Der Papierzweifrontenkrieg

Der Papierkrieg geht weiter, zum einen haben wir von Danhaus Post bekommen: eine To-Do Liste mit offenen Punkten.

To-To-Liste 1Im Detail gibt es darin folgende Aufgaben, teilweise von Danhaus, teilweise vom Bauherren (mit Verkaufsberater) zu erledigen:

  1. Bauantrag einreichen
  2. Nachricht an Danhaus wenn Bauantrag eingereicht
  3. Termin Ausstattungsbemusterung
  4. Ausstattungs-Detail-Checklisten an Danhaus
  5. Termin Sanitär- und Fliesenbemusterung
  6. Küchenzeichnungen an Danhaus
  7. Angaben zu Boden- und Wandbelägen an Danhaus
  8. Finanzierungsbestätigung klären
  9. Versicherungsnachweis klären
  10. Abruf Vorplanung
  11. Überprüfung Vorplanung
  12. Baugenehmigung (Original) an Danhaus

Gleichzeitig haben wir ja bereits von der Stadt die Aufgabe erhalten, binnen 14 Tagen sämtliche Anträge zur „Ver- und Entwässerung“ einzureichen. Hier tut sich im Papierkrieg demnach eine zweite Front auf. Teilweise waren Unterlagen bereits dem Bauantrag beigefügt. Wir werden vorsichtshalber nochmals den kompletten Antrag ausfüllen, Anlagen zusammen sammeln und bei den Stadtwerken einreichen.

Zwischenzeitlich wurde auch klar was in dem ursprünglichen Schreiben „nach §8 i.V.m. § 2 (1) Nr. 4 LBOVVO“ gemeint war: Zunächst handelt es sich um die Verordnung der Landesregierung, des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur und des Umweltministeriums über das baurechtliche Verfahren. Ausgesprochen bedeutet der Hinweis im Übrigen „nach Paragraph 8 in Verbindung mit Paragraph 2 Absatz 1 Nummer 4“ der oben genannten Verordnung ist irgend einer Art Folge zu leisten. Der zweite Teil basiert zunächst auf dem § 2

§ 2 Bauvorlagen in Genehmigungsverfahren
(1) In Genehmigungsverfahren hat der Bauherr dem Bauantrag nach Maßgabe der folgenden
Vorschriften als Bauvorlagen beizufügen:
4. die Darstellung der Grundstücksentwässerung ( § 8),


Die in Satz 1 Nr. 4 bis 6 genannten Bauvorlagen mit Ausnahme der Erklärung zum Standsicherheitsnachweis können nachgereicht werden; sie sind der Baurechtsbehörde vor Baubeginn vorzulegen. Die Darstellung der Grundstücksentwässerung und die bautechnischen Nachweise sind so rechtzeitig vorzulegen, dass sie noch vor Baubeginn geprüft werden können.

und der erste auf dem § 8

§ 8 Darstellung der Grundstücksentwässerung
(1) Wenn nicht an eine öffentliche Kanalisation angeschlossen wird, sind Anlagen zur Beseitigung des Abwassers und des Niederschlagswassers in einem Entwässerungsplan im Maßstab 1:500 darzustellen. Der Plan muss enthalten:
1. die Führung der vorhandenen und geplanten Leitungen außerhalb der Gebäude   mit Schächten und Abscheidern,
2. die Lage der vorhandenen und geplanten Kleinkläranlagen, Gruben und ähnlichen Einrichtungen. Kleinkläranlagen, Gruben und ähnliche Einrichtungen sind, soweit erforderlich, durch besondere Bauzeichnungen darzustellen.
(2) Bei Anschluss an eine öffentliche Kanalisation sind darzustellen:
1. Lage, Abmessung, Gefälle der öffentlichen Kanalisation sowie die Sohlenhöhe und
Einlaufhöhe an der Anschlussstelle,
2. Lage, Querschnitte, Gefälle und Höhe der Anschlusskanäle.
(3) Über die Absätze 1 und 2 hinaus sind darzustellen:
1. die Lage der vorhandenen und geplanten Brunnen,
2. die Lage der vorhandenen und geplanten Anlagen zur Reinigung oder
Vorbehandlung von Abwasser unter Angabe des Fassungsvermögens,
3. besondere Anlagen zur Löschwasserversorgung.

Von 3-facher Ausfertigung konnten wir in den genannten Paragraphen nichts finden, aber wir werden die Kopien der Entwässerungspläne einfach nachreichen. Dummerweise liegen alle Pläne im Maßstab 1:100 vor, weshalb wir uns hier nochmal an unseren Architekten wenden müssen…

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