DEKRA zu Besuch

Anfang der Woche war es endlich soweit: während wir auf den Termin zur Hausübergabe warten, haben wir unseren externen Gutachter der DEKRA nochmals für eine abschließende Begehung bestellt. Auch wenn von unserer Seite nur noch Kleinigkeiten anliegen, und wir zwischenzeitlich ein sehr großes Vertrauen in Danhaus haben, wollten wir vor der Übergabe nochmals Sachverstand einkaufen, um auf Nummer sicher zu gehen.

Als Grundlage der Begehung diente dem Gutachter die Danhaus Bauleistungsbeschreibung, was auch so im Protokoll festgehalten wurde. Innerhalb von zwei Stunden hat unser Gutachter dann zum vereinbaren Termin alles mögliche geprüft, DIN Normen rezitiert und auch tatsächlich die eine oder andere Kleinigkeit bemängeln.

So haben wir insgesamt drei (kleine) Risse  im Estrich  und die Ecken im Erdgeschoss sind leider etwas geschüsselt. Diese müssen wohl nochmal geringfügig nachgebessert werden.

Estrichriss

Hier müssen wir zugeben, das hätten wir selbst nicht – oder einfach zu spät – festgestellt.

Zu den weniger tragischen Dingen  gehören die Scharnier an unserem Spitzboden. Die sind leider während der ersten subtropischen Estrichtrocknungstage ausgeblüht.

Ausgeblühte Scharniere Ansonsten haben wir (für Danhaus) unverhältnismäßig viele Schrammen an den Fenstern und Türen und deren Griffen. Die Bauherrin freut das leider gar nicht. Auch diese Punkte gingen zu Protokoll. Lediglich eine einzige Zimmerecke war letztendlich nicht im rechten Winkeln und zeigt eine Abweichung von ca. 7mm auf 35cm. Ansonsten haben unserer überall Zimmerleute nahezu perfekte Wände gestellt. Viel  wird man an diese Ecke sowieso nicht machen können, außer ggf. etwas mehr Gips anzurühren. Da Maler- und Gipserarbeiten bei uns nicht durch Danhaus erbracht werden, wollen wir es jedoch vermutlich dabei belassen.

Außen wurde lediglich die Abdichtung unter der Haustüre bemängelt und einige Punkte, die sowieso in der Montage II durch den Danhaus Schreiner gerichtet werden. Bei der Besichtigung der Dachrinnen wurde dann gleich nach den Malerarbeiten gefragt.

Gestrichene RohreVon vorne kaum zu erkennen, haben die Dachrinnen von hinten doch sehr beim Streichen des Dachüberstandes gelitten. Nachdem dem Gutachter jedoch erklärt wurde, dass hier die Bauherrin am Werk war, wurde der Punkt mit den Worten „Oh oh, da darf man dann aber nichts sagen…“ anstandslos aus dem Protokoll genommen.

Große, bautechnisch relevante Punkte, konnte unser Gutachter nicht finden, was letztendlich die von uns angenommene Qualität unseres Danhauses bestätigt und uns am Ende durchaus freut. Die eine oder andere Bestätigung fordert der Gutachter ein: Information über das verwendete Brüstungsglas, die Verwendung diverser Baumaterialien als auch zum Abgleich mit der Ausführung der einen oder anderen Information zum Bau-Soll: Also der Information wie die Ausführung eigentlich geplant war und ob die Ausführung dem Plan entsprechend durchgeführt wurde.

Das Protokoll mit den Punkten haben wir unserem Bauleiter übergeben. Mit Ausnahme des Estrichs werden wohl alle Punkte in der Montage II behoben. Hier wird es vermutlich noch einmal einen Termin mit der Estrichfirma geben. Die meisten Punkte werden bei Danhaus sowieso in dem Montagetermin II behoben. Hier muss man klar sagen: das ist bei anderen Hausbaufirmen nicht selbstverständlich. Wir sehen es selbst bei benachbarten Bauvorhaben, was alles schief gehen kann, was nicht behoben wird, was an den Bauherren hängen bleibt und was man auch alles gemacht werden kann. Bei all der Aufregung, die uns während unseres Bauvorhabens heimgesucht hatten, kam unser Danhaus Bauleiter immer wieder mit einer schnellen und zufriedenstellenden Lösung um die Ecke, so das wir am Ende ganz zufrieden sein können.

Mit dem guten Gefühl einen sachverständigen Blick auf das Häuschen gehabt zu haben, und einem Bauträger der wohl hinter seinen Produkten steht, fiebern wir jetzt natürlich dem Übergabetermin entgegen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.