Der erste Sturm

Gestern hatten wir den Bauplatz von übrig gebliebenem Bauholz und Metall befreit und uns vom ordentlichen Zustand der Baustelle überzeugt. Heute wollten wir für die kommenden Tage einiges an Verpflegung für die Zimmerleute vorbereiten und mussten leider feststellen, dass eine riesige Lücke in der Dachabdeckung klaffte. Der heftige Sturm mit Windböen von bis zu 100 km/h hat ein Teil der provisorischen Abdeckplane abgerissen.

Ein Loch in der AbdeckplaneEin Blick ins Innere des Hauses hat uns zunächst die schlimmste Befürchtung genommen. Der Regen ist so gering, dass zumindest im EG kein Wasser war. Allerdings konnte beim Blick nach oben das volle Ausmaß der „Sturmschäden“ betrachtet werden.

SturmschädenSowohl dem Giebel als auch der DG Wand konnte die Feuchtigkeit angesehen werden. Nun bleibt zu hoffen, dass die Wände schnell wieder austrocknen. Zwei Tage zuvor hatten wir uns diesbezüglich noch mit unserem Bauleiter unterhalten, dass die verarbeiteten Fermacellplatten hier weniger anfällig als Rigips sind. Von daher sind unserer Sorgen mehr auf das Nachbarhaus gerichtet. Die Windböen sind so stark, dass das Besteigen des Gerüsts kaum unmöglich ist. Die Wucht der im Wind flatternde Plane dürfte genügen um eine mittlere Fregatte ohne Probleme über den Atlantik segeln zu lassen. Volle Fahrt vorrraus!Glücklicherweise ist die Hinterseite des Hauses nahezu vollständig mit Konterlatten und Lagerhölzern versehen, so dass dieser Teil des Hauses auf jeden Fall trocken bleibt.Daher haben wir unser ursprüngliches Vorhaben trotzdem umgesetzt und den Zimmerleuten eine Kaffeemaschine, ein Wasserkocher für Tee und einige Kleinigkeiten hingerichtet. Der morgige Tag wird anstrengend, das lässt der Zustand des Daches vermuten…

Verpflegung für die ZimmerleuteIm Moment hoffen wir lediglich, dass sich die Plane nicht vollständig löst und sich um das Kamin des Nachbarn wickelt und selbigen am Ende zu Fall bringt…

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