In eigener Sache: Das war nicht Danhaus

Die vergangenen Tage wurden wir öfters angesprochen, ob unserer Erfahrung mit Danhaus denn so schlimm wären, wie im TV gezeigt? Da wir über die Anfragen etwas überrascht waren, haben wir uns einmal auf die Suche gemacht, woher die Anfragen eigentlich kommen…

Die Anfragen kamen wohl aufgrund einer Ausstrahlung, Bauexperte im Einsatz des Senders RTL II vom Sonntag, den 06.09.2015. Hier wird ein Haus mit Verbendsteinen und Dachüberstand gezeigt, bei dem es einige Baumängel gibt. Auch der Geschäftsführer des (nicht weiter genannten!) Bauträgers hatte sich wohl laut Bericht etwas, nennen wir es einmal herablassend gegenüber der Bauherrschaft geäußert.

Bauexperte im EinsatzSpätestens als wir selbst die Reportage gesehen hatten: Das ist kein Danhaus, das ist klar. Zum einen wird der Bauträger nicht namentlich genannt, zum anderen erkennt jeder Danhaus Bauherr sogleich: So baut Danhaus nicht, und so sieht ein Danhaus auch nicht aus.

Seit wir selbst mit dem Bau begonnen hatten schauen wir diverse Baureportagen selbst auch gerne an. Zum einen mit Kopfschütteln, wie so etwas passieren kann, zum anderen mit Unverständnis wie so etwas überhaupt zustande kommt und manchmal auch nur zu unserer höchst persönlichen Belustigung…

Unserer Erfahrung mit Danhaus war (und ist noch immer) durchaus positiv: Sämtliche Überraschungen, und davon gab es auch bei uns nicht wenige, wurden ausnahmslos zu unserer Zufriedenheit gelöst. Unser Bauleiter versteht seine Arbeit und gibt den Danhaus Bauherren auch das Gefühl für den Bauherren und nicht gegen ihn zu arbeiten. Der Umgang mit den Kunden seitens Danhaus, egal ob im Verkauf, Verhandlung, Planung und Durchführung war stets absolut zuvorkommend. Die Arbeiter haben ordentlich gearbeitet und die Baustelle im sauber verlassen. Nacharbeiten wurden anstandslos durchgeführt, und der Geschäftsführer unterschreibt seine Briefe persönlich!

Also, das Haus im Bericht ist wohl kein Danhaus.  Das hat dann auch eine Rückfrage bei Danhaus ergeben…

 

Post von Danhaus

Heute haben wir wieder einmal Post von Danhaus erhalten. Das Übergabeschreiben von Herrn Erben, dem Geschäftsführer von Danhaus . Als Anlagen erhalten wir das Danhaus Übergabeprotokoll und das Besichtigungsprotokoll. Zur positiven Überraschung: Alle Punkte, die wir unserem Bauleiter aufgeführt hatten wurden entsprechend kommentiert und werden abgearbeitet. Wie bereits vermutet werden die meisten Punkte im Rahmen der Montage II behoben, welche nun für KW 30 geplant ist.

HausübergabeAußerdem haben wir das, vom Sachverständigen ausgefüllte Formular „Bestätigung nach Durchführung Energieeffizienzfinanzierung – Bauen“ erhalten, dass wir nun an unserer Bank weiterleiten können. Somit ist wieder ein Punkt von unserer Liste zu erledigender Dinge gestrichen…

Bestätigung KFWFür uns heißt es nun weiter spachteln und schleifen. Die Bodenbeläge sind bestellt und sollen nächste und übernächste Woche geliefert werden. Außerdem steht nun die Richtung unserer Stützmauer an, damit unser Erdhügel nicht auf des Nachbarn Grundstück rutscht. Langweilig wird uns daher auch nach der Hausübergabe sicher nicht…

 

Hausübergabe

Vergangenen Samstag war es endlich so weit. Wir hatten uns mit unserem Bauleiter zur Hausübergabe verabredet. Den Restbetrag hatten wir bereits einige Tage zuvor von der Bank überweisen lassen. Für die ausstehende Lieferung der Türen hätten wir den Differenzbetrag noch auch ein extra Konto überweisen können, so dass Danhaus den Restbetrag erst nach Lieferung der Türen ausbezahlt bekommt. Allerdings ist das Vertrauen und Danhaus und unseren Bauleiter zwischenzeitlich so gut, dass wir keine Zweifel haben, dass Danhaus auch die ausstehenden Arbeiten zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt, und wir den gesamten Rest beglichen haben. Bisher hat ja auch alles einwandfrei geklappt. Als Nachweis diente eine Kopie der Zahlungsanweisung der Bank.

Für die Übergabe wurde dann eigenes Protokoll mit den offenen Punkten angefertigt. Auch hier hat Danhaus – wie für viele andere Dinge – ein Vordruck. Allerdings haben wir die letzten Tage bereits etwas vorgearbeitet und alle Punkte notiert, und eine Liste mit Bildern und Beschreibung der Mängel angefertigt. Diese sind wir dann mit unserem Bauleiter durchgegangen und haben uns die Punkte auch noch vor Ort angeschaut. Das spart langwieriges Suchen auf der Baustelle. Auch die Liste unseres DEKRA Gutachters haben wir dann übergeben. Im Danhaus Protokoll haben wir dann noch auf die gesonderte Liste verwiesen.

Hausübergabe - Die Korken können knallenAls Geschenk gab es dann noch eine Flasche Sekt mit USB Schlüssel für die Bauherrin und unseren Schließzylinder und die Feuermelder für den Bauherren. Zusätzlich haben wir noch eine Pflegeanleitung für unser Haus erhalten. Hier lässt sich streiten ob diese für Bauherr oder Bauherrin ist.

Am Ende durften wir noch eine Liste bezüglich der Zufriedenheit mit Danhaus ausfüllen. Ganz klar, wir sind mehr als zufrieden und würden wieder mit Danhaus – und unserem Bauleiter bauen. Wir würden zwar einiges anders machen, aber auch nur, da wir zwischenzeitlich die Firma, die Prozesse und einige Kniffe kennen, auf was man achten muss. Eines ist daher klar: Das nächste Haus wird wieder ein Danhaus.

Den ausstehenden Blower-Door Test werden wir in den nächsten Tagen nachholen. Unseren Bauleiter werden wir auf jeden Fall noch öfters sehen, da sich nur 15 Minuten weit entfernt bereits die nächste Danhaus Baustelle aufgetan hat.

Eines hat sich noch geändert: Bisher hatte der Bauleiter das Hausrecht inne und hätte uns von der Baustelle verweisen können. Auch dass soll schon vorgekommen sein. Jetzt gelten andere Spielregeln und wir könnten unseren Bauleiter der Baustelle verweisen…

So oder so, für uns geht es jetzt erst richtig los…

DEKRA zu Besuch

Anfang der Woche war es endlich soweit: während wir auf den Termin zur Hausübergabe warten, haben wir unseren externen Gutachter der DEKRA nochmals für eine abschließende Begehung bestellt. Auch wenn von unserer Seite nur noch Kleinigkeiten anliegen, und wir zwischenzeitlich ein sehr großes Vertrauen in Danhaus haben, wollten wir vor der Übergabe nochmals Sachverstand einkaufen, um auf Nummer sicher zu gehen.

Als Grundlage der Begehung diente dem Gutachter die Danhaus Bauleistungsbeschreibung, was auch so im Protokoll festgehalten wurde. Innerhalb von zwei Stunden hat unser Gutachter dann zum vereinbaren Termin alles mögliche geprüft, DIN Normen rezitiert und auch tatsächlich die eine oder andere Kleinigkeit bemängeln.

So haben wir insgesamt drei (kleine) Risse  im Estrich  und die Ecken im Erdgeschoss sind leider etwas geschüsselt. Diese müssen wohl nochmal geringfügig nachgebessert werden.

Estrichriss

Hier müssen wir zugeben, das hätten wir selbst nicht – oder einfach zu spät – festgestellt.

Zu den weniger tragischen Dingen  gehören die Scharnier an unserem Spitzboden. Die sind leider während der ersten subtropischen Estrichtrocknungstage ausgeblüht.

Ausgeblühte Scharniere Ansonsten haben wir (für Danhaus) unverhältnismäßig viele Schrammen an den Fenstern und Türen und deren Griffen. Die Bauherrin freut das leider gar nicht. Auch diese Punkte gingen zu Protokoll. Lediglich eine einzige Zimmerecke war letztendlich nicht im rechten Winkeln und zeigt eine Abweichung von ca. 7mm auf 35cm. Ansonsten haben unserer überall Zimmerleute nahezu perfekte Wände gestellt. Viel  wird man an diese Ecke sowieso nicht machen können, außer ggf. etwas mehr Gips anzurühren. Da Maler- und Gipserarbeiten bei uns nicht durch Danhaus erbracht werden, wollen wir es jedoch vermutlich dabei belassen.

Außen wurde lediglich die Abdichtung unter der Haustüre bemängelt und einige Punkte, die sowieso in der Montage II durch den Danhaus Schreiner gerichtet werden. Bei der Besichtigung der Dachrinnen wurde dann gleich nach den Malerarbeiten gefragt.

Gestrichene RohreVon vorne kaum zu erkennen, haben die Dachrinnen von hinten doch sehr beim Streichen des Dachüberstandes gelitten. Nachdem dem Gutachter jedoch erklärt wurde, dass hier die Bauherrin am Werk war, wurde der Punkt mit den Worten „Oh oh, da darf man dann aber nichts sagen…“ anstandslos aus dem Protokoll genommen.

Große, bautechnisch relevante Punkte, konnte unser Gutachter nicht finden, was letztendlich die von uns angenommene Qualität unseres Danhauses bestätigt und uns am Ende durchaus freut. Die eine oder andere Bestätigung fordert der Gutachter ein: Information über das verwendete Brüstungsglas, die Verwendung diverser Baumaterialien als auch zum Abgleich mit der Ausführung der einen oder anderen Information zum Bau-Soll: Also der Information wie die Ausführung eigentlich geplant war und ob die Ausführung dem Plan entsprechend durchgeführt wurde.

Das Protokoll mit den Punkten haben wir unserem Bauleiter übergeben. Mit Ausnahme des Estrichs werden wohl alle Punkte in der Montage II behoben. Hier wird es vermutlich noch einmal einen Termin mit der Estrichfirma geben. Die meisten Punkte werden bei Danhaus sowieso in dem Montagetermin II behoben. Hier muss man klar sagen: das ist bei anderen Hausbaufirmen nicht selbstverständlich. Wir sehen es selbst bei benachbarten Bauvorhaben, was alles schief gehen kann, was nicht behoben wird, was an den Bauherren hängen bleibt und was man auch alles gemacht werden kann. Bei all der Aufregung, die uns während unseres Bauvorhabens heimgesucht hatten, kam unser Danhaus Bauleiter immer wieder mit einer schnellen und zufriedenstellenden Lösung um die Ecke, so das wir am Ende ganz zufrieden sein können.

Mit dem guten Gefühl einen sachverständigen Blick auf das Häuschen gehabt zu haben, und einem Bauträger der wohl hinter seinen Produkten steht, fiebern wir jetzt natürlich dem Übergabetermin entgegen…

Die Treppe ist da

Während Bauherr und Bauherrin eine Woche nicht auf der Baustelle waren, um sich Wichtigerem zu widmen (auch das soll es während der Bauphase geben), kamen die Monteure der Treppenbauer Derstappen um unserer Treppe einzubauen. Nach langem Hin und Her, hatten wir uns ja für eine weiße Treppe mit dunklen Trittstufen aus stabverleimtem amerikanischem Nussbaum entschieden.

TreppenaufgangBereits einige Tage zuvor war ein Mitarbeiter der Firma vor Ort um die Treppe zu vermessen. Daraufhin haben wir eine Ausführungszeichnungen mit einigen 3D-Bildern erhalten. Uns ist dabei natürlich (möchte man fast sagen) eine Unstimmigkeit aufgefallen. Anstelle der bestellten Pfosten war ein anderes Modell auf der Stückliste aufgeführt und auf den Abbildungen zu sehen. Nachdem wir die Unterlagen als sorgfältig geprüft haben, hatten wir dies direkt zurück gemeldet.

Am Montagetermin wurden wir überdies angerufen und nach den Bodenbelägen gefragt. Die Treppe wird so montiert, dass sie möglichst gut mit den geplanten Bodenbelägen abschließt. Wir haben in beiden Fällen ca. 15mm angegeben.

Auch die Bewegungsfuge zwischen Unter- und Dachgeschoss wurde nun mit einer Leiste verdeckt. Wir sind froh, dass wir die Wand bereits gespachtelt und geschliffen hatte. So müssen wir uns an dieser Stelle keine Gedanken mehr machen.

Treppenpfosten im DG Die Stufen wurden von den Monteure zum Schutz nochmal in Plastikfolie gewickelt und er Handlauf im DG mit Pappe verkleidet.  Beim Besuch unseres Bauleiters, wurden wir informiert, dass der Treppenbauer für eine kleine Nachbesserung nochmals kommen wird. Am Treppenaufgang hat sich im Handlauf ein kleiner Lackierfehler eingeschlichen. 1mm breit und 5mm lang. Ehrlich gesagt, wäre uns das nicht aufgefallen, unserem Bauleiter jedoch sehr wohl. Hier wird also nachgebessert.

Der TreppenaufgangDie Folie darf maximal vier Wochen auf den Stufen bleiben, da es sonst Farbunterschiede  geben kann. Nachdem die Treppe nachgebessert wurde, werden wir diese dann zum Spachteln und Schleifen vollständig in Malervlies einpacken. Speziell an der Wand über der Treppe ist am Ende noch etwas Phantasie gefragt, hier müssen wir vermutlich ein kleines Gerüst im oder  Steg bauen, damit wir hier an die Decke und an den oberen Teil der Wand kommen. Leider war hierfür vorher zu wenig Zeit. Ohne Treppengeländer hätte man hier einfach ein paar Holzbohlen über das Loch verlegen können. Jetzt ist dank Geländerstäben handwerkliches Geschickt gefragt. Hier darf wohl der Bauherr zeigen, was er kann. Ein Tipp an alle zukünftigen Bauherren sei demnach alle Wände bis zur Decke an der Treppe zu spachteln und vorzubereiten – sofern die Zeit reicht – um später keine akrobatischen Kunststücke zum Besten geben zu müssen.

Die Treppe von obenInsgesamt hat uns die Treppe knappe 5.000 € an Zusatzkosten beschert, von denen wir jedoch keinen einzigen bereuen. Das Holz sieht super aus, die Verarbeitung ist (bis auf die kleine Stelle) tadellos und die Montage war in einem Tag abgeschlossen…

 

 

Der Müll ist weg

Der Müll ist weg – fast möchte man zumindest glauben. Diese Woche haben wir den Container nach guten sechs Wochen Standzeit holen lassen.

2,2 to Baumischabfälle im ContainerInsgesamt sind bei uns bisher angefallen:

  • 1 Container mit 7,5 cqm / 2,2 Tonnen Baumischabfällen
  • 480 Liter Pappe und Papier
  • drei Big Bags für Dämmaterial
  • 240 Liter Hausmüll (Verpackungen, Pappbecher, Tüten, Flaschen etc.)
  • sechs Anhänger voll mit Bauholz
  • ein Hänger voll mit Altmetall
  • zwei Säcke mit Styroporresten
  • ein Sack voll mit Betontüten (Papier)
  • ein riesiger Sack voll mit Folie und
  • zwei 120 Liter Säcke voll mit sonstigem Abfall

Die Entsorgungskosten belaufen sich dabei auf knapp 600 € – was aber regional unterschiedlich sein dürfte. Holz haben wir selbst bzw. unsere Nachbarn entsorgt.

Folien haben wir so gut es ging aus dem Container gefischt und gesammelt und über den Recycling-Weg entsorgt. Altmetall haben wir über den örtlichen Wertstoffhof und Pappe über die Blaue Tonne, die wir kostenfrei bestellen konnten, versorgt.

Der Container kam mit einer Standgebühr von knapp 80 Euro zuzüglich 300 EUro für 2,2 Tonnen Baumischabfälle. Mit dem Dämmaterial hatten wir wohl Glück, da bei uns die drei Big Bags für pauschal 90 € entsorgt wurden.

Big Bags mit Wockwool DämmmaterialHaus- und Restmüll entsorgen wir derzeit noch über unseren derzeitigen Hausmüll.

Styropor MüllWährend dem Rohbau ist der meiste Müll im Container gelandet. Speziell Pappe, Metall und und Folie haben wir dann nahezu jeden zweiten Tag aus dem Container gefischt.

Der Müll muss wegAuch das Holz haben wir mehr oder weniger regelmäßig vom Bauplatz abtransportiert. Natürlich könnte auch alles über die Schuttmulde entsorgt werden, allerdings haben wir versucht (soweit möglich) die Abfälle nachhaltig zu entsorgen.

Vermutlich wird auch beim Klinkern nochmal Bauschutt anfallen. Entweder wir nehmen den Schutt jedoch zum auffüllen und werden nochmals einen speziellen Bauschutt Container bestellen. Alle sonstigen Abfälle hoffen wir direkt über Müllsäcke abfertigen zu können, da eigentlich keine großen Menge an Abfällen mehr anfallen dürften.

Alles in allem ist es erstaunlich, wie viel Abfall bei einem Hausbau anfällt. Uns hat die Entsorgung nicht allzu sehr gestört, da wie eh nahezu jeden Tag die Baustelle besucht hatten. Hätten wir weiter weg gebaut, wäre es vielleicht einfacher (aber auch teurer) gewesen, einfach einen zweiten Container aufzustellen. Die Entsorgungspreise bei uns sind eher moderat, grundsätzlich lohnt es sich hier bei einem lokalen Anbieter anzufragen. Mit einem Pauschalangebot aus dem Internet wären wir an dieser Stelle wesentlich teurer gefahren. Auch was die Entsorgung des Dämmmaterials angeht, lohnt es sich nachzufragen: Rockwool bietet wohl ein Unbedenklichkeitszertifikat bzgl. des Gefahrenpotentials des Dämmmaterials an. Wir haben dies bei unserem Containerdienst nicht einmal benötigt.

Der Estrich kommt

Nachdem Montags bereits der Estrichleger zur Verlegung der 20cm Isolierung vor Ort war, und Acalaor am Montag Abend und Dienstag die Installation der Heizung in Erdgeschoss und Dachgeschoss fertiggestellt hatte, stand die dreiköpfige Estrichkolonne am Mittwoch schon um 08:15 Uhr vor der Tür. PutzmeisterInzwischen waren auch zwei Paletten Portlandzement, eine LKW Ladung Kies und der Putzmeister M740 vor Ort. 6 Stunden und 1.500 Liter Wasser später war der Estrich dann auch in beiden Räumen ordentlich verteilt.

Der Estrich fließt...Aus Laiensicht hat unser Estrichleger ordentliche Arbeit geleistet. Aussparungen bzw. Winklel an den Abflüssel, für unser Mehrspartenproblem und für die Nacharbeiten, die Acalor noch für die Zuführung zu erledigen hat, sitzen alle wie geplant. Da der Estrichleger im Technikraum den Abfluss bemerkte, hat er außerdem gefragt ob er ein kleines Gefälle vorsehen soll. Auch bei der geplanten Badewanne wurde explizit gefragt, ob denn eine Aussparung notwendig sei.  Hier war es gar nicht schlecht, dass der Bauherr den ganzen Tag vor Ort war und einen kritischen Blick auf das ganze Geschehen hatte.

Eigentlich soll das Haus nun vier Tage verschlossen sein, damit der Estrich genügen Zeit hat, abzubinden. Geöffnete oder gekippte Fenster könnten in dieser Zeit dazu führen, dass der Estrich durch vorzeitige Austrocknung schüsselt.

Alles kein Problem, wäre am Vorabend nicht die Fensterscheibe der Küchentür gewechselt worden. Zu unserem Schrecken war diese noch offen, zwar angelehnt aber eben nicht geschlossen. Der Türgriff hat’s verraten.

Verräterischer Griff - die offene KüchentürNach kurzer Rücksprache mit unserem Bauleiter haben wir die Tür mit jeder Menge Klebeband abgedichtet. Da der Estrich nach 24 Stunden bereits abgebunden hat und (vorsichtig) begehbar (= keine Punktbelastung) ist, hatte wir abgesprochen am kommenden Abend die Türe von innen zu verschließen.

Am nächsten Morgen Stand wieder  „Kommando Fassadestreichen“ auf dem Programm. Um so größer der Schreck, all wir im Obergeschoss an der Außenseite des Bades jede Menge Kondenswasser an der Malerfolie feststellen mussten.

KondenswasserIrgendwie Glück im Ungllück, dass wir gerade dieses eine Fenster noch mit Folie zugeklebt hatten. Nach einem kurzen Kontrollgang auf dem Gerüst hatte sich nämlich unserer schlimmste Befürchtung bewahrheitet: Das Fenster war nicht geschlossen, sondern, ähnlich wie die Küchentür, lediglich angelehnt.  Also haben wir auch dieses Fenster von außen mit gefühlten zehn Kilometern Klebeband abgedichtet.

Badfesner provisorisch abgedichtet...Unser Provisorium musste nun nochmals ein Tag halten, bis wir mit Leiter und einem Brett zum unterlegen anrücken konnten. Da bei dem dem frischen Estrich eine Punktbelastung vermieden werden soll, legt man unter die Leiter ein Brett, eine Styroporplatte oder ähnliches um die Lasst besser zu verteilen. Bei 100% Luftfeuchtigkeit und durch den reagierenden Zement erzeugte subtropischen Temperaturen durfte sich der Bauherr also zu den einzelnen Fenstern vorarbeiten. Nach geglückter Mission war nun auch endlich Durchatmen angesagt. Für den Rest der Woche darf der Estrich nun ungestört abbinden.

Alles in allem hatten wir Glück im Unglück. Die offene Küchentür wurde rechtzeitig bemerkt, das Badfenster war glücklicherweise mit Folie abgeklebt.  Sollen wir jemals wieder bauen, werden wir uns höchstpersönlich vor der Einbringung des Estrichs versichern, dass alle Türen und Fenster korrekt verschlossen sind.

Ab kommende Woche startet dann unser Lüftungsdienst. Drei Mal täglich für zehn Minuten Stoßlüften…

Woche Fünf – Zimmerleute ade

Die fünfte Woche ist vorüber und die Zimmerleute konnten endlich Ihre Arbeit fertig stellen.Am Montag standen die Monteure der Firma GermanPV vor der Tür und wollten bereits die PV-Anlage montieren. Da das Dach aufgrund der fehlenden Schalung jedoch noch nicht eingedeckt war, mussten diese unverrichteter Dinge wieder von Dannen ziehen. Kommenden Montag wird ein zweite Versuch gestartet. Unglücklicherweise bedeutet dies, dass die gesamte PV-Anlage im Haus steht, am Montag jedoch auch die Estrichfirma kommen soll und nichts im Haus sein soll, da die Isolierung eingebracht wird…

In der Zwischenzeit haben sich die Zimmerleute alle Mühe gegeben den Innenraum vollständig fertigzustellen: Die Galerie, die restlichen Räume und ein Geländer um herumturnende Bauherren vor dem Absturz zu sichern

GalerieAuch das Badezimmer ist nun fix und fertig. Allerdings haben wir hier bereits ein Problem festgestellt. Aufgrund der Holstständer, wurden Wasseranschluss und Abfluss für das Waschbecken 20 cm versetzt. Das geplante Waschbecken läge nun zu nah an der Dusche. Auch die geplanten Steckdosen sind nun zu weit im Raum. Hier müssen wir nochmal Rücksprache mit unserem Bauleiter halten, was wir hier tun können. Vielleicht ist es möglich die Steckdosen nochmals näher am Fenster zu bohren, Abfluss und Wasseranschluss können ggf. mit einem Schrank kaschiert werden. Mit den Holzbalken haben wir an der Stelle leider nicht gerechnet.

BadezimmerIm Obergeschoss wurde außerdem ein Abluftrohr mit einem Kasten verkleidet und die Acalor Zueitung zum Obergeschoss bereit gestellt. Hierbei ist uns aufgefallen, dass das Abluftrohr nur bis unter das Dach gelegt wurde. Da die Zimmerleute nicht wussten wo das Abluftrohr von den Sanitärinstallateuren geplant war, wurde natürlich auch nicht der Dachstein für den Auslass gesetzt. Hier muss wohl nochmal eine Kolonne der Zimmerei vorbei und das Dach richten, sobald die Sanitärfirma nochmal vor Ort ist. acalor ZuleitungAn den letzten zwei Tagen sind nochmal zwei Anhängerladungen voll Holz angefallen. Insgesamt hatten wir somit sechs Hänger voll mit Abfallholz. Die letzte Ladung habe uns dann die Jung aus der Nachbarschaft abgenommen. Der Bauplatz ist somit von sämtlichem Altholz befreit.

Die letzte Ladung Holz Am letzten Tag haben die Zimmerleute dann auch nochmal den Container befüllt. Damit wären 7 cqm Baumischabfälle voll. Wir haben hier nochmal sämtliche Pappe aus dem Container gesammelt und etwas Platz geschaffen. Kommende Woche können somit die Abfälle der Estrichfirma und der Monteure für die Solaranlage noch entsorgt werden. Insgesamt befüllen wir somit auch das zweite Mal einen 240l Eimer mit Papier und Pappe… Baumisch ContainerPünktlich zu den Abschlussarbeiten ist auch schon die nächste Rechnung von Danhaus eingetroffen. Datiert auf die erste Maiwoche, nach Fertigstellung der Estrichabreiten. Laut Zahlungsplan sind nochmals 15% des Kaufpreises zu dem Termin fällig.

Ende Woche Vier

In der vierten Woche, in der die Zimmerleute vor Ort waren, ist einiges passiert. Montags waren bereits die Kaminbauer vor Ort und haben den Schornstein gemauert. Außerdem wurde von den Zimmerleuten gleich am Montag der Spitzboden fertig gestellt.

SpitzbodenDienstag früh wurden dann auch schon die Dachsteine geliefert und das Dach wurde eingedeckt. Gleich in der Früh erhielten wir dann auch einen Anruf unseres Bauleiters: Anstelle des gewünschten Ausstiegsfensters für den Spitzboden wurden Trittstufen für das ganze Dach geliefert. Wir hatten dies im Laufe der Vorbereitungen einmal geändert. Hier lag wohl noch ein alter Plan der Bestellung zugrunde. Auch hier reagierte Danhaus in bereits gewohnt unkomplizierter Weise: Das fehlende Material wurde schlichtweg bestellt. Die, für das Ausstiegsfenster notwendigen Trittstufen wurden bereits montiert, während für das Fenster selbst erst einmal eine Aussparung in der Eindeckung bleibt. Das fehlende Fenster wird dann wohl kommende Woche eingebaut. TrittstufenAm Dienstag kam auch Firma Müller zum zweiten Montagetermin. Nach kurzer Durchsprache wurden im Obergeschosse die Rohre verlegt und die Anschlüsse verlegt. Hier ging man auf all unserer Wünsche ein. Vorsichtshalber hatten wir für alle Armaturen, die wir in Eigenleistung montieren die Montageanleitungen an die Wände geklebt.

Rohinstallation im ObergeschossSo wurden Die Anschlüsse an die korrekten Stellen (mit den notwendigen Abständen) angebracht. Auch das Rohbauteil unseres freistehenden Wanneneinlaufs wurde in dem Zug von den Monteuren angeschlossen.

Rohbauteil für WanneneinlaufIm Erdgeschoss wurden die restlichen Leitungen auf dem Boden verlegt, der Ablauf im Hauswirtschaftsraum montiert und alle Rohre isoliert. Nach ein paar Stunden wurde bereits die Dichtigkeitsprüfung der Rohinstallation vorgenommen. Hierzu werden alle Anschlüsse abgedichtet und per Pumpe der dreifache Betriebsdruck im Rohrsystem aufgebaut. Insgesamt hielt die Installation somit guten 16 Bar Druck stand.

Dichtigkeitsprüfung der RohinstallationGleichzeitig haben die Zimmerleute unsere Vorwandinstallation im Obergeschoss verkleidet. Hier mussten wir ja vergangene Woche aufgrund eines Versatzes in der Rohrführung spontan umplanen.

Vorwandinstallation

Kurz vor Feierabend kam sogar noch die Firma Elku direkt von einer anderen Baustelle, so dass auch die Elektroinstallationen für das Obergeschoss durchgesprochen werden konnten.

Auch die Monteure von Elku haben die gesamte Installation des Obergeschosses am Folgetag durchgeführt. Abends hatten die Zimmerleute bereits die Verkleidung bereits vollständig fertig gestellt. Glücklicherweise waren noch genügen Holzbohlen vor Ort und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Die fertige VorwandinstallationZwischendurch wurde dann auch noch die Treppe zum Spitzboden montiert, und das Dachflächenfenster verkleidet. Alles in allem bleiben also nur noch Restarbeiten im Innenbereich, der von den Zimmerleuten in ihrer letzten Woche erledigt werden muss.

Treppe zum Spitzboden

Für die Zimmerleute lief jedoch leider nicht alles so glatt. Die linke Hausseite konnte noch nicht eingedeckt werden, da die Schalung, also die Holzverkleidung, nicht fertiggestellt werden konnte. Leider wurden nicht genügend Schalungsbretter geliefert. Ebenfalls eine Arbeit, die sich noch in die nächste zieht. So bleibt der Teil des Vorderdaches noch ein paar Tage ungedeckt. Leider verzögert sich dadurch auch der geplante Einsatz von Bauherrin und Bauherr in Sachen „Projekt Flinke Pinsel“ um eine Woche, da die Eigenleistung Fassade streichen erst durchgeführt werden kann, wenn die Schalung vollständig angebracht ist. Allerdings muss dafür noch das Gerüst stehen, was das Zeitfenster am Ende wohle auf ein paar wenige Tage einschränkt. Nicht genügend Schalungsbretter Von den Elektroinstallateuren hat der Bauherr im Laufe der Montage noch einen wertvollen Tipp erhalten. Die Auslasse unserer Leerrohre für eine spätere Kabelverlegung Richtung Garage wurden von den Rohauern der Firma Göllner auf Höhe der Bodenplatte geplant. Da dieser Rohre noch kurzfristig vor dem Termin der Bodenplatte von uns eingeplant wurden, fehlen diese wohl in den Plänen der Estrichfirma. Wir gehen einfach vom schlimmsten Fall aus und nehmen also an, dass die Rohre in er kommenden Woche einfach übersehen werden.

LeerrohreEin Besuch im Baustoffhandel, 20€ und vier PVC-KG 30° Winkel später konnten wir das Problem erst einmal entschärfen. gleichzeitig sind wir der Bitte des Monteurs nachgekommen, die Auslasse näher an die Wand zu legen, da diese derzeit recht weit davon entfernt sind.

Leerrohre v2Nachdem Bauherrin und Bauherr auch an diesem Wochenende den Bauplatz aufgeräumt hatten, sind wir nun auf die letzte Woche mit unseren Zimmerleuten gespannt…

Ende Woche Drei

Die dritte Woche ist vorbei und wieder hat sich jede Menge innen und außen getan. Spitzboden und Dach sind inzwischen vollständig gedämmt und gelattet und an den Giebeln wurde bereits die Schalung angebracht. Hus 23 AußenansichtAuch unser Panoramaerker wurde inzwischen vollständig verkleidet und die Schalung verbaut. Wir sind immer wieder erstaunt wie schnell die Zimmerleute arbeiten.

PanoramaerkerIm Eingangsbereich wurde bereits die ersten drei Bretter erbaut. Wie wir inzwischen gelernt haben, wäre es für die Zimmerleute wesentlich weniger Arbeit gewesen, wäre der Eingangsbereich geklinkert. Der Giebel wäre in dem Fall bereits mit der Schalung vorgefertigt worden. So müssen die Zimmerleute die fünf Meter langen Bretter eines nach dem anderen einpassen.

04_hus23_verschlaung_eingangAuch im Innenbereich ist einiges passiert. Der gesamte Innenbereich wurde isoliert und abgedichtet. An allen Seiten wurden die ersten Wandteile montiert. Sofern darin Rohrleistungen verlegt werden, haben die Zimmerleute die vorgefertigten Wände bereits geöffnet, dass die Installateure kommende Woche direkt weitermachen können.

Die erste WandAn unserem Giebel erkennt man gut die Danhaus Polarisolierung, die die Zimmerleute die letzten tage eingebracht haben.

IsolierungKommende Woche sollen dann die restlichen Wandteile montiert werden. Außerdem  werden wieder Elku und Müller vor Ort sein. Außerdem wurde die Estrichfirma für Ende der Woche bestellt und wird vermutlich als Vorbereitung die Isolierung für den Estrich durchführen. Auch der Kamin soll folgende Woche fertig gemauert werden. Wir hoffen nur, dass die vielen Handwerker sich nicht gegenseitig auf die Füße treten. zu guter Letzt wurden dann auch noch die Dachsteine von den Zimmerleuten für kommende Woche bestellt.

Der Baustellenhund Der einzige, der bisher das Obergeschoss noch nicht begutachten konnte ist unser Baustellenhund. Bis die Treppe eingebaut ist, muss er sich leider noch mit dem Erdgeschoss begnügen…