Restarbeiten im Vorgarten

Eines der letzten großen Projekte, das wir uns für diesen Sommer vorgenommen hatten, war das Projekt „Vorgarten“. Nachdem wir den Garten hinter unserem Haus bereits im vergangenen Herbst angelegt hatten, war uns der vordere Teil des Grundstücks noch ein Dorn im Auge. Neben Unkraut und Erdhaufen lagerten noch mehrer Paletten Klinker, abgebundener Mörtel und Pflastersteine vor unserem Haus, gespickt mit einer kleinen Fallgrube, in der der Zisternanschluß verlegt werden sollte und allerhand kleiner Baustellen.

Zunächst hatten wir unserer Fallgrube in Angriff genommen. Das Erdkabel aus dem Technikraum, das Stromkabel und der Schlauch der Zisternenpumpe und der Zulauf zum Brunnnen treffen sin an der Stelle. Wir haben einen 50er Betonring mit passendem Betondeckel im örtlichen Baustoffhandel besorgt, und mit diversen Ausschnitten mit dem Winkelschleifer versehen um die Zuläufe durch den Betonring zu führen, mit einem Schotterfundament versehen und festbetoniert.

Sowohl der Wartungssschacht als auch der Zisternenschacht haben eine Einfassung aus 6cm Basaltsteinen erhalten, die in Trass-Zement gelegt wurden. Auf die Deckel wird später grober Kies geschüttet. Falls für Wartungsarbeiten späte reinmal ein Schacht geöffnet werden muss, kann der Kies ohne größere Probleme wieder vom Deckel entfernt werden.

Auch das restliche Baumaterial haben wir endlich entsorgt. Knappe 2 Tonnen Ziegel, Klinkersteine, 20 Sack abgebundener Mörtel und einige Betonplatten wurden als Bauschutt abgefahren. Somit wären wir inzwischen beim dritten Container, den wir für unseren Hausbau benötigt hatten.

Da wir nun den Wartungsschacht für den Zisternenanschluss hatten, haben wir direkt eine Außensteckdose im Schacht monitiert um später die Zisternenpumpe anzuschließen. Der örtliche Elektroinstallateur hatte uns hierfür noch einen kombinierte Sicherungsautomaten mit Fehlstromschalter für den Außenbereich im Sicherungskasten installiert, die Erdkabel hatten wir ja bereits im Vorfeld verlegt. Die Außensteckdose hatte noch fachkundige Ingenieursleistung nötig, die jedoch schnell an einem Sonntagvormittag noch vor dem Frühstück erbracht war.

Nach längerem Suchen haben wir auch endlich einen Brunnen oder besser gesagt eine Wasserzapfsäule gefunden. Anstelle im Internet haben wir ein Unikat im örtlichen Gartenfachhandel gefunden. Eine aus Granit gefertigte Wasserzapfsäule. In Kombination mit der neuen Gardena Comfort 6000/5 Tauchpumpe eine richtige Wucht. Die Pumpe schaltet ein, sobald der Wasserhahn aufgedreht wird, und der Druck unter 2 bar sinkt. Dank der Rücklaufsperre ist sofort das Wasser da, und mit nahezu 4 bar Druck ist kein Unterschied zur Hausleitung erkennbar. Damit lässt sich auch endlich der Garten ordentlich bewässern.

Damit ist die Außenanlage zwar noch nicht fertig, aber die meisten der Restarbeiten konnten wir somit erledigen. Die meisten der Punkte haben uns schon das ganze Jahr über gestört, allerding sind wir bis jetzt nie dazu gekommen.

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