Netze BW ade

Heute hat sich unser alter Netzbetreiber bezüglich unserem finalen Zählerstand der alten Wohnung gemeldet. Allerdings scheint es, dass unser Login auf der Webseite der Netze BW stichtagsgenau mit unserer Abmeldung gelöscht oder zumindest deaktiviert wurde. So können wir die Daten nicht mehr online erfassen. Da kurz vor Mitternacht auch keine Kundenhotline mehr besetzt ist, muss die mitgeschickte Papierpostkarte für die Erfassung des Zählerstands herhalten.

Netze-BW ade

Seit dem Umzug erledigen wir solche Dinge möglichst schnell, den im Moment neigen Dinge dazu in den Nachwehen des Umzugschaos verloren zu gehen.

Die Aufforderung „Bitte freimachen, falls Marke zur Hand“ nehmen wir natürlich wörtlich und gleichzeitig dankend an. Wer hat auch heute noch Briefmarken für Postkarten zu Hause?

Zum Glück hatten wir am letzten Umzugstag noch ein Schnappschuss des Stromzählers mit dem Hand gemacht. So haben wir den Zählerstand bei Verlassen der alten Wohnung zur Hand, ohne nun den Nachmieter unnötig zu nerven, füllen die Karte aus, und müssen es nur noch schaffen, selbige bald möglichst zu einem Briefkasten zu befördern, bevor sie doch noch verschüttet geht…

Erdarbeiten und Entwässerung

Die vergangene paar Tage war einmal wieder einiges los auf unserer Baustelle. Allerdings war dieses Mal keine Kolonne von Danhaus, sondern unser Erdarbeiter vor Ort. Zwei Bagger, über 30°C im Schatten, jeden Menge KG-Rohre und eine 5 Tonnen schwere Zisterne standen auf dem Programm.

Am ersten Tag stand also die Vorbereitung für die Zisterne an. 27 Kubikmeter Erdreich wurden ausgehoben und der Boden des Loches mit Sand aufgefüllt, um darin die Zisterne zu platzieren.

Der ZisternenschachtDie Vorbereitungen waren perfekt. Pünktlich am Morgen stand der Kranwagen, beladen mit unserer Zisterne, bereit. Binnen 30 Minuten war die Zisterne abgeladen und platziert.

Unserer ZisterneNachdem die Zisterne platziert war, ging der Pass jedoch erst richtig los. Bei über 30°C wurden in den 1 Meter tiefen Schächten gute 50 Meter Rohre verlegt. Fünf Fallrohre mit 30 Metern Zuleitung zur Zisterne und vier Schmutzwasseranschlüsse mussten zum Übergabeschacht in vier Metern Tiefe geführt werden.

Rohre, Rohre und noch mehr RohreAufgrund der Lage der Zisterne und des Übergabeschachtes mussten sich die Rohre leider einmal kreuzen. Auf dem Architektenplan sieht das natürlich anders aus. Allerdings haben wir zwischenzeitlich akzeptiert, dass die Pläne und die Wirklichkeit nicht immer zwingend miteinander Schritt halten.  Für die Spülung der Regenrohre war hier auch ein zusätzlicher Revisionsschacht direkt vor der Zisterne vorgesehen. Hierauf haben wir jedoch verzichtet, da zum einen die Rohre bereits zuvor zusammen geführt werden mussten und außerdem schlicht kein Platz mehr war. Überhaupt ist die Spülung von Regenrohren kein Problem, da diese an jedem Fallrohr zugänglich sind.

Auf die Abflussrohre in frostsicherer Tiefe liegen nun auch noch unserer Zuleitungen zur Garage zur späteren Versorgung der Garage und Rückführung der geplanten PV-Anlage.

Und wieder alles zuschütten...Kaum gelegt, wurden alle Rohre wieder zugeschüttet. Nur die Pföcke erinnern noch an diverse Übergabepunkte, Abzweigungen oder mit Stopfen versehenen Enden.

Geheime ZeichenZusätzlich haben wir eine Reihe von Abzweigungen legen lassen. Das Technikrohr wurde fast bis zur Hauswand gelegt. Hier werden wir später in einem kleinen Schacht eine Saugpumpe und und eine Entnahmestelle an der Hauswand installieren. Auch ein Abflussrohr haben wir hier bereits verlegen lasse. Also jede Menge Rohre und jede Mente an die man denken muss.

RohreAm letzten Tag wurde unser Gelände gerade gezogen das Planum für unserer Garage erstellt. 6x9m misst das Ganze nun. Endlich können wir nun auch unserer Garage abrufen. Hier hat unser Erdarbeiter für uns mitgedacht: Die meisten Fertiggarage liegen nicht auf dem Planung auf. Das Streifenfundament ragt einige Zentimeter über das Planum und die Garage schwebt quasi in der Luft. Zwischen Bodenplatte und planunm ist also ein Hohlraum. Nach kurzer Klärung mit unserem Lieferanten wissen wir nun, dass dies bei uns ganze 5 Zentimeter sind. Dies und ie Höhe der Bodenplatte wurden einberechnet, so dass die Zufahrt zur Garage später auf der geplanten Gelände Höhe ist.

Das Planunm unserer GarageÜberhaupt macht uns die Geländehöhe zu schaffen. Diagonal messen wir vom höchsten bis zum niedrigsten Punkt ein Gefälle von 2 Metern des gewachsenen Bodens. Konkret bedeutet dies für uns eine Hangabsicherung an der höchsten Stelle von zwei Metern – oder eben ein zwei Meter tiefes Loch im Baukonto.

Gefälle - Unser SorgenkindAm Rand unseres Geländes wurde mit dem Bagger wurde gleich noch ca. ein Meter breit angezogen. Hier werden später Mauerscheiben gesetzt. Im Eifer des Gefechts wurde auch ein Grenzstein seines angestammten Platzes entrissen. Die ganze Nachbarschaft machte sich also mit Spaten und Messbändern bewaffnet auf die Suche. Am Ende fanden wir den Grenzstein auf dem abgetragenen Haufen Erdreich. Mit der letzten Baggerschaufel scheint beim Abziehen der Grenzstein wohl an selbiger hängen geblieben zu sein. Das wird dann wohl ein Fall für den Vermesser…

Es war einmal... ein Grenzstein...

Stromtarif

Nachdem unser Stromanschluss vor guten zwei Wochen fertig gestellt wurde und unserer Heizung zwischenzeitlich das Estrichheizprogramm durchlaufen hat wurde es Zeit sich Gedanken über den Stromtarif zu machen.

Da diese Woche die Bestätigung unseres Netzbetreibers (EnBW) über die Versorgung im Grundtarif bei uns ankam, nahmen wir das zum Anlass die Tarif etwas genauer anzuschauen.

Wir haben uns bei unserer Danhaus Installation (mit Acalor Wärmepumpe und PV-Anlage) für eine Installation mit einem einzigen Zähler entschieden. Hinsichtlich der PV-Anlage ist ein zweiter Zähler erst ab einer Leistung von 10 kWp erforderlich. Hier haben wir uns im Vorfeld bei unserem Netzbetreiber informiert, da wir die Anlage später auf der Garage erweitern möchten.

Mit einem einzigen Zähler und der Wärmepumpe hat der Netzbetreiber nun eine Abschlagszahlung von knappen 85€ veranschlagt, was einem normalen Verbrauch eins Zwei- bis Dreipersonenhaushaltes entspricht.

Außerdem haben wir uns ausdrücklich gegen einen extra Wärempstromtarif entschieden. Während 15 anstelle von 25 Cent zunächst verlockend klingen, sind wir von der Vorstellung der Sperrzeiten, die unweigerlich mit Wärmepumpentarifen kommen, nicht begeistert. Zum einen kann es bei Heizungsanlagen aufgrund der Sperrzeiten immer zu Komplikationen kommen – auch Acalor ist davor nicht gefeit – zum anderen wäre in unserer Region eine 3 x 2 Stunden Sperrzeit hinzunehmen. Bei der Danhaus Polarisolierung und dem doch recht recht trägen Wärmespeicher Estrich scheinen die Abschaltzeiten zunächst nicht relevant zu sein, für uns haben letzendlich folgende Punkte trotzdem dagegen gesprochen:

  • Zählermiete für einen zweiten Stromzähler,
  • die Direktkopplung mit PV-Anlage ist ggf. komplizierter, da zwei Stromkreise,
  • die Aufheizspanne erfordert ggf. mehr Energie als bei einem kontinuierlichen Dauerheizen (wir sprechen hier ja nicht von Nachtabsenkung, sondern von drei Zwangsabschaltungen),
  • das An- und Ausschalten der Anlage kann u.E. nicht gut für die Elektronik sein – und wir haben gesehen  wie viel Elektronik in unserer Anlage verbaut ist und ganz wichtig
  • ist der 200 Liter Wasserspeicher leer und es findet gerade eine Zwangsabschaltung statt, bleibt das Wasser kalt.

Zugegeben, es handelt sich überwiegend um Luxusprobleme, aber gerade bei einer solche ausgefeilten Anlage wie der Acalor Heizung sollte man sich einige Gedanken machen.

Die Acalor Anlage besitzt ein Leistungszahl von 4,0 was umgerechnet 25% Primärenergieeinsatz und 75% Umweltwärme entspricht. Außerdem nutzen wir unserer PV-Anlage mit Batteriespeicher. Also haben wir nun letztendlich den fossilen Brennstoffen heizungsweise gänzlich entsagt und haben auf einen Stromtarif auf Basis regenerativer Energien gesetzt. Zwar ist die Grundgebühr mit 9€/Monat 50% höher als bei anderen Tarifen, die Stromkosten jedoch sogar einen Cent günstiger als im Basistarif.

Gerade als IT-Haushalt müssen wir uns so weniger Gedanken (aka schlechtes Gewissen) um den Stromverbrauch von Laptop, Server & Co. machen. Nach Ablauf unserer Vertragslaufzeit werden wir dann sicherlich auch mit anderen Anbietern in diesem Feld vergleichen…

Estrich Ausbesserungen

Nachdem die Fußbodeneinleitung unserer Mehrsparteneinführung vergangene Woche verlängert und alle Hausanschlüsse verlegt wurden, konnte nun auch endlich diese Baustelle abgeschlossen werden. Nach Rücksprache mit unserem Bauleiter haben wir nun den Estrich rund um die FUBE ausbessern können.

Da es sich bei unserem Estrich um schwimmenden Estrich handelt, darf das nachgebesserte Stück nicht direkt an die FUBE anschließen, da der Rest des Estrich sich dadurch nicht mehr bewegen könnte. Daher haben wir zunächst einen Randdämmstreifen rund um die FUBE gelegt. Zum Glück hatten die Männer der Estrichfirma einiges an Material zurück gelassen. Sowohl Dämmung als auch Randdämmstreifen konnten wir so recyclen.

FUBE RanddämmstreifenDanach haben wir einen Sack Estrich angemacht und in der Aussparung verteilt. Der Estrich soll dabei erdfeucht sein. Mittels Kelle und Wasserwaage haben wir den Estrich dem vorhandenen Gefälle angepasst und abgezogen. Da der Platz hinter und neben der FUBE recht knapp bemessen ist, war dies einiges an Fummelarbeit.  Die drei Stunden Verarbeitungszeit haben wir zwar nicht zur Gänze ausgenutzt, waren aber dankbar, dass der Estrich nicht binnen einer Stunde zu verarbeiten ist. Inzwischen ist uns nun auch klar, warum weder Estrichfirma noch Fliesenleger an diese Ecke ran wollten.  Als sehr hilfreich hat sich hierbei eine kleine Stukateur-Spachtel erwiesen, mit der wir fast in jeden Winkel gekommen sind.

Der ausgebesserte Estrich

Da wir in der Ecke der Mehrspartenhauseinführung keine größere Belastung erwarten, können wir sowohl auf Klammern als auch auch dem Verharzen des Estrichs verzichten. Das spart einiges an Zeit und Nerven, da keine Abstände für den Harz benötigt werden und keine Schlitze für die Klammern gefräst werden müssen.

Auch hinter dem Acalor Wasserspeicher gilt es noch ein Flicken nachzubessern. Allerdings ist hierfür zunächst ein erneuter Gang zum Baustoffhandel erforderlich, da wir einen weiteren Sack Estrich benötigen. Wir verwenden im übrigen Fertigestrich im 25 KG Gebinde. Das spart das Mischen, und ist mit 2-3 € pro Sack vernachlässigbar. Da wir noch einige Wochen Zeit haben, bis wir Fliesen legen werden, haben wir außerdem normalen Betonestrich verwendet. Alternativ gibt es auch Schnellestrich, der bereits nach 25 Stunden Belegreife erreicht. Der Faktor Zeit hat jedoch seinen Preis. Mit ca. 20-30 € kostet ein solcher Sack Schnellestrich das zehnfache des normalen Betonestrichs.

 

Elku – Dritter Montagetermin

Parallel zur Installation der Hausanschlüsse, waren unsere Monteure der Firma Elku wieder vor Ort um die Endmontage durchzuführen. Mit dem dritten Montagetermin geht in der Regel auch die Installation des Stromzählers von statten. Den Termin mit unserem Netzbetreiber hat Elku koordiniert. Wir mussten in Vorfeld lediglich den Anschluss beantragen. Voraussetzung für die Zählerinstallation und die Endmontage ist natürlich der Hausanschluss, der zum Glück bereits am Tag vorher fertig gestellt wurde.

TechnikraumWie gewohnt arbeiteten die Monteure von Elku wie ein Uhrwerk. Während im einen Stockwerk die Endmontage von Steckdosen und Schaltern durchgeführt wurde, wurde im anderen die Verkabelung im  Zählerschrank fertig gestellt.

Endmontage ZählerschrankAuch die Deckenspots wurden eingebaut. Ab sofort haben wir also (zumindest im Bad und in der Küche) Licht!

LED SpotsUnsere beleuchtete Lösung der Vorwandinstallation hat nun auch sein Sport erhalten. Inzwischen gefällt uns die Lösung sehr gut und wir sind gespannt, wie es erst verspachtelt und gefliest aussehen wird.

Beleuchtet VorwandinstallationKurz vor Zählerinstallation durch die EnBW wurde die Heizung vom Baustrom abgeklemmt, die letzten 25 Stunden Estrichheizprogramm laufen nun endlich nicht mehr über den Baustrom.

ZählerschrankDer Zähler funktioniert in beide Richtungen und wird später auch überschüssige Photovoltaikenergie in das Netz einspeisen. Allerdings müssen wir hier noch etwas warten, bis GermanPV für die Endmontage vor Ort war.  Außerdem haben wir uns für einen einzigen Zähler entschieden. Zum einen sparen wir so die Zählermiete, zum anderen haben wir uns dagegen entschieden, die Acalor Heizung mit einem gesonderten Wärmepumpentarif zu betreiben.

In der Regel sind diese (günstigen) Tarife an die Bedingung geknüpft, dass der Netzbetrieber mehrfach am Tag die Versorgung stoppt. Bei uns wären dies 3 x 2h pro Tag. Auch wenn es sich bei unserem Heizestrich um ein relativ träges Heizsystem handelt, wird die Anlage auch Warmwasser zubereiten.

Nach einer abschließenden Einweisung in die Technik, haben wir nun auch unsere Elku Kolonne ein letztes Mal verabschiedet. Inzwischen sind wir glücklich über die Entscheidung die Elektroinstallation mit Elku gemacht zu haben. Nicht nur die Qualität des Materials, auch die Arbeit selbst war ausgezeichnet. Für alle Unstimmigkeiten vor Ort wurde immer unkompliziert und schnell eine Lösung gefunden. Auch zwei, drei Änderungswünsche, die wir spontan hatten, wurde ohne Murren nachgekommen.  War irgendetwas nicht klar, wurde nachgefragt, so dass am Ende die gesamte Installation nach unseren Wünschen ist…

 

Hausfastanschlüsse

Heute ging das gestrige Fiasko rund um unsere Hausanschlüsse in die zweite Runde. Nachdem die Monteure der Firma KabelBW bzw. Unitymedia es gestern nicht mehr auf die Baustelle geschafft hatten, klingelte bereits um viertel vor Sieben das Telefon. Die Haustüre sei verschlossen. Wieder einmal vorausahnend war der Bauherr schon auf dem Weg, so dass die Monteure nur zehn Minuten warten mussten. Die Außenarbeiten waren bereits abgeschlossen und es musste lediglich der Übergabepunkt im Haus installiert werden.

Der Unitymedia ÜbergabepunktAuch unser Elektromonteur kam und führte das Kabel der Deutschen Telekom in das Haus. 400 Euro für ein Kabel ist ein stolzer Preis, den die Telekom hier für ein ungenutztes Kabel verlangt.

Leider mussten wir auch heute wieder wegen einer Störung warten. Diesmal mussten die Stadtwerke ausrücken um einen Rohrbruch im Nachbarort zu beheben. Anstelle 10 Uhr wurde es 13 Uhr – ungewollte Wartezeit für die Tiefarbeiter, die bereits seit dem Tag zuvor den Graben wieder zuschütten wollten.

Nachdem die Arbeiten im Hauswirtschaftsraum abgeschlossen waren, sollte nur noch das Rohr im Außenbereich angeschlossen werden.

Unsere WasseruhrWir wir bereits die vergangenen zwei Tage gelernt haben, schlägt Murphy’s Law immer dann zu, wenn man es am wenigsten erwartet. Anstelle die Arbeiten zum Abschluss zubringen, wurde festgestellt, das das verlegte Wasserrohr einen anderen Außendurchschnitt aufweist, als das in der Trasse verlegte Wasserrohr. Es wäre wohl zu einfach gewesen. Da es wohl auch keine passenden Adapter zur Reduzierung gibt, muss das Rohr wohl am morgigen Tag abgeschabt werden.  Der Bagger, der zwischenzeitlich zum fünften Mal ans Grundstück geschafft wurde, fand zumindest für einen Teil der Trasse Einsatz: Bis auf den Übergabepunkt konnte der Graben verschlossen werden.

hus23_rohr_nicht_gleich_rohrDer Rest soll wohl morgen erledigt werden. Es bleibt also spannend…

Das koordinierte Hausanschlussdesaster

Wenn wir in den vergangenen Monaten eines gelernt haben, dann ist es Ruhe zu bewahren. Auf dem Bau passieren einfach zu viele Dinge gleichzeitig und gehen gleichzeitig schief, als dass es lohnenswert wäre, sich darüber aufzuregen.

Heute war beispielsweise das koordinierte Verlegen der Hausanschlüsse geplant. Der Plan sieht so aus: Mehrsparte reparieren, Graben ausheben, Wasserzuleitung verlegen, auffüllen, Telekom, Breitband und Strom verlegen, Graben zuschütten.

Nach kurzer Durchsprache der Trassenführung wurde dann auch schon los gebaggert.

Es geht los... Die Hausanschlüsse kommen...Denn, wie vereinbart standen die Monteure der Elektrofirma um Punkt 8 Uhr vor der Tür. In weiser Vorahnung, hatte der Bauherr schon einmal Urlaub beantragt und war auf dem Weg zur Baustelle. Keine Minute zu früh.

Knappe 15-20 Meter kämpfte sich der Bagger auf eine Tiefe von 1,20 Metern durch den fiesen Schluff.

Die HausanschlusstrasseLeider liegt unser Technikraum auf der entgegengesetzten Seite der Übergabepunkte. Die Entfernung wird sich also vermutlich in der Abrechnung der Erarbeiten widerspiegeln.

Einmal quer durch's GemüsebeetKaum war der Graben ausgehoben, fing der Spaß aber erst so richtig an. Unser Monteur musste nun leider zu einer Störung. Bevor er los musste, lies er es sich nicht nehmen, die für teures Geld erstandene Verlängerung der Mehrspartenhauseinführung zu montieren.

FUBE - MSHObwohl für Nachmittags bereits eine zweite Störung angekündigt war (ja, bei uns sind Störungen wohl planbar), kam er nochmals vorbei und stellte zumindest den Hausanschluss für den Strom fertig.

Hurra! wir haben Strom!Da Strom als auch Deutsche Telekom bei uns von einem einzigen Dienstleister verlegt werden, blieb der Telekom Anschluss heute aufgrund der zweiten Störung im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke. Hier wird der Monteur morgen den Anschluss fertig stellen.

Auch der lang ersehnte Wasseranschluss bleibt auf der Strecke. Mangels Personal konnte sich ein Mitarbeiter der Stadtwerke lediglich über die geplante Position der Wasseruhr und die Position der Einführung in der Mehrsparte erkundigen, bevor auch er wieder los musste. Auch hier soll der Anschluss erst morgen erfolgen.

Da Unitymedia oder Kabel BW zwischenzeitlich bei der Verlegung der Hausanschlüsse nicht mehr mit Netze BW kooperiert, wird hier ein eigener Dienstleister beauftragt. Natürlich handelt es sich nicht um die Firma, die auch alle anderen Anschlüsse herstellt. Das wäre ja zu einfach gewesen. Diesen zu koordinieren ist nun Bauherrensache.

Bereits die Nachfrage nach dem Bearbeitungsstand vergangene Woche bei Unitymedia hatte wenig Vertrauen geschaffen. Man hätte zwar einen Dienstleister beauftragt, aber wüsste nicht welchen. Zum Glück hatte dieser sich noch kurzfristig gemeldet, und nach dem Verlegungstermin erkundigt. Nachdem heute jedoch zur Mittagszeit noch niemand zu sehen war, musste wieder einmal der Bauherr das Telefon schwingen. Man hätte den Auftrag notiert, und die Details stünden auf dem Zettel, man wüsste jedoch nicht, ob der Monteur diesen gelesen hatte. Willkommen im digitalen Zeitalter, denken sich Bauherr und Bauherrin dabei nur… Leider wusste der Monteur nichts von seinem Glück, als dass auch er am kommenden Morgen erst seinen Dient verrichten wird.

Alles in allem war dies wieder ein ernüchternder Termin. Inzwischen sehen wir dem ganzen jedoch gelassen entgegen. Irgendwie wird es schon klappen. Irgendwie klappt es ja immer. Am Ende kostet es doch nur wieder einen Tag Urlaub… Inzwischen sind die Telefonkosten so hoch, dass sich der Wechsel in einen neuen Tarifvertrag des Mobilfunkproviders für den Bauherren gerechnet hat. Auch das kostet etwas mehr. Aber Nerven, Nerven kostet das Ganze nicht mehr…

 

 

Mehrspartenüberraschung

Kurz vor dem verlängerten Wochende war nun auch noch die Estrichfirma vor Ort. Zum Glück hatte der Bauherr alles für den Streichmarathon vorbereitet und war vor Ort, denn leider hatte der Mitarbeiter der Estrichfirma den Hausschlüssel vergessen.

Beim Vermessen wurde dann festgestellt, dass die Mehrspartenhauseinführung (MSH) wohl nicht der Anleitung entsprechend eingebaut wurde. Rechnet man nun Aufbau des Fußbodens inklusive Dämmung, Estrich und Fliesen, fehlen exakt 8 cm.

Mehrsparte

Ein Blick in die Montageanleitung zeigt, dass anstelle der Markierung für die Oberkante Rohfußboden, die Markierung für den einkürzbaren Bereich als Oberkante verwendet wurde. Der einkürzbare Bereich bedeutet, dass die MSH abgeschnitten werden kann, falls das Rohbauteil aus dem fertigen Fußboden schaut. Am Ende wird nämlich ein Dichtset aufgesetzt, dass bündig mit dem Fertigfußboden abschließen soll.

Ein Blick in die Anleitung der Dokumentation der Firma Hauff-Technik verdeutlicht das Problem.

hus23_hauff_mshHier wurden sieben Zentimeter verschenkt. Hätte Firma Göllner beim Einbau auf die Höhe des FFB geachtet, hätte man vielleicht die MSH sogar noch einen Zentimeter nach oben gesetzt, da sie eigentlich nur 7 cm Spiel gehabt hätte.

So oder so, das Problem ist erst einmal da, und alle soweit vom Estrichleger vorgetragenen Varianten sind eher der Kategorie „nicht zufriedenstellen“ zuzurechnen.

Jetzt warten wir erst einmal ab, was unser Bauleiter dazu sagt. Viel Zeit bleibt nicht mehr, da bereits am Montag die Estrichfirma kommt um die Isolation zu verlegen. Vor die MSH kommt nun wohl erst einmal ein Winkel, so dass diese nicht im Estrich liegt. So war das ganze leider nicht geplant…

Hausanschlüsse beantragt

Diese Woche gingen auch endlich unserer Anträge für die Hausanschlüsse zur Post. Nachdem die Fa. Elku bereits mit unserem zuständigen Netzbetreiber, der EnBW, bzw. der Netze BW gesprochen hatte, hatten wir hier alle Antragsunterlagen erhalten. Von der Netze BW lassen wir in einem koordinierten Versorgungsgraben auch den Anschluss der Deutschen Telekom verlegen. Zusätzlich geben wir bei der Kabel BW einen Neuanschluss in Auftrag. Zeitgleich werden die Stadtwerke unseren Wasseranschluss herstellen.

Bezüglich des letzten Punktes hatten wir bereits ein Baustellengespräch. Die Stadtwerke warten hier nur noch auf den Termin.  Den Antrag für Strom und Telekom haben wir heute ausgefüllt und zur Post gebracht. Für den Neuanschluß Kabel BW haben wir nun ein Angebot eingefordert.

Hausanschlüsse beantragt

Die Verlegung des Stromanschlusses wird sich dank Mehrspartenhauseinführung und zusätzlicher Arbeiten für die Mitverlegung des Telekomanschluss nun auf ca. 3.500€ belaufen. Kalkuliert hatten wir hier nach Preisliste der Netze BW lediglich 2.000€. Der Telekomanschluss schlägt mit zusätzlichen 400€ zu Buche. Den identischen Betrag haben wir für den Anschluß der Kabel BW veranschlagt.

Wieviel es letztendlich tatsächlich kostet werden wir erfahren, sobald wir das Angebot erhalten haben…