Der Umzug

Letzte Woche war es soweit: Der Umzug stand vor der Türe. Auch wenn noch nicht alles wie gewünscht fertig ist wurde es für uns ernst.

Schon Monate vorher wurde ausgemistet, Kartons und Luftpolsterfolie bestellt. Alles was wir nicht täglich brauchten (Bücher, Zeitschriften, Dekozeugs, etc… ) wurden bereits von mir eingepackt.
Ich hätte nicht gedacht, dass diese Sachen soooo viele Kartons in Anspruch nehmen! Die erste 30er Packung war recht schnell aufgebraucht.

ersteKartons
Die nächsten Wochen wurde wieder fleißig eingepackt und weggeräumt, weggeschmissen und sauber gemacht.

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Das ganze meist Abends nach dem Arbeiten und unser Hund wollte ja auch noch bespaßt werden. Das meiste blieb an mit hängen, denn mein Mann war fleißig auf der Baustelle. Da braucht man gute Nerven, Laune und einen guten Zeitplan.

SamKartons

3 Tage vor dem eigentlichen Umzug haben wir die Küche abgebaut. Dafür dürft Ihr ruhig einen Tag einplanen. :) Zum Glück waren alle Schränke schon leer somit war nur noch saubermachen und Abbauen angesagt.

AbbauKueche

 

Nachdem die Küche abgebaut war und das meiste auch schon in unser neuen Eigenheim transportiert wurde (Achtung: Hund nicht vergessen :D)

Samwillmit

Haben wir uns entschlossen die erste Nacht in unserem Eigenheim zu verbringen. Ob ich nun in der Wohnung im Chaos schlafe oder auf der Baustelle war mir echt egal.

Und hier ist es unser … äh … Schlafzimmer:

Schlafgemach
Insgesamt haben wir 100 Kartons und 3 Rollen Luftpolsterfolie benötigt.
Jedemenge Spanngurte, Umzugsdecken und Kartons zum sichern der Ladung.
Wir haben uns gegen einen Transporter oder LKW entschieden sondern alles mit Hängern gefahren ( auch hier noch mal DANKE!!!!  an unseren fleißigen Helfer!!)

Insgesamt haben wir 2 Tage mit 5 Fuhren gebraucht. Die meisten Kartons haben wir schon Tage vorher mitgenommen, da wir eh jeden Tag zum Haus gefahren sind.

Und so „wohnen“ wir nun aktuell:

Flur
tempWohnzimmer
UmzugsChaos
Waesche
WC
Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich das so locker nehme, aber mit Aussicht auf ein Ende nimmt man wohl vielen in Kauf ;-)

 

Die Woche bisher – Es wird stressig

Bauen oder eher die Bauvorbereitung scheint aus wochenlangem Warten und Momenten absoluter Hektik zu bestehen. So stand diese Woche unser Telefon kaum still.

Unser euer Bauleiter ist nun wieder unser ursprünglicher Bauleiter.  Hier hatten wir Glück, dass wir den ursprünglich von Danhaus mitgeteilten Wechsel nicht beim Bauamt angezeigt hatten.

Unser Bauleiter hat uns angesprochen wie weit wir mit der Firma Göllner für die Bodenplatte sind. Gute Frage, daher hat unser Bauleiter einen Termin für Ende Februar mit Bodenarbeiter und der Firma Göllner angefragt. Irgendwie finden wir es gut, dass die beteiligten Partien direkt miteinander sprechen und wir nicht Stille Post spielen. Auch unser Erdarbeiter hat zwischenzeitlich an uns gedacht.

Die Firma Clayton hat sich gemeldet und mitgeteilt, dass das kurzfristig benötigte Bodengutachten innerhalb einer Woche fertiggestellt werden kann. Für dieses Entgegenkommen berechnet Clayton 25% des Pauschalpreises. Aber selbst so ist Calyton noch um die Hälfte günstiger als alle anderen Angebote. Wir erwarten hier keine Überraschungen und haben daher kurzfristig zugesagt.

Auch Danhaus hat sich nochmals gemeldet, die lang ersehnte und inzwischen überfällige Darlehensabtretung lag noch nicht vor. Die Bank wollte noch Unterschriften für eine sogenannte unwiderrufliche Überweisungsanweisung. Danhaus sichert sich mit der Abtretung bei der Bank ab, dass auf jeden Fall bezahlt wird. Die Bank sichert sich so bei uns ab, dass wir es uns doch nicht anders überlegen. Positiv bleibt zu erwähnen: Das ganze Verfahren einschließlich der Abtretung wird uns nicht berechnet. Manche Banken verlangen hierfür eine Gebühr. Sich frühzeitig erkundigen hilft hier den angehenden Bauherren. Nach geleisteter Unterschrift konnten wir die Abtretung an Danhaus faxen und dem geplanten Richttermin steht nichts mehr im Weg.

Beim lokalen Elektrik haben wir bereits angefragt einen Baustromkasten zu mieten. Das klappt wohl ohne weitere Probleme.

Kurz darauf hat sich die Fa. Elku aus Berlin gemeldet und uns das weitere Verfahren erläutert. Elku geht dazu einen kleinen Fragenkatalog durch um sich ein erstes Bild zu verschaffen. Da wir uns schon viele Gedanken über der Elektrikanalge gemacht hatten, konnten wir unserer Pläne noch am selben Abend zusenden. Keine zwei Arbeitstage später lag uns unser Angebot vor: Danhaus hat tatsächliche einen großen Leistungsumfang, und dennoch sind wir bei 4.500 € Zusatzkosten gelandet. In unserer Kalkulation sind ursprünglich 3.000 € für diese Position eingeflossen. Da wir uns noch ein Angebot für Einbausports und eine SAT-Anlage haben erstellen lassen, wurde die Position entsprechend größer. Beide Punkte hatten wir ursprünglich als Eigenleistung geplant. Elku hat noch einige Zusätze eingeplant, von denen uns einige zusagen, andere nicht. Neben den Einbauspots werden wir nun sämtliche Arbeiten von Elku durchführen lassen und den ersten Entwurf entsprechend erweitert. Obwohl die Summe zunächst recht hoch erscheint, sind die Einzeplositionen preislich weit unter dem, was wir ursprünglich angenommen – oder besser befürchtet – hatten.

German PV wird unserer Solaranlage installieren. Da wir zukünftig eine Erweiterung  der PV-Anlage auf unserer Garage in Betracht ziehen, habe wir uns über die Möglichkeit erkundigt. Benötigt wird lediglich ein Leerrohr für die Rückführung der Kabel und ein entsprechender Platz für den zusätzlichen Wechselrichter. Elku haben wir diese Pläne ebenfalls mitgeteilt – das Leerohr zu späteren Einziehen der Kabel als auch die Stromzuführung zur Garage wird von Elku direkt mit ausgeführt.

Am Ende versucht Danhaus noch den vom Bauamt vorgeschriebenen Auflagen nachzukommen. Hier hat das Bauamt von uns den Nachweis nach §10 LBOVVO vor Baufreigabe verlangt. Hier herrscht wohl Verwirrung, wurde versucht die Bestätigung nach §10 EEWärmeG von der Firma Acalor zu erhalten. Diese kann jedoch erst nach Fertigstellung/Übergabe ausgestellt werden. Somit haben wir selbst die Gesetze gewälzt, denn das Baurechtsamt hat uns folgende Einschränkung auferlegt

Die bautechnische Bestätigung nach § 10 Abs. 2 der Verfahrensordnung zur Landesbauordnung -LBOVVO- ist vor Erteilung der Baufreigabe vorzulegen.

Darin steht wiederum

(2) In Genehmigungsverfahren, die nicht unter Absatz 1 fallen, ist eine Erklärung nach Absatz 1 abzugeben, wenn die Voraussetzungen für den Wegfall der bautechnischen Prüfung nach § 18 vorliegen.

Tatsächlich wird auch der Nachweis nach §10 EEWärmeG gefordert. Allerdings nicht vor Baufreigabe.

(G2241) Über die Erfüllung bzw. ersatzweise Erfüllung der Nutzungspflicht nach dem Erneu- erbaren-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) ist der unteren Baurechtsbehörde der Nachweis eines Sachkundigen bzw. Brennstofflieferanten oder Wärmenetzbetreibers ent- sprechend §10 EEWärmeG vorzulegen. Hierzu verweisen wir auf das beiliegende Merkblatt zum Erneuerbaren-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG).

Bei so vielen §§ 10 kann man tatsächlich schnell den Überblick verlieren…

Am Ende erhielten wir noch Post von Danhaus mit einem Stapel an Dokumenten um der staatlich geforderten Bürokratie gerecht zu werden: Baubeginnsanzeige (unserer Meinung nach kein gutes deutsches Wort) und eine Reihe weitere bereits ausgefüllter Dokumente, die vor den entsprechenden Bauphasen bzw. Abschlüssen an das Bauamt übersendet werden müssen. Glücklicherweise wird uns unser Bauleiter dabei unterstützen, das richtige Dokument zum richtigen Zeitpunkt einzureichen…

Traumküche

IKEA Küche Faktum

Meine Traumküche besitze ich bereits schon heute und entgegen jeder Vermutungen: NEIN! Sie hat keine 40.000€ gekostet.
Das hätte ich mir auch vor 4 Jahren nicht leisten können. Nicht das ich jemanden vorwerfen möchte, dass seine Küche zu teuer ist. Mir ist es einfach zu viel Geld. :)

Meine Küche ist von IKEA. Das gute alte FAKTUM System mit Lindigö Fronten. Geplant wurde sie damals für eine Wohnung in Mannheim
IKEA_Kueche

durfte dann Umziehen in unsere aktuelle Wohnung
IKEA_Kueche2

und soll nun auch mit in das neue Haus. Natürlich mit etlich geplanten Erweiterungen. (Hier kann Frau sich austoben ;-) )
Und dann kommen wir auch schon zum Haken an der Sache.

Wie vielleicht die IKEA Anhänger unter euch mitbekommen haben ist die FAKTUM Küche seit Juli letzen Jahres abgekündigt und es gibt nun die METHOD Küche. Diese ist aber in keinster weise kombinierbar mit der FAKTUM Serie. (Andere Maße)
Zwar gibt es von IKEA einen Nachkaufservice aber hier war entweder die gewünschte Spüle, oder alle Korpuse nicht Lieferbar. Somit mussten wir bangen und warten.
Ein Gespräch mit den IKEA Leuten hatte uns auch nicht weitergebracht. Selbst Sie wussten nicht wann und wie viel von Faktum produziert wird.
Also haben wir schon die schlimmste Befürchtung gehabt unsere Küche in der Wohnung zu lassen und eine komplett neue Küche mit METHOD zu planen.

Am Wochenende war es aber soweit: ALLES DA! Spüle, Korpuse und die Fronten.
Frau fackelt nicht lange und plant noch mal alles durch und bestellt dann die Erweiterungen:

2x Komplett neuer Schrank mit 3 Schubladen
1x Domsjö Spüle
1x Wandregal
3x Schubladen
2x Fußleisten
2x Fronten für Schubladen die aktuell zerbohrt sind :)

IKEA Küche Faktum

Im vorderen Bereich möchte ich noch einen Block bestehend aus vier METHOD Schränken haben. Die die Fronten sich nur von den Maßen aber nicht vom Design geändert haben und die Kosten auch nicht mehr sind. Mache ich mir hier keinen Stress :)

Insgesamt geben wir für die Küche ohne den METHOD Block ca. 900€ aus. Für METHOD Rechne ich noch mal 1200€.

So und nun können wir wieder eine Sache mehr von der Liste streichen :)

DEKRA Immobilienqualität

Bereits im Vorfeld haben wir uns recht viel Gedanken gemacht, ob und welchen Bausachverständigen wir einschalten sollen.  Möchte man das zusätzliche Geld ausgeben? Was erwarten wir davon? Vielleicht geht’s auch ohne? Das wird schon schief gehen… und und und.

Die Auswahl macht die Entscheidungsfindung nicht einfacher:  unabhängige Architekten, eine baubegleitende Qualitätskontrolle des Bauherren-Schutzbundes oder einen Sachverständigen der DEKRA.

Bereits vor dem Vertragsabschluss mit Danhaus hatten wir uns die Unterlagen der DEKRA zukommen lassen. Den Feiertag hatten wir nun genutzt um die Auftragserteilung fertigzustellen und abzuschicken. Abgerechnet wird bei der DEKRA pro Bauabschnitt, ca. 500-600 €: Fundament, Rohbau und so weiter. Nimmt man sämtliche Termine in Anspruch kommt man so auf 2.000 bis 3.000 € für ein durchschnittliches Einfamilienhaus bis 150 m².

Auftragsbestätigung DEKRA ImmobilienqualitätFür die Beauftragung werden im ersten Schritt lediglich die Anschrift des Bauobjekts und die voraussichtliche Wohn-/Nutzfläche benötigt. Letzteres haben wir direkt aus dem Bauantrag entnommen.

Die Beauftragung der DEKRA kann man bei Danhaus auch als durchlaufenden Posten bei Vertragsabschluss buchen. Das hatten wir damals nicht gemacht, da wir noch nicht sicher waren ob wir dies überhaupt möchten.

Inzwischen liegt die Liste der Handwerker vor und teilweise vergeben wir Aufträge bauseits. Bei all den Gewrken, die ineinander greifen, en Themen speziell rund um Holzständerbauweise, Niedrigenergiehäuser, KfW, DIN und Normen sind wir inzwischen sicher, dass eine qualitätssichernde Begleitung unseres Hausbaus, außer dem Baukonto, nicht schaden kann.

Da wir die Kosten für einen Gutachter bereits von der ersten Kalkulation an berücksichtigt hatten, und diese auch bereits bei der Finanzierung berücksichtigt wurde, müssen wir uns an der Stelle nicht verbiegen.

Als Tipp an alle angehenden Bauherren sollte daher gesagt sein, den Posten „externen Gutachter“ bzw. „Sachverständigen“ großzügig mit in die Kalkulation aufzunehmen.

Der Richttermin steht fest

Nachdem wir die Baugenehmigung an Danhaus geschickt hatten (per Einschreiben)  kam diese prompt mit ein paar Anmerkungen unseres Sachbearbeiters zurück. Kurzum: Es gibt nichts zu beanstanden. Es gibt ein sog. Grüneintrag, d.h. die Baurechtsbehörde hat eine Änderung am Bauantrag gemacht. Diese wurden aber bereits durch das Ingenieurbüro im Antrag so vorgesehen, also irgendwie doch keine Änderung. Eher eine Anmerkung der Behörde.

Ein Tag danach kam ein weiterer Brief mit einem vorläufigen Richttermin. KW 14 soll es also voraussichtlich sein. Natürlich vorbehaltlich der Verfügbarkeit an Produktionskapazität.

Hus 23 - Danhaus Liefer und RichtterminAußerdem kamen mit dem Brief die zweite Abschlagsrechnung und jeder Menge weitere Anschreiben:

  • Hinweise für den Außenastrich
  • Hinweise für die Spachtel- und Malerarbeiten
  • Hinweise für die Fliesen- und Bodenbelagarbeiten

Zusätzlich haben wir hier  die fermacell Gipsfaser-Platten Verarbeitsungsanleitung bekommen, denn wie jeder weiß, die Spachtelarbeiten sind bauseits zu erbringen.

fermacell Gipsfaser-Platten VerarbeitungsanleitungAls nächsten Schritt werden wir die Zahlungsgarantie der Bank an Danhaus schicken. Hier konnte inzwischen alles geklärt werden und liegt zur Bearbeitung bei der Bank vor. Sobald wir die Bestätigung an Danhaus schicken können, ist erst einmal alles von unserer ToDo Liste hinsichtlich der Vorbereitungen getan…

 

ToDo Liste II – Post von Danhaus

Inzwischen liegt die Baugenehmigung bei Danhaus, und wir haben wieder Post erhalten. Diesmal ist es die ToDo Liste II. Eigentlich ist es die erste ToDo Liste – mit den noch offenen Punkten.

  1. Gesamtkostenaufstellung – Diese wurde bereits von Danhaus (inzwischen die zweite Variante) geliefert, wir hatten ja nochmals einige Korrekturen vornehmen müssen.
  2. Unterschriebene Gesamtkostenaufstellung an Danhaus – Wurde prompt von uns erledigt.
  3. Abruf Ausführungszeichnungen – Wird von Danhaus aus der Produktionsstätte in Dänemark abgerufen. Hier fließen alle Wünsche aus Bauantrag, Bemusterung und Änderungswünschen ein. Muss in unserem Fall noch von Danhaus gemacht werden.
  4. Ausführungszeichnungen an Danhaus – Würden wir machen, hätten wir sie schon…
  5. Finanzierungsbestätigung an Danhaus – Ja, Danhaus bietet hierzu verschiedene Varianten an, leider liegen die Vordrucke seit fünf Wochen bei der Bank. Inzwischen denke ich, es wird einfacher sein den Gesamtkredit abzurufen und den Gesamtbetrag im Voraus zu begleichen…
  6. Produktionsfreigabe und Auftragsvergabe – Nach alle dem oben die letzte der Aufgaben auf der Liste, die durch Danhaus zu erbringen ist.

Die Finanzierungsbestätigung zieht sich jetzt schon mehrere Wochen – leider konnte das finanzierende Kreditinstitut diese nicht mal einfach so gegenzeichnen. Inzwischen zieht dies vermutlich seine Kreise durch die Sparkassenfiliale, die Zentrale, die Zentrale der Filialen, die Zentrale der Zentrale, der Kreiszentrale, der Landeszentrale… mit etwas Glück auch der Bundeszentrale. Wir wissen es nicht und raten nur.

Dabei ist es so einfach: Die Kredite sind bewilligt und können nahezu formlos abgerufen werden. Danhaus möchte Rechnungen schreiben und das Geld erhalten. Passt doch eigentlich.

Für den folgenden Hinweis wären wir sehr dankbar gewesen: „Klären Sie mit Ihrem Kreditinstitut, ob dieses die von Danhaus vorgeschlagenen Zahlungsgarantien, Abtretungen oder Bürgschaften unterzeichnet. Ansonsten kann Ihr Haus nicht in Produktion gehen.“

Liebe zukünftige Danhaus Bauherren: Klärt mit Eurem Kreditinstitut ab, ob die von Danhaus vorgeschlagenen Zahlungsgarantien, Abtretungen oder Bürgschaften unterzeichnet werden.

Die Verkaufsberater sollten Zugriff auf diese Dokumente erhalten können. Je früher diese dem Kreditinstitut zur Prüfung vorgelegt werden, desto besser. Unserer Erfahrung nach kann es nämlich dauern.

Das Kind ist nun wohl in den Brunnen gefallen und wir versuchen es nun schnellstmöglich wieder aus dem Dreck zu ziehen. Die Anfrage liegt nun wieder bei der Bank, mehr können wir nämlich nicht machen…

Grundbuchgebühren

Heute kam nun auch endlich die Kostenrechnung für den Grundbucheintrag an. Bisher war die Berechnung der Gebühren ein Buch mit sieben Siegeln. Diverse Baukostenrechner liefern hier in der Regel den Betrag, aber nicht die Berechnungsgrundlage. Die Kostenaufstellung basiert dabei auf dem GNotKG und sieht bei uns wie folgt aus:

  • Eigentumsänderung, 0,3% des Kaufpreises des Grundstücks
    Nach §§ 46, 47, 69 GNotKG ergab sich hier sogar die Berechnungsgrundlage des reinen Kaufpreises, abweichend vom höheren Verkehrswert, der den Notargebühren zugrunde lag und ohne die zusätzlichen Kosten des Hauskontrollschachts.
  • Eintragung sonstiges Recht nach GNotKG § 53 in Höhe von 0,2% auf die eingetragene Grundschuld.
  • Erteilung Grundbuchauszug nach § 3 II in Höhe von 10€ für den bereits vorab erhaltenen Grundbuchauszug – denn nichts ist bei einem Bauvorhaben umsonst…

Da wir das Grundstück direkt von der Gemeinde erworben haben, fällt die Kostenaufstellung bei uns relativ unspektakulär aus.

Eintragungsbekanntmachung

Bei vielen Bauherren stellt sich die Frage, wann den die Gebühren bzgl. der Grundbucheintragungen zu begleichen sind und wann überhaupt die Eintragung im Grundbuch stattfindet.

Wir hatten uns hier im Vorfeld erkundigt und haben ganz unterschiedliche Zeitspannen genannt bekommen. Tatsächlich hängt es wohl vom jeweiligen Prozess (Amtsgericht, Grundbuchamt etc.) ab und kann bis zu vier Monaten dauern. Bei uns waren es exakt drei Monate und zwei Wochen. Gestern, datiert zum 29.10.2014, kam die Eintragungsbekanntmachung endlich bei uns an.

EintragungsbekanntmachungWer sich fragt, um was es sich dabei handelt: Es ist der Grundbuchauszug, den man sich wie wir, vermutlich zu Beginn der Finanzierung vom Grundbuchamt bereits einmal beantragt hat. Der neue Auszug enthält dann jedoch, den neuen Eigentümer, eventuelle Rückerwerbsvormerkungen (z.B. aufgrund für den Rückkauf der Gemeinde, sollte man der Bebauungspflicht nicht nachkommen) oder eventuell eingetragene Grundschulden oder Hypotheken.

Als Konsequenz solle in den kommenden Tagen auch eine Rechnung zugestellt werden, auf die wir jetzt warten…

Acalor – Check

Innerhalb eines Arbeitstages meldet sich die Fa. Acalor mit der Planung der Heizungsanlage zurück. Nachdem wir unsere geplante Lage übermittelt hatten, wurden diese in die Pläne umgesetzt.

Acalor PlanDie Planung wird so an Danhaus und die Firma Elku (mit der wir bisher noch keinen Kontakt hatten) übermittelt . In den Plänen finden sich der Warmwasserspeicher (1), der Heizkreisverteiler (2) bei uns direkt unter dem Fenster, Leerrohr zur Durchführung (3), der Raumthermostat (5) und diverse Zuleitungen und Fühlerleitungen und eine Abzweig- bzw. Geräteanschlußdose für den Gaswarner!? Wir lassen uns mal überraschen was es damit auf sich hat.

Außerdem gibt es ein Deckendurchbruch, und es wird eine Reserveleitung ins Dachgeschoß verlegt, falls der Thermostat später verlegt werden muss. Hoffen wir mal nicht. Das wird übrigens von Elku erledigt. Also, hier sieht man schon wie eingespielt das Ökosystem rund um Danhaus ist.

Außerdem hat die Fa. Acalor uns ein Photo vom Raumthermostat geschickt, das wir an der Stelle einfach mal so schamlos veröffentlichen. Wir hatten bisher ja keine Bilder vom Thermostat gefunden, auch bei Acalor gibt es keine auf der Webseite. Da hatten wir ja bereits mit einem blechernen Kasten gerechnet, da sich auch andere Bauherren darüber ausschweigen… aber nein, ganz ansehnlich der Thermostat.

Acalor Raumthermostat

Ein ganz normaler Tag

Wie sieht eigentlich ein ganz normaler Tag eines Bauherren in der Vorbereitungsphase aus? Das hängt wohl ganz davon ab, wie viel Zeit und Energie man in die Planung steckt, und natürlich wie notorisch ordentlich man das Ziel des Hausbaus und der Planung verfolgt.

Im Moment warten nach 1 Stunde den Hund spazieren führen und 8 Stunden Arbeit in der Regel mindestens ein bis zwei Briefumschläge und E-Mails auf Bearbeitung.

Für die letzten beiden Tage stand somit auf dem Programm

  • Durchsicht und Durchwinken, der von Acalor vorgeschlagenen Planung für die Heizungsanlage,
  • Bearbeiten der Entwässerungs- und Wasseranträge der Stadt
  • Rückfrage bei der Bank bezüglich der von Danhaus geforderten Zahlungsgarantie
  • Rücksprache mit dem Bauamt wegen eventuell erforderlichen Unterlagen
  • Prüfung von Versicherungspolicen
  • Bearbeiten von Anfragen wieder einer anderen Versicherung
  • Weitere Musterfliesen bestellen, da Danhaus die Bodenbelaghöhe erwartet
  • Abarbeiten der offenen Punkte aus der Danhaus To-Do-Liste 1
  • Weitersuchen nach Sanitärobjekten

So haben sich in den letzten Monaten ca. 1,6 Gigabyte an Daten und drei Ordnern voll mit Papier angesammelt – Tendenz steigend. Insgesamt 330 E-Mails und 23 Rechnungen.

Papier ohne EndeInzwischen platzt der von Danhaus überreichte Ordner aus allen Nähten (wir haben es damals belächelt einen Ordner zur Vertragsunterzeichnung zu bekommen, Papier und so, ihr wisst schon…). Also wurden alle Versicherungs- und Finanzierungsunterlagen in zwei weitere Ordner ausgelagert. Versicherungen sind übrigens die einzigen Institutionen, die es nicht schaffen digitale Dokumente zu schicken. So kommt es, dass wir mittlerweile einen halben Wald abgeheftet haben. Gefühlt hätten wir damit ein Drittel des Holzständers für unser Danhaus abdecken können.