Der Müll ist weg

Der Müll ist weg – fast möchte man zumindest glauben. Diese Woche haben wir den Container nach guten sechs Wochen Standzeit holen lassen.

2,2 to Baumischabfälle im ContainerInsgesamt sind bei uns bisher angefallen:

  • 1 Container mit 7,5 cqm / 2,2 Tonnen Baumischabfällen
  • 480 Liter Pappe und Papier
  • drei Big Bags für Dämmaterial
  • 240 Liter Hausmüll (Verpackungen, Pappbecher, Tüten, Flaschen etc.)
  • sechs Anhänger voll mit Bauholz
  • ein Hänger voll mit Altmetall
  • zwei Säcke mit Styroporresten
  • ein Sack voll mit Betontüten (Papier)
  • ein riesiger Sack voll mit Folie und
  • zwei 120 Liter Säcke voll mit sonstigem Abfall

Die Entsorgungskosten belaufen sich dabei auf knapp 600 € – was aber regional unterschiedlich sein dürfte. Holz haben wir selbst bzw. unsere Nachbarn entsorgt.

Folien haben wir so gut es ging aus dem Container gefischt und gesammelt und über den Recycling-Weg entsorgt. Altmetall haben wir über den örtlichen Wertstoffhof und Pappe über die Blaue Tonne, die wir kostenfrei bestellen konnten, versorgt.

Der Container kam mit einer Standgebühr von knapp 80 Euro zuzüglich 300 EUro für 2,2 Tonnen Baumischabfälle. Mit dem Dämmaterial hatten wir wohl Glück, da bei uns die drei Big Bags für pauschal 90 € entsorgt wurden.

Big Bags mit Wockwool DämmmaterialHaus- und Restmüll entsorgen wir derzeit noch über unseren derzeitigen Hausmüll.

Styropor MüllWährend dem Rohbau ist der meiste Müll im Container gelandet. Speziell Pappe, Metall und und Folie haben wir dann nahezu jeden zweiten Tag aus dem Container gefischt.

Der Müll muss wegAuch das Holz haben wir mehr oder weniger regelmäßig vom Bauplatz abtransportiert. Natürlich könnte auch alles über die Schuttmulde entsorgt werden, allerdings haben wir versucht (soweit möglich) die Abfälle nachhaltig zu entsorgen.

Vermutlich wird auch beim Klinkern nochmal Bauschutt anfallen. Entweder wir nehmen den Schutt jedoch zum auffüllen und werden nochmals einen speziellen Bauschutt Container bestellen. Alle sonstigen Abfälle hoffen wir direkt über Müllsäcke abfertigen zu können, da eigentlich keine großen Menge an Abfällen mehr anfallen dürften.

Alles in allem ist es erstaunlich, wie viel Abfall bei einem Hausbau anfällt. Uns hat die Entsorgung nicht allzu sehr gestört, da wie eh nahezu jeden Tag die Baustelle besucht hatten. Hätten wir weiter weg gebaut, wäre es vielleicht einfacher (aber auch teurer) gewesen, einfach einen zweiten Container aufzustellen. Die Entsorgungspreise bei uns sind eher moderat, grundsätzlich lohnt es sich hier bei einem lokalen Anbieter anzufragen. Mit einem Pauschalangebot aus dem Internet wären wir an dieser Stelle wesentlich teurer gefahren. Auch was die Entsorgung des Dämmmaterials angeht, lohnt es sich nachzufragen: Rockwool bietet wohl ein Unbedenklichkeitszertifikat bzgl. des Gefahrenpotentials des Dämmmaterials an. Wir haben dies bei unserem Containerdienst nicht einmal benötigt.

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