Garagengründung

Heute hatten wir es endlich einmal geschafft mit unserem Garagenhersteller zu telefonieren. Da unserer Garage bauseits gestellt wird, können wir das Fundament der Garage nicht durch Danhaus erbringen lassen. Danhaus bietet dies einfach nicht an. Alternativ könnte man die Gründung sowohl von Haus als auch Garage von einem Drittanbieter durchführen lassen. Da wir bereits vorab verschiedene Angebote eingeholt hatten, kommt das für unser Bauvorhaben jedoch nicht in Frage. Daher greifen wir auf das ursprüngliche Angebot der Fa. Grötz zurück und geben die Gründung auch hier mit in Auftrag. Garagen machen nur knappe 10% des Geschäftsfeldes von Grötz aus. Im echten Leben baut diese Firma Brücken, ist im Hoch- und Tiefbau tätig, baut Schienenverkehrswege, hat mit das dm-Logistikzentrum in Weilerswist unseres Arbeitgebers dm-drogerie markt GmbH + Co. KG  gebaut und und und. Wir denken, dass hier die Gründung unserer Doppelgarage durchaus in guten Händen ist. Auf jeden Fall waren alle Mitarbeiter mit denen wir bisher zu tun hatten äußerst zuvorkommend und hilfsbereit.GaragengründungIm ursprünglichen Angebot der Fa. Grötz wurden uns 22,5 m Streifenfundament für unter 4.000 € angeboten. Leider kommt es immer anders als gedacht.  Aufgrund des Gefälles werden wir voraussichtlich um die 10 m2 Stützmauer bzw. Höhergründung benötigen. Wir freuen uns bereits auf die Mehrkosten…

Die Gründung erfolgt im übrigen auf gewachsenem Boden. Laut Wikipedia ist unter dieser Art von Baugrund folgendes zu verstehen:

Gewachsener Boden … ist durch erdgeschichtliche Vorgänge, wie beispielsweise Verwitterung und Ablagerung, entstanden. Die Tragfähigkeit kann gering bis sehr hoch sein, je nach anstehendem Boden.

Auch ich musste damals das erste Mal nachfragen; Für den Bauträger bedeutet dies: natürlicher Boden, der nicht aufgeschüttet und verdichtet ist. Sollte das Streifenfundament nicht bis auf den gewachsenen Boden reichen, ist normalerweise eine Tiefergründung erforderlich. Erreicht würde dies in unserem Fall durch vier Pfeiler, die an den Ecken des Streifenfundaments bis in die entsprechende Tiefen des Baugrund reichen. Normalerweise wird dies benötigt, wenn das Baugelände aufgeschüttet wird. Hierdurch sollen Spannungsrisse vermieden werden, die entstehen könnten, wenn sich der aufgeschüttete Boden setzt.

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