Acalor Außenanlage

Bereits seit vergangenem Jahr stand noch die Fertigstellung der Acalor Aussenanlage auf dem Program. Unsere Acalor verträgt sich nur bedingt mit dem lehmigen Boden rund um unser Haus. Während die Acalor munter Kondesnwasser produziert, weigert sich unser Boden dieses in größeren Mengen auzunehmen. Nicht zu vernachlässigen ist der Matsch, der durch das Kondenswasser spritzt. Speziell im Winter kann dies zu zwei bis drei Quadratmetern vereister Schlittschuhbahn führen.

Da wir uns bereits im Vorfeld mit der Acalor beschäfftigt hatten, war von Anfang an klar, dass hier mit einem Abfluss Abhlfe geschaffen werden muss. Bereits während der Bauphaase hatten wir von unserem Erdarbeiter ein Leerrohr von der Acalor bis hin zur Zisterne führen lassen. Laut Hersteller können je nach Witterungslage bis zu 80 Liter feinstes Kondenswasser produziert werden.

Da der Abfluss eines der größeren Projekte daratellte, haben wir es noch einige Zeit vor uns hergeschoben. Als wir zufällig im Bauhandel einen passenden Aussenabfluss gefunden hatten, wurde das Projekte Acalor spontant wieder aufgegriffen.

Zuerst einmal musste das bereits verlegte Anschlussstück gefunden werden und genügen Erdreich ausgehoben werden um ein Schotterbett für den Abflussbereich zu formen. Das Becken sollte von allen Seiten ein Gefälle Richtung Abfluss aufweisen. Entsprechend tief musste der Abfluss vergraben werden.

Als nächstes wurde großzügig mit Schotter aufgefüllt. Hiervon hatte nwir noch einige Eimer voll im Garten stehen. Damit das Betonfundament später einmal nicht bricht, haben wur außerdem einen Quadratmeter Stahlmatte gebogen und entsprechend positioniert. Den Baustahl konnten wir glücklicherweise bei unsererm hilfsbereiten Nachbarn im Tausch gegen ein Glas selbstgemachte Mango-Rharbarber Konfitüre eintauschen.

Auf dem Photo erkennt man übrigens die nichtvorhanden Versickerungsfähigkeit unseres Bodens. Schon geringste Mengen Wasser genügen um eine Sumpflandschaft zu erzeugen.

Die Sache mit dem Stahlbeton haben wir übrigens beim Sontagsfrühstück bei der Sendung mit der Maus gelernt.

Das Schotterbett haben wir etwas größer gehalten, so dass auch die Betonpallisaden darauf stehen. Wir haben uns hier für dei gleichen Pallisaden wir bei unserer Garage entschieden. Die Sache mit dem Betonieren beherrscht der ehemalige Bauherr inzwischen ja im Schlaf. Erdfeuchter Beton für das Fundament und eine feine Nackenstütze damit die Pallisaden nicht kippen und das Sickerwasser gut ablaufen kann.

Am Ende wurde noch das eigentlich Abflussbecken betoniert. Zuerst mit der Kelle und später mit der Hand geformt. Nach dem Trocknen des Betons haben wir das Becken mit unserem Bosch Wandbearbeitungssystem in Form gebracht. Hierzu haben wir eine abgeschrägten Schleifteller verwendet, den wir eigentlich versehentlich in der Bauphase gekauft hatten.

Am Ende wurden eine Schicht Aquafin 2K aufgetragen.  Die Dichtschlämme dient als Schutz des Betons, damit dieser dem ständig darüber laufende Wasser Stand hält. In der 2-Komponenten Variante ist Aquafin ein elastischer Anstrich, in der 1-Komponenten Variante wird das Pulver lediglich mit Wasser angerührt und bildet einen starren Untergrund. Hier haben wir uns bei unserem Baustoffhänder beraten lassen und uns für die starre Variante entschieden.

Nachdem die Dichtschlämme vollständig ausgetrocknet war, konnten wir das Becken mit Rheinkies auffüllen. Da  leider die großen Steine wie für den Spritzschutz an der Garage nicht mehr lieferbar waren, mussten wir auf einen Mix ausweichen. Insgesamt haben wir für die Fläche sechs 25 kg Säcke benötigt. Falls die großen Steine irgendwann wieder lieferbar sind bietet das Becken noch immer genug Platz um eine zweite Schicht aus großem Rheinkies darüber zu schichten.

Mit dem Ergebniss sind wir mehr als zufrieden.  Endlich können vor der Acalor nun auch  Büsche pflanzen und einen weiteren Punkt von unserer Liste streichen.

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