Auf Regen folgt Sonnenschein

Heute morgen hat sich der Bauherr direkt noch vor der Arbeit auf den Weg zur Baustelle gemacht, das mit dem Urlaub hat nämlich nicht geklappt. Das Dach war bereits abgedichtet und die Zimmerleute waren bereits fleißig am werkeln. Bei orkanartigen Böen haben sie es geschafft die 20 m2
Abdeckplane zu spannen. Respekt, den wir hätten uns bei dem Wind nicht einmal in die Nähe des Daches gewagt.

Das Dach ist wieder dichtMehr als kurz „Hallo“ sagen war nicht drin. Die Jungs haben auch gleich erklärt, warum das kleine Fußbad dann doch weniger ausmacht als angenommen. Die Wände sitzen auf einer Leiste und die Leiste auf einigen Zentimetern Quelllmörtel. Zwischen Quellmörtel Holz ist wiederum eine Folie, dass wohl nicht all zu viel Wasser in das Holz zieht. Regen gehört zu einer Richtung wohl dazu, und auch bei strömenden Regen werden die Häuschen aufgebaut.

Außerdem gab es eine weitere positive Überraschung: der eigentlich für morgen angekündigte Kamin wurde ebenfalls schon ausgeladen. Noch lässt sich nicht erahnen, was so alles unter den Planen steckt.

Der Kamin kommtNachmittags gab es dann einen Anruf der Firma Elku aus Berlin. Die Monteure sind vor Ort und wollten wissen, ob es noch Änderungen in der Planung gibt. Eine Stunde später haben wir uns direkt auf der Baustelle getroffen um die Pläne durch zugehen.

Nach der Festlegung der exakten Positionen und Höhen für Schalter und Steckdosen (Rücksprache mit der Bauherrin ist dringend zu raten!), wurde gebohrt. 40-50 Löcher entstanden also in den jungfräulichen Fermacellplatten.

Viele Löcher Überhaupt sieht es plötzlich aus wie auf einer Baustelle. Reges Treiben, drei Zimmerleute, zwei Installateure der Firma Müller und zwei Monteure der Firma Elku. Dazwischen ein, sich in der Kunst des im Wegstehens übenden Bauherren.

Wie eine echte BaustelleInzwischen wird auch die Taktik des Trockenlegens erkennbar: Es wird so viel Holz gesägt, dass die ganzen Sägespäne die Feuchtigkeit aufnehmen. Überhaupt scheint die Kettensäge ein beliebtes Werkzeug für Reparaturen aller Art zu sein…

Auch der Kingfire steht inzwischen im Erdgeschoss. Schon in seiner Rohfassung lässt sich erkennen, dass es die richtige Entscheidung war. Wir sind gespannt auf die Fortführung des Kamins im OG. Unser KingfireDie Installationswände sind inzwischen abmontiert und die Rohre werden verlegt. Hier können wir auch gut erkennen, dass die Dämmung in den Wänden trocken ist. Also hält Danhaus, was uns unser Bauleiter versprochen hat. Lediglich der Matsch auf dem Boden deutet noch auf die vorherigen zwei nervenaufreibenden Tage hin.

InstallationswändeBei den Installationen kennen die Trupps kein Pardon. Da werden auch einmal kurzerhand die kompletten Isolationen der Außenwände temporär entfernt um an die Dosen zu kommen. Und wir hatten uns schon insgeheim geragt, wie die Jungs die Kabel durch die Dämmung bekommen…

Kaum war geklärt wo welche Dose ihren Platz finden soll waren auch schon die ersten Rohre verlegt und der UP-Spülkasten montiert. Auch hier die Empfehlung an angehenden Danhaus Bauherren: macht das nichts selbst. Bezüglich der Eigenleistung hat uns die Firma Müller auch darauf hingewiesen, dass beim zweiten Montagetermin am besten unser lokaler Sanitärinstallateur, der später die Sanitärobjekte installieren wird, dabei sein soll um einige Punkte zu klären.

Gäste WC - Quasi fertigAlles zusammen, geht es heute rasend schnell voran – und trotzdem wird sauber und exakt gearbeitet. Die Zimmerleute sind zwischenzeitlich bereits auf dem OG angelangt und dabei die Wände zu richten.

Die Zimmerleute werden es schon richten...Im EG gibt es nämlich fast nichts mehr für sie zu tun. Die gesamte Lattung für die Decken wurde zwischenzeitlich angebracht.

Das EG ist fast fertigWas nicht gepasst hat wurde (natürlich) mit der Kettensäge repariert. Viel zu tun gibt es nicht mehr für den Bauherren. Der ist nämlich inzwischen in jeder Ecke im Weg gestanden. Also überlässt er den fleißigen Arbeitern das Feld und macht sich, auf das morgige Richtfest freuend, auf gen untergehende Sonne…

Nach Regel folgt Sonnenschein

 

 

Heiter bis Stürmisch

Nachdem am Wochenende heftige Windböen die provisorische Dachabdeckung aufgerissen hatten, hofften wir heute auf unserer Zimmerleute, dass das Dach möglichst schnell abgedichtet wird. Leider hatte sich inzwischen die Abdeckplane vom gesamten Hauptdach gelöst und der anhaltende Wind hat ein mittlerweile 20 bis 30 m2 großes Loch in das Dach gerissen.

Leider wurden die Zimmerleute auf eine andere Baustelle abgezogen um etwas zu reparieren, was nun leider zur Folge hat, dass sie wohl hier einiges mehr zu reparieren haben werden. Leider wusste auch der Danhaus Bauleiter nichts von der kurzfristigen Umdisponierung der Zimmerleute und erfuhr erst durch unseren Anruf von der brach liegenden Baustelle.

Inzwischen hatte sich zu Wind und Loch auch noch Regen gesellt und fängt an allmählich unser Häuschen unter Wasser zu setzen. Die Bitumenbahnen sind dicht, das ist die gute Nachricht. Leider steht zwischenzeitlich der nahezu der gesamte vordere Teil des Hauses mehr oder weniger unter Wasser. Im Technikraum kann man mittlerweile sogar für den Iron Man trainieren.  Das Wasser steht hier ungefähr 1cm hoch.

Technikraum - LandunterWeniger schlimm sieht es in der zukünftigen Küche aus, auch wenn man nicht wirklich trockenen Fußes auf die andere Seite kommt.

Küche - LandunterWeniger schlimm hat es das Gäste WC getroffen. Hier ist zumindest die eine Hälfte trocken.

Gäste WC - Fast LandunterIm Eingangsbereich steht auch das Wasser.

die Wände ziehen FeuchtigkeitDen Wänden selbst scheint der Schlagregen eher weniger ausgemacht zu haben. Hier können wir froh sein, dass Danhaus Fermacell und noich Rigips verbaut.

Auch das durch die Sturmböen freigelegte Holz zeigt hat sich an den Regenmassen ergötzt. Um der Verkehrssicherungspflicht nachzukommen wurden die wehenden Enden der Plane kurzerhand vom Bauherren bei gefühlten Orkanwinden an die Lattung geknotet und genagelt um dem Wind weniger Angriffsfläche zu geben. Leider habe sich durch die umherwehenden Fetzen bereits Konterlatten gelöst und ein Teil der Plane hat sich in gefährliche Nähe des Nachbarkamins begeben. Somit sollte zumindest des Nachbarn Hab und Gut nicht mehr in Gefahr  als auch umherschweifende Passanten vor herab-prasselnden Konterlatten geschützt sein.

Der volle Dank gebührt dem Sturmtief Niklas, das unserer Nerven auf’s äußerste Reizt.

Die Binder - NassAlles in allem sind wir nicht sonderlich glücklich über diese Entwicklung, ändern können wir daran aber.  Nun plötzlich sind die 3.000 € für den DEKRA Gutachter die wohl am besten angelegten Euros unseres ganzen Bauvorhabens. Vielleicht haben wir Glück und die Wände sind am Boden abgedichtet. Vielleicht haben wir aber auch Pech und es regnet heute Nacht noch einmal…  Wir hoffen einmal, dass unser geplantes Richtfest, im wahrsten Sinn des Wortes, nicht ins Wasser fällt…

Leider haben wir außerdem erfahren, dass heute doch nicht unser Kamin kam. Nachdem der Termin vergangene Woche bereits nicht gehalten wurde, konnte unser Schiedel Kinfire wohl auch heute nicht geliefert werden. Es ist jetzt aber auch nicht so, dass die Bauherren nicht bereits vor elf Monaten ihr Interesse an dem Kamin Kund getan hätten… Wäre der Kamin nämlich wie geplant am Richttag gekommen, wäre das Dach abgedichtet gewesen, hätte es nicht ins Haus geregnet, hätten jetzt alle wesentlich weniger Arbeit…

Auf jeden Fall waren die Kaminbauer oder andere fleißige Helferlein vor Ort und haben bis zum Eintreffen der Bauherren das Fundament des Kamins erstellt. Am einzigen noch trockenen Platz des Hauses.

Das Kamin FundamentMorgen soll nun die Sanitärfirma Müller und die Elektrofirma Elku kommen. Im Moment klafft ein riesiges Loch im Dach, das EG steht unter Wasser und im OG sind noch keine Bodenplatten verlegt oder Wände gestellt.  Der Bauherr ist demnach gespannt, wie es da nun weiter gehen soll und hat kurzfristig Urlaub beantragt um das Schauspiel live mit zu erleben.

Der erste Sturm

Gestern hatten wir den Bauplatz von übrig gebliebenem Bauholz und Metall befreit und uns vom ordentlichen Zustand der Baustelle überzeugt. Heute wollten wir für die kommenden Tage einiges an Verpflegung für die Zimmerleute vorbereiten und mussten leider feststellen, dass eine riesige Lücke in der Dachabdeckung klaffte. Der heftige Sturm mit Windböen von bis zu 100 km/h hat ein Teil der provisorischen Abdeckplane abgerissen.

Ein Loch in der AbdeckplaneEin Blick ins Innere des Hauses hat uns zunächst die schlimmste Befürchtung genommen. Der Regen ist so gering, dass zumindest im EG kein Wasser war. Allerdings konnte beim Blick nach oben das volle Ausmaß der „Sturmschäden“ betrachtet werden.

SturmschädenSowohl dem Giebel als auch der DG Wand konnte die Feuchtigkeit angesehen werden. Nun bleibt zu hoffen, dass die Wände schnell wieder austrocknen. Zwei Tage zuvor hatten wir uns diesbezüglich noch mit unserem Bauleiter unterhalten, dass die verarbeiteten Fermacellplatten hier weniger anfällig als Rigips sind. Von daher sind unserer Sorgen mehr auf das Nachbarhaus gerichtet. Die Windböen sind so stark, dass das Besteigen des Gerüsts kaum unmöglich ist. Die Wucht der im Wind flatternde Plane dürfte genügen um eine mittlere Fregatte ohne Probleme über den Atlantik segeln zu lassen. Volle Fahrt vorrraus!Glücklicherweise ist die Hinterseite des Hauses nahezu vollständig mit Konterlatten und Lagerhölzern versehen, so dass dieser Teil des Hauses auf jeden Fall trocken bleibt.Daher haben wir unser ursprüngliches Vorhaben trotzdem umgesetzt und den Zimmerleuten eine Kaffeemaschine, ein Wasserkocher für Tee und einige Kleinigkeiten hingerichtet. Der morgige Tag wird anstrengend, das lässt der Zustand des Daches vermuten…

Verpflegung für die ZimmerleuteIm Moment hoffen wir lediglich, dass sich die Plane nicht vollständig löst und sich um das Kamin des Nachbarn wickelt und selbigen am Ende zu Fall bringt…

Der Richttermin – Tag 2

Als wir am zweiten Richttag ankamen, waren die Zimmerleute bereits fleißig. Alles in allem war der gesamte Tag jedoch wesentlich unspektakulärer als der Tag zuvor.

Der GiebelDie Giebel waren bereits befestigt und der First war bereits komplett fertig. Die meiste Kranarbeit für diesen Tag war also bereits vollbracht.

Der fertige FirstAls Letztes gab es noch den Kapitänsgiebel anzubringen. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Produktionsstätten von Holzbau Schnorr, wo die Binder gefertigt wurden sich zwar an die vom Statiker vorgegebene Statik gehalten hatten, im Dänischen Werk jedoch die damit in Verbindung stehenden Doppel- und Dreifachbinder wohl nicht berücksichtigt wurden. Zum Glück hat unser Bauleiter seinen Meister im Zimmerer-Handwerk und hat kurzerhand vor Ort die „Reparatur“ eingeleitet. Nach einer kleinen Anpassung konnte das Fenster der Kapitänsgiebels also an seinen vorgesehenen Ort gebracht werden.

Die Montage des KapitängiebelsKurz danach folgten die restlichen Teile und der Giebel war komplett montiert. Der Kran konnte somit endgültig verabschiedet werden und die Straßensperrung fast auf die Minute genau aufgehoben werden.

Der (fast) fertige KapitänsgiebelKurz darauf wurde von der Firma W. Mayer Transportbeton auch unser bestellter Container angeliefert.

Containeranlieferung Die Zimmerleute arbeitet während dessen weiter an der Statik des Dachstuhls und an der Aufbringung der USB-Folie zur Abdichtung.

USB FolieAm Ende des Tages war das gesamte Dach abgedichtet. Da am Montag der Kamin geliefert wird, wurde der obere Teil des Daches auf der Vorderseite nur mit einer Abdeckplane abgedeckt. Die Plane soll den Regen bis Montag aus dem Haus halten… soll…

 

Der Richttermin – Tag 1

Nachdem am Vortag bereits die Zimmerleute die Vorbereitungen getroffen hatten und abends der erste LKW vor dem Grundstück stand, konnte es also am nächsten Tag losgehen. Die Absperrung wurde bereits um 6 Uhr morgens eingerichtet, also machten wir vom ausgewiesenen Recht „Anlieger frei bis Baustelle“  gebraucht. Schon von Weitem konnten wir den Autokran erkennen – der zugegebenermaßen größer als gedacht war.

Der Autokran Auf der Baustelle angekommen waren die Zimmerleute, der LKW-Fahrer und Kranfahrer um sieben Uhr bereits fleißig am Abladen des ersten LKWs. Da dieser noch Binder eines zweiten Hauses geladen hatte, war hier Eile angesagt.

Der erste LKW wird abgeladenMit dem ersten LKW kommen die Binder, also das Obergeschoss des Hauses. Noch bevor dieser abgeladen war, stand auch schon der zweite LKW vor der Tür und lieferte das gesamte Untergeschoss. Kaum in die schmale Gasse rangiert, flogen die ersten Wandteile ein.

Die ersten Wandteile werden abgeladenKurz vor neun Uhr war der Ladeplatz nun nahezu voll gestellt: Binder, Bretter, palettenweise Material und vereinzelte Wandteile.

Der LadeplatzKurz nach neun Uhr war es dann soweit. Das erste Wandteil wurde gestellt. Angefangen wird dabei mit den Innenwänden, die auf die am Tag zuvor vorbereiteten Schienen gesetzt werden. Als Bauherr hat man da wenig zu tun, außer zu staunen und regelmäßig im Weg zu stehen.

Die erste WandWährend das Häuschen also aus dem Boden schießt, erweist sich das Bauvorhaben als regelrechte Touristenattraktion. Regelmäßig kommen Nachbarn vorbei und verwickeln Zimmerleute, Bauherr und LKW-Fahrer regelmäßig in Gespräche. Freundlich bleiben heißt es da. Und das obwohl allen der Zeitplan im Nacken sitzt: Der dritte LKW war schließlich bereits auf dem Weg. Kurz nach 12 war es dann endlich so weit, das letzte Teil des Erdgeschoss wurde gestellt.

Das letzte Teil wird gesetztNoch während die letzte Wand gesetzt wird, rollt der dritte LKW an und die Männer der Gerüstbaufirma beginnen mit der Einrüstung. Während das Gerüst wächst, werden bereits die zu Beginn ausgeladenen Binder nacheinander gestellt.

Der erste BinderBemerkenswert ist dabei die Schnelligkeit und Präzision, mit der der Trupp die Bauteile nacheinander setzt.

BinderAus dem dritten LKW werden noch mehr Paletten und noch mehr Teile entladen. Zwischendurch liefert eine Spedition das Dachfenster an. Überhaupt herrscht reger Betrieb. Auch bei unserem Nachbarn wird Material geliefert. Palettenweise Rigips Platten und ein LKW voller Rokwool Dämmung. Manchmal ein Wunder, dass das Material nicht an der falschen Baustelle abgeladen wird. Bei uns klappt alles, und viel wichtiger: Es fehlt kein Material. Auch das soll es ja geben.

Fermacell auf PalettenWie wir bereits gelernt hatten: Die Danhaus Wände sind im EG bereits ab Werk doppelt verplankt. Im DG wird dies durch die Zimmerleute gemacht. Auch das Fermacell wir per Kran eingeflogen. Überhaupt wird nahezu alles Material, dass im DG verbaut wird, auf Paletten geliefert und direkt im DG abgeladen. Logistisch betrachtet, ist der Prozess bei Danhaus sehr gut durchdacht. Wir sind positiv überrascht, wie reibungslos dies bei uns klappt.

Inzwischen können wir auch ein Blick ins Innere wagen. Der Leimbinder, der sichtbare Balken in der Küche, ist bereits gesetzt.

Leimbinder    Leimbinder aus der Küche gesehen

Im Außenbereich liegt immer noch eine Menge Holz. die Statik gibt die Menge vor. Bei uns ist es wohl viel Statik und damit viel Holz. Wir entdecken auch, dass unser Holz aus Schweden kommt – also wird es doch irgendwie ein Schwedenhaus.

Viel Holz    Timber Sweden

Aus dem LKW kommen zwischenzeitlich immer noch Paletten, die um und in das Haus verteilt werden. Wie wir lernen, sind die Wände des DG zwar auf Höhe, aber nicht auf Breite fertig montiert. Eine Wand besteht also aus mehreren Teilen, die allesamt fein säuberlich auf der Palette gestapelt sind.

PalettenAls Letztes wurden am späten Nachmittag die beiden Gibelwände gestellt. Hier hat sich die Anwesenheit des Bauherren noch einmal gelohnt. Beim Ausladen wurden die beiden Wände vertauscht, und fast wäre somit das Badfenster mit Ornamentglas im Arbeitszimmer gelandet.  Nach kurzer Aufregung disponierten unserer Zimmerleute um und wechselten ohne größeres Aufsehen die Seite. Einzig und alleine der LKW-Fahrer zog den Kürzeren. Er musste nun warten, bis auch das zweite Teil montiert werden konnte. Auch hier lernten wir, dass die LKWs bis zu einer bestimmten Uhrzeit entladen sein mussten, da Verzug für den Bauträger Extrakosten bedeutet. Dank des Einsatzes unserer Zimmerleute konnte dies jedoch vermieden werden.

GiebelDas letzte Teil war somit entladen und der LKW war leer.  Fast pünktlich konnte sich somit unserer Fahrer auf den Weg machen und zu seiner nächsten Tour aufbrechen.

Der letzte LKW

Die Gaube, unseren Kapitänsgibel, heben sich die Zimmerleute für den zweiten Tag auf. Das Gerüst steht zwischenzeitlich und ist freigegeben. Dem Bauherr obliegt es nun für den kommenden Tag einen 7cbm Container für Baumischabfälle und drei sogenannte Big Bags für Dämmmaterial zu ordern.

Der Richttermin - Tag 1Während der ganzen Zeit haben Bauherr, Bauherrin und die Bauherreneltern für das leibliche Wohl des Bautrupps gesorgt: Kaffee, Tee, belegte Brötchen, Brezeln und süße Stücke. Da wir in unserer Wahlheimat weder Lebensmittelgeschäft noch Bäcker haben, haben wir uns um unsere Handwerker gekümmert. Schließlich arbeitet es sich hungrig nicht sonderlich gut…

 

Die Zimmerleute waren da

Danke eines Hinweises eines wachsamen Nachbarn haben wir davon erfahren, dass jemand auf unserem Grundstück unterwegs ist. Gespannt, um wen es sich handelt macht sich der Bauherr also auf den Weg um der Sache auf den Grund zu gehen. Gerade noch rechtzeitig, denn es sind unserer Zimmerleute, die uns die nächsten Wochen begleiten werden, aber für heute schon fertig sind.

Die Bodenplatte wurde für die Richtung des Hauses vorbereitet. Latten gelegt, mit Quellmörtel unterfüttert, gedübelt, gesägt und geschraubt. Im Übrigen waren auch die Zimmerleute durch das zusätzliche Leerrohr überrascht. Ist wohl nicht so deren Plan eingezeichnet. Dieser oder eher die Lattung wurde daher kurzerhand mit einer Kettensäge angepasst.
Die Zimmerleute waren daNoch bevor die Zimmerleute gehen, wollen wir einen Termin für das Richtfest ausmachen. Heute oder morgen? Leider müssen die Männer bereits am Donnerstag auf eine andere Baustelle ein Dachfenster austauschen. Also haben wir nun den Termin auf kommende Woche Mittwoch festgelegt. Außerdem  mussten wir unseren Bauleiter noch anrufen und mit einer Banalität nerven. Das Dixi ist kaputt und muss getauscht werden. Aber an so etwas soll die Richtung ja nicht scheitern.

Die vorbereitete BodenplatteMorgen um 6 wird dann die Straße gesperrt – das haben wir ja zuvor beim Landratsamt beantragt – eigentlich bevor der erste von insgesamt drei LKW ankommt. Die Sperrung selbst, also die Beschilderung wird nicht vom Amt vorgenommen, sondern wurde von uns vergeben. Auch hier hilft uns wieder die Fa. Lingenfelser Transporte, ohne die wir das Gaze ja nie und nimmer geschafft hätten.

Kurz vor 22 Uhr erhalten wir dann vom Nachbarn Nachricht: Der erste LKW ist schon da. Der Arme Mann, muss nun bis morgen früh um 7 Uhr warten. Freundlicherweise hat unser zukünftiger Nachbar ihn mit Kaffee und Kuchen versorgt. Der Arme tut uns trotzdem leid. Wir werden morgen früh auf jeden Fall ein paar Brötchen und Kaffee mitbringen…

Rückblick – Die Entstehung einer Bodenplatte

Neben dem Planum habe wir auch die Entstehung unserer Bodenplatte in Bildern festgehalten. Auch hier wird deutlich wie viel Arbeit in den drei Tagen geleistet wurde. Viel mehr als man beim Anblick einer fertigen Bodenplatte vermuten möchte.

Streifenfundament wurden ausgehoben, die Mehrspartenhauseinführung und Leerrohre gesetzt und das Fundament gegossen. Die Schalung für die Bodenplatte wurde vorbereiten, die Bewehrung gelegt und letztendlich die Bodenplatte gegossen. Die Bodenplatte wurde abgeschalt und mit Bitumen abgeschweißt. Am Ende wurde auch die notwendige Arbeitsfläche durch unseren Erdarbeiter hergestellt und die ersten zwölf Sack Quellmörtel wurden durch eine Spedition angeliefert.

Zwischendurch sieht man auch immer wieder den Bauherren mehr oder weniger nutzlos im Bild umher stehen. Abstimmungen per Telefon mit dem Bauleiter, auf die Termine mit Gutachter und Bauleiter standen natürlich auch auf dem Plan . Über diesen aufregenden Freitag, den 13. berichteten wir ja bereits zuvor

Rückblick – Die Entstehung eines Planums

Nachdem vergangene Woche unser Planum festgestellt wurden, habe wir nun das erste Mal das Ergebnis unsere Baustellenkamera betrachtet. Bisher war der Eindruck der Erdarbeiten schwer abzuschätzen, sieht man am Ende des Tages ja nur das Endergebnis.

Das Ausheben der Baugrube, Schotter anliefern, verdichten, noch mehr Schotter, noch mehr verdichten. Auf dem Zeitraffervideo wird erst ersichtlich, was alles hinter einem so vermeintlich einfachen Planum steckt…

Die Bodenplatte ist abgeschweißt

So schnell konnten wir selbst gar nicht die Baustelle besuchen, wie der Trupp von Göllner wieder vor Ort war und die Bodenplatte fertig gestellt hat. Kaum war das Wochenende rum, waren die Männer wieder vor Ort und haben die Bodenplatte mit Bitumenbahnen abgedichtet und abgeschweißt.

Abgeschweißte BodenplatteDa es nachts noch zu kalt war, wollten die Arbeiter die Platte nicht direkt am Tag nach dem Gießen der Platte die Arbeiten durchführen. Das sind sie Anfang der Woche nochmal vorbei gekommen um die Bodenplatte fertig zu stellen.

Außerdem haben wir noch eine Nachricht vom Bauleiter bekommen, die Arbeitsfläche (3m ringsum) müsse noch bis kommende Woche eingeebnet werden. Glücklicherweise hatten wir schon am Wochenende unseren Erdarbeiter getroffen und hatten genau das besprochen…

Hausanschlüsse beantragt

Diese Woche gingen auch endlich unserer Anträge für die Hausanschlüsse zur Post. Nachdem die Fa. Elku bereits mit unserem zuständigen Netzbetreiber, der EnBW, bzw. der Netze BW gesprochen hatte, hatten wir hier alle Antragsunterlagen erhalten. Von der Netze BW lassen wir in einem koordinierten Versorgungsgraben auch den Anschluss der Deutschen Telekom verlegen. Zusätzlich geben wir bei der Kabel BW einen Neuanschluss in Auftrag. Zeitgleich werden die Stadtwerke unseren Wasseranschluss herstellen.

Bezüglich des letzten Punktes hatten wir bereits ein Baustellengespräch. Die Stadtwerke warten hier nur noch auf den Termin.  Den Antrag für Strom und Telekom haben wir heute ausgefüllt und zur Post gebracht. Für den Neuanschluß Kabel BW haben wir nun ein Angebot eingefordert.

Hausanschlüsse beantragt

Die Verlegung des Stromanschlusses wird sich dank Mehrspartenhauseinführung und zusätzlicher Arbeiten für die Mitverlegung des Telekomanschluss nun auf ca. 3.500€ belaufen. Kalkuliert hatten wir hier nach Preisliste der Netze BW lediglich 2.000€. Der Telekomanschluss schlägt mit zusätzlichen 400€ zu Buche. Den identischen Betrag haben wir für den Anschluß der Kabel BW veranschlagt.

Wieviel es letztendlich tatsächlich kostet werden wir erfahren, sobald wir das Angebot erhalten haben…