Danhaus war hier

Nachdem über die Feiertage verständlicherweise wenig passierte, ging es diese Woche Schlag auf Schlag. Am Mittwoch kam die Nachricht unseres zukünftigen Nachbarn, dass Danhaus auf dem Bauplatz war, denn plötzlich stand das Werbeschild unseres Bauträgers auf dem Bauplatz.

Hier baut Danhaus!Die stolze Bauherrin freut es, denn bald geht es los.

Am gleichen Tag gab es noch Post von Danhaus. Die vorläufigen Ausführungszeichnungen zur Durchsicht und Gegenzeichnung.  Im Maßstab 1:50 sind nochmals alle Grundrisse  und im Gegensatz zum Bauantrag eine aufgehübschte Außenansicht des Gebäudes. In der Entwurfsplanung sind auch alle Be- und Entlüftungsanlagen markiert, die exakte Position des Schornsteins bzw. Ofens ist nun zu erkennen und die von uns geplante Küche wurde eingezeichnet.

Danhaus EntwurfszeichnungenAuf der Rückseite der Entwürfe gibt es drei Seiten Hinweis und Bemerkungen vollumfänglich anzuerkennen. Hierbei handelt es sich maßgeblich um Hinweise hinsichtlich der vom Bauherren zu erbringenden Leistungen. Bei uns geht es hierbei um das Fliesengewerk und die Installation der Sanitäranalgen.

Auf Besonderheiten bzgl. diverser DIN-Vorschriften (z.B. 20mm Schwelle bei bodengleichen Duschen), Verlust von Garantieleistungen bei diversen Missachtungen und und und.

Insbesondere gibt es für uns den Hinweis, dass unsere Garagen erst nach der Fertigstellung des Hauses gestellt werden dürfen. Da wir eigentlich geplant hatten, diese kurz nach der Richtung liefern zu lassen, müssen wir hier mit Danhaus bzw. unserem Bauleiter Rücksprache halten.

Jetzt ist uns aufgefallen, dass das große Fenster im Kapitänsgiebel mit Sprossen geplant ist. Eigentlich wollten wir dieses Fenster jedoch ohne Sprossen. Hier haben wir gleich unsere drei Versionen der Gesamtkostenübersicht geprüft. Tatsächlich hatten wir die Sprosse für den Kapitänsgibel geordert. Die Seitenteile der Türen hatten wir bereits explizit ohne Sprosse bestellt. Das ist uns leider trotz mehrmaliger Durchsicht nicht bewusst geworden. Danhaus zeigt sich hier jedoch noch flexibel. Wir sollen die Änderung noch in den Zeichnungen handschriftlich vermerken, so dass dies bei der Bestellung berücksichtigt werden kann. Wir sind gespannt, ob das auch klappt.

Am gleichen Tag kam noch eine E-Mail von Acalor mit der Bitte das Temperaturprotokoll auszufüllen. Die Acalor wird nicht wie bei einer herkömmlichen Zentralheizung pro Raum gesteuert. Die Temperatur wird durch die Verlegung von mehr oder weniger dicht geführten Leitungen festgelegt. Empfohlen werden 21° für „normale“ Räume und 19° für Schlafräume. Außerdem benötigt Acalor für die Berechnung die geplanten Bodenbeläge und Stärken. Beides konnten wir inzwischen liefern, da wir die Fliesen für die Wohnung und die Bäder inzwischen rausgesucht haben.

Acalor TemperaturprotokollAls besonderes Schmankerl bietet Acalor nun die Kopplung von Heizung und PV-Anlage. Allerdings befindet sich dies noch in der Experimentier- oder Beta-Phase. Benötigt wird dafür ein bauseits bereitgestelltes Kabel von Thermostat zum Sicherungskasten. Egal, wir finden das gut und wollen es probieren. Gerade durch die Nutzung der Kühlfunktion ist die Kopplung von PV- und Acalor-Analge genial. Wenn Sonne scheint und das Haus aufheizt liefert sie gleichzeitig die Energie um die Kühlung zu betreiben. Vielleicht wird die Kühlung dadurch mehr oder weniger Kosten- und CO²-neutral. Außerdem bekam Acalor einen Grundriss unserer geplanten Küche. Unter der Küchenzeile werden keine Leitungen installiert. Da sich unserer Planung seit dem  ursprünglichen Zeichnungen von Danhaus leicht geänderte hatten, haben wir die neuen Pläne bereitgestellt.

Beim Ausfüllen des Protokolls ist uns dann aufgefallen, dass sich die Namen der Räume geändert hatten. Unter anderem heißt nun Raum 12 plötzlich Raum 13 und Raum 13 ist nun Raum 12. Einer der Räume ist das Schlafzimmer und hier wollen wir mit Acalor keine Missverständnisse. Also haben wir kuzerhand die Werte zusätzlich in die Grundrisszeichnungen des Baueintrags eingetragen und an Acalor geschickt. Jetzt sollte nicht mehr schief gehen…

Auch die Bank hatte sich an dem Tag gemeldet und endlich eine der zahlreichen Varianten der von Danhaus geforderten Zahlungsgarantie akzeptiert. Im Nachhinein wurde hier auch erklärt, dass diese von Bauträger zu Bauträger variieren und jede einzeln rechtlich geprüft werden. Einige Anpassungen hat die Bank vorgenommen, die wir an Danhaus weitergeleitet haben. Wir hoffen, dass Danhaus mit der Variante akzeptiert ist, und wir dieses Thema somit endgültig ad acta legen können…

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