Die Sache mit der Garage

Seit gut drei Wochen steht nun die Garage. Und da wo sie steht, da steht sie gut. Allerdings ist seit der Anlieferung nicht viel passiert. Aus dem Technikraum galt es noch das extra von Elku geliefert Stromkabel bis in die Garage zu ziehen. Wir hatten uns dafür entschieden ein 100er KG Rohr zu verlegen, dass bis kurz vor das Garagenfundament gelegt wurde. Darum hatte sich unser Erdarbeiter gekümmert. Elku wiederum hat uns im Technikraum ein 20 Meter langes Erdkabel geliefert, das es daraufhin einzuziehen galt.

GaragenanschlussFür die zwei Meter Graben und das verlegen der restlichen KG Rohre im verdichteten Schotter haben wir fast einen ganzen Tag benötigt. Am einfachsten lässt sich das Material mit einem Schlagbohrer oder einer Hilti auflockern. Für das Kabel selbst war eine Einführung im Boden der Garage vorgesehen, durch die wir das Kabel ziehen konnten.

Nachdem das Versorgungskabel angeschlossen war, galt es noch die einzelnen Gebäudeteile zu verbinden. Hierzu wurde bei der Lieferung bereits Kabel gezogen. Allerdings dürfen die Monteure die Anschlüsse nicht mehr vornehmen. Seit diversen (wohl durch Bauherren verursachten) Unfällen muss dies nun immer bauseits erfolgen. Hier scheint es wohl, dass der eine oder andere Bauherr den Garagenanschluss unter Starkstrom gesetzt hat.

Verkabelung in der GarageNachdem alle Gebäudeteile angeschlossen waren, konnten wir es kaum erwarte endlich die Garagentore zu öffnen. Allerdings löste unser FI-Schutzschalter unverzüglich aus, nachdem der Sicherungsautomat eingelegt war.

Dem Bauherr, seinerseits Ingenieur, blieb nun nichts anderes übrig als Reverse-Engineering zu betreiben und eine systematische Fehleranalyse durchzuführen. So war schnell der Übeltäter gefunden: Im dritten Gebäudeteil, im Anbauteil scheinte der Fehler zu liegen.

Der VerbrauchertestDenn bei der Montage eines Verbrauchers anstelle des Gebäudeteils  löste der FI-Schutzschalter nicht aus. Also heißt es alle Verbraucher prüfen, die im Anbauteil installiert sind.  Zum Glück gibt es hier lediglich Steckdose, Licht und Schalter. Da war die Ursache schnell gefunden. Bei der werksseitigen Montage  wurde wohl ein Nulleiter eingeklemmt. Das erklärt natürlich den Fehlstrom. Allerdings muss man schon genau hinschauen um den Defekt zu finden.

Der KabeldefektNach der Behebung der Ursache mittels Kürzen des Kabels klappt nun auch die Sache mit dem Strom und wir können das erste Mal die Aussicht aus der Garage genießen.    Unserer Aussicht aus der Garage

Die Garagenlieferung

Vor einigen Tagen war es so weit. Unsere lange ersehnten Grötz Garagen wurden geliefert – oder eher mit dem Hubwagen eingeflogen. Wie vereinbart standen kurz nach 9 Uhr  zwei LKWs mit Anhänger vor der Tür und haben direkt mit dem Abladen der Garagen begonnen.

GaragenlandungDas ganze lief dabei sehr routiniert und unheimlich unspektakulär ab. Was das angeht, war die Entscheidung für eine Fertiggarage wohl die Richtige. Dass die Fundamente direkt vom Lieferanten gefertigt waren, hat hierzu wohl ein wenig beigetragen.

Alle Gebäudeteile wurden mit dem – immens großen – Hubwagen abgeladen. Die erste Garage wurde direkt auf dem Hubwagen geliefert, die beiden anderen Gebäudeteile wurden dann vom LKW abgeladen.

Lieferung des AnbauteilsInsgesamt war die ganze Aktion innerhalb von zwei Stunden über die Bühne gebracht. Am meisten hat uns dabei lediglich gewundert, dass der Hubwagen nicht nach hinten über gekippt ist… Aber das war schon das einzige aufregende an diesem Tag.

Hubwagen mit GarageZwischen den Gebäudeteilen wurden noch die Kabel für die Stromversorgung gezogen, das Dach abgedichtet, die Garagentore eingestellt und die Unterlagen und der Schlüssel übergeben.

Alles in allem hatten wir uns die Garagenlieferung etwas emotionaler vorgestellt. Nach Monaten auf der Baustelle scheint man allerdings so etwas eher gelassen zu nehmen. Ungefähr wie eine Lieferung von Ikea. Nur eben, dass man nicht selbst aufbauen muss…

 

 

 

 

Die Sache mit dem Silikon

Vor Kurzem haben wir erst ein einem Bericht gehört: Silikon sei der Fluch des Handwerkszunft. Immer wenn die Kunst des Handwerks nicht mehr ausreicht, wird zu Silikon gegriffen… dann und für dauerelastische Fugen in Feuchträumen… oder eben bei Anschlüssen im Fugenbereich.

Wir hatten lange überlegt, ob wir zur gewöhnlichen Silikonfuge oder zu einer Entkopplungsleiste z.B. der Firma Schlüter greifen sollten. Letzteres ist zwar schick abzusehen, aber in unserem Fall nicht zwingend von Vorteil. Wir rechnen damit, dass sich aufgrund der Isolierung unter dem schwimmenden Estrich, unser Fußboden über die Jahre bis zu 10mm senkt. Da reicht die Toleranz der Leiste vielleicht, vielleicht aber auch nicht.  Würden wir hier eine Leiste verlegen, würde diese entweder an der Sockelleiste oder an der Fliese irgendwann reißen. Im schlimmsten Fall beides, aber dann eben mal so oder mal so. Da wir mit de Danhaus Isolierung extra viel Isolierung unter dem Estrich haben, kann das Polystyrol eben auch extra viel schrumpfen… Daher habe wir die Sockelleiste auch sehr sehr knapp an die Fliese gelegt und die Fuge minimal gehalten.

Und da wir es nun handwerklich auch nicht besser wissen, haben auch wir hier zur Silikonspritze gegriffen, denn auch Fugenmörtel zwischen Sockelleiste und Fliese macht kein Sinn. Einerseits aufgrund des bereits zuvor genannten Grunds, zum anderen, da hierdurch eine Schallbrücke entsteht. Laufgeräusche können sich so über die Wände übertragen.

Da Übung bekanntlich den Meister macht, sind wir inzwischen in Umgang mit Silikonspritze und Glättmittel geübt. Hier haben wir einige Tricks gelernt, die beim Umgang mit Silikon hilfreich sind.

Silikon... bäh!Das Material

Nur auf hochwertige Materialien zurückgreifen. Nicht das billige Zeug aus dem Baumarkt, besser man lässt sich im Fachhandel (Baustoffmarkt) beraten. Wir haben Silikon der Firma Otto Chemie verwendet. Kostet zwar mehr, ist aber sehr gut zu verarbeiten. Außerdem bekommen wir hier exakt den Farbton unseres Fliesenmörtes. Dazu gab es noch das zugehörige Glättmittel, auf das man auf keinen Fall verzichten sollte.

Das Werkzeug

Fugenglätter oder Abzieher aus Silikon. Eine Industriesprühflasche, eine hochwertige Spritzpistole und Unmengen an Küchenrollen.

Das Fugenziehen

Klingt ganz einfach, und ist es mit etwas Übung und dem Werkzeug auch. Mit der Spitze wird das Silikon entlang der Ecken gespritzt. Danach mit mit Glättmittel einsprühen und dann möglichst in einem Schwung mit dem Abzieher drüber.

SilkonfugeDer Trick liegt im Glättmittel: Das Silikon klebt nur da, wo es aufgespritzt wurde. Alles was mit dem Glättmittel benetzt ist bleibt vom Silikon verschont. Ohne erweist sich das Silikon als wahres Teufelszeug: klebt überall und ist nahezu nicht mehr zu entfernen. Die Erfahrung hat wohl jeder schon gemacht. Selbst beim Abziehen gibt das Silikon dank Glättmittel kaum klebende Silikonbällchen, die man mit der Küchenrolle vom Abzieher einfach abwischen kann.

Die Kollateralschäden, die sonst beim Arbeiten mit Silikon auftreten lassen sich hier fast vollständig vermeiden. Ohne das Glättmittel erweist sich das Silikon einfach nur als ganz großes Bäh!

Die Nopes

Nachglätten mit dem Finger oder den Fugenglättern verschlimmert das Ergebnis in aller Regel. Zumindest bei uns hat das in den seltensten Fällen geklappt. Lieber das Ganze sauber entfernen und am Tag später nochmal probieren. Vor allem das Glättmittel vorher abwischen.

Spülmittel sollte man auch nicht zum Glätten verwenden, denn das Spülmittel zerstört die fungizide Eigenschaften des Silikons. Außer man verwendet das billige Zeug… da ist aber vermutlich schon alles verloren…

Nachmodellieren wenn sich eine Haut bildet, ist der Super-GAU für die Silikofuge. Das hochwertige Material von Otto Chemie lässt sich ca. 10 Minuten lang bearbeiten, danach bildet sich eine Haut an der Oberfläche. Ab dann ist Hopfen und Malz verloren wenn man noch versucht daran rumzufummeln… Lieber das Ganze sauber entfernen und am Tag… naja, das hatten wir schon mal….

Und da dauerelastische Fugen heutzutage Wartungsfugen heißen, sehen wir uns in fünf Jahren sowieso wieder… dann gibt es ein Bericht darüber, wie man derer gleichen wieder entfernt…

 

 

 

 

 

In eigener Sache: Das war nicht Danhaus

Die vergangenen Tage wurden wir öfters angesprochen, ob unserer Erfahrung mit Danhaus denn so schlimm wären, wie im TV gezeigt? Da wir über die Anfragen etwas überrascht waren, haben wir uns einmal auf die Suche gemacht, woher die Anfragen eigentlich kommen…

Die Anfragen kamen wohl aufgrund einer Ausstrahlung, Bauexperte im Einsatz des Senders RTL II vom Sonntag, den 06.09.2015. Hier wird ein Haus mit Verbendsteinen und Dachüberstand gezeigt, bei dem es einige Baumängel gibt. Auch der Geschäftsführer des (nicht weiter genannten!) Bauträgers hatte sich wohl laut Bericht etwas, nennen wir es einmal herablassend gegenüber der Bauherrschaft geäußert.

Bauexperte im EinsatzSpätestens als wir selbst die Reportage gesehen hatten: Das ist kein Danhaus, das ist klar. Zum einen wird der Bauträger nicht namentlich genannt, zum anderen erkennt jeder Danhaus Bauherr sogleich: So baut Danhaus nicht, und so sieht ein Danhaus auch nicht aus.

Seit wir selbst mit dem Bau begonnen hatten schauen wir diverse Baureportagen selbst auch gerne an. Zum einen mit Kopfschütteln, wie so etwas passieren kann, zum anderen mit Unverständnis wie so etwas überhaupt zustande kommt und manchmal auch nur zu unserer höchst persönlichen Belustigung…

Unserer Erfahrung mit Danhaus war (und ist noch immer) durchaus positiv: Sämtliche Überraschungen, und davon gab es auch bei uns nicht wenige, wurden ausnahmslos zu unserer Zufriedenheit gelöst. Unser Bauleiter versteht seine Arbeit und gibt den Danhaus Bauherren auch das Gefühl für den Bauherren und nicht gegen ihn zu arbeiten. Der Umgang mit den Kunden seitens Danhaus, egal ob im Verkauf, Verhandlung, Planung und Durchführung war stets absolut zuvorkommend. Die Arbeiter haben ordentlich gearbeitet und die Baustelle im sauber verlassen. Nacharbeiten wurden anstandslos durchgeführt, und der Geschäftsführer unterschreibt seine Briefe persönlich!

Also, das Haus im Bericht ist wohl kein Danhaus.  Das hat dann auch eine Rückfrage bei Danhaus ergeben…

 

Die Sache mit den Fliesen

Vor fast einem Jahr (Kinder wie die Zeit vergeht) haben wir uns bereits mit dem Thema Fliesen beschäftigt und recht schnell unsere Traumfliese gefunden.

Diese wurden auch 1 Monat vor dem geplanten Termin bestellt, kamen aber erst 2 Monate später an.
Designerfliesen aus Italien -> wollte ja die Bauherrin so ….
Lieder wurde bei der Bestellung nicht dazugeschrieben:

Achten sie darauf, dass die Fliesen extra aus Italien kommen und die dazugehörigen Randfliesen nicht fertig geschnitten kommen sondern erst in Deutschland von einem Fachwerk zugeschnitten werden ….

Gut irgendwann waren sie ja dann auch mal da…. die Fliesen. Denn die Randfliesen haben noch mal 3 Wochen länger gedauert. Mussten ja schließlich erst zugeschnitten werden und das Werk hatte zwischendrin auch noch Urlaub.

Auf dieses Thema war ich die letzen Wochen wirklich nicht gut zu sprechen…

Während wir nun also auf die Randfliesen noch warten musste, wurden die Bodenfliesen vom Weltbesten Fliesenleger verlegt :) -> meinem Schwiegerpapa.

Cerdomus Ceramiche Cerdomus Ceramiche

Cerdomus Ceramiche

Nach dem verfliesen muss natürlich noch verfugt werden. Leichter gesagt als getan.
Denn hier kommt die Frage der Fragen: Welche Farbe sollen denn die Fugen haben?

Für mich als Bauherrin stand fest: Beige! Sonst fällt es ja sofort auf!

Also fährt Mann mit Frau in den Baufachhandel und lässt sich beraten. Als erstes wurde eine dunkelgraue Fuge neben die Fliese gelegt und der Verkäufer war sofort begeistert. Und meinte: „Er würde uns diese Farbe empfehlen. Wenn die Fugen mit der Zeit schmutzig werden, sieht man den Unterschied kaum.
Darauf hin habe ich diese dunkelgraue Ungetüm weggeschoben und nur gesagt: „Nein.“
Habe mir die beige Fuge genommen und nebenan gelegt und war direkt hin und weg.
Darauf hin haben mich aber der Verkäufer und mein Mann angeschaut und beide mit dem Kopf geschüttelt. „Wenn die Fuge mal dreckig wird, wird sich der Ton in ein dunkles Braun verändern. Das sieht dann nix aus“.
Als letzte Variante wurde uns ein Hellgrau vorgeschlagen. Wovon ich aber auch nicht begeistert war.

Also entschloss ich die Sache selbst in die Hand zu nehmen und einfach zu testen wie es denn so aussähe wenn.

Man nehme:

  1. Eine alte Platte und ein paar Fliesenstücke und klebe sie zusammenIMG_4898
  2. Fugenbunt in Beige und Dunkelbraun bzw. Hellgrau und Dunkelgrau
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  3. Das ganze wird dann quasi verfugt.
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Jetzt kann auch Frau sich das ganze Vorstellen :) Ich habe mich dann doch für hellgrau entschieden. Es war am angenehmsten von den Farben und auch der Unterschied (im schlimmsten Fall eben Dunkelgrau) war am erträglichsten. Und auf der Fläche sieht es dann so aus:

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IMG_4943 IMG_4938 IMG_4936

Also ich bin richtig Glücklich mit der Entscheidung die ich so nicht getroffen hätte ohne den Selbsttest.

Also, falls Ihr euch unsicher seid: Testet es aus! Ich finde das Anlegen von Fugenstückchen noch lange nicht so aussagekräftig wie das Probefugen.

Cerdomus Ceramiche

P.S. Die Randfliesen sehen übrigens so aus:

Cerdomus Ceramiche Randfliesen Cerdomus Ceramiche Randfliesen Cerdomus Ceramiche Randfliesen

Oben sind sie schön abgerundet. Hat sich also gelohnt zu warten <3

Die Standbatterie

Heute haben wir endlich unseren Wanneneinlauf montiert: Eine AQA Standbatterie der Firma Kronenbach. Das Bodenteil hatten wir ja bereits während des zweiten Montagetermins der Firma Müller montiert, weswegen der Karton der Armatur bereits seit Monaten immer wieder im Weg stand. Daran sollte man denken, wenn man solche Bauteile mit Danhaus verbauen möchte: Frühzeitig mit Müller die Machbarkeit klären und das Material entweder direkt über Müller besorgen lassen oder dafür Sorge tragen, dass die Armaturen und Bauteile zu den betreffenden Montageterminen vor Ort sind. Bei uns hatte beides ohne Probleme perfekt geklappt.

hus23_montage_standbatterieNachdem die Anschlüsse montiert waren, konnte wie die Standbatterie auf dem Bodenteil verschrauben. Bisher hatten wir Zweifel, ob die Montage des Bodenteils mit den Holzplatten am Boden und dem schwimmenden Estrich ohne Probleme machbar ist. Wir hatten vor den Verlegen der Fliesen  mit etwas Schnellzement nachgeholfen, um der ganzen Sache mehr Stabilität zu verschaffen.

hus23_festgeschraubt Verschraubt wird die Standbatterie nicht direkt im Boden, sondern mit dem Montageteil. Leider hatten wir hier das Problem, das sich die Rohre aus dem Bodenteils nicht sofort in das Standrohr einführen ließen, was sich jedoch durch etwas Ruckeln und der angemessenen Portion (Nach-) Druck beheben lies. Kronnenbach AQA StandbatterieJetzt können wir auch endlich unserer Badewanne bestellen…

IKEA Hack – Storjorm 2.0

Eigentlich wollten wir bereits vor einigen Tagen die Endmontage in unserem Bad durchführen. Auf dem Programm stand die IKEA Kombination Odensvik Waschbecken, Godmorgon Unterschrank und der beleuchtete Spiegelschrank Storjorm. Wir hatten von Elku hierfür extra einen Wandauslass legen lassen.

Leider sind wir dabei davon ausgegangen, dass sich Sotrjorm bei dem stolzen Preis von 250 Euro wie unser bisheriger Spiegelschrank schalten lässt – also an oder im Spiegelschrank – was sich allerdings als Irrtum herausstellen sollte.

Aber zurück zum Anfang: Schon bei der Montage des Unterschranks waren wir mit den gleichen Problem wie im Gäste WC konfrontiert: Die Querstrebe im Schrank liegt auf der selben Höhe wie die Eckventiele an der Wand. Frei nach dem Motto „Was nicht passt wird passend gemacht“ haben wir also wieder den Lochbohrer angeworfen und unserem Schrank ein Upgrade verpasst.

Was nicht passt wird passend gemacht... Gesagt, gesägt, konnten wir kurz danach unseren maßgeschneiderten Godmorgon Schrank an die Wand tackern.

Odensvok maßgeschneidertAuch das Godmorgon Waschbecken war schnell montiert. Im ersten Schritt mittels Silikon auf dem Unterschrank verklebt, konnten wir am Folgetag die Silikonfuge zur Wand setzen.

OdensvikBei der Montage unserer Spiegelschranks wurde uns dann bewusst, dass wir den Wandauslass nicht unter Dauerstrom setzen lassen dürfen, um die LED-Beleuchtung des Spiegelschranks schalten zu können.

Zum Lösen des Problem haben wir uns für ein IKEA Hack entschieden: eine Mira ES4 bzw. Thebo ST Steckerleiste mit Schalter. Der Schlater ist mit knapp 50 € nicht gerade günstig, passt aber mit den Abmessungen perfekt in de Schrank und wirkt durch das Edelstahlgehäuse wesentlich hochwertiger als günstige Kunststoffvarianten.

Unserer Mira ES4 SteckerleisteDie Steckleriste kam mit jeweils 1,50 Meter Kabel. Eine dreiadrige Zuleitung und einem zweiadrigen Kabel für ein Licht. Beide Kabel mussten wir kürzen und die Enden mit einer Crimpzange mit Hülsten versehen, da es sich bei beiden Kabeln um Flexkabel handelt. Um das Handicap einige Stufen hoch zu schrauben, schien es, als ob derzeit einfach alle ein ähnliches Problem hatten. So gab es in sämtlichen im Umkreis liegenden Baumärkten nur noch einige einzige Crimpzange.

Die letzte Crimpzange weit und breit...Zwei Löcher in der Rückwand und mit dem Boden des Schrankes verschraubt, haben wir die die Kabel soweit möglich in, auf der Rückwand angebrachten, Kabelkanälen untergebracht.

Montage der SteckerleisteDas Kabel den Lichtschalters haben wir dann direkt an den Trafo der LEDs angeschlossen – und haben somit einen schaltbaren Spiegelschrank.

Der geschaltete LED-TrafoZwei Steckdosen im Schrank und ein Schalter für die LED Beleuchtung: Bei den Maßen des Spiegelschrankes trauert man überdies dem verlorenen Platz nicht allzu viel nach. Die Ecksteckdosen ermöglichen es auch im recht flachen Schrank ohne Probleme bei eingesteckten Steckern die Türen zu schließen, so dass Zahnbürste oder andere Akkugeräte zum Laden im Schrank verstaut werden können.

Der ferti gepimpte Storjorm SchrankFertig montiert, verkabelt und an der Wand verschraubt kann sich das Endergebnis dann durchaus sehen lassen…

Storjorm 2.0

 

 

Anzeige Rohbaufertigstellung

Wir hatten recht zu Beginn unseres Bauvorhabens von Danhaus drei Vordrucke erhalten, die an das Baurechtsamt zu senden sind. Die Anzeige des Baubeginns, der Rohbaufertigstellung und der abschließenden Fertigstellung. Ersteres muss vor der Richtung des Hauses versendet werden, bei den anderen beiden ist uns der Amtsprozess bis heute nicht wirklich klar.

Anzeige der RohbaufertigstellungAuch wissen wir nicht, wie viel Bedeutung das Amt diesen Anzeigen tatsächlich schenkt, da bei der Baufreigabe lediglich eine Postkarte für die Anzeige des Baubeginns beigelegt war. Weggeschickt haben wir den Brief nichts desto trotz! Es geht ja nichts über das gute Gefühl zusätzlichen Aufwand auf den Ämtern zu verursachen…

Da für die Anzeige der Rohbaufertigstellung noch die Abnahme der Feuerstätte notwendig war und bisher keine Garage weit und breit zu sehen war, haben wir das Schreiben zurück gehalten. Nachdem nun fast Zeitgleich die Freigabe für unseren Kamin (der Winter kann kommen!) und die Garagen kamen, haben wir nun das Schreiben mit der erforderlichen Bestätigung abgeschickt… Im schlimmsten Fall schickt uns die Baurechtsbehörde zu ihrer Entlastung die Unterlagen wieder zurück. Wäre in unserem Fall ja auch nicht das erste Mal.

Wichtig ist nur, dass die Putzarbeiten frühestens ein Tag nach der Anzeige begonnen werden darf. Bis dahin (also 24 Stunden lang) sind alle Anschlüsse (Strom, Wasser, Schalldämmung etc.) zugänglich zu halten. Da der Brief frühestens in einem Tag auf dem Amt sein kann, stellt sich hier die Sinnhaftigkeit der Regelung. Vermutlich stammt dies aus Zeiten, als es noch keine Fertigbauweise gab? Wir wissen es nicht, und werden wohl für ewig mit dieser Unwissenheit leben müssen…

Inzwischen sind wir ja recht entspannt, was undurchsichtige Prozesse auf dem Amt angeht. Anscheinend scheinen diese sich auch von Amt zu Amt, von Land zu Land und von Gemeinde zu Gemeinde zu unterscheiden. Egal, ob es sich um die Anzeigen bei der Baurechtsbehörde, den Umzug oder das Ummelden des Hundes handelt. Aber am Ende klappt’s ja immer irgendwie. Also sind wir guten Gewissens, mal wieder eine Amtsprozess gemeistert zu haben…

Garagenfundament und Grenzbefestigung

Nachdem für Kalenderwoche 35 unserer Garagenlieferung geplant war, galt es noch kurzfristig die Grenzbefestigung und das Garagenfundament fertig zu stellen. Da die Zeit knapp war, haben wir die Grenzbefestigung durch die Firma Grötz durchführen lassen. Der Vorschlag wurde uns bei der Vermessung des Fundaments unterbreitet.

Vermessung und GrobabsteckungDie Vermessung und Grobabsteckung fand bereits vor zwei Wochen statt. Eine Woche später standen schon weitere 20 Tonnen Mauerscheiben und tonnenweise Beton bereit. Insgesamt wurde drei Tage an der Stützmauer gearbeitet. Graben ausheben, Beton einfüllen, Mauerscheiben setzen. Klingt einfach, ist es aber nicht.

StützmauerfundamentgrabenUm das Gefälle zu überwinden, wurden die Mauerscheiben getreppt gesetzt.

Mauerscheiben, Mauerscheiben und noch mehr Mauerscheiben Nach einem Tag Zeit für den Beton, wurde letztendlich auf das Fundament für die Garagen vorbereitet und gegossen. Wir hatten bereits von unserem Erdarbeiter das Leerrohr für die Regenanschlüsse legen, lassen, so dass es hier zur Freude unseres Baukontos nur wenig Grabarbeiten gab.

Fundamentarbeiten

Am Ende wurden neben mehreren Tonnen Beton auch einige Meter an Eisenarmierung im Boden versenkt, damit die Garagen später auf einem stabilen Fundament sitzen… Das Garagenfundament

Netze BW ade

Heute hat sich unser alter Netzbetreiber bezüglich unserem finalen Zählerstand der alten Wohnung gemeldet. Allerdings scheint es, dass unser Login auf der Webseite der Netze BW stichtagsgenau mit unserer Abmeldung gelöscht oder zumindest deaktiviert wurde. So können wir die Daten nicht mehr online erfassen. Da kurz vor Mitternacht auch keine Kundenhotline mehr besetzt ist, muss die mitgeschickte Papierpostkarte für die Erfassung des Zählerstands herhalten.

Netze-BW ade

Seit dem Umzug erledigen wir solche Dinge möglichst schnell, den im Moment neigen Dinge dazu in den Nachwehen des Umzugschaos verloren zu gehen.

Die Aufforderung „Bitte freimachen, falls Marke zur Hand“ nehmen wir natürlich wörtlich und gleichzeitig dankend an. Wer hat auch heute noch Briefmarken für Postkarten zu Hause?

Zum Glück hatten wir am letzten Umzugstag noch ein Schnappschuss des Stromzählers mit dem Hand gemacht. So haben wir den Zählerstand bei Verlassen der alten Wohnung zur Hand, ohne nun den Nachmieter unnötig zu nerven, füllen die Karte aus, und müssen es nur noch schaffen, selbige bald möglichst zu einem Briefkasten zu befördern, bevor sie doch noch verschüttet geht…