Fortführungsentwurf

Vergangene Woche hatten wir nochmals Besuch durch unseren Vermessungsinenieur. Nachdem Haus und Garage endlich an Ihrem Platz stehen, fand die letzte Einmessung statt.

Das Ganze geht mehr oder weniger ohne Zutun der Bauherrschaft. Alle Gebäude (bei uns drei an der Zahl, bestehend aus Wohnhaus, Garage und Schuppen) werden vermessen und in einem sogenannten Fortführungsentwurf eingetragen. Das Ganze gibt es wiedereinmal in Bild und Schrift. Ab jetzt sind also unser Wohnhaus, Garage und Schuppen höchstoffiziell in den Registern eingetragen. Das nächste Mal wenn wir also einen Auszug aus dem Liegenschaftskataster beantragen, würden wir anstelle gähnender Leere unser Häuschen dort wiederfinden.

FortführungsentwurfGanz ohne Zutun geht es jedoch auch wieder nicht. Gemäß Gebührenverordnung dürfen wir hier mit gut 500€  nochmals in die Baukasse greifen. Zum Glück hatte uns unser Vermessungsingenieur bereits zu Beginn über alle Kosten aufgeklärt.

Damit wären sämtliche Vermessungsleistungen erbracht, und wieder ein Kapitel unseres Bauvorhabens abgeschlossen…

Post von Danhaus

Heute haben wir wieder einmal Post von Danhaus erhalten. Das Übergabeschreiben von Herrn Erben, dem Geschäftsführer von Danhaus . Als Anlagen erhalten wir das Danhaus Übergabeprotokoll und das Besichtigungsprotokoll. Zur positiven Überraschung: Alle Punkte, die wir unserem Bauleiter aufgeführt hatten wurden entsprechend kommentiert und werden abgearbeitet. Wie bereits vermutet werden die meisten Punkte im Rahmen der Montage II behoben, welche nun für KW 30 geplant ist.

HausübergabeAußerdem haben wir das, vom Sachverständigen ausgefüllte Formular „Bestätigung nach Durchführung Energieeffizienzfinanzierung – Bauen“ erhalten, dass wir nun an unserer Bank weiterleiten können. Somit ist wieder ein Punkt von unserer Liste zu erledigender Dinge gestrichen…

Bestätigung KFWFür uns heißt es nun weiter spachteln und schleifen. Die Bodenbeläge sind bestellt und sollen nächste und übernächste Woche geliefert werden. Außerdem steht nun die Richtung unserer Stützmauer an, damit unser Erdhügel nicht auf des Nachbarn Grundstück rutscht. Langweilig wird uns daher auch nach der Hausübergabe sicher nicht…

 

Hausübergabe

Vergangenen Samstag war es endlich so weit. Wir hatten uns mit unserem Bauleiter zur Hausübergabe verabredet. Den Restbetrag hatten wir bereits einige Tage zuvor von der Bank überweisen lassen. Für die ausstehende Lieferung der Türen hätten wir den Differenzbetrag noch auch ein extra Konto überweisen können, so dass Danhaus den Restbetrag erst nach Lieferung der Türen ausbezahlt bekommt. Allerdings ist das Vertrauen und Danhaus und unseren Bauleiter zwischenzeitlich so gut, dass wir keine Zweifel haben, dass Danhaus auch die ausstehenden Arbeiten zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt, und wir den gesamten Rest beglichen haben. Bisher hat ja auch alles einwandfrei geklappt. Als Nachweis diente eine Kopie der Zahlungsanweisung der Bank.

Für die Übergabe wurde dann eigenes Protokoll mit den offenen Punkten angefertigt. Auch hier hat Danhaus – wie für viele andere Dinge – ein Vordruck. Allerdings haben wir die letzten Tage bereits etwas vorgearbeitet und alle Punkte notiert, und eine Liste mit Bildern und Beschreibung der Mängel angefertigt. Diese sind wir dann mit unserem Bauleiter durchgegangen und haben uns die Punkte auch noch vor Ort angeschaut. Das spart langwieriges Suchen auf der Baustelle. Auch die Liste unseres DEKRA Gutachters haben wir dann übergeben. Im Danhaus Protokoll haben wir dann noch auf die gesonderte Liste verwiesen.

Hausübergabe - Die Korken können knallenAls Geschenk gab es dann noch eine Flasche Sekt mit USB Schlüssel für die Bauherrin und unseren Schließzylinder und die Feuermelder für den Bauherren. Zusätzlich haben wir noch eine Pflegeanleitung für unser Haus erhalten. Hier lässt sich streiten ob diese für Bauherr oder Bauherrin ist.

Am Ende durften wir noch eine Liste bezüglich der Zufriedenheit mit Danhaus ausfüllen. Ganz klar, wir sind mehr als zufrieden und würden wieder mit Danhaus – und unserem Bauleiter bauen. Wir würden zwar einiges anders machen, aber auch nur, da wir zwischenzeitlich die Firma, die Prozesse und einige Kniffe kennen, auf was man achten muss. Eines ist daher klar: Das nächste Haus wird wieder ein Danhaus.

Den ausstehenden Blower-Door Test werden wir in den nächsten Tagen nachholen. Unseren Bauleiter werden wir auf jeden Fall noch öfters sehen, da sich nur 15 Minuten weit entfernt bereits die nächste Danhaus Baustelle aufgetan hat.

Eines hat sich noch geändert: Bisher hatte der Bauleiter das Hausrecht inne und hätte uns von der Baustelle verweisen können. Auch dass soll schon vorgekommen sein. Jetzt gelten andere Spielregeln und wir könnten unseren Bauleiter der Baustelle verweisen…

So oder so, für uns geht es jetzt erst richtig los…

DEKRA zu Besuch

Anfang der Woche war es endlich soweit: während wir auf den Termin zur Hausübergabe warten, haben wir unseren externen Gutachter der DEKRA nochmals für eine abschließende Begehung bestellt. Auch wenn von unserer Seite nur noch Kleinigkeiten anliegen, und wir zwischenzeitlich ein sehr großes Vertrauen in Danhaus haben, wollten wir vor der Übergabe nochmals Sachverstand einkaufen, um auf Nummer sicher zu gehen.

Als Grundlage der Begehung diente dem Gutachter die Danhaus Bauleistungsbeschreibung, was auch so im Protokoll festgehalten wurde. Innerhalb von zwei Stunden hat unser Gutachter dann zum vereinbaren Termin alles mögliche geprüft, DIN Normen rezitiert und auch tatsächlich die eine oder andere Kleinigkeit bemängeln.

So haben wir insgesamt drei (kleine) Risse  im Estrich  und die Ecken im Erdgeschoss sind leider etwas geschüsselt. Diese müssen wohl nochmal geringfügig nachgebessert werden.

Estrichriss

Hier müssen wir zugeben, das hätten wir selbst nicht – oder einfach zu spät – festgestellt.

Zu den weniger tragischen Dingen  gehören die Scharnier an unserem Spitzboden. Die sind leider während der ersten subtropischen Estrichtrocknungstage ausgeblüht.

Ausgeblühte Scharniere Ansonsten haben wir (für Danhaus) unverhältnismäßig viele Schrammen an den Fenstern und Türen und deren Griffen. Die Bauherrin freut das leider gar nicht. Auch diese Punkte gingen zu Protokoll. Lediglich eine einzige Zimmerecke war letztendlich nicht im rechten Winkeln und zeigt eine Abweichung von ca. 7mm auf 35cm. Ansonsten haben unserer überall Zimmerleute nahezu perfekte Wände gestellt. Viel  wird man an diese Ecke sowieso nicht machen können, außer ggf. etwas mehr Gips anzurühren. Da Maler- und Gipserarbeiten bei uns nicht durch Danhaus erbracht werden, wollen wir es jedoch vermutlich dabei belassen.

Außen wurde lediglich die Abdichtung unter der Haustüre bemängelt und einige Punkte, die sowieso in der Montage II durch den Danhaus Schreiner gerichtet werden. Bei der Besichtigung der Dachrinnen wurde dann gleich nach den Malerarbeiten gefragt.

Gestrichene RohreVon vorne kaum zu erkennen, haben die Dachrinnen von hinten doch sehr beim Streichen des Dachüberstandes gelitten. Nachdem dem Gutachter jedoch erklärt wurde, dass hier die Bauherrin am Werk war, wurde der Punkt mit den Worten „Oh oh, da darf man dann aber nichts sagen…“ anstandslos aus dem Protokoll genommen.

Große, bautechnisch relevante Punkte, konnte unser Gutachter nicht finden, was letztendlich die von uns angenommene Qualität unseres Danhauses bestätigt und uns am Ende durchaus freut. Die eine oder andere Bestätigung fordert der Gutachter ein: Information über das verwendete Brüstungsglas, die Verwendung diverser Baumaterialien als auch zum Abgleich mit der Ausführung der einen oder anderen Information zum Bau-Soll: Also der Information wie die Ausführung eigentlich geplant war und ob die Ausführung dem Plan entsprechend durchgeführt wurde.

Das Protokoll mit den Punkten haben wir unserem Bauleiter übergeben. Mit Ausnahme des Estrichs werden wohl alle Punkte in der Montage II behoben. Hier wird es vermutlich noch einmal einen Termin mit der Estrichfirma geben. Die meisten Punkte werden bei Danhaus sowieso in dem Montagetermin II behoben. Hier muss man klar sagen: das ist bei anderen Hausbaufirmen nicht selbstverständlich. Wir sehen es selbst bei benachbarten Bauvorhaben, was alles schief gehen kann, was nicht behoben wird, was an den Bauherren hängen bleibt und was man auch alles gemacht werden kann. Bei all der Aufregung, die uns während unseres Bauvorhabens heimgesucht hatten, kam unser Danhaus Bauleiter immer wieder mit einer schnellen und zufriedenstellenden Lösung um die Ecke, so das wir am Ende ganz zufrieden sein können.

Mit dem guten Gefühl einen sachverständigen Blick auf das Häuschen gehabt zu haben, und einem Bauträger der wohl hinter seinen Produkten steht, fiebern wir jetzt natürlich dem Übergabetermin entgegen…

Der Klinker kommt

Vor einigen Tagen war es endlich so weit: Der Klinker wurde geliefert. Nach der Umbemusterung  und den Engpässen Seitens der Speditionen aufgrund des Bahnstreiks konnte nun endlich das Material geliefert werden. Ein halbes Dutzend Paletten Klinker Stein Wienerberger Agora Terca Silbergrau)und zwei Paletten weißer Mörtel.

Klinkersteine hus23_moertel

Bevor die Maurer loslegen konnten wurde noch der Bereich der ersten 3-4 Klinkerreihen Z-geschweisst und somit gegen Feuchtigkeit geschützt. Normalerweise machen das wohl die Kolonnen kurz nachdem die Zimmerleute fertig sind oder in der letzten Richtwoche. Da bei uns alles etwas anders war, mussten die Maurer dies noch vor der eigentlichen Klinkerarbeit erledigen.

Z-SchweißenBei den ersten Reihen waren wir noch skeptisch, ob der neue Stein wirklich unsere Erwartungen erfüllt.

Erste KlinkerreiheAls dann jedoch mehr und mehr Klinker zu sehen war, waren wir sicher, dass die Steine die richtige Wahl waren. Tatsächlich war die Struktur der Steine auf den Mustern nicht so ausgeprägt, wie es nun an unserem Haus erkennbar ist.

KlinkerbauWir haben uns bis vor kurzem gewundert, was wir mit der Isolierung im Sockelbereich den nun tatsächlich bei Danhaus eingekauft hatten bzw. wofür wir diese 1.100 € investiert haben. Bei der Klinkerarbeiten wurde dies nun offensichtlich. Während die kaschierte Rockwool Dämmung hinter den Klinkern verarbeitet wird, wird anstelle derer hinter die unteren vier Reihen eine Isolierung eingebracht. Dazwischen eine Trennschicht, so dass die Steinwolle keine Feuchtigkeit aus dem Grund zieht. Danhaus Isolierung im Sockelbereich Insgesamt hat der Trupp es geschafft fast das ganze Haus innerhalb einer Woche fertigzustellen. Fast nur, da auf der Rückseite des Hauses bereits jemand eingezogen war: Ein Hausrotschwanzpärchen hatte sich sein Nest auf unserem Balken unterhalb der Dachtraufe gebaut. Insgesamt sechs kleine Schreihälse haben zwischenzeitlich Einzug gehalten.

VogelnestNach kurzer Klärung stand fest: Die Kleinen bekommen noch Zeit. Die Maurer haben kurzerhand zwei Steine ausgespart, die später vom Bauherren gesetzt werden können. So haben die kleinen genügend Zeit flügge zu werden und dem

Unserer VogellandebahnZwar hatten wir geplant im kommenden Sommer einige Nistkästen aufzuhängen bzw. zu stellen, so schnell war das ganze jedoch noch geplant.

Am Freitag Morgen war der Trupp dann so weit und konnte den letzten Stein setzen – nun sieh unser Danhaus auch von außen fast fertig aus…

hus23_fertiger_klinkerLeier nur fast, denn der Klinker wurde just in der Woche gemauert, als das Bauherrenpaar nicht auf der Baustelle anwesend war. So kam es, dass bei der ersten persönlichen Inspektion des Bauherren ein merkwürdiges Detail ins Auge sprang, das bis dato wohl niemanden so recht auffallen wollte.

Während die rechte Steite des Kapitänsgiebels mit einem perfekten Übergang von Stein und Holz aufwartet…

hus23_rechts_klinker… wird einem auf der linken Seite des Kapitängiebels nicht so wirklich ersichtlich was da wohl nicht stimmt. Nachdem eine optische Täuschung ausgeschlossen war, wurde schnell klar, es hatte mit unsererm urspünglichen Problem auf dieser Hausseite zu tun, dass Binder und Hausteile nicht überingestimmt hatten. Nachdem sich das Problem an andere Stelle mit Kettensäge oder in unserem Bad mit einem schicken Vorbau gelöst und inzwischen verdrängt und vergessen wurde, holt es uns nun leider bei der Fassade wieder ein, denn anstelle der Klinker hätte hier ein Brett sein sollen. Da der Unterbau für das Brett nicht vorhanden war, konnten die Zimmerleute auch keines anbringen. Und während der Bauherr bei streichen dachte, das Brett wird am Ende durch den Schreiner gesetzt, dachten die Maurerer, das gehöre wohl so.Klinker SNAFUAn dieser Stelle muss man unseren Danhaus Bauleiter jedoch einfach nur noch über den Klee loben. Nachdem er auf der Baustelle ankam, hat er sich des Problems sofort angenommen. Während andere Baufirmen hier wohl auf eine optische Beeinträchtigung gepocht hätten, und versucht hätten den Bauherren mit 200-600 € Preisreduzierung mundtot zu machen, setzte er hier alles in Bewegung um ein Schreiner- und ein Maurertrupp zu organisieren, die das Problem beheben.

Also standen einige Tage später schon die Schreiner vor der Tür um die Steine zurückzubauen und das fehlende Brett inklusive Unterbau anzubringen. Zum Glück wurde in der letzten Richtwoche nochmals sägeraues Holz nachbestellt, da dies ja gefehlt hatte. Der Übergang der Bretter wurde ordentlich abgedichtet und sollte nach dem Streichen nicht mehr sichtbar sein. Da es ähnliche Stellen bereits am Kapitänsgiebel bereits gibt, ist dies auch nicht sonderlich problematisch.

hus23_klinker_rueckbauKonsequenterweise durfte nun auch der Bauherr nochmals den Pinsel schwingen und zwei Lagen Farbe anbringen. Auch hier stand glücklicherweise der Eimer mit Farbe noch auf dem Bauplatz. Als hätten Bauherr und Bauherrin gewusst, dass dieser benötigt wird.  Als Tipp an alle angehenden und zukünftigen Bauherren: nichts auf der Baustelle wegwerfen, und möglichst alles aufheben, es könnte noch benötigt werden…

Nun könnte man von Glück im Unglück sprechen, denn wenn die Mauerer in den kommenden Tagen nochmals kommen, kann gleich das Vogelnest, der inzwischen ausgeflogenen Hausrotschwanzfamilie zugemauert werden…

 

Rückblick: Der Richttermin

Seit der Richtung sind bereits einige Wochen vergangen. Endlich haben wir es bei all den Aufregungen, Arbeiten und Terminen auch geschafft das Video der Richtung zusammenzustellen. Ganze drei Tage wurden so in nur zölf Minuten komprimiert. Angefangen bei den Vorbereitungen der Zimmerleute am Vorabend, der Stellung der ersten Hauswand bis hin zur Montage der Giebel am dritten Tag.

Estrich Ausbesserungen

Nachdem die Fußbodeneinleitung unserer Mehrsparteneinführung vergangene Woche verlängert und alle Hausanschlüsse verlegt wurden, konnte nun auch endlich diese Baustelle abgeschlossen werden. Nach Rücksprache mit unserem Bauleiter haben wir nun den Estrich rund um die FUBE ausbessern können.

Da es sich bei unserem Estrich um schwimmenden Estrich handelt, darf das nachgebesserte Stück nicht direkt an die FUBE anschließen, da der Rest des Estrich sich dadurch nicht mehr bewegen könnte. Daher haben wir zunächst einen Randdämmstreifen rund um die FUBE gelegt. Zum Glück hatten die Männer der Estrichfirma einiges an Material zurück gelassen. Sowohl Dämmung als auch Randdämmstreifen konnten wir so recyclen.

FUBE RanddämmstreifenDanach haben wir einen Sack Estrich angemacht und in der Aussparung verteilt. Der Estrich soll dabei erdfeucht sein. Mittels Kelle und Wasserwaage haben wir den Estrich dem vorhandenen Gefälle angepasst und abgezogen. Da der Platz hinter und neben der FUBE recht knapp bemessen ist, war dies einiges an Fummelarbeit.  Die drei Stunden Verarbeitungszeit haben wir zwar nicht zur Gänze ausgenutzt, waren aber dankbar, dass der Estrich nicht binnen einer Stunde zu verarbeiten ist. Inzwischen ist uns nun auch klar, warum weder Estrichfirma noch Fliesenleger an diese Ecke ran wollten.  Als sehr hilfreich hat sich hierbei eine kleine Stukateur-Spachtel erwiesen, mit der wir fast in jeden Winkel gekommen sind.

Der ausgebesserte Estrich

Da wir in der Ecke der Mehrspartenhauseinführung keine größere Belastung erwarten, können wir sowohl auf Klammern als auch auch dem Verharzen des Estrichs verzichten. Das spart einiges an Zeit und Nerven, da keine Abstände für den Harz benötigt werden und keine Schlitze für die Klammern gefräst werden müssen.

Auch hinter dem Acalor Wasserspeicher gilt es noch ein Flicken nachzubessern. Allerdings ist hierfür zunächst ein erneuter Gang zum Baustoffhandel erforderlich, da wir einen weiteren Sack Estrich benötigen. Wir verwenden im übrigen Fertigestrich im 25 KG Gebinde. Das spart das Mischen, und ist mit 2-3 € pro Sack vernachlässigbar. Da wir noch einige Wochen Zeit haben, bis wir Fliesen legen werden, haben wir außerdem normalen Betonestrich verwendet. Alternativ gibt es auch Schnellestrich, der bereits nach 25 Stunden Belegreife erreicht. Der Faktor Zeit hat jedoch seinen Preis. Mit ca. 20-30 € kostet ein solcher Sack Schnellestrich das zehnfache des normalen Betonestrichs.

 

Acalor – Zweiter Montagetermin

Nachdem sich das Bauherrendasein die vergangenen Tage hauptsächlich um das tägliche Lüften des Estrichs dreht, war der überraschende Anruf der Firma Acalor eine angenehme Abwechslung und der Auftakt zu einem mehr oder weniger stressigen Bauherrenalltag.

Zunächst war die Firma erst für den kommenden Tag angekündigt. Umso überraschender der Anruf, man sei schon fast auf der Baustelle. Also wurden kurzerhand Termine verschoben und Kollegen informiert, immerhin ging es um die Positionierung der Außenanlage, die nach dem letzten Montagetermin noch offen war.

Neben dem Verdampfer wurden allerlei Bauteile für den Acalor Bausatz angeliefert, bei denen sich spontan die Frage stellte, wo diese denn alle verbaut werden sollen. Interessant zu sehen, dass die Anlage tatsächlich Handarbeit ist und zu einem großen Teil erst vor Ort montiert wird. Dies muss man den Monteuren an dieser Stelle auch ohne Abstriche zugestehen: jeder Handgriff sitzt.

Der Acalor BausatzNachdem die Position der Außenanlage gefunden war, wurde direkt losgelegt. Es wurde (im Schotter) geschachtet, die Zuleitungen gelegt, die Außenanlage montiert, Verdampfer, Kompressor und einiges an Elektronik montiert.

Acalor Rohfassung An der Anlage selbst wurde noch direkt vor Ort gelötet – und ein Einblick in die Rohfassung-Variante der Acalor Anlage gewährt.

Acalor SteampunkNach einigen Stunden war die Installation des Außengerätes dann nahezu abgeschlossen.

Acalor AußenanlageAufgrund der Verlegung der Leitungen haben wir spontan die Führung unserer Abwasserleitung aus dem Technikraum umplanen müssen. Im Nachhinein zu unserem Vorteil: Da die Abwasserleitung nun an der Acalor Anlage vorbei führt, werden wir einen Abfluss bzw. eine Abflussrinne vorsehen. Bei günstiger Wetterlage kann die Acalor Anlage bis zu 80 Liter Kondenswasser bilden. Da unser Untergrund überwiegend aus Lehm besteht und eine quasi nicht vorhandene Versickerungsfähigkeit aufweist, wird eine geschickt platzierte Ablaufrinne hier Abhilfe schaffen.

Morgen wird dann bereits das Aufheizprogramm gestartet und wir erhalten eine Einweisung in die Heizungsanlage. Erfreulicherweise ändert sich dadurch auch unser Lüftungsverhalten. Anstelle von 3-4 mal Stoßlüften, soll ab dem Heizprogramm nur noch einmal am Tag gelüftet werden. Bei einem Anfahrtsweg von 30 Kilometern pro Lüftung, freut uns das natürlich sehr.

Das Anheizprogramm wird zunächst noch mit Baustrom gestartet. Sobald die Hausanschlüsse gelegt wurden wird Elku die Heizung dann auf den „normalen“ Strom hängen. Hier hoffen wir morgen einen Termin der Installationsfirma zu erhalten, da unsere Mehrspartenverlängerung zwischenzeitlich angekommen ist.

Am Ende sei noch erwähnt: Acalor war die einzige Firma bei all den anfallenden Gewerken, die die anfallenden Abfälle wieder eingesammelt und mitgenommen hat! Danke dafür.

Leider gab es auch weniger gute Nachrichten: der von uns vor einem Jahr bestellt Klinker ist wohl nicht mehr verfügbar oder wird nicht mehr geliefert. Während Danhaus sich nun bemüht hat hier Abhilfe zu schaffen, haben wir zwischenzeitlich erfahren, dass die FIrma Egernsunder exakt diese Klinker aus dem Programm genommen hat, da es aufgrund von Produktionsproblemen wohl zu viele Reklamationen gab. Nach Rücksprache mit Fa. Göllner gibt es hier wohl eine ähnliche Alternative. Für uns bedeutet dies jedoch leider eine neue Bemusterung, nicht den Klinker, den wir uns ausgesucht hatten und wieder ein zeitlichen Verzug. Im Moment bleibt die Hoffnung, dass die Alternative nicht all zu sehr von unserer Wunschvorstellung abweicht…

Fassadenanstrich

Unser, jetzt schon, sehr geliebtes Danhaus Adelby hat insgesamt 146 m² Holz, das gerne vor Wettereinflüssen geschützt werden möchte. Also hieß es für uns: Eigenleistung= Streichen.

Endlich mal was wo ich auch anpacken kann, hab ich mir so als Bauherrin gedacht. :D
Erstmal ging es um die Farbe, welche Farbe nimmt man für so einen Außenanstrich? Man möchte ja ungern nach 1-2 Jahren wieder alles streichen.
Von vorne rein klar: Keine Produkte vom Baumarkt! Definitiv Fachmarkt!
Ein kurzer Anruf bei unserem Bauleiter hat Licht ins Dunkle gebracht. Uns wurden folgende Produkte empfohlen:

  • Brillux Deckfarbe 871
  • Remmers
  • Sikkenz Wetterschutzfarbe
  • Osmo

Wir haben uns nach langem Überlegen für die Remmers Deckfarbe weiß / 20l entschieden. Für die 146 m² haben wir 2 x 20 Liter bestellt. Zum Preis von 540€. Die sollte 10 Jahre halten.

Für das streichen hatten wir nun noch 10 Tage zeit. Dann sollte das Gerüst abgebaut werden, damit der Klinker angebracht werden konnte.

Am Wochenende ging es dann los. Erstmal alle Fenster und vor allem Fensterrahmen abkleben.

KondenswasserDie Farbe ist zwar Wasserlöslich aber nur so lange sie noch nicht getrocknet ist.

Bei manchen Stellen hat es nichts gebracht, da wir (komischer Weise) doch rein gestrichen haben :P

20150507_081740161_iOSDie ersten beiden Tage habe ich so gut wie alleine gestrichen. Anstrengend sage ich euch! 10 Stunden pro Tag. Da schafft man genau eine Seite. Somit war die Hälfte schon mal 1x gestrichen. Die Woche drauf haben wir uns extra noch mal Urlaub genommen und der Rest, sowie der zweite Anstrich wurden durchgezogen.

Selbst an Feiertagen : Tag der Arbeit. Wir haben das dann mal wörtlich genommen :D

Als Tipp: Wenn eurer Dach noch offen ist, sprecht mit den Zimmerleuten ob Ihr schon mal die Seitenteile vom Kapitänsgiebel streichen könnt. Sobald die Ziegeln drauf sind kommt man nur mit äußerster Akrobatik dort hin.
Leider mussten wir uns mit Akrobatik begnügen und wie man sieht: ging auch was daneben:

20150507_081750310_iOSMit dem Wetter hatten wir 50 % Glück.

Regen und Sturm/Sonne. Leider hatte ich gerade angefangen die Wetterseite zu streichen als es kurz danach anfing zu regnen … und so musste ich mir Ansehen wie 3 Stunden arbeit einfach dahin flossen -> wirklich! Die Farbe wir einfach vom Holz gespült …

Nach den 10 Tagen also insgesamt. 80 Stunden streichen hat uns auch definitiv gereicht ….. Aber unser Häuschen sieht jetzt richtig toll aus und auch die Nachbarn sind schwer beeindruckt ;-)

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Acalor – Erster Montagetermin

Montag früh kam ein überraschender Anruf: die Monteure der Firma Acalor werden  aufgrund von Probleme auf einer anderen Baustelle bereits zwei Tage früher kommen als geplant. Während die Estrichfirma noch die Isolierung einbringt, ist Acalor bereits auf dem Weg.

Eine Stunde vor Ankunft wurden wir über die geplante Ankunft am späten Abend informiert. Trotz fortgeschrittener Stunde legten die Monteure direkt los. Nach kurzer Durchsprache von Küchenzeile und Sanitäröbjekte wurde begonnen die Leitungen zu verlegen.

Acalor - VorbereitungenDie festgelegten Temperaturen werden durch unterschiedlich dicht verlegte Leitungen realisiert.

Acalor Leitungen im BadezimmerIm Badezimmer werden beispielsweise die Leitungen wesentlich dichter verlegt als im Rest des Hauses.

Acalor - Erster MontageterminAuch die Installation im Technikraum wurde fast fertigstellt. Acalor im TechnikraumDer Heizkreisverteiler wurde gelötet und der Warmwasserspeicher gesetzt. Die Ausführung zum Acalor Außengerät wird leider erst das nächste Mal installiert. Als Folge wird an einer Ecke des Technikraums der Estrich ausgespart. Der muss später durch den Fliesenleger (oder den Bauherren) aufgefüllt werden. Dies ist zwar nicht sonderlich erfreulich, da aber am anderen Ende des Technikraums unserer Mehrsparte auf die gleiche Art und Weise nachgebessert werden muss, wird dies vermutlich in einem Zug erledigt.

Zum Thema MSH gab es dann auch gleich noch gute Nachricht. Unser Installateur für die Netzanschlüsse kam vorbei und hat unser Problemkind begutachtet. Eine Verlängerung wurde (für den voraussichtlichen Preis von (400-600 €) bestellt. Die MSH wird im Estrich ausgespart. Sobald die Erweiterung geliefert wird, wird dieser dann vom Installateur montiert.

Pünktlich  wurden dann alle Arbeiten der Firma Acalor abgeschlossen, so dass am darauf folgenden Tag der Estrich kommen kann…