Baum fällt

So war es eigentlich nicht geplant: Eigentlich vor ein paar Tagen überlegt, uns in den kommenden Tagen um die Baumfällgenehmigung zu kümmern. Und jetzt das: Seit gut einer Woche Grundbesitzer und schon einen Baum- und nahezu einen Versicherungsschaden.

Bei einem Sturm vor einigen Tagen, hat sich der dann doch wohl merh als 10 Meter hohe Birnenbaum auf unserem Grundstück für ein, zumindest teilweises, Ableben entschieden. Unter der Last von Wind und Wasser ist ein nicht zu verachtender Teil abgebrochen.

Baum fälltDer Ast Baum kam dann auch unglücklicherweise zentral auf dem derzeit genutzten Holzhackplatz runter. Glücklicherweise war hier zu dem Zeitpunkt niemand zustatten… Wo rohe Kräfte sinnlos waltenAus einiger Entfernung ist dann auch zu erkennen, dass es sich um knapp ein Drittel des Baumes handelt.

Aus der BaumWir werden uns nun wohl etwas schneller um die Baumfällgenehmigung kümmern. Da sowohl die letzten zwei Drittel des Baumes als auch das zweite Prachtstück auf dem Grund keinen sonderlichen Eindruck machen, ist hier Handlungsbedarf. Kaum auszudenken, wenn ein Teil des Baumes den Außenkamin des Nachbarn demontiert und sein am Straßenrand befindliche Kollege vorbeifahrende Fahrzeuge oder Fußgänger erwischt.

Der andere Baum Solange der Baum noch steht, haben wir hier nun zum probaten Mittel des Hinweisschildes gegriffen. Eigentlich bin ich kein großer Fan von Verbotsschildern. Allerdings ist es kurzfristig die einzige Möglichkeit vorbeigehende Mitmenschen davor zu warnen, dass auf dem Grund etwas passieren könnte. Zwar haben wir noch keine Baugruben, aber dafür herabfallende Bäume. Der Zusatz Eltern haften für ihre Kinder ist im Übrigen sinnbefreit. Eltern haften grundsätzlich für Ihre Kinder – und zwar wenn diese etwas auf der Baustelle anrichten. Die Sorge, dass die Kinder die Baustelle nicht betreten dürfen, trägt der Verantwortliche der Bauleitung. Andere Schilder gab es aber nicht.

Betreten verboten!Der Thematik der Verkehrssicherungspflicht (die mit dem Kauf des Grundes an uns übergegangen ist) ist damit leider nicht zur Gänze gedient. Klar geregelt, was tatsächlich zu tun ist, scheint mit der Verkehrssicherungspflicht dann aber auch wieder nicht zu sein. Ein zwei Meter hoher Bauzaun, dass keine Kinder unter dem Baum spielen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.