Zurück an’s Reißbrett

Wir nutzen die kurzen Pause, in der die Zimmerleute nicht auf unserer Baustelle sind, und kehren zurück an’s Reißbrett. Damit wir nach der Trockenphase des Estrichs direkt mit den Fliesenarbeiten begonnen werden können,  müssen wir diese mehrere Wochen zuvor bestellen. Wir haben uns für das ganze Haus für die Fliese Cerdomus Stage Pointe White entschieden, von der wir bereits im Vorfeld ein Muster in den Händen hielten.

Neben dem Verlegemuster stellte sich die Frage, ob die Fliese längs oder quer verlegt werden sollte. Ein diagonales Mustern schied für uns bereits im Vorfeld aus. Um einen Eindruck von der Wirkung zu erhalten, haben wir wieder einmal zu Maus und Tastatur gegriffen und ein Modell des Hauses erstellt.

Fliesen längs verlegtDie erste Variante mit einem längs verlegten Muster hat uns nicht sonderlich gut gefallen, weswegen wir nochmals eine Variante mit quer verlegten Fliesen erstellt hatten.

Fliesen quer verlegtEingangsbereich und Wohnzimmer wirken hierdurch wesentlich geräumiger. Auch in der zukünftigen Küche wirken die quer verlegten Fliesen wesentlich besser. Nachdem dieses Problem geklärt war, stellte sich die Frage nach welchem Muster die Fliesen verlegt werden sollen. Hier schlägt Cerdomus verschiedene Verlegemuster vor, für die sich gleich die benötigten Mengen an Fliesen berechnen lassen.

VerlegemusterWir haben uns für ein Muster entschieden, das von allen vier verfügbaren Fliesengrößen Gebrauch macht. Hierdurch sollten ein sehr aufgelockerter und natürlicher Eindruck entstehen.

Grob überschlagen werden wir 146 m2 Fliesen für beide Geschosse benötigen, von denen jedoch nur zwei der vier benötigten Formate lieferbar sind. Für die beiden restlichen Fliesengrößen wird laut Lieferant eine Bestellung im italienischen Werk notwendig sein, wodurch wir mit einer Lieferzeit von 5 bis 8 Wochen rechnen dürfen. Sobald der Estrich verlegt wird, werden wir daher die Bestellung aufgeben, damit die Fliesen rechtzeitig geliefert werden.

Einmal am Zeichenprogramm, haben wir uns noch Gedanken über die zukünftige Geländehöhe gemacht. Wir haben mit einem in zwei Richtungen abfälligen Gelände und einer abschüssigen Straße zu mehr oder weniger kreativ umzugehen. Die Frage nach ein oder zwei Stufen im Eingangsbereich und zur Terrasse gilt es zu klären. Außerdem müssen wir uns darüber klar werden, wie wir unseren Vorgarten anlegen wollen.

Geländehöhe aus SüdostenAm Ende haben wir uns für eine Stufe bzw. ein kleines Podest im Eingangsbereich entschieden, allerdings werden wir hierfür noch ein wenig Mutterboden auffüllen müssen. Ein wenig beneiden wir schon die Bauherren, die auf ebenem Gelände bauen können.

Geländehöhe aus NordwestenDanke der Zeichnungen haben wir nun auch eine bessere Vorstellung, wie wir weiter mit dem Außenbereich verfahren können…

4 Antworten auf „Zurück an’s Reißbrett“

  1. Hallo,
    man möchte kaum glauben wie viele Entscheidungen hinter so einem Hausbau stecken.
    Unser Grundstück ist auch nicht eben, wir haben ein leichtes Gefälle.
    Wie es vor dem Haus aussehen soll, ist schon „im Kopf“, mal schauen wie es dann mit der Umsetzung aussieht:-)
    Viele Grüße Angelika

    1. Hallo Angelika,

      ja, spannend ist immer der Moment wo sich die Tatsachen von den Vorstellungen im Kopf unterscheiden, und man ad-hoc eine Entscheidung treffen muss, die den (teilweise monatelang gereiften) Bildern im Kopf widersprechen.

      Ein Tipp an dieser Stelle: Ruhe bewahren. Ich habe zwischenzeitlich Bauherren erlebt, die rund um die Uhr fluchend um hergelaufen sind. Besser ist dann doch, die Nerven bewahren und die verschiedenen Alternativen objektiv bewerten.

      Ab und an ist die neue Lösung vielleicht sogar besser als die, die bis dato noch im Kopf war.

      Viele Grüße,
      Andreas

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