Anfang Woche Drei

Nach der kurzen Osterwoche sind unserer Zimmerleute wieder vor Ort und Zimmern was das Zeug hält. Nach einem Tag war bereits im gesamten OG der Fußboden fertig.

OG FußbodenSo kamen wir auch das erste Mal in den Genuss unseres Ausblicks aus unserem Kapitänsgiebel. Hier bestätigt sich, dass unser Danhaus Adelby die richtige Wahl war.

Ausblick aus dem Kapitänsgiebel Außerdem wurde bereits der gesamte Spitzboden isoliert. Jetzt kann auch endliche die USB Plane auf dem Dach fertig gestellt werden.

Spitzboden IsolationDas gesamte Material wurde über das Dach eingebracht. Damit klärte sich auch letztendlich das Rätsel, warum das Dach noch offen blieb, und nur mit Folie abgedeckt wurde.

Anfang Woche DreiBegrüßt wurde der Bauherr freundlich mit den Worten „Ich muss Dir mal was zeigen…“ – nicht unbedingt die Worte, die ein Bauherr am frühen Morgen hören möchte.

Tatsächlich zieht sich die Fehlplanung der Doppelbinder am Kapitänsgiebel nun die nächste Runde. Nachdem das Problem im EG gelöst war, ergab sich ein ähnliches Problem im DG.

Abluftrohre vs BinderGeplant war eine Vorwandinstallation des WCs mit Abluft in der dahinter liegenden Wand. Ähnlich wir im EG liegt über dem Rohr jedoch ein Binder, dieses Mal jedoch ein tragendes Teil. Daher wurde das Abluftrohr ca. 10cm  vor der zukünftigen Wand aus dem Dach herausgeführt. Der Rohrbogen hinge jetzt erst einmal in der Luft.

Als ob das nicht genug wäre, hat unser Polier eine weitere Diskrepanz zwischen Statik und Entwurfszeichnung gefunden. Unser geplantes Dachflächenfenster, ein Roto R75 mit einer Breite von 74 cm sieht sich mit einem Feld von einer Breite von 72 cm konfrontiert. Kurzum: es passt nicht.

Zu eng für das DachfensterZum Glück war unser Bauleiter in der Nähe und hat sich gleich auf den Weg gemacht. Das Problem Dachflächenfenster konnte mit ein paar Anrufen recht schnell gelöst werden. Der Doppelbinder ist nicht tragend  und wurde lediglich als Sicherheit vorgesehen. Für das Dachflächenfenster kann also ein Teil des Doppelbinders heraus getrennt werden und wird vermutlich mit einer Lasche abgesichert. Danach solle genügend Platz für das Dachflächenfenster sein.

Das zweite Problem gestaltet sich eher abenteuerlich. Die von uns geplante Vorwandinstallation kann wohl so nicht durchgeführt werden. Dem Architekturbüro hatten wir zu beginn eine Ablagehöhe von ca.1,20m mitgeteilt. Leider haben wir diesbezüglich nicht die Entwürfe geprüft. Zwar waren die Vorwandinstallationen eingezeichnet, aber nicht deren Höhe. Hier ein Tipp an alle Bauherren: bei solchen Vorwandinstallationen sicherstellen, dass diese in den Entwürfen mit einer Höhenangabe versehen sind.

VorwandinstallationHier hatten wir verschiedene Ideen durchdacht, die Abluft zuerst zur quer Dachschräge und von dort entsprechend zum Auslass zu führen. Als Varianten stünden somit zur Wahl, die Vorwandbau über die ganze Raumbreite oder den Drempel mehrere Zentimeter in den Raum zu ziehen. Alternativ könnten wir auf die Ablage verzichten und die Vorwandinstallation bis zur Decke zu ziehen. Alle Varianten leider nicht so, wie wir es über mehrere Monate hinweg geplant hatten.

Inzwischen haben wir uns halbwegs an kurzfristige Entscheidungen und überstürtzte Änderungen gewohnt und reagieren hierauf mehr oder weniger gelassen. Während unser Bauleiter als im Lauf des Tages verschiedene Varianten prüft, haben wir uns wieder einmal an das Reißbrett begeben.

Neue VorwandinstallationUm das Abluftrohr an der jetzigen Stelle zu nutzen, wird eine Vorwandinstallation benötigt. Also haben wir diese bis zur Decke gezogen. Da das Abluftrohr bis unter die Decke in der Wand verläuft, sehen wir eine Aussparung in der Verkleidung vor, wodurch sich letztendlich eine Art Rahmen ergibt. Im inneren lassen wir von der Firma Elku einen weiteren LED Spot einbauen, wodurch die Aussparung zusätzlich beleuchtet wird. Druck macht eben doch manchmal kreativ. Anstelle der plumpen Verschalung haben wir jetzt eine schicke Alternative.

Wir hoffen nun, dass unser Plan aufgeht, und dass dies die letzte große Überraschung war. Auf jeden Fall sind wir gespannt, wie weit unserer Zimmerleute bis zum Ende der Woche kommen. Für die kommende Woche sollen bereits die Dachsteine bestellt werden und der Rest des Kamins gemauert werden. Dann soll bereits die letzte Woche der Zimmerleute anbrechen, gefolgt von der Isolierung durch den Estrichleger, Acalor und dem Estrich – alles in einer Woche. Während der Trocknungszeit des Estrichs wird die Fa Göllner unsere Klinkerfassade anbringen, gefolgt von Hausanschlüssen und den ausstehenden Erdarbeiten. Das erste Mal können wir zusammen mit unserem Bauleiter auch einen Einzugstermin abschätzen. Ende Juli oder Ende August soll es es sein. Je nachdem wie schnell wir am Ende mit unseren Eigenleistungen fertig werden….

 

 

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