Erdarbeiten und Entwässerung

Die vergangene paar Tage war einmal wieder einiges los auf unserer Baustelle. Allerdings war dieses Mal keine Kolonne von Danhaus, sondern unser Erdarbeiter vor Ort. Zwei Bagger, über 30°C im Schatten, jeden Menge KG-Rohre und eine 5 Tonnen schwere Zisterne standen auf dem Programm.

Am ersten Tag stand also die Vorbereitung für die Zisterne an. 27 Kubikmeter Erdreich wurden ausgehoben und der Boden des Loches mit Sand aufgefüllt, um darin die Zisterne zu platzieren.

Der ZisternenschachtDie Vorbereitungen waren perfekt. Pünktlich am Morgen stand der Kranwagen, beladen mit unserer Zisterne, bereit. Binnen 30 Minuten war die Zisterne abgeladen und platziert.

Unserer ZisterneNachdem die Zisterne platziert war, ging der Pass jedoch erst richtig los. Bei über 30°C wurden in den 1 Meter tiefen Schächten gute 50 Meter Rohre verlegt. Fünf Fallrohre mit 30 Metern Zuleitung zur Zisterne und vier Schmutzwasseranschlüsse mussten zum Übergabeschacht in vier Metern Tiefe geführt werden.

Rohre, Rohre und noch mehr RohreAufgrund der Lage der Zisterne und des Übergabeschachtes mussten sich die Rohre leider einmal kreuzen. Auf dem Architektenplan sieht das natürlich anders aus. Allerdings haben wir zwischenzeitlich akzeptiert, dass die Pläne und die Wirklichkeit nicht immer zwingend miteinander Schritt halten.  Für die Spülung der Regenrohre war hier auch ein zusätzlicher Revisionsschacht direkt vor der Zisterne vorgesehen. Hierauf haben wir jedoch verzichtet, da zum einen die Rohre bereits zuvor zusammen geführt werden mussten und außerdem schlicht kein Platz mehr war. Überhaupt ist die Spülung von Regenrohren kein Problem, da diese an jedem Fallrohr zugänglich sind.

Auf die Abflussrohre in frostsicherer Tiefe liegen nun auch noch unserer Zuleitungen zur Garage zur späteren Versorgung der Garage und Rückführung der geplanten PV-Anlage.

Und wieder alles zuschütten...Kaum gelegt, wurden alle Rohre wieder zugeschüttet. Nur die Pföcke erinnern noch an diverse Übergabepunkte, Abzweigungen oder mit Stopfen versehenen Enden.

Geheime ZeichenZusätzlich haben wir eine Reihe von Abzweigungen legen lassen. Das Technikrohr wurde fast bis zur Hauswand gelegt. Hier werden wir später in einem kleinen Schacht eine Saugpumpe und und eine Entnahmestelle an der Hauswand installieren. Auch ein Abflussrohr haben wir hier bereits verlegen lasse. Also jede Menge Rohre und jede Mente an die man denken muss.

RohreAm letzten Tag wurde unser Gelände gerade gezogen das Planum für unserer Garage erstellt. 6x9m misst das Ganze nun. Endlich können wir nun auch unserer Garage abrufen. Hier hat unser Erdarbeiter für uns mitgedacht: Die meisten Fertiggarage liegen nicht auf dem Planung auf. Das Streifenfundament ragt einige Zentimeter über das Planum und die Garage schwebt quasi in der Luft. Zwischen Bodenplatte und planunm ist also ein Hohlraum. Nach kurzer Klärung mit unserem Lieferanten wissen wir nun, dass dies bei uns ganze 5 Zentimeter sind. Dies und ie Höhe der Bodenplatte wurden einberechnet, so dass die Zufahrt zur Garage später auf der geplanten Gelände Höhe ist.

Das Planunm unserer GarageÜberhaupt macht uns die Geländehöhe zu schaffen. Diagonal messen wir vom höchsten bis zum niedrigsten Punkt ein Gefälle von 2 Metern des gewachsenen Bodens. Konkret bedeutet dies für uns eine Hangabsicherung an der höchsten Stelle von zwei Metern – oder eben ein zwei Meter tiefes Loch im Baukonto.

Gefälle - Unser SorgenkindAm Rand unseres Geländes wurde mit dem Bagger wurde gleich noch ca. ein Meter breit angezogen. Hier werden später Mauerscheiben gesetzt. Im Eifer des Gefechts wurde auch ein Grenzstein seines angestammten Platzes entrissen. Die ganze Nachbarschaft machte sich also mit Spaten und Messbändern bewaffnet auf die Suche. Am Ende fanden wir den Grenzstein auf dem abgetragenen Haufen Erdreich. Mit der letzten Baggerschaufel scheint beim Abziehen der Grenzstein wohl an selbiger hängen geblieben zu sein. Das wird dann wohl ein Fall für den Vermesser…

Es war einmal... ein Grenzstein...

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