Familienzuwachs – Tiffany und Lucy

Eines der größeren Projekte in diesem Sommer war noch unser Außengehege für unsere Kaninchen. Gut und gerne 15 Quadratmeter sollten die kleinen Klopfer bekommen. Aber alles der Reihe nach.

Einen passenden Kaninchenstall haben wir zufällig beim Futterhändler im Dorf gefunden. Der Stall war schon zusammengebaut und musste von uns nur noch abtransportiert werden. Alternativ hätten wir einen ähnlichen Stall auch bei Hellweg gefunden.

Am zukünftigen Stellplatz haben wir zunächst einen mardersicheren Unterbau erstellt. Dafür haben wir 50 cm hohe Rasenkantensteine für die Ränder und Betonplatten für den Boden verwendet, damit die Kleinen nicht aus- und die Marder nicht einbrechen können.

Am Ende wurde wieder alles fein säuberlich verfüllt, damit die Kleinen auch etwas zum Buddeln haben, wenn sie im Stall sind.

Damit wäre auch das Fundament für den Hasen- oder besser gesagt Kaninchenstall gelegt damit das Häuschen nicht direkt auf dem feuchten Erdreich steht.

Jetzt wurde der Stall noch einem kleinen Makeover unterzogen. Nicht, dass es für die kleinen Klopfer einen Unterschied machen würde, für die Hasenmama aber sehr wohl. Genauso wie beim Holzunterstand haben wir hier auf die Bondex Garden Colors zurück gegriffen. Die Farben sind auf einer Wasserbasis und nach DIN EN 71 auch für Kinderspielzeug geeignet. Hieraus sollte man bei Anstrichen für die Kaninchen auf jeden Fall achten, da sich die Kleinen früher oder später am Holz vergreifen werden. Als Farben gab es Glockenblume Blau und Kreatürliches Vanille. Bei der Benennung der Farben durften sich die Bondex-Produktmanager anscheinend einmal voll und ganz ausleben.

Als nächster Streich stand die Plünderung des nahe gelegene Baumarktes an. Pfosten, Einschlaghülsen, Befestigungsmaterial und einige Accessoires für das Außengehege standen auf der Einkaufsliste.

Die Montage des Geheges hat dann einen guten Nachmittag gedauert. Die Einschlaghülsen wurden versenkt, die Pfosten montiert und diverse Spielgelegenheiten für die Kaninchen vorbereitet.

Der Blumentopf mit einem Durchmesser von ca. 60 cm wurde vergraben und wird später mit Spielsand gefüllt. Die Pflanzsteine wurden aufgeschüttet und mit einer Grasnarbe bedeckt, damit die Kaninchen später einen Hobbithügel zum verstecken haben, oder sich an warmen Tagen dorthin zurück ziehen können.

Als nächstes wurden die Zaunelemente angefertigt. Die und die Pfosten haben wir dann noch mit Holzschutzfarbe gestrichen. Hier haben wir Remmers Wetterschutz UV im Farbton Kiefer verwendet. Hier gilt es genau auf die Farbe zu schauen, da der Hersteller auch andere Farben anbietet. Jedoch nur die Wetterschutzlasur auf Wasserbasis erfüllt die DIN EN 71. Wer an dieser Stelle zu einem farblosen Anstrich tendiert sollte jedoch darauf achten, dass dieser immer nur als Zweitastrich dient und die Grundfarbe immer einen Farbton haben muss. Der farblose Anstrich biete selbst keinen Schutz vor UV Strahlen und dem Ausbleichen des Holzes.

Für die Montage der Zaunelemente haben wir zu zweit insgesamt zwei Nachmittage benötigt. Neben dem Hobbithügel haben die Kleinen einen Baumstamm und einen Steinhaufen aus Grenzsteinen (Sandstein) aus der Umgebung bekommen. Für den Sandkasten haben wir aus Restholz eine Abdeckung gebastelt um den Sandkasten vor den Katzen aus der Nahcbarschaft zu schützen.

Damit die Kleinen während der Freilaufzeit vor Greifvögeln geschützt sind, haben wir für das Gehege noch ein Vogelschutznetz maßfertigen lassen.

Restarbeiten im Vorgarten

Eines der letzten großen Projekte, das wir uns für diesen Sommer vorgenommen hatten, war das Projekt „Vorgarten“. Nachdem wir den Garten hinter unserem Haus bereits im vergangenen Herbst angelegt hatten, war uns der vordere Teil des Grundstücks noch ein Dorn im Auge. Neben Unkraut und Erdhaufen lagerten noch mehrer Paletten Klinker, abgebundener Mörtel und Pflastersteine vor unserem Haus, gespickt mit einer kleinen Fallgrube, in der der Zisternanschluß verlegt werden sollte und allerhand kleiner Baustellen.

Zunächst hatten wir unserer Fallgrube in Angriff genommen. Das Erdkabel aus dem Technikraum, das Stromkabel und der Schlauch der Zisternenpumpe und der Zulauf zum Brunnnen treffen sin an der Stelle. Wir haben einen 50er Betonring mit passendem Betondeckel im örtlichen Baustoffhandel besorgt, und mit diversen Ausschnitten mit dem Winkelschleifer versehen um die Zuläufe durch den Betonring zu führen, mit einem Schotterfundament versehen und festbetoniert.

Sowohl der Wartungssschacht als auch der Zisternenschacht haben eine Einfassung aus 6cm Basaltsteinen erhalten, die in Trass-Zement gelegt wurden. Auf die Deckel wird später grober Kies geschüttet. Falls für Wartungsarbeiten späte reinmal ein Schacht geöffnet werden muss, kann der Kies ohne größere Probleme wieder vom Deckel entfernt werden.

Auch das restliche Baumaterial haben wir endlich entsorgt. Knappe 2 Tonnen Ziegel, Klinkersteine, 20 Sack abgebundener Mörtel und einige Betonplatten wurden als Bauschutt abgefahren. Somit wären wir inzwischen beim dritten Container, den wir für unseren Hausbau benötigt hatten.

Da wir nun den Wartungsschacht für den Zisternenanschluss hatten, haben wir direkt eine Außensteckdose im Schacht monitiert um später die Zisternenpumpe anzuschließen. Der örtliche Elektroinstallateur hatte uns hierfür noch einen kombinierte Sicherungsautomaten mit Fehlstromschalter für den Außenbereich im Sicherungskasten installiert, die Erdkabel hatten wir ja bereits im Vorfeld verlegt. Die Außensteckdose hatte noch fachkundige Ingenieursleistung nötig, die jedoch schnell an einem Sonntagvormittag noch vor dem Frühstück erbracht war.

Nach längerem Suchen haben wir auch endlich einen Brunnen oder besser gesagt eine Wasserzapfsäule gefunden. Anstelle im Internet haben wir ein Unikat im örtlichen Gartenfachhandel gefunden. Eine aus Granit gefertigte Wasserzapfsäule. In Kombination mit der neuen Gardena Comfort 6000/5 Tauchpumpe eine richtige Wucht. Die Pumpe schaltet ein, sobald der Wasserhahn aufgedreht wird, und der Druck unter 2 bar sinkt. Dank der Rücklaufsperre ist sofort das Wasser da, und mit nahezu 4 bar Druck ist kein Unterschied zur Hausleitung erkennbar. Damit lässt sich auch endlich der Garten ordentlich bewässern.

Damit ist die Außenanlage zwar noch nicht fertig, aber die meisten der Restarbeiten konnten wir somit erledigen. Die meisten der Punkte haben uns schon das ganze Jahr über gestört, allerding sind wir bis jetzt nie dazu gekommen.

Klinkerpfosten

Lange haben wir überlegt, wie wir unseren Vorgarten gestallten wollten. Inbesondere in Sachen Einfriedung waren wir uns lange nicht sicher. Am Ende haben wir uns auf weißer Holzzaun und Klinkerpfosten geeinigt. ZUm Glück hatten wir noch mehr als eine Palette Klinker übrig, den wir inzwischen bereits mehrfach um das Haus getragen und wieder und wieder umgesetzt hatten.

Insgesamt wollte wir fünf Pfosten, ca. 30 x 30 cm beit und 90 cm hoch. Damit die Pfosten ordentlich stehen, wurde erst einmal ein 30 Zentimter tiefes Betonfundament gegossen. Mit einer kleinen Schalung aus Restholz haben wir den Teil des Fundaments, der aus dem Boden ragt, in Form gehalten. Außerdem haben  wir in der Mitte des Fundaments haben wir eine Stange Baustahl einbetoniert.

Die Schalung haben wir bereits nach einem Tag entfernt und die Fundamente einige Tage trocknen lassen.

Ein letztes Mal wurden die Klinkersteine rumgetragen. Gute 60 Steine pro Pfosten, griffbereit abgelegt. Vor dem Mauern haben wir auf den Fundamenten eine Schicht Bitumenabdichtmasse für den Außenbereich aufgetragen und ein Stück Dachpappe passend darauf gelegt. Somit sind die Pfeiler später von aufsteigender Nässe geschützt.

Für unseren Klinker hatten wir noch 10 Säcke weißen Vormauermörtel vom Hausbau übrig. Leider war der Mörten nach zwei Jahren abgebunden. Also ab zum Baustoffhänder und einen alternativen Mörten besorgen lassen. Je heller der Mörten, desto höher der Preis. Das hatte sich bereits beim Hausbau bemerkbar gemacht. Und auch für die Pfosten mussten wir mir 300 € nochmals tief in die Tasche greifen. Anstelle des von Danhaus verwendeten Vormauermörtel von Spenner Zement konnte unser Baustoffhänder QuickMix V.O.R. Mauermörtel „für stark saugende Steine“ besorgen.

Pro Pfosten haben wir innerhalb von zwei Stunden knappe 40 Kilo Mauermörtel verarbeitet. Nachdem die Pfosten vollständig getrocknet waren, haben wir sie nach einigen Tagen ausgegossen. Hierzu verwendet man am Besten einen Mörte auf Trass Basis. Dadurch wird vermieden, dass es später hässliche Ausblühungen am Mauerwerk gibt. Wärend der Trockenzeit haben wir die Pfosten außerdem mit übrigen Ziegeln abgedeckt. Da es fast jeden Tag ein Sommergewitter gab, war das auch zwingend notwendig.

Für die Pfeilerabdeckungen mussten wir lange recherchieren. Fündig wurden wir letztendlich bei der Firma Niessen. Hier haben wir Pfeilerabdeckungen in der richtigen Farbe und in der richtigen Größer gefunden. Verklebt haben wir die Abdeckungen auf den vollständig ausgetrockneten Pfeilern mit Dachmörtel. Normalerweise werden hiermit Firststeine auf Dächern verklebt. Dachmörtel ist frostsicher und elstisch und sollte für unseren Zweck perfekt geeignet sein. Alternativ gibt es Kleber für Klinker, der jedoch der Zusammensetzung nach identisch zu Dachmörtel ist. Der gelernte Fachmann wird jetzt vielleicht die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

Insgesamt kann sich das Ergebnis sehen lassen.  Nicht nur von außen, auch vom Haus bzw. Garten aus, sind die Pfosten hübsch anzuschauen.

Nun gilt es noch 20 Sack alten Mörte und eine Palette übrige Steine zu entsorgen. Da wir auch noch Fliesen und Dachziegel übrigen haben, lassen wir uns nun nochmal einen Container für Bauschutt kommen um endlich  klar Schiff im Vorgarten zu machen.

Holzunterstand im Landhausstil

Als wir zu Baubeginn zwei alte Birnenbäume auf unserem Grundstück fällen mussten, hatten wir noch keine Vorstellung, wie oft wir das Holz umschichten würden, bevor es endlich im Ofen landet. Vom Nachbargrundstück hinter die Garage, von dort in den Garten, vom Garten in den Vorgarten und letztendlich in den fertigen Holzunterstand zurück in den Garten.

Während und nach den Bauarbeiten haben wir uns mit einigen provisorischen Holzunterständen aus Paletten beholfen. Abgedeckt mit den restlichen Ziegeln war das eine akzeptable Zwischenlösung. Nachdem der Garten nun im zweiten Jahr blüht und gedeiht, sollte auch der finale Holzunterstand errichtet werden.

Urspüngliche wollten wir den Holzunterstand vollständig selbst bauen, da wir nichts „Fertiges“ gefunden hatten, das uns zusagte. Zufällig hatten wir dann vor einigen Wochen ein Unterstand gefunden, der uns zusagte. Knappe 1,80 Meter hoch, mit nach vorne geneigtem Dach und gute 3 Meter breit mit einem kleinen Abstellraum. Wir wollten, dass der Unterstand auf der Rückseite offen ist und das Dach nach vorne, also unserer Wetterseite geneigt ist. Fündig wurden wir letztendlich in dem Modell.

Da es sich nicht mehr um ein Provisorium handelt sollte auch ein ordentliches Fundament her. Mit 30cm Mauersteinen haben wir recht einfach ein Punktfundamente hergestellt und mit Beton ausgegossen.

Mit ca. 30cm Abstand haben wir dann eine schlichte Rasenkante betoniert und alles wieder schön verfüllt. Zwischen die Punktfundamente haben wir dann übrige Klinkersteine und den Verschnitt der Rasenkanten gelegt. Somit sollte zumindest größeres Getier davon abgehalten werden, sich unter dem Holzunrterstand häuslich einzurichten.

Mit etwas Kreativität hatte sich auch der Aufbau bewerkstelligen lassen. Mit Hammer und Säge musste  an der einen oder anderen Stelle nachgeholfen werden. Alles in allem hat der Aufbau jedoch ohne greößere Probleme geklappt.

Einige Modifikationen haben wir uns jedoch nicht verkneifen können. Einen zusätzliche Träger mit Querverstrebungen haben wir gezimmert und das Dach anstelle der vorgesehenen Dachpappe mit unserern übrigen Ziegeln gedeckt. Die Randziegel wurden dabei ordentlich verschraubt damit die Ziegel nicht gleich beim erstbesten Sturm davon segeln.

Außerdem wollten wir den Holzunterstand farblich passend zu unsererm Klinkerhaus gestalten. Dafür haben wir auf die neue Bondex Garden Colors Farbe in Steingrau und Kreideweis zurückgegriffen. Die Farbe gibt einen schönen Vontage Look – passend zu unsererm Landhausstil. Der komplette Anstrich hat gute zwei Nachmittage gedauer.

Für den Spritzschutz haben wir wie an den anderen Stellen auf recht großen Rheinkies zurück gegriffen. Für drei Seiten haben wir ca. 100 Kilogramm Steine benötigt.

Vor dem Unterstand haben wir unserer restlichen Pflastersteine verlegt. So fügt sich auf dieser Teil perfekt in das Gesamtbild ein. An beide Seiten des Unterstands haben wir nun noch eine Rankhilfe für Kletterrosen montiert, die im kommenden Jahr das Häuschen verchönern dürfen.

Nachdem wir nun das Holz ein allerletztes Mal umgesetzt hatten, stehen noch einige kleine Restarbeiten aus. An die Stirnseite des Unterstands soll noch eine Dachrinne um das Regenwasser für die Gartenblumen zu nutzen und die Seiten an der Dachschräge werden noch mit weißen Brettern verkleidet. Ingesamt hat uns der Holzunterstand dabei gute zwei Wochen auf Trab gehalten.

Herbstarbeiten an der Außenanlage

Stück für Stück arbeiten wir uns an unserer Außenanlage voran. Da uns inzwischen der Arbeitsalltag wieder eingeholt hat, bleiben oft nur die Wochenenden, um die verschiedenen offenen Projekte in Angriff zu nehmen. Nicht nur die kürzen Tage, auch das schlechte Wetter macht uns Woche für Woche einen Strich durch die Rechnung.

Entweder regnet es am Wochenende, oder wenn es am Wochenede trocken ist, hat es die gesamte Woche zuvor geregnet. Die besten Voraussetzungen um die ausstehenden Arbeiten rund ums Haus zu erledigen, vorausgesetzt, die Gummistiefel sind dicht. Bis zur Aussat mit unsererm Rasen, hatten wir noch Glück. Zwei Wochen mit Temperaturen über 10° ließen unseren frisch gesähten Rasen spriese. Inzwischen klpopfen die Regenwolken fast täglich an die Tür. Konsequenterweise hat auch der Rasen jegliches Wachstum eingestellt. Jetzt heißt es auf das Frühjahr warten.

Zwischendruch schaffen wir es tatschlich, das eine oder andere Projekt umzusetzten. Unter anderem hatten wir uns vorgenommen den ersten Teil des Vorgartens noch vor Wintereinbruch in Angriff zu nehmen. 3 Kubikmeter Komposterde, eine 2 Meter hohe Magnolie und eine handvoll Stauden wurden dafür benötigt.

Hus 23 - Vorgarten mit Magnolie

Da aufgrund des Gefälles der Straße, die endgültige Höhe unseres Vorgartens anfangs noch nicht bekannt war, hatte unser Erdarbeiter damals den Zisternenverschluss nicht zementiert. So konnten wir diesen anheben und mit einem 8cm hohen Betonring erhöhen. Nachdem innen und außen alles mit Beton zementiert war, konnten wir auch endlich den Vorgarten auffüllen und die Pfalzen setzten.

Zisterne Abdeckung

Das zweite Projekt, drehte sich wieder einmal um unserer Garage. Für die rückwärtige Seite unserer Garage soll zukünftig an den Garten angrenzen. Damit das Erdreich nicht direkt an die Mauer grenzt und sich keine Erde in die Unterlüftung der Garage drückt, haben wir uns entschieden, dort einen Spritzschutz zu bauen.

HIerfür haben wir Betonpallisaden verwendet und als Spritzschutz groben, 15cm großen Rheinkies verwendet.

Hus 23 - Spritzschutz an der Garage

Da unseere Fertiggaragen einen schwebenden Boden besitzen und zwischen Planum und Garagenboden ca. 5 cm Luft sind, kann durch den großen Rheinkies auch die Löftung sichergestellt werden und wir verhindert es, dass sich Regenwasser anstaut. Rein optisch hat uns das Ergebnis am Ende sogar positiv überrascht.

Hus 23 - Spritzschutz aus Rheinkies

Während nun der Rasen langsam vor sich hinwächst, machen wir uns bereits Gedanken über die weiteren Projeke, die rund ums Haus anstehen. Zum einen fehlt an der Straßenseite noch die EInfriedung, hierfür werden wir vermutlich aus den übrigen Klinkersteinen 5 Pfosten mauern und einen weißen Holzzaun montieren. Unter dem Acalor Verdampfer möchten wir noch einen Spritzschutz und einen Wasserablauf bauen. Je nach Wetterverhältnis produziert die Acalaor bis zu 80 Liter Kondenswasser, die unser lehmiger Boden auf Dauer jedoch nur bedingt verträgt.

Auch im Garten selbst hat sich einiges getan. Für 60 Meter Einfriedung wurden Büsche und Sträucher bestellt, die sich in den Landgarten integrieren sollen. Verschiedene Sorten sollen dabei das Gesamtbild auflockern. Das Pflanzen der Büsche hat fast einen ganzen Tag benötigt. Pflanzlöcher ausgehoben, Unkraut beseitigt, Büsche gepflanzt. Geliefert wurden die Büsche von Bakker.com. Aufgrund der warmen Witterung im Spätsommer verzörgerte sich die Lieferung jedoch bis in den späten Oktober, da der Versand der Büsche erst erfolgt, nachdem diese die Blätter abgeworfen haben und die Büsche geschnitten wurden. Natürlich passte dies perfekt zum einsetztend Regenwetter, weswegen die Arbeiten im Garten gleich doppelt so viel Spaß machten. Neben mehreren Duzend Pflanzen haben wir dazu gleich 3 Kubikmeter Rindenmulch liefern lassen, um den Boden rund um die Büsche gleich abzudecken.

Hus 23 - Rindenmulch

Nachdem die Büsche gepflanz waren, haben wir den Boden mit Unkrautvlies bedeckt und mit ca. 8 bis 10 cm Rindenmulch abgedeckt. Jetzt müssen die Büsche nur noch wachsen.

Hus 23 - Randbepflanzung mit Büschen

Die Fläche zwischen Büschen und Rasen wird im Frühjahr dann noch nach und nach mit blühenden Stauden bepflanzt, so dass auch die Bienen etwas vom Garten haben. WIr sind gespannt, ob sich alles wie geplant im Frühjahr entwickelt, frisch beppflanzt, ohne Blätter und Blüten kann man es sich oftmals nicht richtig vorstellen.

Sollte das Wetter im Winter nicht allzu schlecht werden, steht noch ein weitere Projekt rund um den Garten an. Wir überlegen uns, ob wir entweder ein kleines Gartenhäuschen, ein Gewächshaus, ein Holzunterstand oder eine Kaninchengehege bauen. Sollten wir uns für ein Kaninchengehege entscheiden, haben wir bereits eine Idee für ein begehbare Kaninchenunterkunft, die aus sägerohen Holzbrettern gebaut wird. Hinsichtlich des Gewächshauses sind wir inszwischen von einer größeren Variante abgekommen, haben aber diverse Anleitungen für den Bau von kleinen Gewächshäusern für die Anzucht gefunden. Auch hinsichtlich eines Gartenhäuschens oder zusätzlichen Geräteschuppens haben wir uns umgeschaut, waren aber von den Angeboten der örtlichen Baumärkte nicht sonderlich überzeugt. Inzwischen haben wir bei Netzshopping.de eine große Auswahl an zahlreichen Gartenhäusern gefunden. Hier finden sich alle Angebote von verschiedenen Anbietern im Netz, was neben dern Qual auch die Wahl mit sich bringt. Zu guter Letzt steht noch unser geplanter Holzunterstand auf dem Programm. Den möchten wir auf jeden Fall selbst bauen. Wie es der Zufall will, haben wir in einer nahegelegenen Baumschule einen Unterstand gesehen, den wir als Vorlage für unseren Garten verwenden werden.

Hus 23 - der geplante Holzunterstand

Leider sieht es bei uns bei Weitem noch nicht so schön aus. Der Rasen und die Pflanzen müssen noch wachsen, der Ungeduldt zum Trotz. Außerdem müssen wir jetzt erst einmal den Herbst und Winter abwarten, bis im Frühjahr die Pflanzen wieder austreiben.

Pflasterarbeiten

Eigentliche war ja alles anders geplant, als es am Ende gekommen ist. Unser GaLa-Bauer war ein letztes Mal mit dem Bagger auf dem Grundstück, und hat kurzerhand den übrig gebliebenen Schotter einmal um das Haus verteilt. „Hauptsache, der Schotter liegt schon mal da.“ Die Pflasterarbeiten können dann ja irgendwann nächstes Jahr  gemacht werden…“. Haben wir uns gedacht. Schotter

Nachdem alles gleichmäßig um das Haus verteilt war – insgesamt um die 120 m2 – haben wir noch weitere zwei LKW Ladungen Mineralbeton anfahren lassen und mit Schubkarren einmal rund um das Haus verteilt. Verdichtet wurde alles mit einem 100 KG Rüttler vom naheliegenden Baustoffhof. Zuvor haben wir den Schotter mit Wasserwagen abgezogen, damit der Untergrund möglichst gut vorbereitet ist. Mit Augenmaß ist hier nichts mehr auszurichten, soll der Untergrund rund um das Haus ungefähr die identische Höhe haben.

Die geschotterte Terasse

Von Anfang an war uns klar, dass wir nicht die „typische“ eckigen Terrasse möchten, sondern, eine zum Landhausstil passende, geschwungene Form um das Haus haben wollten. Leichter gesagt als getan, schließlich benötigt das spätere Pflaster eine Einfassung. Das gleiche Problem ergab sich für den Weg zum Haus, denn auch hier wollten wir es „anders“ – gerade kann ja jeder. Gerade kann ja jeder...

Nach längerer Suche, haben wir für knapp 70 Meter GeoBorder Rasenkante bestellt. Das System wird mit ca. 30 cm langen Stahlnägeln im Boden verankert, und ermöglicht es, auch geschwungene Einfassungen zu kreieren.

Terasseneinfassung mit Geoborder Rasenkanten

Dazu werden einfach die Stege durchgeschnitten (klingt einfacher als es tatsächlich ist) und die Elemente mit der entsprechenden Biegung im Boden verankert. Der Hersteller empfiehlt 2-3 Nägel pro Meter. Wir haben, speziell in den Kurven, mehr Nägel verwendet um auf Nummer sicher zu gehen. Geoborder im DetailSo gerüstet, konnten wir die Pflastersteine ordern. Hier hatten wir uns für die Sorte Arena Pflastersteine von Braun Steine entschieden. Für die gesamte benötigte Fläche wurden insgesamt 17 Paletten angeliefert. Um den Eingangsbereich und die Stufen an unseren Bodentiefen Fenstern zu gestaltet, haben wir 10 Meter der passenden Palisaden gleich mitliefern lassen.

17 Paletten Pflastersteine

Bevor die Steine verlegt werden konnten, galt es zunächst die Palisaden zu setzen. Dafür wurde gegraben, gesetzt, betoniert, was das Zeug hält. Zum Glück hatte unser GaLa-Bauer uns alles beigebracht, so dass wir die nötigen Arbeiten selbst durchführen wollte. Er hatte das Werk auch nochmals persönlich begutachtet, und für gut empfunden.

Arena Pflastersteine Palisaden

In dem Stadium war es noch schwierig, sich vorzustellen, wie der Eingangsbereich einmal später aussehen wird. Insbesondere, da wir einen flachen Übergang ins Haus wünschten, mussten wir den Weg zur Eingangstür ansteigen lassen. Die Einfassung hatten wir an dieser Stelle bereits betoniert, um das Abrutschen des Materials zu verhindern.

Der Eingangsbereich

Jetzt ging es an die Ausgleichsschicht. Wieder haben wir zwei LKW Ladungen, diesmal Splitt, liefern lassen.

hus23_splitt

Auch dieses Mal musste alles gleichmäßig um das Haus verteilt werden. Inzwischen hatten wir schon keine Lust mehr, das Material mit der Schubkarre ums Haus zu fahren.

Die Ausgleichsschicht

Das Ergebnis sind gute 50 Meter Splittweg…

Das Abziehen der Ausgleichsschicht haben wir dem Fachmann überlassen, Hier sollte ein leichtes Gefälle, weg vom Haus, vorgesehen werden. Dafür benötigt man etwas Übung und da schadet es nicht auf jemanden mit Erfahrung zurück zu greifen.

Die fertige Ausgleichsschicht

Grob überschlagen haben dann 11.000 Steine innerhalb von zwei Tagen verlegt. Die ganze Familie hat dabei geholfen die Steine vor Ort und Stelle zu transportieren, während der Bauherr Rekordzeit die Steine gepuzzelt hatte.

Unser gepflasterter Weg

Auch die mit den Palisaden gemauerten Stufen haben wir mit Steinen ausgefüllt. und gleich mit Edelsplitt ausgefüllt, damit die Steine nicht mehr verrutschen.

Die Stufen

Kurz vor Mitternacht haben am zweiten Tag dann auch noch den Eingangsbereich fertiggestellt. Eigentlich hatten wir keine Lust, wollten aber auch alles erledigt haben.

Hus23 Eingangsbereich

Am dritten Tag haben wir noch einmal unserer Einfassung betoniert, um sicherzugehen, dass die Steine nicht verrutschen. Da hier später mit Erde verfüllt wird, stört das nicht sonderlich, verleiht dem ganzen jedoch genügend Stabilität, dass, wie unser GaLa-Bauer gerne sagt „…ein Elefant darüber laufen könnte, ohne dass etwas verrutscht…“.Betoneinfassung

Das Endergebnis kann sich sehen lassen, jetzt fehlen nur noch die Möbel für den Außenbereich…

Die fertige Terrasse

Auch vor dem Haus haben wir eine kleine Terasse vorgesehen, hier hatten wir schon Möbel, und haben den Tisch und die Stühle wie in den kleinen französischen Straßencafé aufgestellt.

Die Terrasse vor dem Haus

Hier kann man es sich abends mit einem ungehinderten Ausblick auf dei Felder und den Wald gut gehen lassen…

Endlich fertiig...

30 Meter Garteneinfassung

Der Wettergott meint es gut mit uns. Nachdem wir aufgrund des schlechten Wetters, die vergangenen Wochen hauptsächlich im Innenbereich noch einige Kleinigkeiten fertig machen konnten, können wir nun endlich auch unseren Außenbereich angehen.

Vergangene Woche hatte endlich unser GaLa-Bauer wieder einen Termin frei. Innerhalb von zwei Tagen konnten wir endlich die Osteinfassung unseres Grundstücks angehen. Nachdem wir letzten Sommer bereits den südlichen und den hinteren Teil des Grundstücks mit tonnenweise Mauerscheiben angefangen hatten, konnten wir diesmal auf 40cm hohe Tiefbordsteine zurückgreifen. Der Höhenunterschied zum Nachbargrundstück ist nicht so groß, als dass man L-Steine oder gar Mauerscheiben benötigt hätte.

Erdarbeiten ahoi

Ausgerüstet mit Bagger, Betonmischer, 12 Sack Zement und 2 Kubikmeter Kies, ging es dann ans Werk. Den Betonmischer konnten wir zum Glück beim Nachbar ausleihen. So ein Neubaugebiet mit vielen „Selbermachern“ hat durchaus seine Vorteile.

Betonmischen für die Tiefbordsteinkanten

Da wir auch hier einen Höhenunterschied von fast einem Meter haben, haben wir mehrere Stufen eingeplant, und das Erdreich entsprechend abgezogen.

30 Meter Aushub

Die ersten 12 Meter der Grenzbefestigung haben wir bereits am ersten Tag Fertigstellen können.

Tiefbordsteinkante

Der zweite Tag war durchaus anstrengender, insbesondere, das wir mit dem Bagger ziemlich nahe an unserer Acalor Anlage haben arbeiten müssen. Zum Glück ist unser GaLa-Bauer ein begnadeter Baggerfahrer mit vielen, vielen Jahren Erfahrung. Trotzdem, war es ein gutes Stück Arbeit. da unser lehmiger Boden inzwischen an manchen Stellen extrem hart war, zog es den gesamten Bagger an und an gefährlich in Richtung Acalor Anlage. Das setzen der Tiefbordsteine war dagegen eher ein Kinderspiel, und so konnten wir am zweiten Tag den Rest der 30 Meter Garteneinfassung fertig stellen.

30 Meter Begrenzung

Jetzt, da die Einfassung endlich fertig ist, können wir nun endlich den Gartenzaun angehen…

 

Der Briefkasten ist da

Seit wir mit dem Hausbau begonnen hatten, haben wir nach einem hübschen Briefkasten gesucht. Von Anfang an war klar, er sollte zum Stil unseres Klinkerhäuschens passen. Modern, dunkel oder gebürstetes Edelstahl konnten wir also von Beginn an ausschließen.

Zwischenzeitlich hatten wir so ziemlich alle lokalen Geschäfte und einschlägige Online-Shops durchforstet ohne jedoch fündig geworden zu sein. Am Ende haben wir denn passenden Briefkasten von Heibi doch noch  bei www.wagner-sicherheit.de gefunden. Der Versand war bei über 25 Euro Warenwert versandkostenfrei und der Briefkasten ist super verpackt bei uns angekommen.

Briefkasten Verpackung

Da uns sehr viel Werbung ausgetragen wird, wollten wir unbedingt ein Briefkasten, in den C4 Umschläge quer eingeworfen werden können, damit auch alles ordentlich hinein passt. Im Inneren hat der Briefkasten ein kleinen Rost, so dass auch bei feuchtem Wetter die Post keine nassen Füße bekommt.

Unser Heibi Briefkasten

Das Messingschild lässt sich abnehmen und gravieren. Darauf freuen wir uns schon, sobald der Briefkasten an seinem endgültigen Platz hängt.

Heibi Briefkasten mit abnhembarem Messingschild

Natürlich mussten wir den Briefkasten bei gutem Wetter sofort Probehalten um zu testen wie gut der Briefkasten zum Holz und Klinker passt.Der Briefkasten - ProbehaltenUnd nochmals von Nahem mit dem Klinker. Der Briefkasten ist aus Aluguß wodurch wir nicht befürchten müssen, dass uns diese ähnlich wie unser jetziger provisorischer Briefkasten langsam weg rostet.

Heibi Briefkasten und unser Klinker

Im Moment sind wir noch am Überlegen, ob wir den Briefkasten tatsächlich an der Hauswand anbringen oder erst im kommenden Frühjahr direkt vorne an der Einfahrt, damit der Briefträger nicht immer bis zur Haustür laufen muss.

Da wir am Gartenzaun kleine Pfosten aus dem gleichen Klinkerstein planen würde das natürlich ebenso gut aussehen wie direkt an der Hauswand. Sobald der Briefkasten hängt gibt es wohl nochmal ein Update.