Finanzierungsbestätigung

Sind die ersten Hürden mit dem zukünftigen Kreditinstitut genommen, sollte man sich eine Finanzierungsbestätigung ausstellen lassen.

Zumindest hinsichtlich eines Erwerbsantrags an Gemeinden kann diese hilfreich sein. Die Finanzierungsbestätigung wird (zumindest unserer Erfahrung nach) in der Regel ohne Kosten durch das Kreditinstitut bereitgestellt. Es handelt es sich dabei lediglich um eine unverbindliche Aussage der Bank, sich bei der Finanzierung zu beteiligen. Die Schreiben sind normalerweise in einer Art aufgesetzt, dass sich das Kreditinstitut (und man selbst) zu nichts verpflichtet. Der Gemeinde gegenüber bestätigt dies jedoch die Ernsthaftigkeit des Unterfangems und  zeigt auf, dass bereits erste (ernsthafte) Verhandlungsgespräche mit Banken stattgefunden haben.

In unserem Fall war die Hausbank bereit das Schreiben sogar kurzfristig aufzusetzen. Der persönliche Kontakt zahlt sich manchmal doch aus – wenn auch nicht zwingend monetär. Ob und inwiefern Direktbanken dies ebenfalls anbieten, sollte man entsprechend früh erfragen.

Der Wortlaut einer solchen Finanzierungsbestätigung lautet dann ungefähr

… hiermit bestätigen wir Ihnen, dass wir zu vollständigen Finanzierung Ihres Vorhabens bezogen auf den Bauplatz … in …, Finanzierungsmittel in Höhe von xxx EUR, vorbehaltlich der vollständigen Einreichung der angeforderten Unterlagen sowie der anschließenden Genehmigung durch das zuständige Gremium in unserem Haus zur Verfügung stellen…

Die erste Finanzierungshürde ist somit genommen.

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