich bereits positiv zum Bauvorhaben geäußert und die Frist der Bauchrechtsbehörde bezüglich der Entscheidung der Gemeinde ist zwischenzeitlich. Die Baurechtsbehörde hat nun noch bis zum 23.12. Zeit für die Entscheidung über den Bauantrag.  Außer dass wir derzeit das gute Wetter nutzen um den Bauplatz vom restlichen Brennholz zu säubern, passiert derzeit nich viel.

Wir nutzen die Zeit und stöbern in dem einen oder anderen Baublog, dabei sind wir über Fix & Fertig Haus gestolpert. Derzeit warten Matthias und Familie noch auf die Weiterleitung der Bauantrags. Da auch hier im Landkreis Karlsruhe gebaut wird und wir gespannt sind wir es weiter geht,  haben wir den Blog in unserer Blog-Liste aufgenommen.