Vorabbeurteilung der Baumaßnahmen

Nicht einmal eine Woche, nachdem wir den ersten Entwurf der Fa. Kadesch erhalten haben, hat Herr Kadesch einen Termin vor Ort wahrgenommen, um die letzten offenen Punkte bezüglich des Bauantrags mit uns zu besprechen.

Der für 30 Minuten anberaumte Termin hat letztendlich 90 Minuten gedauert, was durchaus positiv war – auch das Wetter hat mitgespielt. Herr Kadesch hat sich die Mühe gemacht, jeden, für den Bauantrag relevanten Punkt einzelnen zu erläutern. Am Ende haben wir dann auch noch die Einplanung der Garagen in den Bauantrag in Auftrag gegeben. Dies ist kein Bestandteil des Danhaus-Vertrags und wird daher direkt mit dem Ingenieurbüro abgerechnet. Berechnet wird hier eine Pauschale pro Garage.

Am gleichen Abend haben wir noch die Auftragsbestätigung für die Garagen unterzeichnet. Damit verbunden eine Anzahlung von 40% des Gesamtbetrags. Allerdings haben wir explizit darum gebeten, das Angebot vorbehaltlich des Bauantrags zu erstellen. Sollte unserer Wunschgarage doch nicht so genehmigt werden, wie wir uns das vorstellen, können wir vom Vertrag zurücktreten. Nach der Sichtung vieler Angebote hatten wir uns letztendlich für den lokalen Anbieter Grötz entschieden.

Auch bei Grötz konnten wir in einem Vorabtermin alle Wünsche etc. besprechen. Bei Abruf der Garage (ca. acht Wochen vor der eigentlichen Richtung) wird dann nochmals eine Baudurchsprache stattfinden.

Da wir die Bodenplatte direkt bei Danhaus bestellt hatten, haben wir uns erkundigt, ob hier die Gründung für die Garagen ebenfalls übernommen werden kann. Für bauseits gestellte Garagen macht dies Danhaus jedoch nicht. Also haben wir kurzerhand auf das Angebot der Fa. Grötz zurückgegriffen. So kommt das Gewerk Garage zumindest aus einer Hand.

Mit der Fa. Kadesch stehen wir seit dem ersten Entwurf in regem Kontakt. Fragen werden in der Regel innerhalb von einem Werktag beantwortet – und wir werden regelmäßig mit kleinen Updates versorgt. Und „Es gibt keine dummen Fragen“, so Herr Kadesch. Hier wird man definitiv als mündiger Kunde behandelt. Leider kämpft die Niederlassung in Haiger derzeit mit einem mehrtägigen Ausfall der Telekomleitungen – und selbst da finden die Mitarbeiter Mittel und Wege uns die Informationen schnell zukommen zu lassen.

Hier könnte sich Danhaus noch das eine oder andere abschauen, denn bisher fließen die Informationen aus dem Werk nur sporadisch. Die große Ausnahme ist unserer Verkaufsberaterin aus dem Fertighaus Center Mannheim, die unsere Anfragen immer sehr schnell bearbeitet.

Der Bauantrag befindet sich bereits in Bearbeitung, das haben soeben erfahren. Der nächste Schritt ist die Freigabe der Lageskizze auf die wir nun gespannt warten…

 

 

 

 

 

Die Entwürfe sind da

Vergangene Woche war es so weit: Unangekündigt und absolut überraschend, landete plötzlich der erste Entwurf der Fa. Kadesch Ingenieure aus Dillenburg in unserem Maileingang. Insgesamt fünf Seiten haben wir erhalten, neben den Grundrissen für EG und OG gibt es die Ansichten, als auch einen Schnitt des Gebäudes.

SüdansichtNordansichtSchnittZwei Möglichkeiten werden angeboten: Die Entwurfszeichnung zu unterzeichnen und an Danhaus zu senden, oder eventuelle Änderungswünsche an die Fa. Kadesch für einen zweiten Entwurf zu senden.

Tatsächlich gibt es eine Änderung am Grundriss: Ein Fenster soll um 1,5m verschoben werden. Da in den Grundrisszeichnungen bereits Sanitäranlagen eingezeichnet sind, haben wir auch hier unsere Änderungswünsche bereits mitgeteilt. Da wir hier unsicher waren, haben wir uns nochmals telefonisch bei der Fa. Kadesch informiert. Die Lage der Sanitäranlagen ist in der Tat bereits für den ersten Entwurf wichtig, da sich danach u.a. die Wandstärke richtet. Unserer Vorstellungen haben wir dementsprechend mitgeteilt. Ebenfalls einige weitere Punkte, z.B. Mehrspartenhauseinführung, Entkalkungsanlage, Sonderwünsche zu den Entlüftungen etc. haben wir bereits im Vorfeld mitgeteilt, um entsprechende Auswirkungen zu berücksichtigen.

Auch die Kontaktdaten unseres bereits beauftragten Vermessers konnten wir nun weitergeben. Außerdem wurden einige weitere Unterlagen angefordert, die jedoch den Anlagen zur Bauantragsvorbereitung bereits an Danhaus gesendet wurden. Wir haben diese und noch ein paar mehr Dokumente direkt an unseren Ansprechpartner bei Kadesch gesendet, frei nach dem Motto: Lieber mehr als zu wenig….

Inzwischen haben wir auch gelernt, die Fa. Kadesch hat  zwei Niederlassungen, wobei die Danhaus Pläne ausschließlich in der Filiale in Haiger bearbeitet werden. Hier mussten wir uns erst einmal durchfragen. Da wir auch noch Fragen zu unseren geplanten Garagen hatten, wurden wir in diesem Zug auch über den weiteren Ablauf aufgeklärt: Im ersten Schritt wird zunächst der Entwurf des Hauses für Danhaus angefertigt. Erst dann findet die eigentliche Planung für den Bauantrag statt. Hier wird es voraussichtlich einen Termin mit Herrn Kadesch persönlich vor Ort geben um die letzten offenen Fragen zu klären.

Jetzt gilt es aber zunächst auf die zweite Entwurfszeichnung zu warten…

Der Notargebührenschock – Bauverpflichtung

Vor einigen Tagen erhielten wir ein Überraschungsschreiben vom Notar. Wir mögen zur Kostenberechnung bitte die ungefähren Baukosten mitteilen. Haus, Garten, Garagen? Was genau möchte der Notar den hiervon berechnen.

KostenberechnungNach kurzer Recherche wird klar: Steht die Bauverpflichtung im Vertrag, darf der Notar diese bewerten und mit einer Gebührt in Rechnung stellen. Wie in den meisten Kaufverträgen von Gemeinden üblich, enthält der Kaufvertrag eine Klausel, dass der Grund innerhalb einer bestimmten Frist bebaut werden muss. In unserem Fall sind dies vier Jahre. Diese Bauverpflichtung ist nun Gegenstand des Notarvertrags. Als Grundlage dient hierzu der Verkehrswert des geplanten Gebäudes. Davon dienen als Berechnungsgrundlage je nach Notariat 10 bis 30 Prozent. Eine exakte Regelung konnten wir als Laie dem Gerichts- und Norargesetz (GNotKG) nicht entlocken. Eine kurze Überschlagsrechnung ergab, dass hier eine ungeplante Notarkostenrechnung von mehrere Tausend Euro auf uns zu kommen könnten.

Ein klärendes Telefonat mit der zuständigen Justizfachangestellten konnte jedoch eine schnelle Klärung des Sachverhalts schaffen. Es handelte sich schlicht um ein Versehen. Die zuvor beschriebene Regelung findet bei gewerblich genutzten Grundstücken Anwendung. Bei  Grundstücken für Wohneigentum findet eine Pauschalermittlung des Verkehrswert statt. Dieser wird mit 20% des Grundstückspreises beziffert. Die Beurkundung des Kaufvertrages wird daher auf Basis des eigentlichen Kaufpreises zuzüglich 20% dessen berechnet. Bei uns belaufen sich die Gebühren in Höhe von ca. 500€ somit auf 0,5% des obigen Verkehrswertes.

Dazu kommen 123€ Betreuungsgebühr eine Dokumentenpauschale für 72 Seiten in Höhe von 11€ und den obligatorischen Portoausgaben. Inklusive der Mehrwertsteuer, kommen wir somit mit ungefähr 800€ und einem mittelmäßigen Schrecken davon.

GNotKGDa wir jetzt wieder ein wenig schlauer sind, haben wir ein bisschen recherchiert: Die Bauverpflichtung muss nicht notariell beurkundet werden. Daher der Rat: In den Vorverhandlungen mit der Gemeinde vereinbaren, dass die Bauverpflichtung nicht Bestandteil des notariell beurkundeten Kaufvertrags ist. Der Vertrag über die Bauverpflichtung sollte ohne Probleme als separater Vertrag zwischen den beiden Parteien aufgesetzt werden können. Auf diesem Weg, kann die Bauverpflichtung nicht für die Ermittlung des Geschäftswertes herangezogen werden. Bei uns hätte dies immerhin 70€ ausgemacht.