Elku – Dritter Montagetermin

Parallel zur Installation der Hausanschlüsse, waren unsere Monteure der Firma Elku wieder vor Ort um die Endmontage durchzuführen. Mit dem dritten Montagetermin geht in der Regel auch die Installation des Stromzählers von statten. Den Termin mit unserem Netzbetreiber hat Elku koordiniert. Wir mussten in Vorfeld lediglich den Anschluss beantragen. Voraussetzung für die Zählerinstallation und die Endmontage ist natürlich der Hausanschluss, der zum Glück bereits am Tag vorher fertig gestellt wurde.

TechnikraumWie gewohnt arbeiteten die Monteure von Elku wie ein Uhrwerk. Während im einen Stockwerk die Endmontage von Steckdosen und Schaltern durchgeführt wurde, wurde im anderen die Verkabelung im  Zählerschrank fertig gestellt.

Endmontage ZählerschrankAuch die Deckenspots wurden eingebaut. Ab sofort haben wir also (zumindest im Bad und in der Küche) Licht!

LED SpotsUnsere beleuchtete Lösung der Vorwandinstallation hat nun auch sein Sport erhalten. Inzwischen gefällt uns die Lösung sehr gut und wir sind gespannt, wie es erst verspachtelt und gefliest aussehen wird.

Beleuchtet VorwandinstallationKurz vor Zählerinstallation durch die EnBW wurde die Heizung vom Baustrom abgeklemmt, die letzten 25 Stunden Estrichheizprogramm laufen nun endlich nicht mehr über den Baustrom.

ZählerschrankDer Zähler funktioniert in beide Richtungen und wird später auch überschüssige Photovoltaikenergie in das Netz einspeisen. Allerdings müssen wir hier noch etwas warten, bis GermanPV für die Endmontage vor Ort war.  Außerdem haben wir uns für einen einzigen Zähler entschieden. Zum einen sparen wir so die Zählermiete, zum anderen haben wir uns dagegen entschieden, die Acalor Heizung mit einem gesonderten Wärmepumpentarif zu betreiben.

In der Regel sind diese (günstigen) Tarife an die Bedingung geknüpft, dass der Netzbetrieber mehrfach am Tag die Versorgung stoppt. Bei uns wären dies 3 x 2h pro Tag. Auch wenn es sich bei unserem Heizestrich um ein relativ träges Heizsystem handelt, wird die Anlage auch Warmwasser zubereiten.

Nach einer abschließenden Einweisung in die Technik, haben wir nun auch unsere Elku Kolonne ein letztes Mal verabschiedet. Inzwischen sind wir glücklich über die Entscheidung die Elektroinstallation mit Elku gemacht zu haben. Nicht nur die Qualität des Materials, auch die Arbeit selbst war ausgezeichnet. Für alle Unstimmigkeiten vor Ort wurde immer unkompliziert und schnell eine Lösung gefunden. Auch zwei, drei Änderungswünsche, die wir spontan hatten, wurde ohne Murren nachgekommen.  War irgendetwas nicht klar, wurde nachgefragt, so dass am Ende die gesamte Installation nach unseren Wünschen ist…

 

Hausfastanschlüsse

Heute ging das gestrige Fiasko rund um unsere Hausanschlüsse in die zweite Runde. Nachdem die Monteure der Firma KabelBW bzw. Unitymedia es gestern nicht mehr auf die Baustelle geschafft hatten, klingelte bereits um viertel vor Sieben das Telefon. Die Haustüre sei verschlossen. Wieder einmal vorausahnend war der Bauherr schon auf dem Weg, so dass die Monteure nur zehn Minuten warten mussten. Die Außenarbeiten waren bereits abgeschlossen und es musste lediglich der Übergabepunkt im Haus installiert werden.

Der Unitymedia ÜbergabepunktAuch unser Elektromonteur kam und führte das Kabel der Deutschen Telekom in das Haus. 400 Euro für ein Kabel ist ein stolzer Preis, den die Telekom hier für ein ungenutztes Kabel verlangt.

Leider mussten wir auch heute wieder wegen einer Störung warten. Diesmal mussten die Stadtwerke ausrücken um einen Rohrbruch im Nachbarort zu beheben. Anstelle 10 Uhr wurde es 13 Uhr – ungewollte Wartezeit für die Tiefarbeiter, die bereits seit dem Tag zuvor den Graben wieder zuschütten wollten.

Nachdem die Arbeiten im Hauswirtschaftsraum abgeschlossen waren, sollte nur noch das Rohr im Außenbereich angeschlossen werden.

Unsere WasseruhrWir wir bereits die vergangenen zwei Tage gelernt haben, schlägt Murphy’s Law immer dann zu, wenn man es am wenigsten erwartet. Anstelle die Arbeiten zum Abschluss zubringen, wurde festgestellt, das das verlegte Wasserrohr einen anderen Außendurchschnitt aufweist, als das in der Trasse verlegte Wasserrohr. Es wäre wohl zu einfach gewesen. Da es wohl auch keine passenden Adapter zur Reduzierung gibt, muss das Rohr wohl am morgigen Tag abgeschabt werden.  Der Bagger, der zwischenzeitlich zum fünften Mal ans Grundstück geschafft wurde, fand zumindest für einen Teil der Trasse Einsatz: Bis auf den Übergabepunkt konnte der Graben verschlossen werden.

hus23_rohr_nicht_gleich_rohrDer Rest soll wohl morgen erledigt werden. Es bleibt also spannend…

Das koordinierte Hausanschlussdesaster

Wenn wir in den vergangenen Monaten eines gelernt haben, dann ist es Ruhe zu bewahren. Auf dem Bau passieren einfach zu viele Dinge gleichzeitig und gehen gleichzeitig schief, als dass es lohnenswert wäre, sich darüber aufzuregen.

Heute war beispielsweise das koordinierte Verlegen der Hausanschlüsse geplant. Der Plan sieht so aus: Mehrsparte reparieren, Graben ausheben, Wasserzuleitung verlegen, auffüllen, Telekom, Breitband und Strom verlegen, Graben zuschütten.

Nach kurzer Durchsprache der Trassenführung wurde dann auch schon los gebaggert.

Es geht los... Die Hausanschlüsse kommen...Denn, wie vereinbart standen die Monteure der Elektrofirma um Punkt 8 Uhr vor der Tür. In weiser Vorahnung, hatte der Bauherr schon einmal Urlaub beantragt und war auf dem Weg zur Baustelle. Keine Minute zu früh.

Knappe 15-20 Meter kämpfte sich der Bagger auf eine Tiefe von 1,20 Metern durch den fiesen Schluff.

Die HausanschlusstrasseLeider liegt unser Technikraum auf der entgegengesetzten Seite der Übergabepunkte. Die Entfernung wird sich also vermutlich in der Abrechnung der Erarbeiten widerspiegeln.

Einmal quer durch's GemüsebeetKaum war der Graben ausgehoben, fing der Spaß aber erst so richtig an. Unser Monteur musste nun leider zu einer Störung. Bevor er los musste, lies er es sich nicht nehmen, die für teures Geld erstandene Verlängerung der Mehrspartenhauseinführung zu montieren.

FUBE - MSHObwohl für Nachmittags bereits eine zweite Störung angekündigt war (ja, bei uns sind Störungen wohl planbar), kam er nochmals vorbei und stellte zumindest den Hausanschluss für den Strom fertig.

Hurra! wir haben Strom!Da Strom als auch Deutsche Telekom bei uns von einem einzigen Dienstleister verlegt werden, blieb der Telekom Anschluss heute aufgrund der zweiten Störung im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke. Hier wird der Monteur morgen den Anschluss fertig stellen.

Auch der lang ersehnte Wasseranschluss bleibt auf der Strecke. Mangels Personal konnte sich ein Mitarbeiter der Stadtwerke lediglich über die geplante Position der Wasseruhr und die Position der Einführung in der Mehrsparte erkundigen, bevor auch er wieder los musste. Auch hier soll der Anschluss erst morgen erfolgen.

Da Unitymedia oder Kabel BW zwischenzeitlich bei der Verlegung der Hausanschlüsse nicht mehr mit Netze BW kooperiert, wird hier ein eigener Dienstleister beauftragt. Natürlich handelt es sich nicht um die Firma, die auch alle anderen Anschlüsse herstellt. Das wäre ja zu einfach gewesen. Diesen zu koordinieren ist nun Bauherrensache.

Bereits die Nachfrage nach dem Bearbeitungsstand vergangene Woche bei Unitymedia hatte wenig Vertrauen geschaffen. Man hätte zwar einen Dienstleister beauftragt, aber wüsste nicht welchen. Zum Glück hatte dieser sich noch kurzfristig gemeldet, und nach dem Verlegungstermin erkundigt. Nachdem heute jedoch zur Mittagszeit noch niemand zu sehen war, musste wieder einmal der Bauherr das Telefon schwingen. Man hätte den Auftrag notiert, und die Details stünden auf dem Zettel, man wüsste jedoch nicht, ob der Monteur diesen gelesen hatte. Willkommen im digitalen Zeitalter, denken sich Bauherr und Bauherrin dabei nur… Leider wusste der Monteur nichts von seinem Glück, als dass auch er am kommenden Morgen erst seinen Dient verrichten wird.

Alles in allem war dies wieder ein ernüchternder Termin. Inzwischen sehen wir dem ganzen jedoch gelassen entgegen. Irgendwie wird es schon klappen. Irgendwie klappt es ja immer. Am Ende kostet es doch nur wieder einen Tag Urlaub… Inzwischen sind die Telefonkosten so hoch, dass sich der Wechsel in einen neuen Tarifvertrag des Mobilfunkproviders für den Bauherren gerechnet hat. Auch das kostet etwas mehr. Aber Nerven, Nerven kostet das Ganze nicht mehr…

 

 

Das Klinkerdilemma

Wie einige Tage zuvor erfahren, gibt es wohl erhebliche Probleme mit dem von uns ausgewählten Klinker. Zur Erinnerung, wir hatten uns für einen sehr hellen Klinker der Firma Engersunder entschieden, so wie auch das Musterhaus von Danhaus verklinkert wurde.

Weiß Nun hat die Firma den Stein Royal Stone wohl aufgrund einer Vielzahl von Reklamationen aus dem Programm genommen. Der Leidtragende sind nun erst einmal der Bauherr und die Bauherr die ja eigentlich das Häuschen unter anderem aufgrund des Aussehens ausgewählt haben.

Grau oder Grau?Nachdem Danhaus, unser Bauleiter und Fa. Göllner versucht haben das Dilemma zu lösen, hat sich Herr Göllner Sr. persönlich auf den Weg gemacht um mit uns am nächsten Tag das Problem anzugehen.

hus23_wer_die_wahl_hatHerr Göllner hat uns dabei hatte ein paar Muster alternativen Steine mitgebracht, die wir direkt vor Ort begutachten konnten. Überhaupt hat Herr Göllner Sr. alles getan, damit wir eine rundum zufriedenstellende Lösung erhalten. Obendrein, hat er uns noch auf die zwei weißen Plastikleisten angesprochen, die wir vor einigen Tagen aus dem Container gefischt hatten. Das sind nämlich die Abschlusswinkel für den Erker, den die Klinkerleute später benötigen… ein Glück, haben wir die beiden dem sicheren Abfalltod entrissen…

Die mitgebrachten Steine der Firma Wienerberger weißen als Handformziegel eine ausgeprägtere Struktur als die Wasserstrichziegel von Engersunder auf. Da die Klinker nicht bemalt sind, sind diese jedoch einfacher von der Farbgebung. Die Farbe auf den ursprünglichen Steinen ist wohl auch der Grund für die Reklamationen. Nach einigen Jahren scheint hier die Farbe nach und nach ab zu platzen.
hus23_terca_silbergrauEntschieden haben wir uns nun für den Stein Terra Agora gedämpft silbergrauder. Farblich kommt der Stein der urspünglichen Wahl sehr nahe, und die Struktur gefällt uns sogar noch etwas besser als bei dem Engersunder Stein.

Sobald nach dem Streik der Deutschen Bahn bzw. der GDL wieder Speditionen mit freien LKWs zu finden sind, soll unser neu bemusterter Klinker auch schon geliefert werden…

Acalor – Zweiter Montagetermin

Nachdem sich das Bauherrendasein die vergangenen Tage hauptsächlich um das tägliche Lüften des Estrichs dreht, war der überraschende Anruf der Firma Acalor eine angenehme Abwechslung und der Auftakt zu einem mehr oder weniger stressigen Bauherrenalltag.

Zunächst war die Firma erst für den kommenden Tag angekündigt. Umso überraschender der Anruf, man sei schon fast auf der Baustelle. Also wurden kurzerhand Termine verschoben und Kollegen informiert, immerhin ging es um die Positionierung der Außenanlage, die nach dem letzten Montagetermin noch offen war.

Neben dem Verdampfer wurden allerlei Bauteile für den Acalor Bausatz angeliefert, bei denen sich spontan die Frage stellte, wo diese denn alle verbaut werden sollen. Interessant zu sehen, dass die Anlage tatsächlich Handarbeit ist und zu einem großen Teil erst vor Ort montiert wird. Dies muss man den Monteuren an dieser Stelle auch ohne Abstriche zugestehen: jeder Handgriff sitzt.

Der Acalor BausatzNachdem die Position der Außenanlage gefunden war, wurde direkt losgelegt. Es wurde (im Schotter) geschachtet, die Zuleitungen gelegt, die Außenanlage montiert, Verdampfer, Kompressor und einiges an Elektronik montiert.

Acalor Rohfassung An der Anlage selbst wurde noch direkt vor Ort gelötet – und ein Einblick in die Rohfassung-Variante der Acalor Anlage gewährt.

Acalor SteampunkNach einigen Stunden war die Installation des Außengerätes dann nahezu abgeschlossen.

Acalor AußenanlageAufgrund der Verlegung der Leitungen haben wir spontan die Führung unserer Abwasserleitung aus dem Technikraum umplanen müssen. Im Nachhinein zu unserem Vorteil: Da die Abwasserleitung nun an der Acalor Anlage vorbei führt, werden wir einen Abfluss bzw. eine Abflussrinne vorsehen. Bei günstiger Wetterlage kann die Acalor Anlage bis zu 80 Liter Kondenswasser bilden. Da unser Untergrund überwiegend aus Lehm besteht und eine quasi nicht vorhandene Versickerungsfähigkeit aufweist, wird eine geschickt platzierte Ablaufrinne hier Abhilfe schaffen.

Morgen wird dann bereits das Aufheizprogramm gestartet und wir erhalten eine Einweisung in die Heizungsanlage. Erfreulicherweise ändert sich dadurch auch unser Lüftungsverhalten. Anstelle von 3-4 mal Stoßlüften, soll ab dem Heizprogramm nur noch einmal am Tag gelüftet werden. Bei einem Anfahrtsweg von 30 Kilometern pro Lüftung, freut uns das natürlich sehr.

Das Anheizprogramm wird zunächst noch mit Baustrom gestartet. Sobald die Hausanschlüsse gelegt wurden wird Elku die Heizung dann auf den „normalen“ Strom hängen. Hier hoffen wir morgen einen Termin der Installationsfirma zu erhalten, da unsere Mehrspartenverlängerung zwischenzeitlich angekommen ist.

Am Ende sei noch erwähnt: Acalor war die einzige Firma bei all den anfallenden Gewerken, die die anfallenden Abfälle wieder eingesammelt und mitgenommen hat! Danke dafür.

Leider gab es auch weniger gute Nachrichten: der von uns vor einem Jahr bestellt Klinker ist wohl nicht mehr verfügbar oder wird nicht mehr geliefert. Während Danhaus sich nun bemüht hat hier Abhilfe zu schaffen, haben wir zwischenzeitlich erfahren, dass die FIrma Egernsunder exakt diese Klinker aus dem Programm genommen hat, da es aufgrund von Produktionsproblemen wohl zu viele Reklamationen gab. Nach Rücksprache mit Fa. Göllner gibt es hier wohl eine ähnliche Alternative. Für uns bedeutet dies jedoch leider eine neue Bemusterung, nicht den Klinker, den wir uns ausgesucht hatten und wieder ein zeitlichen Verzug. Im Moment bleibt die Hoffnung, dass die Alternative nicht all zu sehr von unserer Wunschvorstellung abweicht…

Fassadenanstrich

Unser, jetzt schon, sehr geliebtes Danhaus Adelby hat insgesamt 146 m² Holz, das gerne vor Wettereinflüssen geschützt werden möchte. Also hieß es für uns: Eigenleistung= Streichen.

Endlich mal was wo ich auch anpacken kann, hab ich mir so als Bauherrin gedacht. :D
Erstmal ging es um die Farbe, welche Farbe nimmt man für so einen Außenanstrich? Man möchte ja ungern nach 1-2 Jahren wieder alles streichen.
Von vorne rein klar: Keine Produkte vom Baumarkt! Definitiv Fachmarkt!
Ein kurzer Anruf bei unserem Bauleiter hat Licht ins Dunkle gebracht. Uns wurden folgende Produkte empfohlen:

  • Brillux Deckfarbe 871
  • Remmers
  • Sikkenz Wetterschutzfarbe
  • Osmo

Wir haben uns nach langem Überlegen für die Remmers Deckfarbe weiß / 20l entschieden. Für die 146 m² haben wir 2 x 20 Liter bestellt. Zum Preis von 540€. Die sollte 10 Jahre halten.

Für das streichen hatten wir nun noch 10 Tage zeit. Dann sollte das Gerüst abgebaut werden, damit der Klinker angebracht werden konnte.

Am Wochenende ging es dann los. Erstmal alle Fenster und vor allem Fensterrahmen abkleben.

KondenswasserDie Farbe ist zwar Wasserlöslich aber nur so lange sie noch nicht getrocknet ist.

Bei manchen Stellen hat es nichts gebracht, da wir (komischer Weise) doch rein gestrichen haben :P

20150507_081740161_iOSDie ersten beiden Tage habe ich so gut wie alleine gestrichen. Anstrengend sage ich euch! 10 Stunden pro Tag. Da schafft man genau eine Seite. Somit war die Hälfte schon mal 1x gestrichen. Die Woche drauf haben wir uns extra noch mal Urlaub genommen und der Rest, sowie der zweite Anstrich wurden durchgezogen.

Selbst an Feiertagen : Tag der Arbeit. Wir haben das dann mal wörtlich genommen :D

Als Tipp: Wenn eurer Dach noch offen ist, sprecht mit den Zimmerleuten ob Ihr schon mal die Seitenteile vom Kapitänsgiebel streichen könnt. Sobald die Ziegeln drauf sind kommt man nur mit äußerster Akrobatik dort hin.
Leider mussten wir uns mit Akrobatik begnügen und wie man sieht: ging auch was daneben:

20150507_081750310_iOSMit dem Wetter hatten wir 50 % Glück.

Regen und Sturm/Sonne. Leider hatte ich gerade angefangen die Wetterseite zu streichen als es kurz danach anfing zu regnen … und so musste ich mir Ansehen wie 3 Stunden arbeit einfach dahin flossen -> wirklich! Die Farbe wir einfach vom Holz gespült …

Nach den 10 Tagen also insgesamt. 80 Stunden streichen hat uns auch definitiv gereicht ….. Aber unser Häuschen sieht jetzt richtig toll aus und auch die Nachbarn sind schwer beeindruckt ;-)

11301490_10152994556244833_348056165_n

Der Müll ist weg

Der Müll ist weg – fast möchte man zumindest glauben. Diese Woche haben wir den Container nach guten sechs Wochen Standzeit holen lassen.

2,2 to Baumischabfälle im ContainerInsgesamt sind bei uns bisher angefallen:

  • 1 Container mit 7,5 cqm / 2,2 Tonnen Baumischabfällen
  • 480 Liter Pappe und Papier
  • drei Big Bags für Dämmaterial
  • 240 Liter Hausmüll (Verpackungen, Pappbecher, Tüten, Flaschen etc.)
  • sechs Anhänger voll mit Bauholz
  • ein Hänger voll mit Altmetall
  • zwei Säcke mit Styroporresten
  • ein Sack voll mit Betontüten (Papier)
  • ein riesiger Sack voll mit Folie und
  • zwei 120 Liter Säcke voll mit sonstigem Abfall

Die Entsorgungskosten belaufen sich dabei auf knapp 600 € – was aber regional unterschiedlich sein dürfte. Holz haben wir selbst bzw. unsere Nachbarn entsorgt.

Folien haben wir so gut es ging aus dem Container gefischt und gesammelt und über den Recycling-Weg entsorgt. Altmetall haben wir über den örtlichen Wertstoffhof und Pappe über die Blaue Tonne, die wir kostenfrei bestellen konnten, versorgt.

Der Container kam mit einer Standgebühr von knapp 80 Euro zuzüglich 300 EUro für 2,2 Tonnen Baumischabfälle. Mit dem Dämmaterial hatten wir wohl Glück, da bei uns die drei Big Bags für pauschal 90 € entsorgt wurden.

Big Bags mit Wockwool DämmmaterialHaus- und Restmüll entsorgen wir derzeit noch über unseren derzeitigen Hausmüll.

Styropor MüllWährend dem Rohbau ist der meiste Müll im Container gelandet. Speziell Pappe, Metall und und Folie haben wir dann nahezu jeden zweiten Tag aus dem Container gefischt.

Der Müll muss wegAuch das Holz haben wir mehr oder weniger regelmäßig vom Bauplatz abtransportiert. Natürlich könnte auch alles über die Schuttmulde entsorgt werden, allerdings haben wir versucht (soweit möglich) die Abfälle nachhaltig zu entsorgen.

Vermutlich wird auch beim Klinkern nochmal Bauschutt anfallen. Entweder wir nehmen den Schutt jedoch zum auffüllen und werden nochmals einen speziellen Bauschutt Container bestellen. Alle sonstigen Abfälle hoffen wir direkt über Müllsäcke abfertigen zu können, da eigentlich keine großen Menge an Abfällen mehr anfallen dürften.

Alles in allem ist es erstaunlich, wie viel Abfall bei einem Hausbau anfällt. Uns hat die Entsorgung nicht allzu sehr gestört, da wie eh nahezu jeden Tag die Baustelle besucht hatten. Hätten wir weiter weg gebaut, wäre es vielleicht einfacher (aber auch teurer) gewesen, einfach einen zweiten Container aufzustellen. Die Entsorgungspreise bei uns sind eher moderat, grundsätzlich lohnt es sich hier bei einem lokalen Anbieter anzufragen. Mit einem Pauschalangebot aus dem Internet wären wir an dieser Stelle wesentlich teurer gefahren. Auch was die Entsorgung des Dämmmaterials angeht, lohnt es sich nachzufragen: Rockwool bietet wohl ein Unbedenklichkeitszertifikat bzgl. des Gefahrenpotentials des Dämmmaterials an. Wir haben dies bei unserem Containerdienst nicht einmal benötigt.

Der Estrich kommt

Nachdem Montags bereits der Estrichleger zur Verlegung der 20cm Isolierung vor Ort war, und Acalaor am Montag Abend und Dienstag die Installation der Heizung in Erdgeschoss und Dachgeschoss fertiggestellt hatte, stand die dreiköpfige Estrichkolonne am Mittwoch schon um 08:15 Uhr vor der Tür. PutzmeisterInzwischen waren auch zwei Paletten Portlandzement, eine LKW Ladung Kies und der Putzmeister M740 vor Ort. 6 Stunden und 1.500 Liter Wasser später war der Estrich dann auch in beiden Räumen ordentlich verteilt.

Der Estrich fließt...Aus Laiensicht hat unser Estrichleger ordentliche Arbeit geleistet. Aussparungen bzw. Winklel an den Abflüssel, für unser Mehrspartenproblem und für die Nacharbeiten, die Acalor noch für die Zuführung zu erledigen hat, sitzen alle wie geplant. Da der Estrichleger im Technikraum den Abfluss bemerkte, hat er außerdem gefragt ob er ein kleines Gefälle vorsehen soll. Auch bei der geplanten Badewanne wurde explizit gefragt, ob denn eine Aussparung notwendig sei.  Hier war es gar nicht schlecht, dass der Bauherr den ganzen Tag vor Ort war und einen kritischen Blick auf das ganze Geschehen hatte.

Eigentlich soll das Haus nun vier Tage verschlossen sein, damit der Estrich genügen Zeit hat, abzubinden. Geöffnete oder gekippte Fenster könnten in dieser Zeit dazu führen, dass der Estrich durch vorzeitige Austrocknung schüsselt.

Alles kein Problem, wäre am Vorabend nicht die Fensterscheibe der Küchentür gewechselt worden. Zu unserem Schrecken war diese noch offen, zwar angelehnt aber eben nicht geschlossen. Der Türgriff hat’s verraten.

Verräterischer Griff - die offene KüchentürNach kurzer Rücksprache mit unserem Bauleiter haben wir die Tür mit jeder Menge Klebeband abgedichtet. Da der Estrich nach 24 Stunden bereits abgebunden hat und (vorsichtig) begehbar (= keine Punktbelastung) ist, hatte wir abgesprochen am kommenden Abend die Türe von innen zu verschließen.

Am nächsten Morgen Stand wieder  „Kommando Fassadestreichen“ auf dem Programm. Um so größer der Schreck, all wir im Obergeschoss an der Außenseite des Bades jede Menge Kondenswasser an der Malerfolie feststellen mussten.

KondenswasserIrgendwie Glück im Ungllück, dass wir gerade dieses eine Fenster noch mit Folie zugeklebt hatten. Nach einem kurzen Kontrollgang auf dem Gerüst hatte sich nämlich unserer schlimmste Befürchtung bewahrheitet: Das Fenster war nicht geschlossen, sondern, ähnlich wie die Küchentür, lediglich angelehnt.  Also haben wir auch dieses Fenster von außen mit gefühlten zehn Kilometern Klebeband abgedichtet.

Badfesner provisorisch abgedichtet...Unser Provisorium musste nun nochmals ein Tag halten, bis wir mit Leiter und einem Brett zum unterlegen anrücken konnten. Da bei dem dem frischen Estrich eine Punktbelastung vermieden werden soll, legt man unter die Leiter ein Brett, eine Styroporplatte oder ähnliches um die Lasst besser zu verteilen. Bei 100% Luftfeuchtigkeit und durch den reagierenden Zement erzeugte subtropischen Temperaturen durfte sich der Bauherr also zu den einzelnen Fenstern vorarbeiten. Nach geglückter Mission war nun auch endlich Durchatmen angesagt. Für den Rest der Woche darf der Estrich nun ungestört abbinden.

Alles in allem hatten wir Glück im Unglück. Die offene Küchentür wurde rechtzeitig bemerkt, das Badfenster war glücklicherweise mit Folie abgeklebt.  Sollen wir jemals wieder bauen, werden wir uns höchstpersönlich vor der Einbringung des Estrichs versichern, dass alle Türen und Fenster korrekt verschlossen sind.

Ab kommende Woche startet dann unser Lüftungsdienst. Drei Mal täglich für zehn Minuten Stoßlüften…

Acalor – Erster Montagetermin

Montag früh kam ein überraschender Anruf: die Monteure der Firma Acalor werden  aufgrund von Probleme auf einer anderen Baustelle bereits zwei Tage früher kommen als geplant. Während die Estrichfirma noch die Isolierung einbringt, ist Acalor bereits auf dem Weg.

Eine Stunde vor Ankunft wurden wir über die geplante Ankunft am späten Abend informiert. Trotz fortgeschrittener Stunde legten die Monteure direkt los. Nach kurzer Durchsprache von Küchenzeile und Sanitäröbjekte wurde begonnen die Leitungen zu verlegen.

Acalor - VorbereitungenDie festgelegten Temperaturen werden durch unterschiedlich dicht verlegte Leitungen realisiert.

Acalor Leitungen im BadezimmerIm Badezimmer werden beispielsweise die Leitungen wesentlich dichter verlegt als im Rest des Hauses.

Acalor - Erster MontageterminAuch die Installation im Technikraum wurde fast fertigstellt. Acalor im TechnikraumDer Heizkreisverteiler wurde gelötet und der Warmwasserspeicher gesetzt. Die Ausführung zum Acalor Außengerät wird leider erst das nächste Mal installiert. Als Folge wird an einer Ecke des Technikraums der Estrich ausgespart. Der muss später durch den Fliesenleger (oder den Bauherren) aufgefüllt werden. Dies ist zwar nicht sonderlich erfreulich, da aber am anderen Ende des Technikraums unserer Mehrsparte auf die gleiche Art und Weise nachgebessert werden muss, wird dies vermutlich in einem Zug erledigt.

Zum Thema MSH gab es dann auch gleich noch gute Nachricht. Unser Installateur für die Netzanschlüsse kam vorbei und hat unser Problemkind begutachtet. Eine Verlängerung wurde (für den voraussichtlichen Preis von (400-600 €) bestellt. Die MSH wird im Estrich ausgespart. Sobald die Erweiterung geliefert wird, wird dieser dann vom Installateur montiert.

Pünktlich  wurden dann alle Arbeiten der Firma Acalor abgeschlossen, so dass am darauf folgenden Tag der Estrich kommen kann…

 

 

 

 

PV-Monteure entlaufen

Nachdem die Monteure der PV-Anlage vergangene Woche wieder von Dannen ziehen mussten, da das Dach noch nicht vollständig gedeckt war, scheinen diese entlaufen zu sein. Trotz mehrmaliger Nachfrage unseres Bauleiters, scheinen die Monteure der Firma GermanPV wohl keine Lust mehr zu haben unsere PV-Panels zu installieren. Das Dach liegt seit einigen Tagen somit mehr oder weniger brach.

Kein SolarInzwischen ist dies ein kleines Ärgernis, denn die Panele und das Montagematerial wurden schlicht im Haus zwischengelagert.

PV ZwischenlagerDa die letzten drei Tage Estrichleger, Firma Acalor und nochmal Estrichleger vor der Tür standen, wurde es langsam Eng. Sowohl bei dem Verlegen der Isolierung, der Installation der Fußbodenheizung und dem Einbringen des Estrichs waren die Panles und das Material schlichtweg im Weg.

Das sich auf auf Nachhaken unseres Bauleiters die Monteure nicht haben blicken lassen, mussten wir nun kurzerhand die Panles ins Freie schaffen. Zwischenzeitlich wurde von unserem Bauleiter ein Montagetermin für den 7. Mai bestätigt. Leider haben sich die Monteure wieder einmal nicht auf der Baustelle blicken lassen. Wir hoffen auf morgen, übermorgen oder vielleicht doch erst nächste Woche…

20150506_151049273_iOSDa am Montag die Rüstung abgebaut wird, hoffen wir also, dass die Monteure in den kommenden zwei Tagen den Weg auf auf die Baustelle finden…